|
Qwertz
Anmeldungsdatum: 13. April 2010
Beiträge: 38
|
Hallo, ich bin seit 2007 Ubuntunutzer und mittlerweile Lehrer an einem Gymnasium. Ich wollte einen Linux-Kurs anbieten, um Schüler das Betriebssystem näher zu bringen. Zwar haben wir Ubuntu auf den Schulrechnern, doch im normalen Schulalltag ist man meistens nur "Anwender" und da ist es ja fast egal welches OS man unter sich hat. Wir haben einige Rechner die wir "komplett" nutzen können, auch Installationen etc.. Ansonsten probiere ich gerade mit Virtualbox herum, und darüber könnte man es auch realisieren, dass man die Kontrolle über einen gesamten "Rechner" hat und nicht durch seine Benutzerrechte eingeschränkt ist. In dem Kurs sollen es um einen tieferen Blick gehen. Z. B. glaube ich haben 95 % aller Schüler noch nie ein Betriebssystem installiert, dass könnten man realisieren, danach so etwas wie "Erste Schritte":Einrichten des Systems, Verzeichnisstrukturen, Rechtesystem, etc.. Und im weiteren Verlauf etwas speziellere Sachen, z. B. finde ich Serverdienste ganz interessant. Das ganze soll aber nicht LPI-ähnlich werden, sondern eher "Alles kann, nichts muss"-mäßig, Eben ein freiwilliger Kurs am Nachmittag, der nicht zu verschult sein soll. Nun meine Frage: Gibt es jemanden der so etwas macht, oder schon gemacht hat und mir ein paar Tipps geben kann. Vielleicht gibt es Material? ... Vielen Dank schon mal Moderiert von Das Wort: Ins passende Forum verschoben. Das Thema hat nichts mit unserem Wiki zu tun.
|
|
Clarte
Anmeldungsdatum: 29. April 2007
Beiträge: 15
|
Hey Qwertz, bin zwar noch ein »unreifer« Lehrer, da ich mich noch mitten im Studium befinde, aber ich denke, so pauschal kann man hier nur schwer Tipps geben, da letztlich das Unterfangen ja von vielen Faktoren abhängt, z. B.: Welches Niveau soll der Kurs überhaupt haben? Zwischen »Blutige Anfänger« bis »überlegener Profi« ist alles denkbar Soziales und/bzw. persönliches Umfeld? Inwiefern ist es den Schülern möglich, das in der Schule gelernte zuhause aufzuarbeiten? Sind bei den Schülern zuhause DSL-Anschlüsse und eigene Computer vorhanden? (Ich könnte mir vorstellen, dass das gerade besonders wichtig ist, wenn ihr an einem schwierigem Thema »knabbert«, wo die Kids daheim alles noch mal für sich probieren. So könnte ich mir vorstellen, dass man das Thema »Terminal« bzw. »Konsole« als eigenständige Einheit des Kurses durchnimmt. In der Schule kann man das Thema nur anreißen, die Schüler also motivieren, selbstständig zuhause weiterzuarbeiten. Generell eignet sich Linux überhaupt, Schülern mehr selbstständiges Arbeiten näherzubringen 😬 ) Wie ist überhaupt die Hardwareausstattung? Wie viele Arbeitsplätze stehen zur Verfügung? Wie ist die technische Ausstattung genauer gesagt? (Kann man überhaupt ohne Frustration an den Rechnern arbeiten? Hat jeder einen eigenen Arbeitsplatz oder müssen sich mehrere Schüler ein Gerät teilen?) Welches Lehr- und Lernziel möchtest du konkret verfolgen? Sollen die Schüler das System im Alltag privat bedienen können, oder möchtest du ihnen Ubuntu als Alternative zu Windows für den Schulalltag aufzeigen? Dann könnte man sich auf Anwendungen und die Bedienung an sich konzentrieren, die einen Schüler für seine anfallenden Aufgaben unterstützt. Oder möchtest du mehr mit den versierten Anwender ansprechen und tiefer in die Materie eingehen? Hier kann man eine Menge reißen, denke ich. Gut, du hast ja schon gesagt, es soll ein wenig in die Tiefe gehen, nur … hmm, was ist schon tief? Für eine kleine Ameise ist eine normale Pfütze ein ganzer See.
