Liebe ubuntuusers Community, (hoffe das Thema ist hier richtig)
ich bin mit meinem Latein bald am Ende.
Ich "spiele" mit Linux, vor allem Ubuntu, aber auch fast allen anderen gängigen Distribution nun schon mehrere Jahre herum und merke wie es sich Stück für Stück verbessert.
Aus Gründen, die hier nicht hingehören, habe ich mich vor kurzem komplett gegen M$ Windows entschieden und nutze nur noch Linux. Gott sei dank verwende ich keine Programme, die ausschließlich auf M$ laufen.
Hier meine Distributionen:
Ich bin ständig am Neuinstallieren und Ausprobieren verschiedener Linux Distributionen, weil ich mir immer wieder erhoffe, die ultimative Distribution gefunden zu haben, aber es scheint sie einfach nicht zu geben. Ich habe kürzlich immer wieder und immer wieder neu getestet:
(X-,K-,L-)Ubuntu in 13.04 und 12.04 LTS (natürlich früher auch schon ältere Versionen) –> wegen des extrem guten ubuntuusers Wiki und der unschlagbar einfachen Bedienbarkeit
Debian 7 stable –> weil es angeblich so stabil sein soll und mir .deb angenehmer als .rpm ist
Fedora 19 –> weil immer die neueste Software verwendet wird und neue Versionen ja schließlich auch immer Bug fixes beinhalten sowie meistens Performanceverbesserungen aufweisen
SuSE 12.3 (entfällt für mich, weil Novell mit M$ kooperiert)
Linux Mint 15 –> weil ich Gnome 2 vermisse; MATE kann dies jedoch bis jetzt noch nicht ersetzen –> im Grunde meines Erachtens keine sinnvollen Ergänzungen zu Ubuntu
Hier meine Probleme mit ihnen:
(X-,K-,L-)Ubuntu 13.04 –> nur 9 Monate Support, das geht irgendwie gar nicht, ich will nicht immer Angst haben müssen, dass mir eine Neue Version das System zerschiesst –> Canonical und Amazon-Suche in der Dash (klar, durch andere Oberflächen umgehbar und auch in Unity deaktivierbar) –- aber was soll das? Da hab ich eigentlich schon gar kein Bock mehr Ubuntu noch weiterhin zu benutzen, wenn Canonical sowas abzieht
(X-,K-,L-)Ubuntu 12.04 –- schön, weil LTS –> läuft bei mir einfach nicht rund, bekommt gern mal einen Desktop freeze und ist einfach gefühlt nicht so ausgereift wie 13.04, und es sind erst recht keine Verbesserungen in der Stabilität zu finden –> auch hier die Frage wie in 13.04, ob Canonical noch unterstützenswert ist
Debian 7 stable –> ich öffen meine Synaptics Paketverwaltung, gehe auf Softwarequellen, um einige Repositorys hinzuzufügen und sie tauchen dort einfach nicht in der Liste auf, werden trotz allem aber zumindest hinzugefügt –- aber hey, was soll das??? solche Lächerlichkeiten, die doch jedem ENtwickler auffallen müssten –> noch besser, ebenfalls in den Softwarequellen (Programm schient von Ubuntu importiert zu sein) habe ich die möglcihkeit mich sofort über neue UBUNTU Versionen informieren zu lassen....hä? bitte? und da werkeln die Debianer 2 und mehr Jahre dran rum und dann bekomm ich so ein geschluder? Das wirkt einfach unseriös –> mir erschließt sich die Idee nicht, das alte Software stabiler sein soll als neue, höchstens dass die Abhängigkeit der Pakete "ausgereifter" (mir fällt kein besseres Wort ein) ist –> ich installiere mir Nautilus und Debian meint mir, OHNE Vorwahnung (nutze XFCE) gleich den ganzen GNOME 3 Desktop zu installieren....das kann einfach nicht sein
Fedora 19 –> wer wie ich nicht den Standard Desktop Gnome 3 möchte, nimmt eben Xfce oder LXDE (KDE ist seit 4.0 auch nicht meins) und dann will ich nen neuen Benutzer erstellen und stelle stattdessen fest, dass standardmäßig nicht mal die GUI für die Benutzerverwaltung installiert ist –- bitte? Völlig unverständlich!!! und einfach ultra nervig, genauso unseriös wie bei Debian –> Scheint irgendwie ja doch die Spielwiese für neue Red Hat Versionen zu sein –> rpm Pakete sind nicht so meins –> zu kurzer Suipport
Ich will einfach nur eine Distribution, die stabil, zuverlässig, sicher, einfach und ja...irgendwie ansatzweise seriös wirkt. Ja das stört mich wirklich, wenn bei so Kleinigkeiten dann rumgepfutscht wird...irgendwie erkenne ich dann nicht mehr, dass dort Liebe in die Arbeit an der Distribution gesteckt wurde (das erkenne ich bisher nur bei Ubuntu)
Für Ideen wäre ich hier sehr dankbar. Linux ist eigentlich was echt schönes, aber diese leidige Distributionssuche macht mich langsam fertig, ich will meinen Rechner auch irgendwann mal beruhigt aufgesetzt haben und gut ist.
Es ist für mich auch denkbar mit Virtualbox zu arbeiten, d.h. als Host ein sehr stabiles, sicheres System, in der Box ein System mit neueren Anwendungen oder so...aber wenn mir meine Arbeit in der box dann abschmiert bringt mir das ja eigentlich auch wieder nichts.
Gern will ich mir auch anhören, wie Ihr euer System aufgesetzt habt und was ihr an ihm zu schätzen wisst.
Viele liebe Grüße
Ein Verzweifelter