|
Danton
Anmeldungsdatum: 9. Juni 2008
Beiträge: 172
|
Ich habe heute auf Google+ einen sehr interessanten Beitrag von Lennart Pöttering über die aktuelle Entwicklung von Ubuntu(im Bezug darauf das Ubuntu das User-Session System in Upstart mergen will, was meiner Meinung nach falsch ist da dieses nicht vom Init System abhängig sein soll da DEs die es verwenden nicht vom Init-System abhängig sein sollen) und vor allem auch "Rest" Linux gesehen: It's interesting to see that Canonical intends to push Upstart into the User Session now. Doing something similar with +systemd has been a long term item on our TODO list for a while. Since a long time systemd can be run this way, but we never spent the time on actually going all the way with it and port GNOME or KDE fully onto it, so far. There are a number of reasons why we didn't do that, but one of the biggest issues certainly was that we didn't want to open another can of worms where the systemd world would start to differ greatly from the Ubuntu world, API-wise. It's one thing after all, to have incompatible system management APIs, but it's a very different thing having incompatible application environment APIs, because suddenly all the apps for your platform have to deal with the incompatibility. Ultimately, this move of Canonical will be one more step towards splitting up the ecosystem. I am not blaming them for that though. I mean, while we certainly intended to push for unification of OS APIs with systemd, and we achieved some success (You can use the same unit files, many low-level configuration files, command line tools to manage Fedora, Suse, Mandriva, ArchLinux systems now), we certainly did fail ultimately with this goal, as we never managed to convince Ubuntu to adopt systemd. While the reasons why we didn't manage to convince them are not known in full to me, there seems to be a lot of personal antipathy part of it, and we hence certainly have to take a big part of the blame ourselves. Whichever way you turn this, with this move Ubuntu will have their own platform on most levels now. They share the kernel, but not the system manager, session manager or UI (Unity...) with Fedora, Suse, Mandriva, ArchLinux (and other systemd using systems) anymore, i.e. the cut goes through the entire userspace. The separation of the userspace bits of the OS is not complete, we do share components (such as D-Bus, ...), but this is precisely where the focus appears to be now: sharing components of the platform, rather than the platform itself. In a way Canonical is just doing something that Android has pioneered. Take the kernel, share some userspace components, but turn it all into your own private platform. That's certainly a valid strategy. And they might even pull it off (in contrast to Google, they create the platform gradually instead of abrutply) But I'll leave it to you to figure out what this all means for the Linux platform and ecosystem in general...
Was haltet ihr davon?
|
|
Steffen_FG
Anmeldungsdatum: 11. Juni 2008
Beiträge: 1449
|
also ich sage mal, dass dieses Thema ein großes Flame-Potenzial hat ☺ etwas mehr Erläuterung zu diesem Thema wäre gut. Z.B.:
|
|
user_unknown
Anmeldungsdatum: 10. August 2005
Beiträge: 17630
|
Danton schrieb: Ich habe heute auf Google+ einen sehr interessanten Beitrag von Lennart Pöttering ... gesehen:
Link?
|
|
Steffen_FG
Anmeldungsdatum: 11. Juni 2008
Beiträge: 1449
|
user unknown schrieb: Danton schrieb: Ich habe heute auf Google+ einen sehr interessanten Beitrag von Lennart Pöttering ... gesehen:
Link?
https://plus.google.com/115547683951727699051/posts die Kommentare sind recht interessant.
|
|
Danton
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 9. Juni 2008
Beiträge: 172
|
user unknown schrieb: Danton schrieb: Ich habe heute auf Google+ einen sehr interessanten Beitrag von Lennart Pöttering ... gesehen:
Link?
Au sorry den hatte ich vergessen, aber jemand war ja schon so nett.
|
|
Danton
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 9. Juni 2008
Beiträge: 172
|
Steffen_FG schrieb: also ich sage mal, dass dieses Thema ein großes Flame-Potenzial hat ☺ etwas mehr Erläuterung zu diesem Thema wäre gut. Z.B.:
Ich finde es hat Sinn manche Dinge ins Init System zu mergen wie zb. acpid
Dennoch sollte der Teil den Highlevel Software wie DEs verwendet unabhängig vom OS bzw. Init-System sein, meinetwegen kann der Teil der das herunterfahren, neustarten etc. im DE Programm verwaltet ja im Init-Systen liegen aber das er zwischen den Init-System sich nicht unterscheidet. Viel interessanter finde ich was er zur aktuellen Ubuntu Entwicklung sagt, das Ubuntu sich immer mehr von den anderen Distrubtions wegbewegt und ähnlich wie OS X zu BSD, von sich selbst zu den anderen Inkompatibel wird. Die Init Systeme werden mehr als sie sollen, wie aktuell die Browser. Das weiß ich nicht. Weil man ähnliches wie bei launchd haben wollte. Weil es wohl so wie desgin ist ein Verschnitt aus SMT und lauchnd sein soll.
