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ContractSlayer
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 17. Juni 2012
Beiträge: 166
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Besten Dank nochmal für die ganze Aufklärung.
Hab aber noch eine Frage bezüglich MIR und Wayland 😉 Der Unterschied zwischen MIR und Wayland bestehen darin, dass Ubuntu mit MIR hauptsächlich die mobilen Geräte wie Handy, Tablets erreichen will und Wayland die Desktop-PCs und Notebooks, oder?
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k1l
Anmeldungsdatum: 22. September 2006
Beiträge: 1253
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ContractSlayer schrieb: Der Unterschied zwischen MIR und Wayland bestehen darin, dass Ubuntu mit MIR hauptsächlich die mobilen Geräte wie Handy, Tablets erreichen will und Wayland die Desktop-PCs und Notebooks, oder?
Nein. Die Unterschiede sind weitaus technischer und im Endeffekt gleichen sich Wayland und MIR doch sehr. Es ist nur wiedermal FUD, der von MIR Gegnern gestreut wird (auch unter Mithilfe dieses Portals), dass Ubuntu jetzt den Desktop aufgibt oder vernachlässigen würde.
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Tids
Anmeldungsdatum: 29. Oktober 2008
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ContractSlayer schrieb: Der Unterschied zwischen MIR und Wayland bestehen darin, dass Ubuntu mit MIR hauptsächlich die mobilen Geräte wie Handy, Tablets erreichen will und Wayland die Desktop-PCs und Notebooks, oder?
Nope. Dazu auch: SailfishOS (Smartphone/TabletOS) kommt mit wayland. Nun wirst du dich sicher Fragen warum Ubuntu dann nicht auch einfach Wayland nimmt, stimmts? Wenn du darauf eine echte Antwort findest, sag sie mir bitte ^^ (gleiches auch für Upstart)
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k1l
Anmeldungsdatum: 22. September 2006
Beiträge: 1253
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Tids schrieb: Wenn du darauf eine echte Antwort findest, sag sie mir bitte ^^ (gleiches auch für Upstart)
von jemandem wie dir erwarte ich eigentlich, dass man sich nicht an dem Shitstorm beteiligt. http://blog.cooperteam.net/ bezüglich "warum MIR" und (wiedermal) der Hinweis, dass Upstart _vor_ Systemd entwickelt wurde.
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Tids
Anmeldungsdatum: 29. Oktober 2008
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k1l schrieb: von jemandem wie dir erwarte ich eigentlich, dass man sich nicht an dem Shitstorm beteiligt.
Es ist weniger der Drang auf Konfrontation als der Wunsch eine Antwort zu bekommen die ich nachvollziehen kann oder zumindest verstehe. Ich meine wo lohnt es sich denn nun Mesa/Gallium, die Toolkits und was weiß ich noch anpassen zu müssen, gegenüber Unity auf Wayland zu ziehen, wo es dank Qt5 sicherlich sowieso laufen können würde?
Erst dachte ich ja, dass es wegen der Androidtreibersache ist. Damit man diese nutzen kann. Nur ist das halt über libhybris gemacht, was wayland auch nutzen kann. Nun brauche ich halt eine Antwort, die ich als "nicht Programmierer" verstehen kann.
http://blog.cooperteam.net/ bezüglich "warum MIR" und (wiedermal) der Hinweis, dass Upstart _vor_ Systemd entwickelt wurde.
Jap, das weiß ich. War Upstart ja auch mal in Fedora drin. Nur wurde es eben ersetzt und immer mehr Distros setzen es nun ein. Da verstehe ich die Haltung von Ubuntu/Canonical nicht es komplett ab zu lehnen. Auch hier dürfte es auf lange Sicht (spätestens wenn Debian es nutzen kann, in einer stable) größerer Aufwand sein Upstart zu systemd kompatibel zu halten, bzw Programme mit Upstart, als einfach Systemd zu nutzen. Allgemein ist das doch zum Fenster raus geworfenes Geld was man anderweitig investieren könnte. So sehe ich das zumindest.
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k1l
Anmeldungsdatum: 22. September 2006
Beiträge: 1253
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Tids schrieb: k1l schrieb: von jemandem wie dir erwarte ich eigentlich, dass man sich nicht an dem Shitstorm beteiligt.
