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Warum wird man zunehmend zur Tastaturbenutzung gedrängt?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 11.10 (Oneiric Ocelot)
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Vegeta

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29. April 2006

Beiträge: 7943

k1l schrieb:

Du solltest mal deine persönliche Meinung nicht als Gesetz ansehen. Mein Erfahrung mit einer Menge anderer Ubuntunutzern zeigt, dass die von dir ausgeschlossenen DEs sehr wohl als Alternativen in Frage kommen.

Meine Meinung ist kein Gesetz aber trotzdem meine Meinung und wer die kleinen Desktops nicht verwendet, weil sie eben noch nicht so weit sind, kann ich bestens verstehen.

Keto

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2. Oktober 2010

Beiträge: 231

Newubunti schrieb:

Warum? Ich meine nicht, dass ich die zunehmenden Bandscheibenvorfälle der letzten Jahre alleine auf die Tastatur zurückführen wollte, aber die Tastaturbedienung zwingt noch mehr als die Maus zu einer monotonen Haltung. Und die kann dann sehr wohl Rückenprobleme begünstigen.

Also für sich genommen ist an dem Argument schon etwas dran.

Wenn ich aber z.B. das Web nur passiv mit dem Browser meiner Wahl mittels Mausbedienung konsumieren will, um mich dabei auch mal im Stuhl zurückzulehnen, dann ist es andererseits sicher übertrieben, dass das mit Unity nicht oder viel umständlicher machbar wäre.

Gruß, Martin

Dann darf man sich aber wohl fragen 1. was für einen schlechten Schreibtischstuhl man verwendet 2. was für einen Gichtrücken man hat 😈 3. wie kürz die Arme sind, das sie nicht mehr die Tastatur erreichen können, wenn man sich zurück gelehnt hat.

Ichh halte das Argument auch für eher schadenfeinig, jedenfalls hatte ich noch die Probleme damit entspannt die Tastatur zu bedienen, vll auch weil ich einen Schreibstischstuhl habe, der einen in einer gesunden Haltung unterstützt. Zmal die Haltung für die Mausbedienung auch nicht sehr viel monotoner sein dürfte als die der Tastatur.

@KDE
Also dass das ganze so extrem Resourcenhungrig ist, kann ich nun nicht bestätigen, träge ist es auch nicht.

@OT
Also ich finde es eigentlich ganz gut, dass man den Blickwinkel mal wieder auf die Tastatur richtet.

Renate55

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13. Januar 2009

Beiträge: 716

Newubunti schrieb:

Warum? Ich meine nicht, dass ich die zunehmenden Bandscheibenvorfälle der letzten Jahre alleine auf die Tastatur zurückführen wollte, aber die Tastaturbedienung zwingt noch mehr als die Maus zu einer monotonen Haltung. Und die kann dann sehr wohl Rückenprobleme begünstigen.

Also für sich genommen ist an dem Argument schon etwas dran.

Wenn ich aber z.B. das Web nur passiv mit dem Browser meiner Wahl mittels Mausbedienung konsumieren will, um mich dabei auch mal im Stuhl zurückzulehnen, dann ist es andererseits sicher übertrieben, dass das mit Unity nicht oder viel umständlicher machbar wäre.

Den Zusammenhang mit Bandscheibenvorfällen weiß ich nicht. Allerdings ist für mich das Zurücklehnen und mit der Maus schubsen auch bequemer. Das macht mich eher zur Mausschubserin als die Schwierigkeit, ein paar Shortcuts zu merken. Eine Statistik, aus welchen Gründen Maus oder Tastatur bevorzugt werden habe ich allerdings nicht.
Keto schrieb:

Gruß, Martin

Dann darf man sich aber wohl fragen 1. was für einen schlechten Schreibtischstuhl man verwendet 2. was für einen Gichtrücken man hat 😈 3. wie kürz die Arme sind, das sie nicht mehr die Tastatur erreichen können, wenn man sich zurück gelehnt hat.

Es hängt auch am Tisch. Aber auch bei gutem Mobiliar. Die Arme reichen weit genug. Viele richten sich aber zum Schreiben irgendwie auf. Einmal Super-Taste drücken geht auch zurückgelehnt. Bei anderen Tastenkombinationen braucht es schon Fingerfertigkeit, das mit einer Hand zu schaffen. Zumindest für mich ist dann auch die Körperhaltung unbequemer. Das mag für andere anders sein.

Mit Gnome 3 geht das Mausschubsen für mich genauso wie mit Gnome 2. Wer allerdings viel und hektisch zwischen den verschiedenen Anwendungen zappt merkt die Verzögerung bei einem zusätzlichen Klick wahrscheinlich mehr.

black_tencate

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27. März 2007

Beiträge: 11349

Hej yollywau,

yollywau schrieb:

Noah schrieb:

Shortcuts sind zwingend Gedächtnisarbeit, Mausbewegungen dagegen intuitionsgeeignet.

