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Linux Market Share

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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DeJe

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2. Januar 2008

Beiträge: 2377

k1l schrieb:

Aber nochmal: Es geht nicht darum, dass die Leute sich gezielt Android aussuchen, weil es Linux ist. Es geht darum, dass sie merken, dass es auch ohne Windows geht.

Eben nicht! Den Leuten ist es scheixxegal ob das Windows, MacOS, Linux oder schießmichtot-OS ist. Auch jetzt und früher schon. Es ist ein Irrglaube, das die Leute auf der Suche wären. Es ist vollkommen nichtig, das es auch ohne Windows geht. Android hat durchschlagenden Erfolg, weil es für Smartphones und Tablets ein sehr gutes OS ist. Nicht, weil es nur "anders" ist. Oh, noch ein extrem wichtiger Punkt: Android (bzw. Google) orientiert sich am Kunden... wie jedes andere kommerzielle OS ebenfalls. 😈

Renate55

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13. Januar 2009

Beiträge: 716

DeJe schrieb:

Es ist vollkommen nichtig, das es auch ohne Windows geht. Android hat durchschlagenden Erfolg, weil es für Smartphones und Tablets ein sehr gutes OS ist. Nicht, weil es nur "anders" ist. Oh, noch ein extrem wichtiger Punkt: Android (bzw. Google) orientiert sich am Kunden... wie jedes andere kommerzielle OS ebenfalls. 😈

Es ist in der Linuxszene umstritten wie kommerziell das OS sein soll. Viele Linuxdistributionen werden von Leuten weiter entwickelt, die überhaupt nicht den Anspruch stellen, den Massenmarkt bei den Heimanwendern zu erobern. Red Hat verdient an Firmenkunden mit Supportverträgen. Dort nehme ich an, daß sie sich am Kunden orientieren. Mit Fedora wollen sie kaum den Massenmarkt erobern genauso wenig wie Novell mit Opensuse. Und auch bei Archlinux habe ich nichts vom Massenmarkt gehört.
Es ist gerade Ubuntu, vielleicht Linuxmint und mag sein, ein paar Distributionen in anderen Ländern, die überhaupt den Massenmarkt ansprechen wollen. Von daher macht auch das umstrittene Software Center mit Bezahlsoftware Sinn. 5 Jahre Support für die LTS-Version.

Firmen und Entwickler, die mit ihrer Software Geld verdienen wollen werden kaum die GPL-Lizenz wählen. D.h. es braucht ein vielfältiges Angebot an unter z.B. Ubuntu lauffähiger Closed-Source-Software, Einbindung von Closed-Source-Treiber Software, da nunmal viele Herstellerfirmen die Offenlegung ihres Codes ablehnen. (Oder Prozesse führen, die auch Geld kosten um die Hersteller zu zwingen.)
Ich glaube es einfach nicht, daß mit ausschließlich Opensource Software ein Massenmarkt für den Heimanwender Desktop zu erreichen ist. Allein viele Multimedia-Codecs kosten Geld.
Mit was will man am Desktop-Heimanwender Markt für Opensource verdienen, selbst wenn mehr Leute das nutzen? 😕 Ein paar Player, und wer kassiert ist ungewiß...Eine Kundenorientierung ohne Verdienstaussichten...

Ich rechne nicht mit einem Durchbruch von Linux auf dem Desktop, glaube aber auch nicht, daß das in erster Linie an Fehlern liegt, die sie z.B. bei Ubuntu machen. Bei Kleingeräten ist die Situation anders.

Statistiken gibt es viele. Ich frage mich, wer was wie mißt.

nightsky

Anmeldungsdatum:
20. Januar 2011

Beiträge: 312

yollywau schrieb:

Firmen und Entwickler, die mit ihrer Software Geld verdienen wollen werden kaum die GPL-Lizenz wählen. D.h. es braucht ein vielfältiges Angebot an unter z.B. Ubuntu lauffähiger Closed-Source-Software, Einbindung von Closed-Source-Treiber Software, da nunmal viele Herstellerfirmen die Offenlegung ihres Codes ablehnen. (Oder Prozesse führen, die auch Geld kosten um die Hersteller zu zwingen.)
Ich glaube es einfach nicht, daß mit ausschließlich Opensource Software ein Massenmarkt für den Heimanwender Desktop zu erreichen ist. Allein viele Multimedia-Codecs kosten Geld.

