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Spioniert Google Chromium weiter?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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Polix

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14. Oktober 2009

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Hallo,

ich habe irgendwo gehört, dass Google's Browser Chrome oder unter uns als Linux-User Chromium-Browser bekannt, weiterhin Nutzer spioniert.

Sogar die Mac-Adresse wird gespeichert.

Meine Frage: stimmt das? Und wie kann man dies unterbinden?

LG polix

Kriev

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12. Dezember 2010

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Polix schrieb:

Hallo,

Salüü ^^

ich habe irgendwo gehört, dass Google's Browser Chrome oder unter uns als Linux-User Chromium-Browser bekannt, weiterhin Nutzer spioniert.

Das stimmt, Google Chromium ist die Open-Source Version des Chrome, es werden nur bedingt Nutzerdaten gesammelt, vorallem um passende Suchergebnisse und passende Werbung zu präsentieren.

Sogar die Mac-Adresse wird gespeichert.

Das kann ich nicht beantworten

Meine Frage: stimmt das? Und wie kann man dies unterbinden?

in dem mann unter Windows SRWare Iron verwendet Der selbe Browser wie Chrome nur wird bei ihm die Nutzerdaten nicht verschickt. (http://www.srware.net/software_srware_iron_download.php) Unter Linux empfehle ich Firefox oder Iceweasel 😉

Grüsse Robin aka Kriev

Tids Team-Icon

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29. Oktober 2008

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Wo hast du das denn gehört? Google "Spioniert" aus jedem Browser deine Daten raus. Mit Chromium nicht mehr als mit Firefox oder Opera. Du kannst aber z.B. Sessioncookies einstellen, die sich beim schließen des Browsers löschen. Keine Sitzungswiederherstellung benutzen. Plugins nicht standardmäßig ausführen lassen u.s.w. Aber mal ehrlich - So richtig kommst du heute nicht mehr darum online analysiert zu werden. Wenn nicht Google, dann facebook, apple oder irgend nen kleiner.

chakkman

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1. August 2007

Beiträge: 574

Hallo Polix,

bitte lies dir mal zum Thema den Wiki-Artikel Chromium durch. Dort findest du eigentlich alle Infos, auch zu Datenschutz und Privatsphäre.

Grüße, chakkman

Edit: Btw, was will denn Google mit deiner Mac-Adresse?? Soweit ich weiß dient diese doch nur zum Identifizieren der Rechner eines Netzwerks? Andererseits macht Google ja Standortbestimmung anhand von gefundenen WLAN-Netzen, vielleicht deshalb...

k1l

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22. September 2006

Beiträge: 1253

Mein Onkel kennt einen, dessen Arbeitskollegenhat ne Tochter, deßen Schulfreund sagt daß morgen die Welt untergeht.

Wie man sieht bringt Hörensagen uns nicht weiter.

jug Team-Icon

Ehemalige
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19. März 2007

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Die spannende Frage ist doch, warum Google so etwas tun sollte. Nein wirklich, warum?

Wenn man im Internet unterwegs ist, dann hat jeder Anschluss eine IP-Adresse – komplett den Exkurs Richtung Netzwerktechnik spare ich mir hier mal – die Dinger sind eine gute Sache, ohne würde das Internet auch gar nicht funktionieren. Jeder hat sowas, damit lässt sich im Internet auch jeder Anschluss identifizieren. Da die IP-Adresse aber nur eine Nummer ist, ist das auch einigermaßen anonym.

Wenn dir das schon Angst macht, dann wirf den PC weg, reiß die Telefonkabel raus und ziehe in ein kleines Haus mit Blick auf den Mariannengraben (James Cameron kann dir vermutlich helfen dorthin zu kommen).

Man könnte über diese IP-Adresse sogar herausfinden, wem der Anschluss gehört, dazu muss man sich lediglich an den Internet Service Provider wenden (z.B. Telekom, O² und wie sie alle heißen) allerdings benötigt man einen Gerichtsbeschluss, sonst rücken die ihre Kundendaten nicht raus.

Ein Webserver kann diese IP-Adressen theoretisch speichern und wieder erkennen – „hey, die Nummer kenn’ ich, der war gestern schon mal hier“ Naja, so läuft das nunmal, einen wirklichen Sinn hätte diese Auswertung aber nicht, wozu auch, IP Adressen können sich ändern.

