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Ubuntu vereinheitlichen

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 12.04 (Precise Pangolin)
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dabe96

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2010

Beiträge: 134

Hallo Leute, ich versuche schon eine lange Zeit mir das "perfekte" Betriebssystem einzurichten. Natürlich kann ich euch nicht fragen, wie ich das machen soll, ist schließlich alles Geschmackssache. Dennoch würde ich gerne wissen, wie man Linux (besonders Ubuntu) vereinheitlichen kann.

Ich meine damit, dass alles zu allem passt und alles miteinander arbeitet. Keine Systemabstürze oder sonstige Fehler.

Ich bin von einem Windows Betriebssystem auf Linux (Ubuntu) umgestiegen und habe mich mit Linux sehr schnell angefreundet. Ich finde es toll, wie viel man mit Linux alles machen kann, aber ein großer Kritikpunkt ist dieses Durcheinander.. Windows war irgendwie immer sehr stabil und so einheitlich. Das gleiche hätte ich gerne auch bei Linux. Vielleicht wisst ihr ja, wie ich das am besten angehen könnte und ihr gebt mir ein paar Tipps. Auch Tipps über andere Linux-Distributionen, welche meinen Wünschen näher kommen, würden mir helfen!

Ich hoffe, ich könnt mir dabei helfen ☺

LG dabe96

jug Team-Icon

Ehemalige
Avatar von jug

Anmeldungsdatum:
19. März 2007

Beiträge: 12335

dabe96 schrieb:

ich versuche schon eine lange Zeit mir das "perfekte" Betriebssystem einzurichten. Natürlich kann ich euch nicht fragen, wie ich das machen soll, ist schließlich alles Geschmackssache. Dennoch würde ich gerne wissen, wie man Linux (besonders Ubuntu) vereinheitlichen kann.

Wie meinst du das?

Ich meine damit, dass alles zu allem passt und alles miteinander arbeitet. Keine Systemabstürze oder sonstige Fehler.

Dieser Aufgabe widmen sich die Distributoren, Canonical ist so ein Distributor, und das Ergebnis der Arbeit dieser Distributoren ist eine Linux-Distribution, im Falle von Canonical ist das Ubuntu.

Solange du bei deiner Distribution bleibst und die Software verwendest, die in den Paketquellen deiner Distribution vorhanden sind, solange hast du auch ein relativ stabiles System – lies: ein System, das sich nur sehr langsam verändert. Stabilität im Sinne von „stürzt nicht ab und hat keine Fehler“ … schafft Microsoft auch nicht. 😉

Windows war irgendwie immer sehr stabil und so einheitlich.

Und dieses Einheitliche ist wohl auch der Grund, weshalb Windows so leicht zum Opfer von Schadsoftware wird. In der Natur nennt man es Monokultur, und die sind anfällig für Schädlinge.

Das gleiche hätte ich gerne auch bei Linux. Vielleicht wisst ihr ja, wie ich das am besten angehen könnte und ihr gebt mir ein paar Tipps. Auch Tipps über andere Linux-Distributionen, welche meinen Wünschen näher kommen, würden mir helfen!

Wenn ich besser verstehen würde, was du bei Linux als „Durcheinander“ erachtest, dann könnte ich dir vielleicht weiterhelfen. Aber so wirkt deine Problembeschreibung sehr subjektiv und ist für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar. Vielleicht hast du ein paar konkrete Beispiele was dich stört?

~jug

dabe96

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2010

Beiträge: 134

jug schrieb:

Wie meinst du das?

Naja ich meine damit, dass alles zusammen passt. Als Beispiel:

Ein Freund von mir besitzt einen Mac. Auf dem Mac ist natürlich Mac OSX installiert. Mac OSX macht auf mich einen sehr stabilen und einheitlichen Eindruck. Alles sieht "gleiche" aus und nichts tanzt aus der Reihe. Man benötig nicht viele "klicks" um an sein Ziel zu kommen.

Das habe ich bis jetzt bei Linux noch nicht gehabt: Systemabstürze und man muss überall tausendmal nachschrauben..

jug schrieb:

Dieser Aufgabe widmen sich die Distributoren, Canonical ist so ein Distributor, und das Ergebnis der Arbeit dieser Distributoren ist eine Linux-Distribution [...]

