Die MAC-Adresse geht niemals aus dem LAN heraus!
Kannst Du mir freundlicherweise einen Beleg vorlegen? ☺
LG polix
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(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Beiträge: 727 |
Kannst Du mir freundlicherweise einen Beleg vorlegen? ☺ LG polix |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 617 |
Es kann sich auch jeder eine Meinung bilden darüber, dass Google mindestens ein paar Wochen (ich meine: Monate) brauchte, um der DRINGENDEN Forderung einer bekanntermaßen zuständigen Behörde nachzukommen, einen Einblick in die gesammelten Daten zu geben. Eine von der Behörde gesetzte Frist, hat Google verstreichen lassen. Es lag mehr als der Verdacht einer Straftat vor. Es war ein mittlerweile zugegebener Verstoß gegen BDSG-Strafbestimmungen. Hat Google in Frankreich übrigens 100.000 Euro gekostet. Die zuständige Datenschutz-Aufsichtsbehörde, geleitet von Prof. Caspar in Hamburg, so an der Nase herum zu führen, indem man die Auslieferung der Festplatten bzw. einer Kopie so extrem und mit fadenscheinigen Gründen ("Datenschutz!" 😬 😇 - gegenüber der zuständigen Fachbehörde, mit der man persönlich seit Jahren bekannt ist!) verzögert - da mag auch jeder sich sein Urteil bilden: Da braucht man doch glatt einmal Monate für die Lieferung von Daten, die ansonsten in Sekundenschnelle über den großen Teich flitzen. (Diese waren ja sogar in Deutschland). Was denken wir, wenn jemand sagt: Meine Daten sind sauber! Und sie monatelang einer öffentlichen, zuständigen Behörde gegenüber verheimlicht? Do no evil? Und sicher, wenn man ständig dumpf vor sich hin murmelt: Was soll die Datenkrake denn gerade mit deinen Daten! Oder, nicht ausrottbare Dummheit: Ich habe nichts zu verbergen! Oder: Was soll Google denn mit einem Email-Schnippsel? Dann sollte man ruhig weiterschlafen. Wer allerdings begriffen hat, dass es auf Datenaggregationsmöglichkeiten ankommt, der horcht auf. Denn unter diesem Gesichtspunkt ist es völlig egal, woher der Datenschnippsel kommt, wie alt er ist und wie man ihn erlangt hat. Es zählt, dass er da ist. Für immer. Ich glaube nicht, dass Google dumm ist. Ich glaube, dass Google klug ist. Und eine Datenkrake, die klug ist, löscht keinen, noch so kleinen Datenschnippsel. Und sei es die Email von
Schließlich kann das ja helfen die "Werbeansprache zu verbessern" oder "das Nutzungserlebnis unserer Dienste". |
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Ehemalige
Anmeldungsdatum: Beiträge: 12335 |
Ich habe es begriffen. Schon lange. Trotzdem glaube ich, dass man solche Themen sachlich behandeln sollte und übertriebene Hysterie genauso unpassend ist, wie Apathie. Deshalb schrieb ich, es soll sich jeder selbst ein Urteil bilden. Jeder soll und muss wissen was passiert – Aufklärung ist wichtig! – und dann soll jeder für sich entscheiden, wie er damit umgeht. Von Boykott bis mir doch egal können da alle Extreme mit dabei sein, wichtig ist, dass sich die Menschen damit auseinandersetzen, Vor- und Nachteile abwägen und sich dann für ihre persönliches Verhalten ein eigenes Urteil bilden und danach handeln. Leider handeln viele Menschen aus/trotz Unwissenheit. ~jug |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 1253 |
sehe ich auch so: Hysterie und Trotz schaffen keine Aufklärung. Und dann ist es einfach kontraproduktiv |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 617 |
Ganz richtig, weg mit Hysterie, Irrationalität und Trotz. Und vor allem kein unkritisches Nachplappern des millionenschweren Marketings, der Sprüche der Presseabteilungen der Konzerne! |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 3459 |
Trotzdem, wer sein WLAN unverschlüsselt lässt oder in einen unverschlüsselten WLAN ungesicherte Verbindungen aufbaut ist einfach selber schuld. Ganz einfach. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 5549 |
Du hättest es ernsthaft lieber, dass Google sofort spurt wenn irgendeine "offizielle" Stelle vor der Tür steht und Daten verlangt? Mir wäre das nicht recht.. Ich vertraue bei der derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Lage Google lieber meine Daten an, als irgendeiner Regierung. Bei Google weiß ich zumindest, dass großes wirtschaftliches Interesse dahinter steht, dass sie meine Daten sicher halten werden. Ob das auch immer funktioniert ist ein anderes Thema, aber vor diesem Problem steht jede Datensammlung. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 1253 |
Am Anfang deines Beitrags dachte ich echt du hättest es Begriffen, aber dann fällst du leider wieder in Schema F. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 617 |
