Ups, da sind wohl einige E-Mail Benachrichtigungen an mir vorbeigegangen.
Auch ein Wechsel der Programmiersprache, während man schon mit der Programmierung begonnen hat, ist mehr als kontraproduktiv.
Das muss nicht so sein. Ich erinnere mich noch an meine Anfangszeit. Ich hatte damals ein simples Textformatierungsprogramm in Pascal entwickelt um Pascal zu lernen. Kurz danach hatte ich das Programm dann in C neu geschrieben. Sowas geht eigentlich ganz gut, wenn mann nicht am Programmtext festklebt sondern in Strukturen denkt, bzw. sich entsprechende Ablaufdiagramme gemacht hat.
Z.B. habe ich gerade meine erste Semesterarbeit in Programmieren wiedergefunden (von 1973) und habe die dagerade von Fortran IV in C übersetzt, was gerade mal eine Stunde gedauert hat, trotz einiger Optimierungen. Es ist ein Programm zur Erstellung magischer Quadrate, allerdings nur mit ungerader Kantenlänge. Mit der Erweiterung für gerade Kantenlängen kämpfe ich gerade, da hierfür neue Algorithmen implementiert werden müssen.
Als letztes bliebe noch die Möglichkeit die rechenintensiven Algorithmen in C oder C++ zu programmieren und den Rest z. B. in python.
Sowas hatten wir in den '80-er Jahren auch schon praktiziert. Ich hatte z.B. einen zeitkritischen Algorithmus in Z80 Assembler programmiert, während die anderen Programmteile in C und Basic programmiert wurden.
Das kann man also auch als bewährte Technik bezeichnen.