Man kann den Besuchern einer Webseite auch ein Cookie verpassen, damit kann die Webseite Benutzer auch erkennen, wenn plötzlich eine andere IP-Adresse haben. Das wird meistens verwendet, um dem Nutzer bestimmte Dienste komfortabler anzubieten. Zum Beispiel, damit man sich nicht immer wieder auf ubuntuusers.de einloggen muss, gibt es einen kleinen Haken „eingeloggt bleiben” – dann wird ein Cookie gesetzt, beim nächsten Besuch bist du wieder angemeldet. Cookies an sich sind auch eher harmlos.

Ok, zugegeben, Cookies können missbraucht werden, um Nutzer zu „tracken“, also über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Das wird manchmal von Werbedienstleister im Internet so gemacht. Google hat zum Beispiel adsense, adwords usw. Aber es gibt auch andere Anbieter.

So, und nun wird es zum ersten Mal so richtig spannend. Jedes Mal, wenn du auf einer Webseite einen Werbebanner siehst, dann kommt dieser Werbebanner (vermutlich) nicht von der Webseite, sondern von einem externen Werbedienstleister. Dein Webbrowser stellt also eine Verbindung zum Werbeserver her und bekommt dort das Werbebanner ausgehändigt. Dieser Werbeserver kann dir dabei auch ein Cookie mitgeben. Auf der nächsten Webseite ist ebenfalls Werbung vom selben Werbedienstleister, dein Browser kontaktiert also wieder den Werbeserver und – ach das Cookie kenn’ ich doch!

Das funktioniert theoretisch nicht nur mit Werbung, Zahlreiche Anbieter bieten den Betreibern von Webseiten auch Analyse-Werkzeuge an, mit denen die Betreiber mehr über ihre Besucher ihrer Webseite erfahren können. Woher sie kommen (IP-Adresse lässt Rückschlüsse auf das Herkunftsland zu), welche Sprachen sie sprechen (dein Browser teilt dem Webserver mit „ich hätte gerne die deutschsprachige Version, falls vorhanden“), welche Artikel aufgerufen werden, wie lange die Kunden bleiben usw usf. Alles anhand deiner IP-Adresse und eines Cookies, also anonym. Wieder andere Möglichkeiten sind die Buttons von sozialen Netzwerken.
Größtenteils kommen diese Funktionen dir zu gute, weil dadurch das Angebot der Webseite finanziert und verbessert werden kann oder dir direkt Zusatzfunktionen zur Verfügung stehen.

Natürlich kann das auch missbraucht werden. Es ist richtig hier Datenschutzbedenken zu haben, ich denke dass man durchaus skeptisch sein sollte.

So, und nun kommen wir nochmal zur Frage am Anfang meines Beitrages zurück. Google betreibt eines der (wenn nicht sogar das) größten Werbenetzwerke, ist darüber hinaus über zahlreiche andere Produkte (Analytics, Webfonts) auf fast jeder Webseite irgendwie vertreten … all das funktioniert unabhängig vom verwendeten Webbrowser.

Wenn Google dich ausspionieren wollte, warum in aller Welt sollten sie zu diesem Zweck einen Browser herausgeben?

Glücklicherweise bieten alle Browser (auch Chrome/Chromium) Einstellungen, um die Cookies zu kontrollieren – ich verwende zum Beispiel eine Whitelist für Cookies die ich behalten möchte, alle anderen werden automatisch gelöscht wenn ich den Browser schließe. Aber ich habe auch nicht wirklich zu viel Angst ausspioniert zu werden. Jedenfalls von Google, warum? Google lebt von Werbung, Google hat ein interesse daran, dass wir uns im Internet wohl fühlen und dort möglichst viel Zeit verbringen – um so mehr Werbung werden wir sehen. Sie haben gar nicht vor jeden einzelnen zu überwachen oder am Ende sogar Kundendaten zu verkaufen, sie wollen die Menschen (insgesamt) verstehen um das Netz für alle besser zu machen. Und solange du Google nicht mit persönlichen Daten fütterst, bist du für sie nur eine IP-Adresse und ein Cookie, eine Nummer ohne Gesicht.

~jug

Polix

(Themenstarter)
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Anmeldungsdatum:
14. Oktober 2009

Beiträge: 727

Wow! Sehr ausführliche Antwort von jug!

Danke!

LG polix

primus_pilus Team-Icon

Ehemalige
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Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2007

Beiträge: 9144

Hier ist noch ein interessanter Vortrag eines Insiders zum Thema user tracking. http://media.ccc.de/browse/congress/2011/28c3-4788-de-datenvieh_oder_daten_fee.html

Grüße
Thomas

pitt-admin

Anmeldungsdatum:
11. Juli 2010

Beiträge: 1875

k1l schrieb:

Mein Onkel kennt einen, dessen Arbeitskollegenhat ne Tochter, deßen Schulfreund sagt daß morgen die Welt untergeht.