+1 (Noah)

Bei nur auf ein Icon klicken stimmt das.

nicht nur bei einem, in meinem Panel sind alle (wichtigen, ständig benötigten) Starter

...Häufig genutzte Shortcuts werden allerdings schnell zur Gewohnheit. 😉

Zustimmung, konnten dank "SAA" seit (?) W286 (?) genutzt werden (und unterlagen bislang eher nicht willkürlichen Änderungen, bzw sind system-/ programmübergreifend gleich). Sollte Unity/Gnome3 die Möglichkeit bieten, genau diese shortcuts zu konfigurieren... tja dannnn...

Sich mit der Maus durch verschachtelte Menüs klicken

muß ja nicht, s. o.

und danach durch unterschiedliche Reiter und dort die einzelnen Punkte und Unterpunkte klicken, das ist auch Gedächtnisarbeit.

hat jetzt aber nichts mit Unity zu tun, die (Reiter/Unterpunkte...) hast Du doch so oder so!

Häufig genutzte Anwendungen lassen sich auf der Leiste links, ich glaube Launcher als Favoriten speichern.

und bequem mit der Maus anfahren, denn das Icon fällt sofort ins Auge, die (wohl möglich wechselnde, jedenfalls anzahlmäßig beschränkte) Ziffer mußt Du dann auch erst 'verwirklichen' (erkennen → in Tastenklick umsetzen).

Naja, und so weiter, schaumer mal, was da so noch kommt.

Btw., auch wenn jetzt hier ein Aufschrei erfolgt: So stabil wie HH - das ich immer mal wieder noch benutze, auch weil es in LL trotz Bemühungen nur mit Krampf oder gar nicht läuft - ist mir kein Nachfolger untergekommen.

Gut, das hat jetzt nicht direkt mit Unity zu tun, aber ich muß meine Zeit nicht damit verplempern, alle ½ Jahre meine ganze Arbeitsweise neu zu lernen. Was ich mal dereinst mache, wenn HH den Status von Win311 (was ich auch noch benutze) erreicht haben wird, steht in den Sternen. 😈

Gruß black tencate

k1l

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22. September 2006

Beiträge: 1253

Vegeta schrieb:

Meine Meinung ist kein Gesetz aber trotzdem meine Meinung und wer die kleinen Desktops nicht verwendet, weil sie eben noch nicht so weit sind, kann ich bestens verstehen.

Dann nimmt man besser ein Projekt, das es seit ende Dezember gibt und nur von 2 Entwicklern betreut wird? Tut mir leid aber das ist einfach unlogisch und widerspricht deiner eigenen Argumentation.

yollywau schrieb:

Den Zusammenhang mit Bandscheibenvorfällen weiß ich nicht. Allerdings ist für mich das Zurücklehnen und mit der Maus schubsen auch bequemer. Das macht mich eher zur Mausschubserin als die Schwierigkeit, ein paar Shortcuts zu merken. Eine Statistik, aus welchen Gründen Maus oder Tastatur bevorzugt werden habe ich allerdings nicht.

Das ist einfach Blödsinn, weil zu einem Bandscheibenvorfall mehrere, auch eine Menge gesellschaftliche Faktoren gehören. Neben Ernährung, Gesundheit, Sport auch Bewegung im Alltag und vor allem die zunehmende Nutzung von Computern und Schreibtischarbeit.

Zum anderen hätte sich das nach Ihrer Logik unter gnome2 doch wieder deutlich bessern müssen, weil es doch "das Mausschubs DE" ist.

Vegeta

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29. April 2006

Beiträge: 7943

k1l schrieb:

Dann nimmt man besser ein Projekt, das es seit ende Dezember gibt und nur von 2 Entwicklern betreut wird? Tut mir leid aber das ist einfach unlogisch und widerspricht deiner eigenen Argumentation.

Ach mei, bist ja drollig und zugleich unwissend. Du hast wohl absolut keine Ahnung was ein Fork ist und zum Zweiten wirst du Cinnamon auch noch nicht ausprobiert haben.

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9. August 2007

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Vegeta schrieb:

(...) Xfce und vor allem LXDE hinken noch Jahre von der Entwicklung hinter Gnome 2 her

Also ich empfinde Xfce 4.8 ausgereifter als es Gnome 2.3 je war, vor allem mit den Xfce Goodies. Der einzige Grund, warum ich es nicht einsetzte: Ich mag Gnome3 lieber. 😀

Gruß
DonKrawallo

Vegeta

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29. April 2006

Beiträge: 7943

DonKrawallo schrieb:

Also ich empfinde Xfce 4.8 ausgereifter als es Gnome 2.3 je war, vor allem mit den Xfce Goodies.