Ich hoffe, ich komme mit den Gedanken nicht zu altklug daher, denn erst mal muss ich ja durch’s Examen, ehe ich einen auf Lehrer machen kann und darf^^ (Eigentlich ziemlich unverschämt, oder? 😎 ) Trotzdem denke ich, dass ja jeder Schüler individuell gefördert werden muss und es eine Musterlösung so ja nicht gibt. Jede Klasse und jeder Kurs muss ja durch deren Vorerfahrungen anders angesprochen werden. Vielleicht kann man ja hier als Gemeinschaft versuchen, einen solchen Kurs gemeinsam zu entwickeln – ich würde die Idee jedenfalls richtig cool finden^^ Gruß aus den Semesterferien,
Clartée
|
|
kaputtnik
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 9245
|
Hi, so ein Thema taucht in ähnlicher Form immer wieder mal auf:
Evtll. könnte man da ein Sammelthema machen? Ergebnisse und Arbeitsblätter könnten sicherlich auch im Wiki fest gehalten werden.
|
|
Nugget32
Anmeldungsdatum: 10. November 2008
Beiträge: 181
|
Qwertz schrieb: Hallo, ich bin seit 2007 Ubuntunutzer und mittlerweile Lehrer an einem Gymnasium. Ich wollte einen Linux-Kurs anbieten, um Schüler das Betriebssystem näher zu bringen. Zwar haben wir Ubuntu auf den Schulrechnern, doch im normalen Schulalltag ist man meistens nur "Anwender" und da ist es ja fast egal welches OS man unter sich hat. Wir haben einige Rechner die wir "komplett" nutzen können, auch Installationen etc.. Ansonsten probiere ich gerade mit Virtualbox herum, und darüber könnte man es auch realisieren, dass man die Kontrolle über einen gesamten "Rechner" hat und nicht durch seine Benutzerrechte eingeschränkt ist. In dem Kurs sollen es um einen tieferen Blick gehen. Z. B. glaube ich haben 95 % aller Schüler noch nie ein Betriebssystem installiert, dass könnten man realisieren, danach so etwas wie "Erste Schritte":Einrichten des Systems, Verzeichnisstrukturen, Rechtesystem, etc.. Und im weiteren Verlauf etwas speziellere Sachen, z. B. finde ich Serverdienste ganz interessant. Das ganze soll aber nicht LPI-ähnlich werden, sondern eher "Alles kann, nichts muss"-mäßig, Eben ein freiwilliger Kurs am Nachmittag, der nicht zu verschult sein soll. Nun meine Frage: Gibt es jemanden der so etwas macht, oder schon gemacht hat und mir ein paar Tipps geben kann. Vielleicht gibt es Material? ... Vielen Dank schon mal Moderiert von Das Wort: Ins passende Forum verschoben. Das Thema hat nichts mit unserem Wiki zu tun.
Hallo Qwertz Ich selber war mal 2 Jahre lang admin an aeiner Schule und IT Beauftragter für den Bereich. Viele Lehrer sind an mich herangetreten und wollten solche Projekte starten ,nur meistens sind dort der Person die Hände gebunden da die Politik in den jeweilligen Bereichen nicht Mitspielt. Oft drückt dort Ms mit Ihrer Lizenzpolitik nicht nur in die It Schulräume.
Das einzigste wo man gegenhalten kann ist sich einen Sponsor zu suchen ( auch eltern können isch da zusammentun) und einfache Pc Systeme zusammenstellen. eine interessante Sache für die Schule wäre sowas : http://tinyurl.com/629mnsw Ein kleiner Pc für ca. 30 Euro, dazu kommen noch Maus und Tastatur für ca. 15-25 Euro und einen einfachen TFT mit HDMI Anschlusß für ca. 100 Euro ( 17 -19 Zoll reicht aus), grob Überschlagen wäre das eine Preisspanne von ca. 160-170 Euro ,pro Arbeitsplatz .Entsprechende Stromversorgungen könnten Zentral von einem separaten Netzteil stammen das alle Mini Pc Systeme versorgt. Hinzukommen dann noch entsprechendes zubehör ,je nachdem was benötigt wird. ein so eigens finanzierter IT Raum ,da hätte selbst MS keine chance was dagenge zu machen und die Abteilung wäre Unabhängig. die Standard anwendungen die man sogar unter MS macht ,wären auch bei diesen Geräten durchführbar. Mit so einem Projekt hab ich damals (spendenaktion der Eltern und Sponsoren) einen It Raum einrichten können der heute noch existiert ,zwar mit anderen Geräten aber in Ähnlicher Preisklasse. Heutzutage kann man die verdammte MS Politik in den Schuen nur durch eigeninitiative rausekeln. Anders würde das nicht so einfach funktionieren. die Entmündigung zu entscheiden was man Benutzen will ,muss nicht schon in der schule der Fall sein !. Jeder soll beide Seite kennenleren und danach selbst und frei entscheiden was er in seiner zukünftigen Laufbahn nutzen will.