|
|
diesch
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2009
Beiträge: 5072
|
Danton schrieb: Ich finde es hat Sinn manche Dinge ins Init System zu mergen wie zb. acpid
Dennoch sollte der Teil den Highlevel Software wie DEs verwendet unabhängig vom OS bzw. Init-System sein, meinetwegen kann der Teil der das herunterfahren, neustarten etc. im DE Programm verwaltet ja im Init-Systen liegen aber das er zwischen den Init-System sich nicht unterscheidet.
Im Gegensatz zu systemd bietet Upstart keine eigne Schnittstelle für Dinge wie "System runterfahren"
Viel interessanter finde ich was er zur aktuellen Ubuntu Entwicklung sagt, das Ubuntu sich immer mehr von den anderen Distrubtions wegbewegt und ähnlich wie OS X zu BSD, von sich selbst zu den anderen Inkompatibel wird.
Pöttering macht mit systemd etwas ganz ähnliches: Da systemd (im Gegensatz zu SysV init und Upstart) nur auf Linux läuft, fördert er Inkompatibilitäten zwischen Linux und anderen unix-ähnlichen Systemen, wie z:b. *BSD und Solaris. Das ist ganz konkret ein Problem bei der zunehmenden systemd-Integration in Gnome.
|
|
Danton
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 9. Juni 2008
Beiträge: 172
|
Viel interessanter finde ich was er zur aktuellen Ubuntu Entwicklung sagt, das Ubuntu sich immer mehr von den anderen Distrubtions wegbewegt und ähnlich wie OS X zu BSD, von sich selbst zu den anderen Inkompatibel wird.
Pöttering macht mit systemd etwas ganz ähnliches: Da systemd (im Gegensatz zu SysV init und Upstart) nur auf Linux läuft, fördert er Inkompatibilitäten zwischen Linux und anderen unix-ähnlichen Systemen, wie z:b. *BSD und Solaris. Das ist ganz konkret ein Problem bei der zunehmenden systemd-Integration in Gnome.
Das stimmt, mal abgesehen davon das systemd auch wahrscheinlich ohne cgroups laufen sollte, sollte ein DE nicht auf so eine Komponente wie ein Init-System aufbauen.
|
|
diesch
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2009
Beiträge: 5072
|
Steffen_FG schrieb:
Grob gesagt will Ubuntu mit den Upstart User-Sessions Upstart auch für den Autostart-Mechanismus der Benutzersitzung nutzen. Dadurch soll einerseits die Startzeit der Sitzung verkürzt und der Ressourcen-Verbrauch verringert werden, indem Prpgramme nicht direkt beim Sitzungsstart, sondern erst bei Bedarf gestartet werden. Zusätzlich bekommt der Benutzer die Möglichkeit, mit eigenen Upstart-Jobs auf System-Ereignisse, wie z.B. "eth0 aktiviert" oder "Apache gestartet", reagieren zu können. Es wird damit wahrscheinlich schwieriger, das gleiche $HOME mit anderen Distributionen zu nutzen Für mich ist Upstart und Systemd nur das Teil, dass das System startet.
Bei können auch im laufenden Betrieb in abhängigkeit von berstimmten Ereignissen o.ä. Programme starten und stoppen. Systemd bietet darüber hinaus noch deutlich mehr.
Mit SysV init kann man keine echten Abhängigkeiten zwischen den Start-Skripten definieren, Workarounds wie die LSB-Header-Felder sind eher unbefriedigend. Proprietäre Unices nutzen daher schon länger z.B. SMF (Solaris) oder launchd (OS X). Unter Linux gab es auch vor Upstart schon Projekte, die etwas ähnliches implementiert haben, aber keines hatte eine nennenswerte Verbreitung.
