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Ich will doch nur sicher und zuverlässig arbeiten können...

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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wolfi---wolf

Anmeldungsdatum:
18. Januar 2008

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Liebe ubuntuusers Community, (hoffe das Thema ist hier richtig)

ich bin mit meinem Latein bald am Ende.

Ich "spiele" mit Linux, vor allem Ubuntu, aber auch fast allen anderen gängigen Distribution nun schon mehrere Jahre herum und merke wie es sich Stück für Stück verbessert.

Aus Gründen, die hier nicht hingehören, habe ich mich vor kurzem komplett gegen M$ Windows entschieden und nutze nur noch Linux. Gott sei dank verwende ich keine Programme, die ausschließlich auf M$ laufen.

Hier meine Distributionen:

Ich bin ständig am Neuinstallieren und Ausprobieren verschiedener Linux Distributionen, weil ich mir immer wieder erhoffe, die ultimative Distribution gefunden zu haben, aber es scheint sie einfach nicht zu geben. Ich habe kürzlich immer wieder und immer wieder neu getestet:

(X-,K-,L-)Ubuntu in 13.04 und 12.04 LTS (natürlich früher auch schon ältere Versionen) –> wegen des extrem guten ubuntuusers Wiki und der unschlagbar einfachen Bedienbarkeit

Debian 7 stable –> weil es angeblich so stabil sein soll und mir .deb angenehmer als .rpm ist

Fedora 19 –> weil immer die neueste Software verwendet wird und neue Versionen ja schließlich auch immer Bug fixes beinhalten sowie meistens Performanceverbesserungen aufweisen

SuSE 12.3 (entfällt für mich, weil Novell mit M$ kooperiert)

Linux Mint 15 –> weil ich Gnome 2 vermisse; MATE kann dies jedoch bis jetzt noch nicht ersetzen –> im Grunde meines Erachtens keine sinnvollen Ergänzungen zu Ubuntu

Hier meine Probleme mit ihnen:

(X-,K-,L-)Ubuntu 13.04 –> nur 9 Monate Support, das geht irgendwie gar nicht, ich will nicht immer Angst haben müssen, dass mir eine Neue Version das System zerschiesst –> Canonical und Amazon-Suche in der Dash (klar, durch andere Oberflächen umgehbar und auch in Unity deaktivierbar) –- aber was soll das? Da hab ich eigentlich schon gar kein Bock mehr Ubuntu noch weiterhin zu benutzen, wenn Canonical sowas abzieht

(X-,K-,L-)Ubuntu 12.04 –- schön, weil LTS –> läuft bei mir einfach nicht rund, bekommt gern mal einen Desktop freeze und ist einfach gefühlt nicht so ausgereift wie 13.04, und es sind erst recht keine Verbesserungen in der Stabilität zu finden –> auch hier die Frage wie in 13.04, ob Canonical noch unterstützenswert ist

Debian 7 stable –> ich öffen meine Synaptics Paketverwaltung, gehe auf Softwarequellen, um einige Repositorys hinzuzufügen und sie tauchen dort einfach nicht in der Liste auf, werden trotz allem aber zumindest hinzugefügt –- aber hey, was soll das??? solche Lächerlichkeiten, die doch jedem ENtwickler auffallen müssten –> noch besser, ebenfalls in den Softwarequellen (Programm schient von Ubuntu importiert zu sein) habe ich die möglcihkeit mich sofort über neue UBUNTU Versionen informieren zu lassen....hä? bitte? und da werkeln die Debianer 2 und mehr Jahre dran rum und dann bekomm ich so ein geschluder? Das wirkt einfach unseriös –> mir erschließt sich die Idee nicht, das alte Software stabiler sein soll als neue, höchstens dass die Abhängigkeit der Pakete "ausgereifter" (mir fällt kein besseres Wort ein) ist –> ich installiere mir Nautilus und Debian meint mir, OHNE Vorwahnung (nutze XFCE) gleich den ganzen GNOME 3 Desktop zu installieren....das kann einfach nicht sein

Fedora 19 –> wer wie ich nicht den Standard Desktop Gnome 3 möchte, nimmt eben Xfce oder LXDE (KDE ist seit 4.0 auch nicht meins) und dann will ich nen neuen Benutzer erstellen und stelle stattdessen fest, dass standardmäßig nicht mal die GUI für die Benutzerverwaltung installiert ist –- bitte? Völlig unverständlich!!! und einfach ultra nervig, genauso unseriös wie bei Debian –> Scheint irgendwie ja doch die Spielwiese für neue Red Hat Versionen zu sein –> rpm Pakete sind nicht so meins –> zu kurzer Suipport