|
|
Qwertz
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 13. April 2010
Beiträge: 38
|
Hallo und vielen Dank für die Anworten, zunächst ein paar Informationen, die angefragt wurden: Ausstattung
Ich habe insgesamt 9 Rechner, die ich vollständig benutzen kann, und die ich in einem separaten Raum aufbauen kann. (Das sind zum Teil Spenden, und zum Teil nicht ganz so alte Notebooks aus unserer Schule, bei denen das LCD nicht mehr funktioniert, aber wir haben einige Bildschirm vom hiesigen Finanzamt! gespendet bekommen. Einfach mal nachfragen, die haben ganze Keller damit voll, und geben die wirklich unproblematisch an "gemeinnützige" Institutionen ab, Da sind auch die Rechner her.) Da ich gleichzeitig Admin bin, ist auf allen Rechnern Windows und Ubuntu parallel installiert (das ganze hängt an einem Debian-Server). Wie gesagt, probiere ich gerade mit Virtualbox herum, so dass ich auf den Rechnern im Schulbetrieb in der Box eine gesonderte Installation machen könnte.
Insgesamt dürften es also genug Möglichkeiten geben, ein System zu installieren, auf denen die Schüler ein root-Zugang haben. Umfeld
Ich habe den Kurs zunächst in meinen Informatikkursen angeboten (Jg. 8 -12/13), so dass die Schüler schon mehr als durchschnittliche Kenntnisse haben (und echte Motivation sich als "Informatiker" auch OS-technisch von der Masse abzuheben 😎 ). Insgesamt sind die Voraussetzungen aber sehr heterogen. Deswegen wollte ich die Kurs nicht größer als 12 Schüler machen (obwohl es ca. 30 Interessenten gibt, aber dann muss man etwas splitten). Nicht-Informatikschüler sind aber natürlich auch zugelassen. Die Schüler sollen nicht nur auf der Softwareanwendungsebene bleiben. Das ist ja meistens das, was man dann der Öffentlichkeit als "wir sind medienkompetent" präsentiert. Es geht schon um den tieferen Blick, deswegen ja auch Rechner mit Rootzugang. Ob Schüler sich zu Hause Linux installieren kann ich natürlich nicht beeinflussen, aber ich glaube, dass man mit einem Live-System den Schülern die Möglichkeit geben kann, zu Hause damit zu arbeiten. (Ein Tip: Beim nächsten Gang zur Bank mal fragen, ob man ein paar USB-Sticks haben kann, und den Grund dafür erklären. Auch die geben gerne ihre Werbegeschenke in größeren Mengen ab.) DSL-Anschlüsse dürfte wohl bei allen vorhanden sein.
Danke für die Links, das Arbeitsblatt ist ein sehr guter Ausgangspunkt Eine Wiki-Seite zu diesem Thema ist eine gute Idee. Ich habe gerade schon mal eine in der Baustelle angelegt (Baustelle/Linuxkurs in der Schule). Ich werde die kommenden Osterferien dazu nutzen, ihn zu füllen. Anregung zur Diskussion Wie sollte man den Artikel aufbauen? Meiner Meinung nach muss der erste Teil detaillierte Informationen (Links, Videos, wo findet man Hilfe, ...) zur Installation enthalten. An dieser hängt alles, wenn man die zu Hause nicht hin bekommt, ist alles vorbei, bevor es angefangen hat. Es sollte einige Materialien geben, die man direkt im Kurs verwenden kann (Arbeitsblätter, etc.) Eine Übersicht über Artikel die helfen, sich Grundlagen anzueignen. Die Themen, die die Schüler interessieren, dürfen nicht zu kurz kommen: Spiele, Facebook, Messengers, etc. ...
Was noch? Beste Grüße, Qwertz
|
|
kaputtnik
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 9245
|
Noch gefunden:
IMHO sollten die Lehrer/Anwärter untereinander in Kontakt treten, damit man sich gegenseitig unterstützen kann → Netzwerk bilden.
