Ich werde jetzt nicht die gebrachten Argumente wiederholen…
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Aber oft wird argumentiert, dass der Mac doch auch mal seine Viren bekommen müsste weil es doch jetzt auch bei 10% Verbreitung ist. So hört man es des öfteren, zumindest von in paar Fanboys, dass aber OS X so ***** sicher ist, und deshalb passiere nichts.
Und das stimmt, wie eben bei Linux, nur teilweise. Die Verbreitung von Viren ist NICHT linear zu Verbreitung des OS, denn Viren sind mittlerweile fast nur noch von kommerziellem Interesse getrieben. Und da ist es zum einen unwirtschaftlich bei OSX einzubrechen, als auch zu kompliziert. Denn die meisten Viren werden heute gekauft und zusammen geklickt.
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Schauen wir uns das mal genauer an:
Es gibt pro Jahr ca. 50.000 Viren (Zahlen ausgedacht und sollen nur das Verhältnis verdeutlichen), dabei ist das noch zu wenig und ein Großteil davon ist Malware.
Aber das meiste davon sind nur leicht geänderte Derivate, mit einem kleinen Unterschied von Funktionen (wg. Baukästen) oder geänderten Dateien, um den Signaturen der Antimalware-Hersteller zu entgehen.
Davon sind, sagen wir mal, 50 "Stammviren" die sich wirklich unterschieden. Davon sind wiederum 90% kommerziell und gaaanz pöse.
D.h. es gibt ca. 5 gefährliche Viren für Windows die aus Interesse, Fame oder aus einem anderen nicht-kommerziellen Interesse geschrieben wurden.
Da diese Industrie die wirklich viel Geld umsetzt, teilweise sehr träge ist, zumal sich die Anteile von BS nicht sonderlich schnell ändern und eigentlich nur Linux/BSD/Mac OSX-Anwender (mehr privat) updategeil sind, machen sie es dem Virenschreiber schwerer und werden unwirtschaftlicher.
Das Virenwachstum ist also weder linear im Wachstum, noch proportional zum Verbreitungsgrad. Das sich Leute mit Interesse nicht wirklich um die Profitabilität einer Schadsoftware kümmern zeigen Wettbewerbe (z.B. pwn-to-own) und Wissenschaft.
Außerdem werden meist ja eh Anwendungsprogramme mit hohem Verbreitungsgrad (z.B. VLC, Webbrowser, Adobe Reader) angegriffen.
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Bzgl. des Virenwachstums ist ja auch zu bemerken dass momentan, und besonders in Zukunft, die Angriffe auf oder über Webanwendungen zunehmen werden (Facebook-Viren != Facebookvirus 😛). Der Fokus auf lokale Anwendungen, wie PDF-Reader hingegen, werden abnehmen (außer bei Adobe). Diese sind ja auch nicht immer installiert. Bei Facebook kann man sich sicher sein dass der User auch Facebook nutzt. Und dann muss man vielleicht noch zwischen den drei beliebtesten Webbrowsern wählen, insgesamt ist die Softwareauswahl sehr beschränkt, zumal es die guten Browser auch für mehrere BS gibt! Und außerdem gibt es eh den Angriffsweg "Benutzer"!
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Wie es bei mobilen Geräten, die auch normale Computer sind, aussehen wird will ich nicht festlegen. Mobilgeräte profitieren seit jeher schon von den Entwicklungen bei "normalen" Computern, man bedenke wie lange sich Displaytechnologien bei Handy und Smartphones gehalten haben, oder Funktechnologien.
Auch setzt man bei Smartphones (fast) seit Anfang auf Sicherheitstechnologien wie Sandboxing.
Beim Windows-PC sah das anders aus, zumal MS ja nie ihr BS für
Mehrere Benutzer
Web
Sicherheit 😛
konzipiert hatte. MS hat immer gemerkt "da fehlt doch was" und es dann hinzugefügt, aber das ist ein anderes Thema.