Mir ist schon klar, dass eine Distribution so etwas macht und bereit stellt, aber Linux (Ubuntu) ist ja auch für seine Anpassbarkeit bekannt, im Gegensatz zu Windows.

Ein weiteres Beispiel für diese Einheitliche Strucktur wäre das auf Ubuntu setzende Betriebsystem "JoliOS". Wenn man sich die Oberfläche anschaut, dann ist alles einheitlich und struckturiert (einfach) dargestellt: http://http://www.jolicloud.com/desktop/. Auch der Aspekt der Cloud (Webseiten usw.), welcher fest in das Betriebssystem verankert ist, gefällt mir. Leider läuft JoliOS auf meinem Rechner nicht (fehlende Grafikkartenunterstützung) und außerdem basiert es immer noch auf Ubuntu 10.04.

Ich hoffe du konntest mich jetzt besser verstehen.

user_unknown

Avatar von user_unknown

Anmeldungsdatum:
10. August 2005

Beiträge: 17630

dabe96 schrieb:

jug schrieb:

Wie meinst du das?

Naja ich meine damit, dass alles zusammen passt. Als Beispiel:

Ein Freund von mir besitzt einen Mac. Auf dem Mac ist natürlich Mac OSX installiert. Mac OSX macht auf mich einen sehr stabilen und einheitlichen Eindruck. Alles sieht "gleiche" aus und nichts tanzt aus der Reihe. Man benötig nicht viele "klicks" um an sein Ziel zu kommen.

Als Programmierer höre ich immer, dass Javaprogramme überall nach Java aussehen, und nicht so wie das umgebende Betriebssystem - Java gibt es aber auch sowohl für Windows als auch für OSX.

Squeak/Smalltalk sieht (auch?) auf allen Systemen nicht aus wie das System sondern wie Squeak. Als Programmierer wünscht man sich zwar ein Standardframework, wo man ohne viel Bohei etwas bekommt, was eben aussieht wie immer, aber andererseits wünscht man sich doch die volle Kontrolle über letztlich jedes Pixel.

Und so gibt es auch - gerade im Bereich Mediaplayer - Programme, die kein rechteckiges Fenster mehr sind, sondern mehr so eine Art Pfannkuchenkontur haben, oder Künstlerpalette, oder Wolke, oder sonstwas.

Auch da wünschen sich die Entwickler oft, dass nicht ihr Programm auf jedem System aussieht wie alles auf dem System, sondern dass es überall gleich und einzigartig aussieht.

Wenn Dein Eindruck ist, dass auf anderen Systemen alles gleich aussieht, dann kann man das eigentlich nur damit erklären, dass Du noch nicht sehr viel gesehen hast auf diesen Systemen.

Das habe ich bis jetzt bei Linux noch nicht gehabt: Systemabstürze und man muss überall tausendmal nachschrauben..

Wenn Du Systemabstürze hast, dann ist etwas enorm faul. Womöglich ein Hardwareschaden? Hast Du System mit der Trial-and-Error-Methode erforscht und zerbastelt? Ich hatte monatelang keine Abstürze mehr, aber ich bin auch zu Linux gewechselt, als Linux stabil war wie nichts, während Linux als BSOD-System Bekanntheit erwarb.

Zwischendurch gab es auch mal 2-3 Abstürze mit dem - oh Wunder - flashplugin. Ein Dreck sondersgleichen - man kann es nicht anders sagen.

Es gab auch schonmal Programme die sich aufhängten, aber dann hat man die abgeschossen, und das restliche System lief stabil weiter. Aber auch das war extrem selten. Mit Linux habe ich stundelang ungespeicherte Daten im Editor, und werde nicht nervös - mit Windows gab es eine Zeit, da waren Abstürze so häufig, dass ich alle 10 Minuten gespeichert hab' um nichts zu verlieren. Da soll Windows aber aufgeholt haben.

Nein - Abstürzen musst Du auf den Grund gehen, sie einkreisen, die Ursache finden. Speichertest schon gemacht?

Dieser Aufgabe widmen sich die Distributoren, Canonical ist so ein Distributor, und das Ergebnis der Arbeit dieser Distributoren ist eine Linux-Distribution [...]

Ich sage mal: Das klappt nur begrenzt. Man verzichtet dabei dann vielleicht auf Programme, die besser können was man braucht.