Lennart Pöttering war weder mit SysV init noch mit Upstart zufrieden und hat daher ein eigenes Projekt gestartet.
|
|
k1l
Anmeldungsdatum: 22. September 2006
Beiträge: 1253
|
Fällt da mal wieder jemand auf den Herrn Poettering rein? Wieso hinterfragt eigentlich keiner, warum der Poettering alle anderen Systeme ausser seinem eigenem kacke findet?
|
|
Steffen_FG
Anmeldungsdatum: 11. Juni 2008
Beiträge: 1449
|
k1l schrieb: Fällt da mal wieder jemand auf den Herrn Poettering rein? Wieso hinterfragt eigentlich keiner, warum der Poettering alle anderen Systeme ausser seinem eigenem kacke findet?
ich hinterfrage das. Und bei mir ist es genau umgekehrt. Ich finde alles super, bis auf Poetterings Bullshit. 😈
|
|
Danton
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 9. Juni 2008
Beiträge: 172
|
k1l schrieb: Fällt da mal wieder jemand auf den Herrn Poettering rein? Wieso hinterfragt eigentlich keiner, warum der Poettering alle anderen Systeme ausser seinem eigenem kacke findet?
Da frage ich mich was das kleine Übel ist Ubuntu oder Lennart
|
|
Steffen_FG
Anmeldungsdatum: 11. Juni 2008
Beiträge: 1449
|
Danton schrieb: k1l schrieb: Fällt da mal wieder jemand auf den Herrn Poettering rein? Wieso hinterfragt eigentlich keiner, warum der Poettering alle anderen Systeme ausser seinem eigenem kacke findet?
Da frage ich mich was das kleine Übel ist Ubuntu oder Lennart
Meiner Meinung nach ist Ubuntu das kleinere Übel. Denn man muss es nicht nutzen. Da Poettering aber offensichtlich kaum zu vermeiden ist, denn er pusht seinen Kram überall rein, kann man ihm schlecht aus dem Weg gehen. Man erinnere sich an Pulseaudio. Das wurde gepuscht, bis zum blödewerden. Jetzt wird systemd gepuscht... es wird so lange gepuscht, "genagged" bis es überall drin ist. Macht für mich: größeres Übel.
|
|
Danton
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 9. Juni 2008
Beiträge: 172
|
Steffen_FG schrieb: Danton schrieb: k1l schrieb: Fällt da mal wieder jemand auf den Herrn Poettering rein? Wieso hinterfragt eigentlich keiner, warum der Poettering alle anderen Systeme ausser seinem eigenem kacke findet?
Da frage ich mich was das kleine Übel ist Ubuntu oder Lennart
Meiner Meinung nach ist Ubuntu das kleinere Übel. Denn man muss es nicht nutzen. Da Poettering aber offensichtlich kaum zu vermeiden ist, denn er pusht seinen Kram überall rein, kann man ihm schlecht aus dem Weg gehen. Man erinnere sich an Pulseaudio. Das wurde gepuscht, bis zum blödewerden. Jetzt wird systemd gepuscht... es wird so lange gepuscht, "genagged" bis es überall drin ist. Macht für mich: größeres Übel.
Dadurch das Ubuntus "Verbesserungen" schlecht von anderen Distrubtions umsetzbar sind und Ubuntu viel "macht" im Desktop Bereich hat wird es hier aber ähnlich sein.
|
|
Steffen_FG
Anmeldungsdatum: 11. Juni 2008
Beiträge: 1449
|
Danton schrieb: Steffen_FG schrieb: Danton schrieb: k1l schrieb: Fällt da mal wieder jemand auf den Herrn Poettering rein? Wieso hinterfragt eigentlich keiner, warum der Poettering alle anderen Systeme ausser seinem eigenem kacke findet?
Da frage ich mich was das kleine Übel ist Ubuntu oder Lennart
Meiner Meinung nach ist Ubuntu das kleinere Übel. Denn man muss es nicht nutzen. Da Poettering aber offensichtlich kaum zu vermeiden ist, denn er pusht seinen Kram überall rein, kann man ihm schlecht aus dem Weg gehen. Man erinnere sich an Pulseaudio. Das wurde gepuscht, bis zum blödewerden. Jetzt wird systemd gepuscht... es wird so lange gepuscht, "genagged" bis es überall drin ist. Macht für mich: größeres Übel.
Dadurch das Ubuntus "Verbesserungen" schlecht von anderen Distrubtions umsetzbar sind und Ubuntu viel "macht" im Desktop Bereich hat wird es hier aber ähnlich sein.
verstehe ich nicht. Bitte weiter erklären/ erläutern.
|