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Fedora... wer will das dazu sagen?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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glasenisback

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20. November 2011

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Kommt auf die Hardware an. In der Grundinstallation bootet auf meinem Notebook (SSD verbaut) Ubuntu ein paar Sekunden schneller als Fedora (10s vs. 15s). Mit einer normalen HDD ist der Unterschied sogar noch größer (28s vs. 40s).

Spielt man dagegen ein wenig mit den Booteinstellungen von beiden Systemen und speckt ein wenig ab, so komme ich bei Fedora tatsächlich auf die, in einem Blog angegebenen, 2,5s. Unter Ubuntu komme ich dagegen nicht unter 7s. Hier leistet systemd schon sehr gute Arbeit.

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Mein BIOS braucht schon 20 Sekunden.

Bei dir macht Standby irgendwie kaum Sinn, die Bootzeiten sind ja Hammer.

mfg

glasenisback

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20. November 2011

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Mein BIOS benötigt etwa 10s um bis zu Grub zu kommen. Danach dauert es ca. 8s bis zum Login-Bildschirm (Ubuntu 12.04, Handgestoppt). Mein Notebook ist übrigens nichts Besonderes (Baujahr 2008). Nur die 64GB SSD macht das Tempo. Und die war jeden ihrer 60€ wert. Wer schon geschrieben, wenn ich der Anleitung für Fedora 17 aus dem Blog folge, sind es etwa 3s. Nur gefällt mir Fedora eben nicht so gut wie Ubuntu, deshalb muss ich (leider) 5s länger warten 😉

Standby funktioniert bei mir nicht zuverlässig. Wenn ich den Rechner länger als 10 Minuten im Standby lasse, stürzt er nach dem Aufklappen des Bildschirms ab und startet neu. Deshalb habe ich es auch komplett deaktiviert.

Ich kann nur jedem empfehlen, der etwas Geld übrig hat und nicht so viel Speicherplatz benötigt, sich eine SSD zuzulegen. Es ist unglaublich wie flott sich der Rechner nach dem Einbau anfühlt. Mein Desktop-Rechner, welcher ungleich schneller ist (Bezogen auf die CPU und die Grafikkarte), macht lange nicht so viel Spaß.

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glasenisback schrieb:

Spielt man dagegen ein wenig mit den Booteinstellungen von beiden Systemen und speckt ein wenig ab, so komme ich bei Fedora tatsächlich auf die, in einem Blog angegebenen, 2,5s. Unter Ubuntu komme ich dagegen nicht unter 7s. Hier leistet systemd schon sehr gute Arbeit.

Man sollte dabei aber erwähnen, dass in dem Eintrag so ziemlich alles deaktiviert wird, was sich deaktivieren läßt. Ein Wunder, dass er nicht noch den Xserver deaktiviert. Hätte bestimmt nochmal einen Boost gegeben. 🙄

glasenisback schrieb:

Ich kann nur jedem empfehlen, der etwas Geld übrig hat und nicht so viel Speicherplatz benötigt, sich eine SSD zuzulegen.

Das ist mein Problem: Um eine halbwegs brauchbare Größe zu haben, muss ich richtig was auf den Tisch legen. Daher bleibt bei mir die altmodische Platte drin.

Gruß
DonKrawallo

pekel

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DonKrawallo schrieb:

glasenisback schrieb:

Ich kann nur jedem empfehlen, der etwas Geld übrig hat und nicht so viel Speicherplatz benötigt, sich eine SSD zuzulegen.

Das ist mein Problem: Um eine halbwegs brauchbare Größe zu haben, muss ich richtig was auf den Tisch legen. Daher bleibt bei mir die altmodische Platte drin.

Würde nicht schon eine 32GB SSD reichen? Betriebssystem drauf und dann dürften da sogar noch andere Programme Platz drauf finden.

glasenisback

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20. November 2011

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Es kommt halt immer darauf an, was für ein System man einsetzt. Ich z.B. benutze ein Notebook als Hauptrechner. An den Einbau einer zweiten Festplatte ist da nicht zu denken. In diesem Fall sind 32GB einfach zu wenig. 64GB dagegen reichen mir locker, da ich auf dem Notebook nicht spiele und außer ein paar Musikalben sonst nichts auf der Platte habe. Aber selbst eine 128GB SSD kostet nicht mehr die Welt (Um die 100€) und wie schon gesagt, den Geschwindigkeitsschub den eine SSD bringt ist mit nichts zu vergleichen.

