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Meinungen zu Linux Mint LMDE als Ubuntu-Alternative gesucht

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kubuntu 12.04 (Precise Pangolin)
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mareb

Avatar von mareb

Anmeldungsdatum:
9. August 2008

Beiträge: 163

Hallo, die einen wechseln von Ubuntu zu Mint, die anderen von Mint zu Ubuntu. Das ist vielleicht eine Geschmacksfrage. Ich frage mal in die Runde der Ubuntu-Benutzer: welche Argumente sprechen Deiner Meinung nach gegen Linux Mint LMDE 201303 (Cinnamon)? Ich will das System als Software-Entwickler nutzen, brauche neue Multimedia Optionen (wie bei Ubuntu) zum Testen und Bearbeiten eigener Bilder und Filme (aber nicht im Profi-Bereich). So vom ersten Feeling nach ein paar Mal ausprobieren finde das recht gut.

Ich schätze ganz persönliche Eindrücke sehr.

P.S.: dieses Forum zwingt micht zur Angabe von Distribution und Version - hier hat das aber nichts mit dem Thema zu tun...

Moderiert von trebbel:

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Kätzchen

Avatar von Kätzchen

Anmeldungsdatum:
1. Mai 2011

Beiträge: 7130

P.S.: dieses Forum zwingt micht zur Angabe von Distribution und Version - hier hat das aber nichts mit dem Thema zu tun...

Das Thema hätte eher nach "Rund um Linux und Open Source" gepasst.

Schön das dir LMDE gefällt. Da spricht nichts dagegen. Ich benutze heute Debian mit LXDE und habe vorher mal LMDE probiert und bin gut damit zurechtgekommen. Wichtig ist das man alle Software hat die man braucht, dann ist egal was für ein OS man nutzt. ☺

Gerüchteweise hört man das die nicht immer mit den Updates nachkommen, daher würde ich eher Debian wählen.

aasche

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2006

Beiträge: 14259

Kätzchen schrieb:

Gerüchteweise hört man das die nicht immer mit den Updates nachkommen, daher würde ich eher Debian wählen.

Das ist Absicht:

Seit September 2010 steht ein auf Debian Testing basierendes Linux Mint zur Verfügung: "Linux Mint Debian Edition" (LMDE). Ein wesentlicher Unterschied zu Ubuntu (und Debian Stable) ist die Verwendung von "Service Packs", die aber eher selten veröffentlicht werden (ca. 2 - 3 pro Jahr), während Debian Testing eine echte Rolling Release-Version ist, die fortlaufend Updates erhält.

Passenger

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Anmeldungsdatum:
19. April 2010

Beiträge: 526

Warum LMDE ? Warum nicht ein richtiges Debian ? LMDE ist eine Katastrophe. Nichts Halbes und nichts Ganzes. Als Rolling Release deklariert, bekommt aber nur alle 1/2 Jahre ein Update. Die .iso ist schon wieder so veraltet, daß es ewig dauert, das auf den neuesten Stand zu bringen. Stelle ich die Quellen auf Testign, knallt es über kurz oder lang, weil die Mint Quellen auf Dauer aktueller sind, als die Debian Quellen.

Ich kann dir als Alternative noch Point Linux ans Herz legen. Ist ein Debian Wheezy mit Mate Desktop.

... oder SolydXK. Das ist eine Mischung aus LMDE und Debian Testing. Hier läuft die X Version (xfce) und das tadellos. Bekommt regelmäßig Updates, aber es wird auf Stabilität geachtet.

Klar kann man beide Systeme auch mit einem Debian problemlos nachrüsten, es geht nur darum, wenn jemand was fertiges haben will.

Geht es dir um Cinnamon, das ist mittlerweile auch in den Debian Testing Quellen. Oder du installierst dir Mate/Cinnamon auf Ubuntu nach.

oder ... oder ... oder es gibt soviele Möglichkeiten ☺

Der Ansatz bei LMDE war mal gut, aber leider haben die es vergeigt. Ich hab' dem System einige Chancen eingeräumt, aber es gibt mittlerweile einfach bessere Alternativen.

hoerianer

Anmeldungsdatum:
14. August 2012

Beiträge: 3156

Weil ich dachte Unity ist ein Krampf, habe ich zuerst LMDE, dann Mint ausprobiert. Letztendlich bin ich wieder bei Ubuntu - genau mit UNITY und es funktioniert wie ich es mir wünsche. Probleme hatte ich bei Mint und LMDE mit diversen Programmen, die man nicht direkt in der Packetverwaltung hatte und eben aus Ubuntu dazu packen musste. Also dachte ich mir "da kannste auch gleich das richtige nehmen" .

Wenn man sich überlegt welchen Luxus wir hier geniessen - wir wechseln Distributionen wie wir lustig sind – die armen armen User der Software aus Redmond 😉

mareb

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Anmeldungsdatum:
9. August 2008

Beiträge: 163

hoerianer schrieb:

Weil ich dachte Unity ist ein Krampf, habe ich zuerst LMDE, dann Mint ausprobiert. Letztendlich bin ich wieder bei Ubuntu - genau mit UNITY und es funktioniert wie ich es mir wünsche. Probleme hatte ich bei Mint und LMDE mit diversen Programmen, die man nicht direkt in der Packetverwaltung hatte und eben aus Ubuntu dazu packen musste. Also dachte ich mir "da kannste auch gleich das richtige nehmen" .