Wie man sieht bringt Hörensagen uns nicht weiter.

nein, sie geht am 21.12.2012 unter. Frage die Mayas.

MichaelaK

Anmeldungsdatum:
25. Mai 2011

Beiträge: 617

jug schrieb:

(...)Wenn dir das schon Angst macht, dann wirf den PC weg, reiß die Telefonkabel raus und ziehe in ein kleines Haus mit Blick auf den Mariannengraben (James Cameron kann dir vermutlich helfen dorthin zu kommen). ....

Bist du nicht bereit, den Missbrauchsmöglichkeiten aktueller Technik zu akzeptieren, dann musst du sie insgesamt wegwerfen ... ?! Was für eine Logik.

Ja, und wenn man alle Möglichkeiten, die du aufgezählt hast, kombiniert - und es existieren in Googles Händen noch weit mehr - , dann hat Google ganz locker die Möglichkeit, den Rechner einer bestimmten Person zuzuordnen, da braucht es noch nicht einmal eines Evercookies, geschweige denn eines gerichtlichen Beschlusses. Ein Blick auf die Analyseergebnisse von www.ip-check.info reicht, um zu sehen, dass jeder Kontakt ausreichend individuelle Daten übermittelt, um über kurz oder lang ein Profil zu erstellen.

Wenn Google dich ausspionieren wollte, warum in aller Welt sollten sie zu diesem Zweck einen Browser herausgeben?

Weil dieser Browser, wie auch Android selbst, nicht ein bloßes Geschenk an die Menschheit sein sollte, weil man ja einfach "do no evil!" ist? Android und Chromium sind Projekte zur Erfüllung des Geschäftszweckes eines börsennotierten Unternehmens. Der Geschäftszweck lautet: Werbung verkaufen und persönlichste Daten sammeln.

Ja, warum musste erst extremer Druck auf Google ausgeübt werden, damit die u.a. "einsehen", dass das heimliche Übermitteln einer individuellen Kennung nicht gewünscht ist? Das bleibt dann unerklärlich ... oder, wie bei der Google-Streetview-Email-Scannerei Googles, heißt es dann: Es war ein Versehen ...

Glücklicherweise bieten alle Browser (auch Chrome/Chromium) Einstellungen, um die Cookies zu kontrollieren – ich verwende zum Beispiel eine Whitelist für Cookies die ich behalten möchte, alle anderen werden automatisch gelöscht wenn ich den Browser schließe. Aber ich habe auch nicht wirklich zu viel Angst ausspioniert zu werden. Jedenfalls von Google, warum? Google lebt von Werbung, Google hat ein interesse daran, dass wir uns im Internet wohl fühlen und dort möglichst viel Zeit verbringen – um so mehr Werbung werden wir sehen. Sie haben gar nicht vor jeden einzelnen zu überwachen oder am Ende sogar Kundendaten zu verkaufen, sie wollen die Menschen (insgesamt) verstehen um das Netz für alle besser zu machen. Und solange du Google nicht mit persönlichen Daten fütterst, bist du für sie nur eine IP-Adresse und ein Cookie, eine Nummer ohne Gesicht.

Ja, und jetzt fragen wir uns eimal, warum Firefox/Chromium nicht die logisch-sinnvolle Möglichkeit bieten, Cookies nach Verlassen der konkreten Website zu löschen? Das wären echte Session-Cookies. Stattdessen muss man den gesamten Browser schließen. Das ist der Kniefall von Firefox gegenüber seinem Financier Google ... und der hat datenkrakentechnisch seinen Sinn: Auch sogenannte Session-Cookies ermöglichen die Identifizierung des Nutzers über mehrere Webseiten hinweg, während der u.U. sehr langen Session - ein Arbeitstag oder mehr. Kombiniert mit den als Datenschleudern programmierten, üblichen Browsern, ist die Verfolgung (Tracking) kein Problem. Die IP, auch wenn sie dynamisch vergeben wird, "hält" beim typischen Nutzerverhalten durchaus ebenfalls den gesamten Arbeitstag ...

Jeder, der No-Script oder/und Ghostery benutzt, erlebt ständig, dass eine Unmenge von "Services" dort auftauchen und NICHTS mit der eigentlichen Funktionalität der Website zu tun haben, sondern lediglich dem Tracking dienen.