Mir ist schon klar, dass eine Distribution so etwas macht und bereit stellt, aber Linux (Ubuntu) ist ja auch für seine Anpassbarkeit bekannt, im Gegensatz zu Windows.

Die hat aber eben nicht nur ihre Grenzen - diese Grenzen sind auch unvermeidlich, wenn man es optimiertem Layout zu tun hat.

Eingabefelder können so bemessen sein, dass sie für eine Aufgabe optimal passen, die Anordnung kann ergonomisch auf Erfordernisse zugeschnitten sein, die Farbauswahl kann semantische Bedeutung haben, die verloren ginge, wenn alles in Kaffeetönen zwischen Mokka, Cappuchino und Cafe Latte angesiedelt wird. Das sieht dann harmonisch aus, aber einen Fehler hebt man eben eher hervor, wenn man die Harmonie konterkariert.

Ein weiteres Beispiel für diese Einheitliche Strucktur wäre das auf Ubuntu setzende Betriebsystem "JoliOS". Wenn man sich die Oberfläche anschaut, dann ist alles einheitlich und struckturiert (einfach) dargestellt: http://www.jolicloud.com/desktop/.

Der Link war kaputt - hier habe ich ihn geändert. Was man schon sieht: Jede Klitsche hat ihr eigenes Corporate Design und will den eigenen Farben auch in Programmen zur Geltung verhelfen. Und natürlich sind die Farben der Firmen deren Software Du benutzt nicht untereinander aufeinander abgestimmt.

Die Firmen wollen sich alle nicht hübsch ein- und unterordnen, sondern ihr Telekommagenta, ihr Oraclerot, ihr Googlebunt oder MS-Bunt zeigen und damit auffallen, und auffallen heißt natürlich kontrastieren zu dem, was andere machen, und da man gegenseitig aufeinander reagiert ist alles im Fluss und in ständiger Bewegung.

Man kann sich natürlich 5-10 Rechner anschaffen, und auf jedem ein gewisses Theme mit enger Farbkomposition einrichten, und auf einem installiert man die Programme mit den passenden Blautönen, auf dem 2. frische, klare Industriefarben, auf dem dritten alles mit Pastelltönen, auf dem 4. ein Erd-Theme von gebrannter Umbra bis gebrannte Sienna ...

Ob man damit auch arbeiten kann? Na Hauptsache es sieht gut aus, wenn man es herzeigt! Wer will denn arbeiten? ☺

axt

Anmeldungsdatum:
22. November 2006

Beiträge: 34254

dabe96 schrieb:

Systemabstürze

Du solltest konkret werden, was genau da abstürzt, nicht nur einfach etwas in den Raum werfen. Denn es muß dafür einen Grund geben, den es zu finden und auszuschalten gilt.

fehlende Grafikkartenunterstützung

Da, wie Du ja selbst schreibst, JoliOS auf einem Lucid(-Mix) basiert, könnte man notfalls auch Ubuntu-PPAs einbinden. Um welche GPU handelt sich's also?

1
lspci -nnk | grep -i VGA -A2

Ich würde allerdings weder das angestaubte Lucid noch JoliOS verwenden.

Du kannst übrigens Jolicloud, also das GUI, auch über Chromium einbinden, wobei ich davon ausgehe, daß das eben auch mit Precise möglich ist (und Unity muß man schließlich auch nicht verwenden/installiert haben, wenn man das nicht mag).

olli1973

Avatar von olli1973

Anmeldungsdatum:
18. Januar 2009

Beiträge: 276

Ich finde Ubuntu hat schon eine ziemlich "vereinheitliche" Oberfläche!

Zumindest in der Standardinstallation! Alles einheitliche Fensterrahmen, die Knöppe sind auch überall gleich 😉

Und selbst bei Chrome/Chromium kann man in den Optionen auf das GTK-Knöpfchen drücken um es zu uniformieren!