Es ist weniger der Drang auf Konfrontation als der Wunsch eine Antwort zu bekommen die ich nachvollziehen kann oder zumindest verstehe. Ich meine wo lohnt es sich denn nun Mesa/Gallium, die Toolkits und was weiß ich noch anpassen zu müssen, gegenüber Unity auf Wayland zu ziehen, wo es dank Qt5 sicherlich sowieso laufen können würde?
Erst dachte ich ja, dass es wegen der Androidtreibersache ist. Damit man diese nutzen kann. Nur ist das halt über libhybris gemacht, was wayland auch nutzen kann. Nun brauche ich halt eine Antwort, die ich als "nicht Programmierer" verstehen kann.
"At this point, it looks like we want something like Wayland, but different in almost all the details. It's not clear that starting with Wayland will save us all that much effort, so the upsides of doing our own thing…" aus dem Link, den du ja nicht lesen willst :/
http://blog.cooperteam.net/ bezüglich "warum MIR" und (wiedermal) der Hinweis, dass Upstart _vor_ Systemd entwickelt wurde.
Jap, das weiß ich. War Upstart ja auch mal in Fedora drin. Nur wurde es eben ersetzt und immer mehr Distros setzen es nun ein. Da verstehe ich die Haltung von Ubuntu/Canonical nicht es komplett ab zu lehnen. Auch hier dürfte es auf lange Sicht (spätestens wenn Debian es nutzen kann, in einer stable) größerer Aufwand sein Upstart zu systemd kompatibel zu halten, bzw Programme mit Upstart, als einfach Systemd zu nutzen.
Weil viele Programme eingestellt werden, weil Systemd nun "alles" selber macht/machen will. Deswegen muss man auf Teilprogramme von Systemd zurückgreifen. Ich wunder mich nur sehr, dass hier die Community Beifall klatscht wenn man sagt, dass die Andere Lösung technischer Mist ist, und niemand das NIH Syndrom vorwirft oder davon spricht, dass RedHat die Community spaltet. Muss wohl daran liegen, dass es eben nicht von Canonical ist.
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diesch
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2009
Beiträge: 5072
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Die Entscheidung für Mir ist vor gut einem Jahr aufgrund des damaligen Entwicklungsstands von Wayland getroffen worden. Seither hat sich bei Wayland einiges getan, was damals noch nicht absehbar war - und möglicherweise ist die Konkurrenz durch Mir an einigen dieser Entwicklungen nicht ganz unschuldig Ubuntu hat inzwischen viel Arbeit in Mir investiert und einen ziemlich engen Zeitplan. Daher hat Ubuntu - ähnlich wie KDE - wenig Interesse daran, auf einen anderen Display-Server umzusteigen Ubuntu legt extrem viel Wert auf automatisierte Tests, Wayland, KDE und Gnome eher weniger. Für automatisierte Tests muss der Programmcode bestimmte Eigenschaften haben. Der Wayland-Code von Weston, KDE und Gnome eignet sich nicht gut für automatisierte Tests Wenn man sich an anderen Projekten beteiligt, bedeutet das immer auch, dass es länger dauert, bis man eigene Wünsche umsetzen kann, weil man erst mal die anderen Projektteilnehmer überzeugen muss - und man riskiert, dass man Kompromisse eingehen oder auf die Umsetzung verzichten muss. Mit einem eigenen Projekt kann Ubuntu seine Ziele schneller und mit weniger Kompromissen erreichen Ubuntu möchte einige Details anders lösen als Wayland. Das könnte Ubuntu zwar vermutlich auch über eigene Wayland-Erweiterungen (sowas sieht Wayland explizit vor) machen, aber das Ergebnis wäre dann nicht kompatibel zu dem, was KDE und Gnome machen
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Linuxkumpel
Anmeldungsdatum: 15. Juli 2011
Beiträge: 1605
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👍 Wirklich kurz und bündig zusammengefasst. Mehr gibt es nicht zu sagen, obwohl es auch anders gesehenen wird. http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Canonical-wiederholt-Fehler-1920097.html Oder eben auch hier. So hat eben jeder seine Meinung. 😉
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drtri
Anmeldungsdatum: 9. Dezember 2012
Beiträge: 619
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Linuxkumpel schrieb: 👍 Wirklich kurz und bündig zusammengefasst. Mehr gibt es nicht zu sagen, obwohl es auch anders gesehenen wird. http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Canonical-wiederholt-Fehler-1920097.html Oder eben auch hier. So hat eben jeder seine Meinung. 😉
Canonical bastelt sich eben für seine kommerzorientierte Insellösung Unity eine weitere Insellösung. Soll man doch. Wer privat oder als Arbeitsumgebung auf Linux setzt, wird Unity ohnehin nicht installieren - der Schaden hält sich also im Rahmen.