|
|
Nugget32
Anmeldungsdatum: 10. November 2008
Beiträge: 181
|
Hallo QWERTZ Die Sache mit Root würde ich dringenst abraten, auch das 9 verschiedene Systeme zum Umfang gehören. Einheitliche PC Systeme und einheitliche Hardware wäre die absolute Grundlage eines jeden Projektes dieser Art. Ein Vorteil ist die Flexibilität. Geht mal was defekt kann man sich aus anderen Geräten behelfen bzw. solange aushelfen bis Ersatz da ist. Durch den Mix erschwert man sich dies selbst und stellt sich in diesem Bereich ein eigenes Bein. Auch die Dualboot Lösung würde ich davon Abraten ( Wenn dann Wechselfestplatten einsetzten und die Platten in einem separaten abschließbaren Schrank aufbewahren). Sicherlich wird es so Eingerichtet sein das man unter Windows auf Partitionen von Linux zugreifen kann. Und das ist das Fatale daran, auch wenn Vertrauen in viele Kiddeis steckt. Man sollte denen nicht die Möglichkeit geben an den Geräten zu Manipulieren. Es wird zuviel an Schulen immer und immer wieder versucht die Systeme zu Hacken. Auf der anderen Seite sollte man auch hier dafür sorgen das die Kiddies/Schüler nicht die Möglichkeit dazu haben. Dies kann man nur durch Einschränkungen der Rechte eines jeweilligen Nutzers erreichen. Ich hab jedenfalls dies nur durch Sehr strikte Einschränkungen der Rechte auf den Systemen das erreichen können. Das was Sie sehen sollen wurde sichtbar gemacht und das was sie benutzen sollen wurde auch gemountet. Im Server hatte jeder Schüler seinen eigenen Bereich auf einem 2 TB Raid 1 Plattensystem ,so das jeder auch hier seine Daten Ablegen konnte. Der Lehrer hatte so das Recht auf allen Partitionen zuzugreifen und sich die Arbeiten anzusehen. Lese ,Schreib und Ausführungsrechte (r/w/x) waren dem Lehrer gegeben. Noch dazu konnte er problemlos von seinem Platz aus auf jedem Pc System zugreifen ,notfalls die Tatatur/ Maus sperren, Screenshots anlegen ,aber auch die einzelnen Bildschirme eines jeden auf dem Rauminternen Projektor darstellen. Nochmals auf die Root Sache zurückzukommen. Wenn Schüler was Entwickln oder Programmieren sollen /wollen wird in der Regel kein Root (Admin) zugang benötigt. In erstelr Linie sollte den Schülern ja auch gezeigt werden was Linux ist. Dafür benötigen sie keinerlei Root Rechte. Oftmals scheitern aber auch Lehrer daran an der Rechtevergabe und Einrichtung der jeweilligen PC Systeme und Server, da nicht selten einfach das Hintergrundwissen (wie man es richtig macht) fehlt. Die Pc Systeme sollten wie folgt so ausgestattet sein. Pc Gehäuse OHNE Optische Laufwerke und OHNE Diskettenlaufwerk. PC Gehäuse Locken (keiner soll ran ausser die Leute die dran dürfen) USB nur im Bios dann aktiveren wenn es benötigt wird und Bios per Passwort sichern. Lan Karte oder Lan on Board KEIN WLAN ! Alternativ USB per Fernsteuerung aktiverbar (Lehrer PC, Fernzugriff per Abfrage falls wer ein USB Stick nutzen will) Tastatur / Maus per Lochband Fixieren evtl. Festschrauben damit (Schlaufe die Kabel verlegen und eine Schraube unter der Arbeitsplatte festschrauben.
Server sollte ausgestattet sein: Multinorm Brenner (CD/DVD Brenner) Dual oder höhere CPU Viel Speicher (Ram) minimum 2 GB ,mehr ist wünschendswert. Raid fähig (1,2,4,5,JBOD,etc.) oder passenden RAID Controller. Locked (keiner soll ran ausser die Leute die dran dürfen) Bios durch Passwort geschützt.