Aber, aber - es sind doch völlig unkritische Daten! - nach damaliger Aussage von Google. Es ist nicht so, dass ich die Datenkraken schlimmer finde als einen datenkrakenden Staat. Gefährlicher ist allemal ein datenkrakender Staat. Schließlich hat der nun doch noch ganz andere Mittelchen, d.h. insbesondere das sogenannte Gewaltmonopol. Und profilierungssüchtige Politiker haben wir in jeder Regierung zu viele, sogar wenn die CSU mit Mister Klarnamenszwang Friedrich mal außen vor bliebe. Für EU-Behörden und Unternehmen gilt aber ein relativ strenges Datenschutzrecht. Datenschutzverletzungen sind mit Freiheitsstrafe bedroht. Zusätzlich sind die Aufsichtsbehörden für Datenschutz unabhängig von der jeweiligen Regierung - etwa wie Richter. Drittens dürften sie Daten grundsätzlich nicht an an andere Stellen weitergeben. Die Ausnahmen sind dieselben, die auch für die Datenkraken staatlich verpflichtend gelten: Terrorgefahr, Mord und Totschlag, dezidiert aufgezählte, relevante Rechtsverletzungen. Diese Ausnahmen dürften auch hier im Forum allgemeine Zustimmung finden .... Aber Google ... Naja ... und Google gab beispielsweise Daten zwecks Identifizierung eines angeblichen Israel-Politikerbeleidigers an diesen bzw. die "Verfolgungsorgane" heraus, wie man im Internet lesen kann. Und das ist vor diesem Hintergrund doch beängstigend, oder?:
so Googles Ex-CEO-Eric Schmidt schon vor der Großen Dienstezusammenlegung 2012, nämlich bereits im Oktober 2010. http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-63798.html Think no evil. 😇 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 5549 |
Nur wenn man mitmacht... |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 617 |
Damit tust du so, als wäre das Mitmachen eine freiwillige Entscheidung. Google und facebook und Microsoft haben längst dafür gesorgt, dass das nicht mehr der Fall ist. Ganz im Gegenteil: Es sind extreme Kenntnisse und Maßnahmen erforderlich, um nicht mitzumachen, d.h. Dauerdatenlieferant an die Datenkraken zu sein. Alle Datenkraken sammeln Daten, personenbezogene Daten, auch von Nichtmitgliedern. Und zwar OHNE sie in Kenntnis zu setzen. Mit Bezug zum Ausgangspost: Von allein hätte Google die Geschichte mit der Identifizierung durch die einmalige Nummernvergabe bei Installation eben NICHT abgeschafft. Da waren technische Spezialkenntnisse nötig, das aufzudecken und zweitens waren Proteste nötig. Massive Proteste. Aber sicher: Do no evil .... ❗ Die größte Lügengeschichte, seit es das Internet gibt ... |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 617 |
ps: Soeben berichtet heise.de, dass Google nicht nur die deutschen Datenschützer dämlich behandelt hat, wie ich oben berichtet habe. In den USA - sogar dort ! - durften sie nun die Höchststrafe dafür (US$ 25.000) dafür zahlen. Und da sage noch einmal einer, die deutschen Datenschützer seien unfreundlich zu Google! (Zur Erinnerung: In Frankreich waren es 100.000 €). |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 266 |
Diese Diskussion ist ja recht generell geworden. Daher zurück zur ursprünglichen Frage: Man sollte sich mal aufmerksam https://www.google.com/chrome/intl/de/more/privacy.html anschauen und insbesondere das dort unten bereit gestellte Whitepaper(pdf), das die Frage, welche Daten an Google geschickt werden, recht detailliert darstellt. So wird z.B. betont, dass die berüchtigte RLZ nicht mehr verwendet wird - es sei denn, dass Chrome nicht direkt von der Google-Seite herunter geladen wird, sondern über Werbekampagnen bezogen wird. Auch die Einstellungsmöglichkeiten werden ausführlich gezeigt. Ich habe z.B. sowohl in Firefox als auch in Chrome die Standardsuchmaschine auf https://startpage.com/deu/ geändert. Als Benutzer, der aus verschiedenen Gründen nach wie vor Firefox als Standardbrowser benutzt, bin ich der Meinung, dass diverse Vorbehalte gegnüber Chrome Mythen sind und sich die Privatsphäre bei Verwendung geeigneter Einstellungen durchaus schützen lässt. Das ist aber bei Firefox ähnlich: Der erlaubt standardmäßig auch sämtliche Cookies (auch alle Drittseiten-Cookies!) und benutzt Google als Standardsuchmaschine. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 617 |
Ein Mythos? Ja, dann wohl ein von Chrome selbst begründeter? Und zu diesen Daten, die Chrome an Google schickt, addiert man logischerweise doch wohl die, die man per Nutzung aller anderen Google-Dienste ebenfalls an Google sendet? Nach den neuen Datenschutzbestimmungen dürfen die doch aggregiert werden? Picasa, Google-Suche, Google-Mail, Google-Map, die Positionsbestimmung und alles andere, was das Androidhandy sendet, Google-Analytics, Google StreetView, Youtube etc. etc. .... ? Also .. nicht auf halbem Weg stehen bleiben. Das macht Google auch nicht. Google ist ja nicht dumm. Sondern:
(Ex-CEO Eric Schmidt laut SPIEGEL) |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 266 |
Du zitierst mich falsch. Ich habe nicht von Mythos generell gesprochen, sondern davon, dass diverse (nicht alle) Vorbehalte Mythen sind, und ich habe auch nur von Google Chrome gesprochen. Dass die Sammelleidenschaft von Google durch die Gesamtzahl seiner Aktivitäten problematisch ist, sehe ich auch so. Aber man kann dagegen eine Menge tun: Man muss nicht Googlemail verwenden, man kann (wie beschrieben) eine andere Suchmaschine nehmen, man kann Drittseiten-Cookies generell verbieten und ansonsten nur Sitzungscookies zulassen sowie DOM Storage abschalten, man kann AdBlock Plus verwenden und in Noscript (bzw. in ScriptNo für Chrome) Googleanalytics und dergleichen blockieren - etc. Wenn man das tut und dann in Chrome die richtigen Einstellungen wählt, halte ich ihn nicht mehr für so problematisch. Denn noch einmal: Auch Firefox erlaubt standardmäßig alle Cookies und benutzt Goggle als Suchmaschine. Mitdenken und tätig werden muss man bei allen Browsern. |