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Frieder108
Anmeldungsdatum: 7. März 2010
Beiträge: 9684
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drtri schrieb: Wer privat oder als Arbeitsumgebung auf Linux setzt, wird Unity ohnehin nicht installieren
ich selber nutz zwar auch kein Unity, aber sorry, diese Aussage versteh ich trotzdem nicht. Ich kenn genügend Leute, die Unity sowohl privat, als auch geschäftlich nutzen - das ist ne Desktopoberfläche wie jede andere auch und ganz bestimmt kann man mit der auch arbeiten. Canonical hat ne Vision und versucht, die umzusetzen - ob ihnen das gelingt, lassen wir uns überraschen. Aber sei es ihnen gegönnt - warum auch nicht. MIR ist das doch völlig egal - aber die celebralen Masturbationen einiger User hier nerven einfach nur.
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k1l
Anmeldungsdatum: 22. September 2006
Beiträge: 1253
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@ Frieder108 wie man sieht sind die Kritiker alle gut informiert und die Kritik ist rein konstruktiv und auf Fakten basiert …
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ContractSlayer
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 17. Juni 2012
Beiträge: 166
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Habe gestern mal Ubuntu 13.10 neben Kubuntu 13.10 getestet.
Finde sowohl die Bedienung von Unity wie auch KDE 4.11 SC super.
Jedoch fällt mir negativ auf, dass man die Shopping Linsen in Ubuntu 13.10 nicht mehr einfach über das Software Center löschen kann.
Da bleibt evtl. nur noch der Befehl über die Konsole um die Linsen zu löschen, was Anfänger oder Umsteller nicht wissen ☹
Vor einigen Wochen konnte man die Linsen mit Ubuntu 13.10 noch über das Software-Center löschen . Nunja, da Ubuntu quelloffen ist, sollte man auch alle Pakete über das Software Center einfach und auch vollständig löschen können.
Mit einen Schieberegler der die Spyware (angeblich) AUS und EINSCHALTET ist es nicht getan, so lange sich die Spyware noch auf der Festplatte befindet.
Und auf Terminal Befehle zurückgreifen zu müssen um diese vollständig zu löschen ist sicherlich nicht der Sinn dabei, wenn Ubuntu weiterhin zu den leicht zu bedienenen Distributionen gehören will. Bei so was kommen mir halt Zweifel über das Vorhaben von Canonical auf.
Schließlich will man als Anwender freier Software auch bestimmen welche Pakete man installieren oder löschen möchte. Hoffe das es nur an der Daily Build von Ubuntu 13.10 liegt, dass man die Shopping-Lisen nicht mehr über das SoftwareCenter löschen kann und es zur Veröffentlichung von der finalen Version im Oktober wieder möglich ist.
Zumal laut Canonical noch weitere unterschiedliche Linsen in Ubuntu mit einfließen sollen.
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Yanneck
Anmeldungsdatum: 25. September 2009
Beiträge: 1216
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Wieso verwendest du nicht einfach eine reine Community-Distribution ohne Firma im Rücken, wenn dich diese Entwicklungen stören? Es gibt genug davon, die Ubuntu in nichts nachstehen, außer vielleicht, dass auf deren Websites veraltete Wörter wie Linux verwendet werden. ☺
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Noah
Anmeldungsdatum: 3. Januar 2010
Beiträge: 52
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ContractSlayer schrieb: Da bleibt evtl. nur noch der Befehl über die Konsole um die Linsen zu löschen, was Anfänger oder Umsteller nicht wissen ☹
Auch Ubuntuuser dürfen mal die Konsole bedienen. Die Konsole darf kein Tabu sein.
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diesch
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2009
Beiträge: 5072
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In Ubuntu 13.10 gibt es keine Shopping-Linse mehr, daher kann man auch keine entfernen. Statt dessen gibt es die Remote-Scopes, die über einen Server von Canonical realisiert werden und sich einzelne in der Programm-Linse (de)aktivieren lassen. Wenn du eine Online-Suche in der Dash als Spyware empfindest, solltest du die Finger von Unity lassen. Du kannst aber auchg einfach aufhören, die Dash für rein lokale Suchen mißbrauchen zu wollen.
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