Das Netzwerk im Raum sollte entweder autark sein oder über das Schuleigene Internet verbunden sein ,wobei man hier Bandbreitenmamagment betreiben müsste Ich weis nicht QWERTZ wie lange du Lehrer bist ,aber in meinen 2 Jahren Tätigkeit als Admin an einer Schule hab ich die verrücktesten Sachen schon erlebt. Angefangen über fehlende Mäuse an den Pc Systemen (Schüler nahmen die für sich zuhause mit), über ausgebaute Festplatten, Speicher und Grafikkarten. Selbst aufgebrochene Pc Systeme und die daraus geklauten Netzwerkkarten mit Pc Wächter drauf (Hardwareseitige Lösung für die Datensicherheit auf den Festplatten) waren begierige Beuteobjekte. Ich muss auch zugeben das die Lehrerschaft wo ich war es mit der Aufsichtspflicht der Schüler es nicht zu 100% so genau nahm. Auch hier gehört es auch das man die Schüler sehr genau beobachtet. Man kann zwar die Augen nicht überall haben und passieren kann vieles ,nur es ist immer wieder ärgerlich wenn dann was wegkommt und man hat sich die Mühe gemacht bestens drauf aufzupassen. Bearbeitet von jug: Unser Forum kann auch Listen. 😉 PS: Danke jug
|
|
Lauscher
Anmeldungsdatum: 23. Januar 2012
Beiträge: 541
|
Hallo Qwertz, ein tolles Projekt, gefällt mir! Schön, daß Du das machen willst. Es gibt ein paar Lehrvideos zu Ubuntu, schon ziemlich alt, aber vllt. trotzdem nützlich. Viel Erfolg wünscht
Lauscher
|
|
Qwertz
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 13. April 2010
Beiträge: 38
|
Hallo, zum Post von Nugget32: Ich glaube, dass ich unbedingt root-Rechte für die Schüler brauche, anders lässt sich so ein Kurs nicht durchführen. Ich könnte mit einer komplexen Rechteverteilung versuchen zu arbeiten, aber die Schüler soll Ubuntu so kennen lernen als wenn sie zu Hause damit arbeiten. Vielleicht geht's auch mit einer Live-Version, mal schauen Ich habe, wie gesagt, 9 Rechner, die ich nur dafür einsetzen kann, da darf "alles mit passieren". Mit VirtualBox klappt es nun auch soweit (kann man so einrichten, dass es nur die Schüler des Kurses benutzen können). Dazu habe ich eine 1TB Partition auf einem NAS-Server. auf dem die virtuellen Festplatten dafür liegen. Im schlimmsten Fall kann ich mit Systemimager in der 5-Minuten-Pause einen Rechnerraum wieder herstellen (nur den, wo kein Windows läuft ...) Das Problem mit dem Vandalismus ist mir natürlich auch bekannt (nur nicht in den Ausmaßen). Nur werde ich ja während des Kurses anwesend sein. In den anderen Fällen haben wir es mittlerweile so gelöst, dass die Schüler sich in Listen eintragen müssen, wenn die Schüler unbeaufsichtigt in Computerräume möchten. Das hat einiges gelöst. Den Wiki-Artikel bin ich angefangen zu schreiben: Baustelle/Linuxkurs in der Schule Ich habe noch für die ein oder andere Stelle Arbeitsblätter, Präsentationen, Abblidungen, etc., die sind aber noch nicht hoch geladen, da ich gerade nicht zu Hause bin, sie dort aber liegen. Kommen dann nach.
Das ganz ist natürlich noch eine Baustelle, und noch etwas entfernt von der Fertigstellung. Vielleicht kann mir der ein oder andere ein paar Hinweise geben MItarbeit wäre natürlich auch sehr schön 😉 Beste Grüße, QWERTZ P.S.: Alles was ich in dem Artikel Versionsspezifisch schreibe, beziehe ich schon auf Pangolin, auch wenn es noch 3 Wochen dauert.
|
|
Lars2007de
Anmeldungsdatum: 12. November 2007
Beiträge: 126
|
Hast du schon mal von der fakeroot Umgebung gehört?
|
|
Qwertz
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 13. April 2010
Beiträge: 38
|
Ja, aber wie in diesem Zusammenhang zu verwenden?
|
|
DeJe
Anmeldungsdatum: 2. Januar 2008
Beiträge: 2377
|
Qwertz schrieb: Hallo, zum Post von Nugget32: Ich glaube, dass ich unbedingt root-Rechte für die Schüler brauche, anders lässt sich so ein Kurs nicht durchführen.
Nein, brauchst du nicht! Naja, irgendwie schon. Aber Abhilfe schafft hier sudo. Das ist nicht anders als auf dem heimischen Ubuntu-Desktop. Die Verwaltung ist einfach: Du kannst den jeweiligen Nutzer in sudoers eintragen/austragen, fertig. 😀 Damit brauchst du nicht das root-PW weitergeben! Sehr wichtig. fakeroot würde ich erst mal weglassen, da spielt zu viel rein...und ist nicht Normalfall. 😉
|
|
Qwertz
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 13. April 2010
Beiträge: 38
|
Ok,
das ist klar, das bekomme ich auch LDAP-seitig problemlos hin. Ich wollte nur nicht die Installation nutzen, die im "Produktivsystem" eingesetzt ist, deswegen die Experimente mit Virtualbox, Es gibt eine Diskussionsseite zum Artikel, am besten diese weiter benutzen http://forum.ubuntuusers.de/topic/baustelle-linuxkurs-in-der-schule/#post-4191152 Gruß, QWERTZ
|