Beispielsweise ist bei mir auch die referrer-Funktionalität (der aktuellen Website wird damit mitgeteilt, von welcher Website man kommt) ausgeschaltet. Ich nutze das Internet umfangreich, auch für "kritische" Anwendungen wie kostenpflichtige Datenbanken, Online-Banking etc. KEINE Probleme! Seit Jahren. D.h. seriöse Anwendungen benötigen überhaupt keinen spionierenden Referrer! (Die einzige Anwendung, die ich kenne ist das hiesige Launchpad, traurigerweise.) Aber überall wird von interessierter Seite posaunt: Vorsicht, wenn man das abschaltet, kann man viele Seiten nicht mehr nutzen! Tatsache ist: Man kann 99,5 % des Internets problemlos nutzen.

Ich wage ketzerisch – wo ist mein Scheiterhaufen ?! 😇 – die These, dass mittlerweile der Großteil der Daten und Funktionalitäten, die man beim Surfen lädt, nicht dem Nutzer dienen, sondern dem Tracking. Das gilt natürlich nur für die Fliegenfängerseiten, d.h. solche wie google.de/com, bing.de/com, welt.de, bild.de etc. und nicht für "giselas-bunte-strick-dir-eine-socke-selbst.de".

k1l

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22. September 2006

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Das bleibt dann unerklärlich ... oder, wie bei der Google-Streetview-Email-Scannerei Googles, heißt es dann: Es war ein Versehen ...

hast du da ne Quelle? Emails wurden da meines Kenntnisstands nicht gescannt.

Ria

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4. August 2009

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Hallo,

und passt nicht direkt hierhin, jedoch interessant in weiterem Zusammenhang, viele APPs auf dem Handy verfolgen sogar Deinen Weg, wo Du Dich befindest und dann wird Dir die "passende" Werbung gezeigt, sogar Telefonate im Wortlaut können mitgeschnitten werden!

Und zur Mac-Adresse, im Gegensatz zur wechselnden IP, ist die Mac-Adresse ein 100% Fingerabdruck, denn die gibt es NUR auf Deinem PC, sonst nicht nochmals und natürlich kann man die (nicht ich)auslesen. Wenn Du, wie auch immer, wahrscheinlich aus Dusseligkeit, persönliche Angaben irgendwo hinterlassen hast und sich letztlich das "Gesamtbild" Deiner Mac-Adresse zuordnen lässt, dann bist Du in einem Erkennungsraster völlig neuer Qualität.

Syncronisierst Du jetzt noch Handy Inhalte mit Deinem PC, dann braucht man sich den Rest nur zu denken...ich gebe MichaelaK völlig recht, die Sorglosigkeit der Leute ist geradezu verwunderlich.

Gruss Ria

TheDarkRose

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28. Juli 2010

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Die MAC-Adresse geht niemals aus dem LAN heraus!

jug Team-Icon

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19. März 2007

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k1l schrieb:

Das bleibt dann unerklärlich ... oder, wie bei der Google-Streetview-Email-Scannerei Googles, heißt es dann: Es war ein Versehen ...

hast du da ne Quelle? Emails wurden da meines Kenntnisstands nicht gescannt.

Naja, die Streetview-Fahrzeuge haben damals auch SSIDs von WLANs mit kartografiert. Mit dieser Datenbank können dann zum Beispiel Smartphones ihre Position anhand der vorhandenen WLAN-Kennungen bestimmen, was häufig schneller geht als über GPS und damit Akku spart.

Dummerweise betreiben immer noch ein paar Menschen unverschlüsselte WLANs (können auch Restaurants etc. sein) und noch dümmer gibt es Menschen, die dann auch über solche unverschlüsselten offenen WLANs ihre E-Mails abrufen oder beim Fratzenbuch surfen … Und weil diese Daten auf den selben Frequenzen gesendet werden, wie auch die Beacons, hat Google das (nach eigenen Angaben unabsichtlich) mitgeschnitten, auf ihrer Suche nach den SSIDs.

Quelle z.B. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-stoppt-Sammlung-von-WLAN-Daten-1000683.html Es mag sich jeder selbst ein Urteil bilden.

~jug

Ria

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4. August 2009

Beiträge: 948

Hallo zusammen,

ich bin keine IT Fachfrau, deshalb ist für mich der Chaos-Computerclub die erste Adresse an Kompetenz. Wenn die sagen da ist eine Lücke, dies oder jenes ist möglich, dann mögen diese Möglichkeiten nicht für mich oder "Lieschen Müller" nebenan gelten. Jedoch für große IT Unternehmen, mit einem Stall voll Kapazitäten, in jedem Fall anzunehmen sein.

Also warum soll ich mich in Sicherheit wiegen, wo eindeutig klar ist was machbar wäre wenn...

Gruss Ria

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