Ich will einfach nur eine Distribution, die stabil, zuverlässig, sicher, einfach und ja...irgendwie ansatzweise seriös wirkt. Ja das stört mich wirklich, wenn bei so Kleinigkeiten dann rumgepfutscht wird...irgendwie erkenne ich dann nicht mehr, dass dort Liebe in die Arbeit an der Distribution gesteckt wurde (das erkenne ich bisher nur bei Ubuntu)

Für Ideen wäre ich hier sehr dankbar. Linux ist eigentlich was echt schönes, aber diese leidige Distributionssuche macht mich langsam fertig, ich will meinen Rechner auch irgendwann mal beruhigt aufgesetzt haben und gut ist.

Es ist für mich auch denkbar mit Virtualbox zu arbeiten, d.h. als Host ein sehr stabiles, sicheres System, in der Box ein System mit neueren Anwendungen oder so...aber wenn mir meine Arbeit in der box dann abschmiert bringt mir das ja eigentlich auch wieder nichts.

Gern will ich mir auch anhören, wie Ihr euer System aufgesetzt habt und was ihr an ihm zu schätzen wisst.

Viele liebe Grüße

Ein Verzweifelter

eider

Anmeldungsdatum:
5. Dezember 2009

Beiträge: 6274

wolfi---wolf schrieb:

...diese leidige Distributionssuche macht mich langsam fertig...

Mir kommen die Tränen. Du willst eben nicht nur "sicher und zuverlässig arbeiten können". Komm mal runter und nimm einfach die Distri, die dir am besten gefällt. 😀

kaputtnik

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

Das was Du beschreibst ist meines Erachtens der Eigenart von Opensource zuzuschreiben.

Außerdem: Das individuell perfekte System gibt es nicht. Dazu sind die persönlichen Vorlieben der Menschen viel zu Unterschiedlich.

Was Du machen solltest: Werde Dir im klaren darüber wie Deine persönlichen Anforderungen sind.

Alle Anforderungen können wahrscheinlich nicht erfüllt werden und mit gewissen „Unannehmlichkeiten“ muss man einfach leben. Anders gehts nicht.

Meine Distributionssuche

seven11

Anmeldungsdatum:
3. April 2013

Beiträge: 43

wolfi---wolf schrieb:

Debian 7 stable –> ich öffen meine Synaptics Paketverwaltung, gehe auf Softwarequellen, um einige Repositorys hinzuzufügen und sie tauchen dort einfach nicht in der Liste auf, werden trotz allem aber zumindest hinzugefügt –- aber hey, was soll das??? solche Lächerlichkeiten, die doch jedem ENtwickler auffallen müssten –> noch besser, ebenfalls in den Softwarequellen (Programm schient von Ubuntu importiert zu sein) habe ich die möglcihkeit mich sofort über neue UBUNTU Versionen informieren zu lassen....hä? bitte? und da werkeln die Debianer 2 und mehr Jahre dran rum und dann bekomm ich so ein geschluder? Das wirkt einfach unseriös –> mir erschließt sich die Idee nicht, das alte Software stabiler sein soll als neue, höchstens dass die Abhängigkeit der Pakete "ausgereifter" (mir fällt kein besseres Wort ein) ist –> ich installiere mir Nautilus und Debian meint mir, OHNE Vorwahnung (nutze XFCE) gleich den ganzen GNOME 3 Desktop zu installieren....das kann einfach nicht sein

- Die von Debian empfohlene Methode zur Verwaltung von Paketen ist nicht Synaptic, sondern apt-get und aptitude. Das mit den Quellen, die hinzugefügt werden, aber nicht auftauchen, kann ich nicht nachvollziehen. Woher weisst du dann, dass sie hinzugefügt wurden, wenn sie nicht auftauchen?

- Die Geschichte mit der neuen Ubuntu-Version ist ein Bug: http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=691681

- Du hast "stable" nicht verstanden. "Stable" heisst, dass keine höheren Versionen mehr in das Release einfliessen, sondern nur noch Bugfixes. Dass die Software "alt" ist, liegt daran, dass nach einem Freeze nur noch nach Fehlern gesucht wird. Dieser Prozess dauert im Vergleich zu anderen Distributionen sehr lange und ist vergleichsweise gründlich, weshalb Debian gerne als "stabil" gilt, auch und insbesondere bei "stable". Trotzdem heisst "stable" nicht zwangsweise "stabil" und ist auch nicht so gemeint.

