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Ubuntu und GNOME - wie gehts weiter?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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börzel

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16. Januar 2009

Beiträge: 307

Hallo,

falls das folgende hier fehl am Platz ist, bitte ich die Mods, das zu korrigieren.

Gleiches gilt, wenn das Thema hier unerwünscht sein sollte, und ich möchte hier auch keinen Streit vom Zaun brechen.

Meine Frage ist ganz einfach: Ubuntu Linux und GNOME - wie gehts weiter?

Gründe:

1. Canonical setzt auf Unity, nicht auf GNOME 3.2.

2. Canonical hat Kubuntu die Unterstützung entzogen - könnte es so nicht auch mit GNOME kommen?

3. Sieht man von Fedora ab, scheint es bei den meisten Distris keine echte Unterstützung für GNOME 3.2 mehr zu geben. Warum?

Ich frage das, weil ich mir Sorgen machen, wie es mit den Distros weiter geht. Zwar hab ich mich an Gnome 3.2.x jetzt gewöhnt und harre der Dinge, da da als Verbesserungen demnächst kommen mögen, aber mich verunsichert es, daß viele Distros GNOME 3.2 praktisch nur "beiher" unterstützen.

Sicherlich könnte ich zu Fedora gehen, aber die haben ja immer noch so derbe Probleme mit der Installation von Nvidia-Treibern, und da ich nunmal eine ältere Nvidia-Karte (9600 GT) habe, die gut läuft, ist das auch keine Lösung.

Wie gesagt, nix für ungut, ich würd halt nur mal gerne wissen, woran ich bin in Sachen GNOME 3.2.x

Danke und Grüsse vom börzel

k1l

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22. September 2006

Beiträge: 1253

Also erstmal heisst der Rückzug von der Entwicklung (die nun auch eher nicht so richtig Entwicklung war) von Kubuntu nicht, dass KDE nun verboten wird. Kubuntu wird es weiterhin geben und KDE wird weiterhin als Paket zur Verfügung stehen.

Unity ist eine Shell für den gnome3 Unterbau. Das Ubuntu-Gegenstück zu der gnome-shell.
Also ist da Ubuntu auch erstmal an gnome gebunden. Allerdings sind das gnome-Lager ( welches von Redhat/Fedora hauptsächlich betrieben wird) und das Unity-Lager (Canonical/Ubuntu) nicht gerade die besten Freunde. Beide Lager haben andere Ansichten, wie der "Perfekte Desktop" aussehen sollte.

Trotzdem wird Ubuntu nicht auf die gnome-shell Pakete verzichten.

WilhelmHH

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29. März 2005

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k1l schrieb:

Unity ist eine Shell für den gnome3 Unterbau. Das Ubuntu-Gegenstück zu der gnome-shell.
Also ist da Ubuntu auch erstmal an gnome gebunden.

Ubuntu kann nicht auf die gnome3-Pakete verzichten.

Ubuntu war und wird immer eine gnome-Distri sein.

Dieser Thread ist m.E. geloest 😛

Tids Team-Icon

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29. Oktober 2008

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WilhelmHH schrieb:

[...] Ubuntu war und wird immer eine gnome-Distri sein.

Da wär ich mir nicht so sicher.. es ist schon jetzt keine Gnome Distri mehr und das wird sicherlich weniger, wenn man andere Programme findet und entwickelt.

HippieFloppy

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11. Juli 2011

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Tids schrieb:

WilhelmHH schrieb:

[...] Ubuntu war und wird immer eine gnome-Distri sein.

Da wär ich mir nicht so sicher.. es ist schon jetzt keine Gnome Distri mehr und das wird sicherlich weniger, wenn man andere Programme findet und entwickelt.

Es ist eine Plugin Distri 😉

Für mich eine Energieverschwendung wie die Links- und RechtsBlinker auf dem Auto

WilhelmHH

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Anmeldungsdatum:
29. März 2005

Beiträge: 706

Ich schätze das sich Canonical nicht zu viel Arbeit machen wird und GNOME-basiert bleibt.

HippieFloppy schrieb:

Für mich eine Energieverschwendung wie die Links- und RechtsBlinker auf dem Auto

😲

HippieFloppy

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Anmeldungsdatum:
11. Juli 2011

Beiträge: 726

WilhelmHH schrieb:

Ich schätze das sich Canonical nicht zu viel Arbeit machen wird und GNOME-basiert bleibt.

HippieFloppy schrieb:

Für mich eine Energieverschwendung wie die Links- und RechtsBlinker auf dem Auto

😲

Es läuft bei uns im Radio. Ein Busfahrer zum anderen sagt immer: Der Blinker ischt ne reinschte Energieverschwendung 😀

Tim_Petu

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24. November 2007

Beiträge: 245

Blinker und Bremsen sind was für Warmduscher, genau wie Oberflächen - so jetzt ist der thread wieder in die Nähe des Themas geführt. 😈

Steffen_FG

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11. Juni 2008

Beiträge: 1449

Sieht man von Fedora ab, scheint es bei den meisten Distris keine echte Unterstützung für GNOME 3.2 mehr zu geben.

openSUSE? 😉 macht meines erachtens ziemlich dick in Gnome 3.2

.Max.

Anmeldungsdatum:
24. März 2011

Beiträge: 9

Tids schrieb:

WilhelmHH schrieb:

[...] Ubuntu war und wird immer eine gnome-Distri sein.

Da wär ich mir nicht so sicher.. es ist schon jetzt keine Gnome Distri mehr und das wird sicherlich weniger, wenn man andere Programme findet und entwickelt.

