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Sound Juicer optimieren

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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choulth

Anmeldungsdatum:
12. November 2004

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Da ich keinen besonders schnellen Rechner habe (Athlon 550 MHz) bin ich recht empfindlich, was Performance-Fresser angeht. Einer hat mich besonders genervt: Sound Juicer rippt bei mir CDs bestenfalls mit 0,8-facher Geschwindigkeit, wodurch die Rip-Zeit für eine normale CD schon mal auf 2 Stunden anwachsen kann.

Dieser kleine Tweak hat mir geholfen. Für eine bessere Performance muss man die Paranoia-Einstellungen des Sound Juicer anpassen:

1) Klicke in Panel auf "Anwendungen" –> "Systemwerkzeuge" –> "Konfigurationseditor"

2) Unter "apps" –> "Sound-juicer" findest du die Einstellungen für dieses Programm

3) Setze den "Paranoia"-Wert auf 0 (für besonders lahme Systeme wie meines 😉 ) bzw. 4

Wollte ich nur mal veröffentlichen, damit euch evtl. Suchzeiten wie in meinem Fall erspart bleiben. 🤣

dejot Team-Icon

Avatar von dejot

Anmeldungsdatum:
23. Oktober 2004

Beiträge: 610

Danke! Hab auch schon gesucht 😀

droebbel Team-Icon

Anmeldungsdatum:
19. Oktober 2004

Beiträge: 5388

Dieser Tip ist mit Vorsicht zu genießen, wenn man es nicht wirklich sehr eilig hat. Wenn schon, dann sollte man die gerippten Tracks sehr sorgfältig auf Fehler wie Klicks überprüfen. CDParanoia ist schließlich nicht aus Gemeinheit oder Unfähigkeit so langsam, sondern weil die meisten Laufwerke bei Audio-CDs zwar einigermaßen schnell sind (schließlich wird sowas getestet), dafür aber grauenhaft unzuverlässige Daten liefern. Die komplette Abschaltung aller Überprüfungen (Level 0) ist nur für Besitzer "perfekter" Laufwerke empfohlen, evtl. gehts wohl auch mit Plextor. Einen Paranoia-Level von 4 gibt es meines Wissens gar nicht. Wenn 3 wirklich zu langsam ist, sollte man 2 oder notfalls 1 probieren. In jedem Fall sollte man die Qualität der Ergebnisse überprüfen, bevor man massenhaft CDs mangelhaft ausliest. Leider sind die Fehler nicht gerade offensichtlich und treten vielleicht nur bei wenigen CDs auf.

Gerade wenn die Geschwindigkeit bei Dir extrem niedrig liegt, ist das ein Hinweis auf mögliche Probleme. Zum Vergleich: Ich habe mit drei verschiedenen Laufwerken (Teac CD-R56s, Toshiba 1612, LG GSA-4120B) Geschwindigkeiten von etwa 6-8x bei Level 3, in den ersten beiden Fällen war das auf nem relativ langsamen System (Duron 700), das dadurch zu etwa 70% ausgelastet wurde. Andererseits habe ich in 14h eine CD hervorragend ausgelesen, die nur ein einziger normaler Player überhaupt als solche erkannt hat...

Fazit: Vorgabe nur ändern, wenn's wirklich eilig ist, und nicht ohne Qualitätskontrolle!

dejot Team-Icon

Avatar von dejot

Anmeldungsdatum:
23. Oktober 2004

Beiträge: 610

mmh, ich probier mal die verschiedenen aus.
Standardmäßig war Level 4 bei mir eingetragen.

choulth

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
12. November 2004

Beiträge: 45

Deine Einwände verstehen sich in sofern von selbst, daß natürlich niemand die Paranoia-Funktion für eine Gehässigkeit der Programmierer hält, damit man 20 Stunden rippt statt nur 20 Minuten. Natürlich muss jeder selbst wissen, was er tut und bei einem Paranoia-Level von "0" sollte eine Qualitätskontrolle nicht fehlen.

Zu den Paranoia-Leveln hier ein Auszug aus dem GConf-Editor:

Paranoia-Modus. Zulässige Werte: 0 (Keine Paranoia), 4 (cdda2wav-artige Überprüfung auf Überlappung) sowie 255 (vollständige Paranoia)

Insofern gehe ich davon aus, dass es einen Paranoia-Level von 4 tatsächlich gibt.

[EDIT: Habe mir über Universe den Grip heruntergeladen und der rippt CDs bis zu 12-fach, was ich ganz erstaunlich finde. Kann es sein, dass Sound Juicer generell etwas schwerfällig ist?

droebbel Team-Icon

Anmeldungsdatum:
19. Oktober 2004

Beiträge: 5388

Da hab ich was durcheinander gebracht. In der cdparanoia-Manpage finde ich gar nix zu "levels", nur die Möglichkeit, einzelne Überprüfungen abzuschalten. Die daraus abgeleiteten Level 1-3 gibt oder gab es in k3b. Dann wäre für gconf eigentlich der Wert 255 zu empfehlen.
[Edit:] verwendet grip cdparanoia und wenn ja mit welchen Einstellungen?

choulth

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
12. November 2004

Beiträge: 45

@droebbel

Ja, Grip verwendet Paranoia und zwar mit folgenden Optionen:

( ) Schalte Paranoia aus

( ) Schalte Extra-Paranoia aus

Schalte Kratzer
( ) - erkennung aus
( ) - reparatur aus

Eine explizite Manipulation des Paranoia-Levels wie bei Sound Juicer scheint also zum Vorteil der Benutzerfreundlichkeit geopfert worden zu sein. 😉 Allerdings muss ich bemerken, dass Grip nur gefühlt schneller ist, da das Rippen selber zwar sehr schnell, das Encoden allerdings ebenso zeitintensiv wie bei Sound Juicer ist.

Zum Hintergrund: anders als andere Programme rippt und encoded Grip in eben diesen 2 Schritten, er liest also erst die Soundfiles als .wav aus und encodiert dann dieser Files zu .mp3. Ein Netto-Performancegewinn durch Grip bleibt also aus.

droebbel Team-Icon

Anmeldungsdatum:
19. Oktober 2004

Beiträge: 5388

na, das sind eigentlich genau die Möglichkeiten, die Paranoia bietet. Ist quasi Klartext, also kein wirklicher Nachteil gegenüber willkürlich definierten "Levels".

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