Wenn man sich überlegt welchen Luxus wir hier geniessen - wir wechseln Distributionen wie wir lustig sind – die armen armen User der Software aus Redmond 😉

Ja - und Cupertino steht dem ja in nichts nach...

Ich finde das Angebot der Linux-Entwickler auch Klasse, wenngleich mich seit ca. zwei Jahren nervt, wieviel Beta und Alpha ich auf den Desktop bekomme, ohne wirklich ausweichen zu können.

Wie kommst Du jetzt mit dem Unity zurecht? Ich hatte es anfangs auch gleich ausprobiert mit viel gutem Willen, aber ich fand das System nur für Normal-Anwender interessant, nicht für Freaks und Entwickler.

Das_Wort

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2009

Beiträge: 5269

Ich empfehle Debian testing + Cinnamon gegenüber von LMDE. Zum einen weil die Debian Community größer ist. Zum anderen weil die Software aktueller ist. Und weil ich von LMDE nur mitbekommen dass die Leute sich aus testing die Pakete einbinden weil denen die Version in LMDE zu alt ist. Sprich: Alle LMDE-Nutzer von denen ich etwas mitbekomme wollen eigentlich Debian testing nutzen.

mareb

(Themenstarter)
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Anmeldungsdatum:
9. August 2008

Beiträge: 163

Das Wort schrieb:

Ich empfehle Debian testing + Cinnamon gegenüber von LMDE. Zum einen weil die Debian Community größer ist. Zum anderen weil die Software aktueller ist. Und weil ich von LMDE nur mitbekommen dass die Leute sich aus testing die Pakete einbinden weil denen die Version in LMDE zu alt ist. Sprich: Alle LMDE-Nutzer von denen ich etwas mitbekomme wollen eigentlich Debian testing nutzen.

Der Gedanke, einfach Debian testing zu verwenden, liegt nahe. Irgendwann früher wollte ich das aus dem gleichen Grund schon mal und hatte zwar theoretisch eine Menge aktueller Software aber praktisch einen Haufen Probleme mit Fehlern oder unglücklichen Abhängigkeiten (bei den Paketinstallationen).

Ich brauche einen Spagat zwischen aktuellster Software und Stabilität der wichtigsten Software. Dadurch kam ich ja auf Mint LMDE.

Die Idee, die ganz häufigen testing-Updates (rolling) zu bremsen zugunsten etwas besserer Stabilität ist ja nicht schlecht.

Was dabei auch nicht schlecht wäre, ist eine radikale Reduktion der installierten Pakete. Aber, meine Güte, das ist ein unendlich vielfältiges Thema - damit werden wir nie fertig... ☺

trebbel Team-Icon

Ehemalige

Anmeldungsdatum:
25. Mai 2007

Beiträge: 3980

Kätzchen schrieb:

P.S.: dieses Forum zwingt micht zur Angabe von Distribution und Version - hier hat das aber nichts mit dem Thema zu tun...

Das Thema hätte eher nach "Rund um Linux und Open Source" gepasst.

Sehe ich auch so. Verschiebe das mal dorthin.

hoerianer

Anmeldungsdatum:
14. August 2012

Beiträge: 3156

mareb

Wie kommst Du jetzt mit dem Unity zurecht?

Recht gut. Nachdem ich mir es jetzt so eingerichtet habe wie ich es mir vorstelle - nichts wildes aber immerhin - kann ich damit ganz gut arbeiten.

Ich hatte es anfangs auch gleich ausprobiert mit viel gutem Willen, aber ich fand das System nur für Normal-Anwender interessant, nicht für Freaks > und Entwickler.

Ist jetzt die Frage was da den Unterschied macht? Letztendlich dreht es sich ja "nur" um eine GUI. Ich arbeite mit 12.04 produktiv, das heisst, sowohl mein Desktop als auch mein Laptop setze ich für meine Firma ein und kann damit alles machen was ich brauche. Einzig ffgtk macht seit dem Firmwareupdate der FB Probleme - aber das sehe ich eher als Kleinigkeit. Wenn es mich dann wirklich mal richtig nervt, kann ich es mir ja genauer anschauen.

Passenger

Avatar von Passenger

Anmeldungsdatum:
19. April 2010

Beiträge: 526

Ich brauche einen Spagat zwischen aktuellster Software und Stabilität der wichtigsten Software.

http://solydxk.com/

You find SolydXK’s roots in another great distribution: Linux Mint.

There were two distributions which I liked very much: Linux Mint KDE and Linux Mint Debian Edition. There were once rumors that the two would merge, but unfortunately that didn’t happen. So, I decided to make my own distribution. First as a tutorial in the forum, but later it became known as “The unofficial LMDE KDE”. When Linux Mint dropped their LMDE Xfce edition, I started that one from scratch and “The unofficial LMDE Xfce” was born.

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