Unity IST Gnome 3.2. Viele scheinen den Unterschied zwischen Gnome 3.2 und der Gnome-Shell nicht zu verstehen. Die Gnome-Shell ist lediglich eine grafische Oberfläche und der Kern davon ist Gnome 3.2, genau wie bei Unity. Deswegen ist Ubuntu auch weiterhin eine Gnome-Distribution.

börzel

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
16. Januar 2009

Beiträge: 307

Steffen_FG schrieb:

Sieht man von Fedora ab, scheint es bei den meisten Distris keine echte Unterstützung für GNOME 3.2 mehr zu geben.

openSUSE? 😉 macht meines erachtens ziemlich dick in Gnome 3.2

Ja, sollte man meinen, aber kürzlich las ich auf golem.de, daß ein openSUSE-Mitarbeiter berichtete, daß ihnen die GNOME-Leute weglaufen.

Tja, was soll man dazu sagen?

Antwort wäre: mitmachen und helfen. Leider aber kann ich nicht programmieren und bin auch sonst nicht so fit in Linux, außer daß ich es eben installieren und einrichten kann, und mal ein Programm kompiliere, das ich brauche, und gerne Wikis lese und versuche, mich durch zu wurschteln.

b.

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29. Oktober 2008

Beiträge: 3065

.Max. schrieb:

Unity IST Gnome 3.2. Viele scheinen den Unterschied zwischen Gnome 3.2 und der Gnome-Shell nicht zu verstehen. Die Gnome-Shell ist lediglich eine grafische Oberfläche und der Kern davon ist Gnome 3.2, genau wie bei Unity. Deswegen ist Ubuntu auch weiterhin eine Gnome-Distribution.

Unity ist Compiz ist nicht gnome. Mag sein das unterliegende Schichten irgendwann auf Gnome aufsetzen aber das macht es nicht zu einer Gnome-Technologie. Auch Unity 2D ist kein gnome sondern Qt. Cinnamon wäre gnome.
Ubuntu ist ein Mix aus vielen Sachen mit einer Mehrheit an GTK Programmen aber keine gnome Distro. Es werden Anwendungen möglichst schnell raus fliegen, wenn sie Ersatz finden mit denen man Geld machen kann. Es würden sogar KDE Apps hinein kommen wenn diese dconf und einige Stylerichtlinien erfüllen würden. Man distanziert sich aber von dconf. Ubuntu ist also was ganz eigenes und genau das wollten sie immer sein. Ob das jetzt beim Linuxvolk gut ankommt sei dahin gestellt. Wichtiger sind die "normalen" Menschen und die Entwickler.
Aber es ist auch völlig egal was Ubuntu ist. Wenn jemand wirklich an der Gnome Entwicklung teilhaben und erleben will ist Fedora wohl wirklich das beste.

k1l

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Anmeldungsdatum:
22. September 2006

Beiträge: 1253

Tids schrieb:

.Max. schrieb:

Unity IST Gnome 3.2. Viele scheinen den Unterschied zwischen Gnome 3.2 und der Gnome-Shell nicht zu verstehen. Die Gnome-Shell ist lediglich eine grafische Oberfläche und der Kern davon ist Gnome 3.2, genau wie bei Unity. Deswegen ist Ubuntu auch weiterhin eine Gnome-Distribution.

Unity ist Compiz ist nicht gnome. Mag sein das unterliegende Schichten irgendwann auf Gnome aufsetzen aber das macht es nicht zu einer Gnome-Technologie. Auch Unity 2D ist kein gnome

Das ist falsch! siehe:

We described Unity as “a shell for Gnome” from the beginning, and we have been sincere in that view.

aus http://www.markshuttleworth.com/archives/654 : "Internal competition is healthy, but depends on strong and mature leadership"

Der Unterbau ist gnome3. Auch unter gnome2-Zeiten wurden schon Programme ausgetauscht gegenüber einem Vanilla-gnome2.

dobu

Anmeldungsdatum:
18. September 2009

Beiträge: 171

Na wenn Mark das sagt...

Alle anderen sagen allerdings es ist kein Gnome mehr.

Grummler

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Anmeldungsdatum:
21. November 2007

Beiträge: 92

dobu schrieb:

Na wenn Mark das sagt...

Alle anderen sagen allerdings es ist kein Gnome mehr.

Falsch. Es gibt mindestens eine Person, die auch findet, dass Unity ohne Gnome nicht funktioniert - und das bin ich. Aufpassen mit solchen Verallgemeinerungen, ist nicht nett, der ganzen Menschheit wie selbstverständlich seine eigene Meinung aufzudrücken^^. Solange Canonical nicht ein eigenes Toolkit entwickelt und viele Programme von Gnome übernimmt, bleibt Ubuntu eine Gnome Distribution - bloß eben mit Unity statt der Gnome Shell.

Aber: Viel interessanter ist die Frage, wie sich die unterschiedlichen Designvorstellungen der Unity/Gnome Shell Entwickler langfristig auf die Stabilität von Ubuntu auswirken. Denn gerade weil Ubuntu ohne Gnome nicht auskommt, könnte sich der Aufwand des auf die Anforderungen von Unity "Zurechtgefrickele" von Gnome langfristig als zu schwierig erweisen.
Dass Canonical Unity als plugin von Compiz alleine durchdrücken möchte, ist mehr als mutig. Die Entscheidung weg von Mutter und hin zu Compiz zu gehen war imho ein großer Fehlern, obwohl kurzfristig die einfachste Lösung.

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