Es kommt halt immer darauf an, was für ein System man einsetzt. Ich z.B. benutze ein Notebook als Hauptrechner. An den Einbau einer zweiten Festplatte ist da nicht zu denken. In diesem Fall sind 32GB einfach zu wenig. 64GB dagegen reichen mir locker, da ich auf dem Notebook nicht spiele und außer ein paar Musikalben sonst nichts auf der Platte habe. Aber selbst eine 128GB SSD kostet nicht mehr die Welt (Um die 100€) und wie schon gesagt, den Geschwindigkeitsschub den eine SSD bringt ist mit nichts zu vergleichen.
Bei einem Desktop-System dagegen, kann sich schon eine kleine 32GB SSD lohnen. Das Betriebssystem kommt auf die SSD, alle anderen Daten auf die normale Festplatte. Gerade Linux-Distributionen machen es einem da sehr einfach die Trennung vorzunehmen und da die Grundinstallation von z.B. Ubuntu per Live-CD gerade mal 4GB Platz belegt, ist noch einiges an Luft vorhanden.
Bei einem Notebook macht sich eine SSD noch durch drei andere Aspekte positiv bemerkbar:
1. Eine SSD ist deutlich robuster als eine Magnet-Festplatte. Wer viel mit dem Notebook unterwegs ist, muss sich eigentlich noch kaum Sorgen darum machen, dass die Platte bei einem Stoß kaputt gehen könnte. Mir ist die SSD vor ein paar Tagen bei einem Test (Hatte mal meine alte 250GB HDD wieder eingebaut um zu sehen wie hoch die Bootzeit von Ubuntu und Fedora auf dieser Platte ist) vom Schreibtisch gefallen. Mehr als eine kurze Schrecksekunde gab es nicht. Ist auch nicht anders, als wenn ein USB-Stick auf den Boden fällt.
2. Mein Notebook ist mit der SSD richtig schön leise. Da der Lüfter nur unter Last anspringt, hört man es im Normalbetrieb gar nicht mehr. Das einzige was zu hören ist, sind die Kondensatoren auf dem Motherboard bei einem Lastwechsel.
3. Der Stromverbrauch liegt etwa 2W niedriger als mit meiner 250GB HDD. Der Akku hält also länger und kühler bleibt das Notebook dadurch auch (Was sich wiederum positiv auf Punkt 2 auswirkt).