Also ich gebe dir Recht wenn du sagst, dass Closed-Software nötig ist, um ein vernünftiges und massentaugliches OS bereitzustellen. Aber ich widerspreche dir wenn du sagst, dass Ubuntu unbedingt immer noch mehr closed Software einbinden sollte. Die Stärke und das Besondere an Linux ist doch eben OpenSource, und hier sollte auch das Hauptaugenmerk bleiben. Closed-Source sollte aber zur Verfügung stehen, wo es nicht anders geht (Flash, Codecs, Java....).

Ich höre viel innerhalb der Uni, wie Linux aufgenommen wird. In einem Arbeitsraum mit PCs läuft Debian Lenny (!), und zwar äußerst unschön eingerichtet. An meinem Lehrstuhl für theor. Physik arbeiten ziemlich viele Leute mit Linux, aber die meisten davon hassen es. Sie sagen, nichts funktioniere und sie sind frustriert. Und zwar auch mit Ubuntu. Meine Erfahrungen sind also, dass Ubuntu bei technisch unbedarften Menschen immernoch nicht großflächig überzeugen kann.

k1l

Avatar von k1l

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22. September 2006

Beiträge: 1253

DeJe schrieb:

Oh, noch ein extrem wichtiger Punkt: Android (bzw. Google) orientiert sich am Kunden... wie jedes andere kommerzielle OS ebenfalls. 😈

Wie aber yollywau schon geschrieben hat, hat da jeder eine andere Definition. Grade die Entrüstung der "Nerds" über Unity ist da ein Paradebeispiel.

nightsky : Man darf nicht vergessen, welche Entwicklung "Linux" gerade noch durchläuft. Salonfähig ist das noch nicht so lange. Man erinnere sich an das Asus Linux auf dem Eeepc.

kutteldaddeldu Team-Icon

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1. Juli 2008

Beiträge: 3586

k1l schrieb:

Wie aber yollywau schon geschrieben hat, hat da jeder eine andere Definition. Grade die Entrüstung der "Nerds" über Unity ist da ein Paradebeispiel.

Den ersten Teil sehe ich auch so, allerdings glaube ich nicht, dass der zweite Teil stimmt: Wenn ich das richtig sehe, kommt die Entrüstung überwiegend von Leuten, die teils schon länger Ubuntu benutzen, ohne sich allerdings allzu sehr damit zu beschäftigen. (Kaum ein „Nerd“ – wie auch man das definieren mag – würde zu Mint wechseln, während das viele Unity-Flüchtlinge tun, zumindest wenn die Beiträge hier in den entsprechenden Sammelthreads ein halbwegs verlässlicher Indikator sind.)

Ginger_Fish

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. April 2009

Beiträge: 45

Interessanter Artikel im Spiegle zu dem Thema ....

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,812304-3,00.html

So ähnlich ist es in den letzten Monaten auch bei meinen Bekannten zugegangen... einer nach dem anderen wollte es haben.

kalibari

Anmeldungsdatum:
3. August 2010

Beiträge: 338

Es war eigentlich schon immer so, dass wenn eine Windows Version sich dem Ende geneigt hat (aktuell Win7) der Linux Anteil kurzzeitig gestiegen ist. Zumindest hab ich das so in Erinnerung. Mfg kalibari

DeJe

Anmeldungsdatum:
2. Januar 2008

Beiträge: 2377

Ginger Fish schrieb:

Interessanter Artikel im Spiegle zu dem Thema ....

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,812304-3,00.html

So ähnlich ist es in den letzten Monaten auch bei meinen Bekannten zugegangen... einer nach dem anderen wollte es haben.

Ja, warum auch nicht. Das Blaue vom Himmel gelogen und ansonsten...fallt doch selbst über die Fallstricke. 😉

Ja, in Bezug Viren hat der Artikel schon recht. Allerdings muß man offensichtlich schon selten dämlich sein, um sich so einen Virus einzufangen. Seis drum. Spätestens wenn der Drucker nicht funktioniert, Skype oder WasAuchImmer nicht klappt, kommt der gegenteilige Ausschlag → Linux ist Murks. Genau aus diesem Grund hasse ich solche Jubelarien wie diesen Artikel! Sie erzählen nicht einmal die halbe Wahrheit. 👿

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