Oder ich habe den Threadstarter komplett falsch verstanden!

dabe96

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2010

Beiträge: 134

Ich finde es sehr schön, dass ihr euch die Zeit nehmt, um mir bei meinem Problem zu helfen. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, aber ich bin auf keinen Fall ein "Linux - Neuling". Ich habe schon gut 2 Jahre Erfahrung mit Linux gemacht. Deshalb spreche ich ja nicht nur von einer einzigen Installation bzw. einem Betriebssystem. Ich könnte jetzt keine "bestimmten" Fehler benennen. Ich meine das eher allgemein: Ja klar, Linux ist schon an sich stabil, aber sobald man selbst Hand anlegt, dann ändert sich das schnell.. zu schnell.

Warum nehme ich Linux? Weil ich mir mein "perfektes" Betriebssystem basteln will. Trotzdem möchte ich nicht im "Nirgendwo" anfangen damit, weshalb ich mir nicht Lubuntu oder Xubuntu anschaffen würde. KDE, Gnome 3 oder Unity sind mir einfach zu aufgebläht und meist nicht sonderlich gut anpassbar (ausgeschlossen KDE).

Was ich sagen will ist, dass mir die Oberfläche von Joli OS sehr gut gefällt. Alles ist strukturiert, einfach und man kann trotzdem noch Hand anlegen. Dieser Aspekt, dass man "Apps" auf den Desktop in einem angegebenen Bereich setzt gefällt mir auch. Und auch die enge Zusammenarbeit mit Webseiten und Cloud - Möglichkeiten finde ich sehr schön. Trotzdem würde ich mir nicht Joli OS installieren, weil es erstens noch auf Ubuntu 10.04 basiert und es zweitens nicht bei mir läuft (als Hinweis: Schon während der Live - CD gibt es Probleme und ich kann es nicht installieren, weil ich nur einen schwarzen Bildschirm dabei sehe).

Alles in einem wünsche ich mir solch eine Oberfläche, aber halt für ein aktuelleres Ubuntu (z.B. 12.04). Das einzige was ich weiß: Es basiert auf Gnome 2, aber in 12.04 wird das mit Gnome 2 schwierig. Vielleicht wisst ihr, ja wie ich das hinbekommen könnte. Würde mir jedenfalls sehr helfen.

axt

Anmeldungsdatum:
22. November 2006

Beiträge: 34254

dabe96 schrieb:

nicht im "Nirgendwo" anfangen damit, weshalb ich mir nicht Lubuntu oder Xubuntu anschaffen würde.

Wie meinen? Lubuntu und Xubuntu sind nicht "Nirgendwo".

kann es nicht installieren, weil ich nur einen schwarzen Bildschirm dabei sehe).

Der Wiki-Link Bootoptionen, beispielsweise xforcevesa, wird Dir hier mit Sicherheit schon begegnet sein und auch das Gejammere - ja, genau das ist es - von Usern, die keine diesbzgl. zuhauf geschriebenen Hinweise im Forum lesen.

wünsche ich mir solch eine Oberfläche, aber halt für ein aktuelleres Ubuntu

Dann installier's in Chromium, ich hab's Dir verlinkt!

dabe96

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2010

Beiträge: 134

axt schrieb:

Wie meinen? Lubuntu und Xubuntu sind nicht "Nirgendwo".

Mit lxde und xfce kann ich nicht viel anfangen. Beide sind auf Gechwindigkeit getrimmt, was sie auch gut machen. Design, was für mich ja wie schon gesagt der springende Punkt ist, ist bei bei den beiden nicht gerade der Vorzeige - Aspekt. Und vor allem bei Lubuntu mit Openbox kann man kaum "gute" Themen installieren, da kann mir keiner was anderes sagen. Man kann zwar Compiz installieren, aber bis man das alles geschafft hat, vergeht viel Zeit.

Der Wiki-Link Bootoptionen, beispielsweise xforcevesa, wird Dir hier mit Sicherheit schon begegnet sein und auch das Gejammere - ja, genau das ist es - von Usern, die keine diesbzgl. zuhauf geschriebenen Hinweise im Forum lesen.

Wie ich es schon gesagt habe will ich nicht JoliOS installieren (siehe oben). Nur die Oberfläche gefällt mir, nicht der Unterbau! Und jammern tuh ich auch nicht. Ich habe Fragen und Wünsche, wie jeder von uns auch!

Dann installier's in Chromium, ich hab's Dir verlinkt!

Das ist aber nicht das gleiche: Also eine Web - App und ein Betriebssystem können nicht unterschiedlicher sein.

olli1973

Avatar von olli1973

Anmeldungsdatum:
18. Januar 2009

Beiträge: 276

Linux verwöhnt uns einfach zu sehr....