- Dass dir bei der Installation von Nautilus der Gnome-Desktop mitinstalliert wird, dürfte an deinen Einstellungen liegen. Für ein Gerücht halte ich, dass dich die Paketverwaltung nicht darüber informiert hat. Ich tippe eher drauf, dass du dir die Abhängigkeiten nicht durchgelesen hast, sondern klick-klick gemacht hast. Vermeidbar ist das übrigens über

cat /etc/apt/apt.conf

APT::Install-Recommends "0";
APT::Install-Suggests "0";

Linuxkumpel

Anmeldungsdatum:
15. Juli 2011

Beiträge: 1605

Hallo! kaputtnik hat es auf den Punkt gebracht. Jeder von uns hat seine Vorlieben. Das liegt schon an der Desktopvielfalt. Da muss man einfach probieren was einem am meisten zusagt und den eigenen Wünschen entspricht. Mit ein wenig "Basteln" kann dann das System individuell angepasst werden. Der Durchschnittsuser sollte sich zunächst darüber klar werde was er überhaupt machen will, wo man mit Kompromissen leben kann und wo nicht. Ich habe z.B. Erfahrungen mit Gnome, KDE, Xfce, LXDE, Cinnamon, E 17 und Unity. Mein Umstieg erfolgte von einer KDE-Distribution auf Unity. Habs nicht bereut. Eine LXDE-Distri läuft immer. Wenn es nur um ein reines flinkes Arbeitstier geht kann ich nur LXDE (z.B. Lubuntu) empfehlen. Da gibt es nichts, was ablenken kann. Da gibt es aber auch keinen Schnickschnack!

Außerdem sollte auch an das Paketsystem gedacht werden, womit komme ich besser klar. Bei grafischen Tools mehr oder weniger egal, bei Konsoleliebhabern - probieren und testen. "Probieren und Testen" wird wahrscheinlich oft als Antwort kommen. 😉

Das nur mal von einem, der von Mandriva über Pardus zu Ubuntu kam und immer noch mit Peppermint, Mageia und Sabayon werkelt. (Ein Buch will ich nicht schreiben, deshalb das mal in Kürze.)

HaCeMei Team-Icon

Anmeldungsdatum:
2. August 2010

Beiträge: 2269

wolfi---wolf schrieb:

Ich will einfach nur eine Distribution, die stabil, zuverlässig, sicher, einfach und ja...irgendwie ansatzweise seriös wirkt.

Wenn du mal eine Handvoll Merkmale nennst, was du für "seriös" hältst und was nicht, lässt sich das vielleicht diskutieren. Die von dir geäußerten Kritikpunkte sind kein Kennzeichen dafür, dass eine Distribution "unseriös" wäre, sondern einfach, dass Sie deinen Erwartungen/ Bedürfnissen nicht entspricht.

Du hast die Wahl: Dich auf eine vorhandene Distribution einlassen und deinen Bedürfnissen anpassen (ein gewünschtes grafisches Programm nachzuinstallieren ist wirklich keine große Sache). Kann sein, dass du bereit sein musst, dich in die jeweilige Distri etwas tiefer einzuarbeiten, statt bei Einzelheiten, die dir missfallen gleich wieder zur nächsten Distri zu wechseln.

Oder stellst dir von Grund auf zusammen, was du willst. Beginn mit einer Minimalinstallation oder mit Arch.

Kurz, wenn dich die Wechselei nervt, bleib einfach mal bei einer Distri/ Oberfläche, bis sie deinen Bedürfnissen entspricht.

Gruß, HaCeMei

user_unknown

Avatar von user_unknown

Anmeldungsdatum:
10. August 2005

Beiträge: 17630

Ich nutze seit ca. 8 Jahren die LTS-Versionen in der Geschmacksrichtung X.

Da kann ich 2 oder 2,5 Jahre eine Version fahren und hatte keine Probleme damit. Wenn etwas einfriert kann das an einem Firefoxplugin liegen oder an was weiß ich. Bei Dir sind alle Ubuntu-Aromen davon betroffen? Klingt nicht so plausibel.

Nimm eine konkrete, und frag bei Problemen nach Support - keine Nebelwolkenanfragen 3 Jahre später.