Mich stören vor allem ein paar Bugs, wie z.B. dass man aufm Desktop Dateien/Verzeichnisse doppelklicken muss und erst in Fenstern ein Einfachklick reicht (wenn man Einfachklick eingestellt hat) oder das Thunar sich partout weigert eine Partition bei mir zu öffnen, obwohl es mit Nautilus ohne Probleme geht.

Der einzige Grund, warum ich es nicht einsetzte: Ich mag Gnome3 lieber. 😀

😉

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9. August 2007

Beiträge: 1449

Vegeta schrieb:

DonKrawallo schrieb:

Also ich empfinde Xfce 4.8 ausgereifter als es Gnome 2.3 je war, vor allem mit den Xfce Goodies.

Mich stören vor allem ein paar Bugs, wie z.B. dass man aufm Desktop Dateien/Verzeichnisse doppelklicken muss und erst in Fenstern ein Einfachklick reicht (wenn man Einfachklick eingestellt hat) oder das Thunar sich partout weigert eine Partition bei mir zu öffnen, obwohl es mit Nautilus ohne Probleme geht.

Hab ich noch nicht erlebt. Und das würde mich auch von einer Benutzung abhalten.

Vielleicht ist das gewollt und du sollst die Partition übers Terminal einbinden? (Womit wir wieder on topic wären 😈 )

Gruß
DonKrawallo

Tim_Petu

Anmeldungsdatum:
24. November 2007

Beiträge: 245

😉 DonKrawallo schrieb:

Vielleicht ist das gewollt und du sollst die Partition übers Terminal einbinden? (Womit wir wieder on topic wären 😈 )

Du willst doch hoffentlich nicht andeuten, man könne statt Gnomity auch gleich Xfce plus Terminal benutzen und so ein paar Briketts sparen? ...oder wohlmöglich nur das Terminal... *grübel* 😉

HippieFloppy

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Anmeldungsdatum:
11. Juli 2011

Beiträge: 726

Tim Petu schrieb:

😉 DonKrawallo schrieb:

Vielleicht ist das gewollt und du sollst die Partition übers Terminal einbinden? (Womit wir wieder on topic wären 😈 )

Du willst doch hoffentlich nicht andeuten, man könne statt Gnomity auch gleich Xfce plus Terminal benutzen und so ein paar Briketts sparen? ...oder wohlmöglich nur das Terminal... *grübel* 😉

Terminal ist auch ne Supersache.

Habe mich in der letzten Zeit ein wenig eingelesen und muss scho sagen: klasse

Ps. ich nutzte lieber PCManFM statt Thunar. Haben aber beide einen Nachteil gegenüber Nautilus: es gibt keine Tabs, F3 geteilte Ansicht fehlt auch 🙄

Alex2

(Themenstarter)
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Anmeldungsdatum:
5. Februar 2009

Beiträge: Zähle...

Es gibt Hoffnung für Mausschubser: Mit der Gnome-Shell-Erweiterung Desktop Scroller lassen sich die Arbeitsflächen per Mausrad umschalten. 👍

Jetzt fehlt mir nur noch die Möglichkeit, Fenster per Maus auf andere Arbeitsflächen ziehen zu können (direkt und nicht nur im Aktivitäten-Modus).

xpol

Anmeldungsdatum:
4. Dezember 2010

Beiträge: 432

Ergonomische Bedienung wird "mit den Jahren" immer wichtiger und meine (teilweise schmerzhaften) Erfahrungen sind die:

Bedienung mit Tastatur und Touchpad geht noch am wenigsten auf die Knochen.

Wahrscheinlich deshalb, weil man ja nicht hauptberuflich an der Verschönerung der Dektopoberfläche bastelt, sondern irgendwas tippt. Die Arbeitshaltung ist also zwangsläufig auf Tastatureingabe eingerichtet, für die Systembedienung mittels Tastatur also schon mal in Ordnung.

Feinarbeit mit der Maus ist da schon gleich weniger gut. Breite Scrollbalken und grosse Icons erleichtern die Sache, insbesondere wenn man mittels Touchpad seinen Ellenbogen schonen kann.

Programmstart über Desktopicons ist die einfachste, schnellste und wie ich meine beste Art, einen Rechner zu bedienen. Ich hatte mal vor Jahren unter Xubuntu ein Seitepanel mit Anwendungsstartern - Unity für Arme 😉 - das ging auch noch, war aber unpraktischer als alle Icons auf dem Desktop auf schwarzem Hintergrund aufzureihen.

XFCE und LXDE sind für einen Arbeitsplatzrechner völlig ausreichend.

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Avatar von DonKrawallo

Anmeldungsdatum:
9. August 2007

Beiträge: 1449

Alex2 schrieb:

Es gibt Hoffnung für Mausschubser: Mit der Gnome-Shell-Erweiterung Desktop Scroller lassen sich die Arbeitsflächen per Mausrad umschalten. 👍

Das scheint aber nur mit einem Monitor zu funktionieren.

Gruß
DonKrawallo

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