JoliOS 10.04 ist gerade mal 2 Jahre alt. Also durchaus noch aktuell zu nennen

Wie alt ist Win7 mittlerweile? 😉

dabe96

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2010

Beiträge: 134

Da gebe ich dir recht, nur Windows 7 wird halt deutlich länger als Ubuntu 10.04 unterstützt, was für mich ausschlaggebend wäre.

axt

Anmeldungsdatum:
22. November 2006

Beiträge: 34254

dabe96 schrieb:

kaum "gute" Themen installieren, da kann mir keiner was anderes sagen.

Na, wenn Du das sagst.

Also eine Web - App und ein Betriebssystem können nicht unterschiedlicher sein.

Was willst Du jetzt mit einem OS? Du selbst hast gesagt, Dir gefällt die Oberfläche und mehr ist dieses Jolicloud - HTML5, dargestellt im Browser - auch nicht.

Man könnte sich als Idee beispielsweise ein schlichtes LXDE installieren, den Desktop komplett leer lassen (keine Icons, keine Panels), nur Chromium im Vollbild mit der Jolicloud-Erweiterung automatisch starten.

olli1973

Avatar von olli1973

Anmeldungsdatum:
18. Januar 2009

Beiträge: 276

Ich frag jetzt mal einfach blöd, weil ich davon null Anhnung habe, aber wäre ChromeOS und die JoliCloud-Extension dann nicht ne Alternative?

Ich meine damit ist dann natürlich ausser surfen nicht viel mit anzufangen!

Allerdings mach man mit JoliOS, was eher für Netbooks konzepiert ist, ja auch nicht gerade Powergaming 😉

k1l

Avatar von k1l

Anmeldungsdatum:
22. September 2006

Beiträge: 1253

Irgendwie frage ich mich, was der Threadstarter denn eigentlich will?

Grundsätzlich klingt das ja nach dem, was Ubuntu auch vor hat. Unity ist da doch eigentlich schon der richtige Weg, wenn es um Vereinfachung und Vereinheitlichung geht.
Andererseits wird dann von großem Custom-Modding des Desktops gesprochen, was ja im Widerspruch zu einer Vereinheitlichung stehen würde.

dubbie

Anmeldungsdatum:
22. Mai 2012

Beiträge: Zähle...

Zunächst einmal muss man die richtigen Prioritäten setzen:

Freiheit 0: Das Programm zu jedem Zweck auszuführen. Freiheit 1: Das Programm zu untersuchen und zu verändern. Freiheit 2: Das Programm zu verbreiten. Freiheit 3: Das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen zu verbreiten, um damit einen Nutzen für die Gemeinschaft zu erzeugen.

Ein Programm, was ja auch ein Betriebssystem darstellt, dass die obigen 4 Freiheiten des Anwenders verletzt und hintergeht, ist unbenutzbar. Egal wie bunt es ist, wie stabil es läuft oder wie einfach es sich bedienen lässt. Es verletzt die Rechte von Menschen und raubt ihre Freiheit. Und darum sind zum Beispiel Microsoft Windows, iOS oder Max OS unbenutzbar.

Wenn es nun eine Software gibt, die die obigen vier Freiheiten der Anwender nicht verletzt, dann ist diese Softwar erst einmal benutzbar. Vielleicht ist sie nicht so bunt oder anders in der Handhabung, aber sie ist grunsätzlich benutzbar. Ich würde meine Rechte und meine Freiheit niemals opfern. Eher würde ich zu einem filofax aus Papier zurückkehren, als z.B. meine Selbstorganisation mit einer proprietären Software zu erledigen, die mich hintergeht, meine Freiheiten und Rechte verletzt.

Kein Mensch weiß, welche Backdoors, Killswitches, Schnüffelschnittstellen usw. Apple und Microsoft in ihre Software einbauen. Mir ist auch unklar, warum Microsoft all die Verwundbarkeiten in Windows hineinprogrammiert.

Aber bitte, wer seine Menschenrechte und seine Freiheit opfern möchte, nur weil das proprietäre System optisch konsistenter erscheint. Nur zu! Ich werde es auf keinen Fall tun.

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