Falk_Linux

Anmeldungsdatum:
4. Mai 2012

Beiträge: 192

wolfi---wolf schrieb:

(X-,K-,L-)Ubuntu 13.04 –> nur 9 Monate Support, das geht irgendwie gar nicht, ich will nicht immer Angst haben müssen, dass mir eine Neue Version das System zerschiesst –> Canonical und Amazon-Suche in der Dash (klar, durch andere Oberflächen umgehbar und auch in Unity deaktivierbar) –- aber was soll das? Da hab ich eigentlich schon gar kein Bock mehr Ubuntu noch weiterhin zu benutzen, wenn Canonical sowas abzieht

(X-,K-,L-)Ubuntu 12.04 –- schön, weil LTS –> läuft bei mir einfach nicht rund, bekommt gern mal einen Desktop freeze und ist einfach gefühlt nicht so ausgereift wie 13.04, und es sind erst recht keine Verbesserungen in der Stabilität zu finden –> auch hier die Frage wie in 13.04, ob Canonical noch unterstützenswert ist

Zu 13.04: Wie du schon selbst sagtest, die Lense ist deaktivierbar. Nur 9 Monate Support; klar, aber dafür hat man dann LTS evtl. auf einem Zweitrechner. Ich persönlich habe auf dem Notebook 13.04 und update auf jede neue Version. Auf dem Desktoprechner habe ich 12.04. Somit ist gewährleistet dass ich immer unterbrechungsfrei arbeiten kann, auch wenn eine Version "abschmieren" sollte.

Zu 12.04 LTS: Bei mir läuft es rund. Auch bei einem Freund bei dem ich es vor einigen Monaten installiert habe, läuft es sauber. Möglicherweise liegt es bei dir an der Hardware?

Ich sehe keinen Grund warum du bei Ubuntu nicht bleiben solltest. Die Lensengeschichte ist für mich kein Grund, Ubuntu den Rücken zu kehren. Ich kann mich kaputtnik seinem Posting nur anschließen.

zephir

Avatar von zephir

Anmeldungsdatum:
20. März 2006

Beiträge: 2770

Die ultimative Distribution gibt es nicht.

Nimm eine aus der Liste, die dir in der Grundkonfiguration einigermassen gefällt, bevorzugt eine mit langem Supportzeitraum, und mache dich daran, die nach deinem Gusto anzupassen und deren Eigenheiten, insbesondere Paketverwaltung, zu verstehen. Damit kommst Du dem perfekten linux System immer noch am nächsten.

Letzlich bauen alle Linuxdistributien mehr oder wenig auf dem selben freien Softwarepool auf. So groß sind die Unterschiede nicht, und die Anpassung ist auch kein Hexenwerk.

tk1908

Anmeldungsdatum:
7. April 2010

Beiträge: Zähle...

wolfi---wolf schrieb:

Debian 7 stable –> ich öffen meine Synaptics Paketverwaltung, gehe auf Softwarequellen, um einige Repositorys hinzuzufügen und sie tauchen dort einfach nicht in der Liste auf, werden trotz allem aber zumindest hinzugefügt –- aber hey, was soll das??? solche Lächerlichkeiten, die doch jedem ENtwickler auffallen müssten

Hindert dich sowas am Arbeiten?

–> noch besser, ebenfalls in den Softwarequellen (Programm schient von Ubuntu importiert zu sein) habe ich die möglcihkeit mich sofort über neue UBUNTU Versionen informieren zu lassen....hä? bitte? und da werkeln die Debianer 2 und mehr Jahre dran rum und dann bekomm ich so ein geschluder? Das wirkt einfach unseriös

Eher schlampig. Ähm Synaptic kommt doch AFAIK vom Gnome-Projekt? Wenn du das Software Center meinst, ja, das ist schlampig integriert.

–> mir erschließt sich die Idee nicht, das alte Software stabiler sein soll als neue, höchstens dass die Abhängigkeit der Pakete "ausgereifter" (mir fällt kein besseres Wort ein) ist

Das ist nun mal Debian's Philosophie.

–> ich installiere mir Nautilus und Debian meint mir, OHNE Vorwahnung (nutze XFCE) gleich den ganzen GNOME 3 Desktop zu installieren....das kann einfach nicht sein

Ähm Dependencies sind dir ein Begriff?