Bei einem Desktop-System dagegen, kann sich schon eine kleine 32GB SSD lohnen. Das Betriebssystem kommt auf die SSD, alle anderen Daten auf die normale Festplatte. Gerade Linux-Distributionen machen es einem da sehr einfach die Trennung vorzunehmen und da die Grundinstallation von z.B. Ubuntu per Live-CD gerade mal 4GB Platz belegt, ist noch einiges an Luft vorhanden.

Bei einem Notebook macht sich eine SSD noch durch drei andere Aspekte positiv bemerkbar:

1. Eine SSD ist deutlich robuster als eine Magnet-Festplatte. Wer viel mit dem Notebook unterwegs ist, muss sich eigentlich noch kaum Sorgen darum machen, dass die Platte bei einem Stoß kaputt gehen könnte. Mir ist die SSD vor ein paar Tagen bei einem Test (Hatte mal meine alte 250GB HDD wieder eingebaut um zu sehen wie hoch die Bootzeit von Ubuntu und Fedora auf dieser Platte ist) vom Schreibtisch gefallen. Mehr als eine kurze Schrecksekunde gab es nicht. Ist auch nicht anders, als wenn ein USB-Stick auf den Boden fällt.

2. Mein Notebook ist mit der SSD richtig schön leise. Da der Lüfter nur unter Last anspringt, hört man es im Normalbetrieb gar nicht mehr. Das einzige was zu hören ist, sind die Kondensatoren auf dem Motherboard bei einem Lastwechsel.

3. Der Stromverbrauch liegt etwa 2W niedriger als mit meiner 250GB HDD. Der Akku hält also länger und kühler bleibt das Notebook dadurch auch (Was sich wiederum positiv auf Punkt 2 auswirkt).

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glasenisback schrieb:

Es kommt halt immer darauf an, was für ein System man einsetzt. Ich z.B. benutze ein Notebook als Hauptrechner. An den Einbau einer zweiten Festplatte ist da nicht zu denken.

Hm, da kann ich nur Laptops empfehlen die von Haus aus 2 Festplatten drin haben. Eine SSD für / und eine HDD für /home

Aber selbst eine 128GB SSD kostet nicht mehr die Welt (Um die 100€) und wie schon gesagt, den Geschwindigkeitsschub den eine SSD bringt ist mit nichts zu vergleichen.

Schön wärs. Ich hab bisher keine gute SSD gefunden die auch nur annähernd so billig wäre bei der Speicherkapazität. Leider.

mfg

EDIT: Obwohl, hab hier grad ein paar Samsung SSDs mit 128GB für 130 Euro gefunden. Glaub ich kauf mir langsam auch eine ☺

k1l

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22. September 2006

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DonKrawallo schrieb:

glasenisback schrieb:

Spielt man dagegen ein wenig mit den Booteinstellungen von beiden Systemen und speckt ein wenig ab, so komme ich bei Fedora tatsächlich auf die, in einem Blog angegebenen, 2,5s. Unter Ubuntu komme ich dagegen nicht unter 7s. Hier leistet systemd schon sehr gute Arbeit.

Man sollte dabei aber erwähnen, dass in dem Eintrag so ziemlich alles deaktiviert wird, was sich deaktivieren läßt. Ein Wunder, dass er nicht noch den Xserver deaktiviert. Hätte bestimmt nochmal einen Boost gegeben. 🙄

Das wollte ich auch anmerken.
selber verglichen habe ich aber mangels nativem fedora bisher nicht mit Ubuntu.

Aber zur OT Diskussion:
Eine SSD kann ich selber nur empfehlen. Es beschleunigt ungemein und gibt alter Hardware nach aufrüsten vom Ram z.b. nochmal eine neue Gnadenfrist.

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