Fedora 19 –> wer wie ich nicht den Standard Desktop Gnome 3 möchte, nimmt eben Xfce oder LXDE (KDE ist seit 4.0 auch nicht meins) und dann will ich nen neuen Benutzer erstellen und stelle stattdessen fest, dass standardmäßig nicht mal die GUI für die Benutzerverwaltung installiert ist –- bitte? Völlig unverständlich!!! und einfach ultra nervig, genauso unseriös wie bei Debian

Warum soll sowas "unseriös" sein?

diesch Team-Icon

Avatar von diesch

Anmeldungsdatum:
18. Februar 2009

Beiträge: 5072

tk1908 schrieb:

Ähm Synaptic kommt doch AFAIK vom Gnome-Projekt?

Nein, Synaptic kommt ursprünglich von Conectiva, Hauptentwickler ist momentan Michael Vogt.

tk1908

Anmeldungsdatum:
7. April 2010

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diesch schrieb:

tk1908 schrieb:

Ähm Synaptic kommt doch AFAIK vom Gnome-Projekt?

Nein, Synaptic kommt ursprünglich von Conectiva, Hauptentwickler ist momentan Michael Vogt.

Gut zu wissen. Danke für die Info. ☺

Papamatti

Anmeldungsdatum:
13. September 2007

Beiträge: 590

Ach wolfi---wolf,

ich kann das alles voll nachvollziehen. Dieses Dristributionshopping mach am Anfang glaube ich jeder durch, irgendwann kommt die Erkenntnis das es kein perfektes System gibt und das mach auch nicht jedes Update mitmachen muss! Auf meinem Desktoprechner arbeite ich mit der 12.04LTS und ich kann auch keine Stabilitätsprobleme erkennen. Im Gegenteil, ich habe mehr Probleme mit der 13.04: Prozesse lassen sich nicht beenden, meine externe HD wird nicht erkannt, der Videoplayer hat immernoch das Schattenproblem oben, VLC schmiert ab...usw und so fort...außerdem hat wärend der Entwicklungphase Sam Spilzbury (Der Compiz-Entwickler!) Canonical verlassen, weil seine Patches nicht mehr übernommen wurden welche diverse Probleme mit Unity lösen sollten. Naja. Die 13.10 wird die Spielwiese für einen neuen Displayserver (Mir). Meine Hoffnung liegt auf der 14.04LTS, ich hoffe die Wogen haben sich bis dahin dann geglättet.

Das die 12.04 instabil bei dir läuft kann in der Tat ein Hardwareproblem sein, gib mal die Daten deiner Hardware durch. Was friert ein, was passiert bei Fehlern? Hast du eine ATI- oder nVidea-Grafikkarte?

Bis dann dann...

giygas

Avatar von giygas

Anmeldungsdatum:
23. Mai 2009

Beiträge: 99

Probier mal Crunchbang! aus. Diese Distro wird allerdings nicht ins Deutsche übersetzt. Es ist praktisch Debian mit vorkonfiguriertem Openbox und sehr gutem out-of-the-box Treiber support, dazu hat es auch die wichtigsten Programme.

Windsegel

Anmeldungsdatum:
18. Juli 2013

Beiträge: 16

Ich nutze Ubuntu mit Xfce auf dem Desktop und meine beiden Server haben Debian drauf. Klar muss ich immer Sachen anpassen, aber das musste ich mit all den anderen Betriebssystemen, die ich hatte, auch. Ob das Windows oder OS X war, ist egal, immer musste ich rumschrauben, bis es lief. Ein paar extra Basteleien unter Linux stören mich nicht. Wer einmal unter Windows mit USB gearbeitet hat, der weiß, dass eine einmal falsch eingehaltenen Reihenfolge von USB-Gerät einstöpseln und Treiber installieren, in den Wahnsinn treiben kann, wenn man mal nicht das richtige Timing erwischt hat. Oder OS X dazu zu bekommen mit geschlossenem Deckel weiter zu arbeiten, ist auch nicht einfach, zumal die Programme auch mal gerne Unsinn machen und einen Prozess starten der 100% CPU-Last erzeugt(unter Mountain Lion mit Insomnia X) Oder das Deinstallieren von Apps, wo es eben nicht reicht einfach nur im Applications-Ordner die App zu löschen und das umständlich Cut&Paste für Dateien und und und.

Jedes System hat so seine Vorzüge und Tücken. Ich kann mit denen von Linux gut leben, erst recht bei der aktuellen Lage, mit den eingebauten Schnittstellen.

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