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vinzenz
Anmeldungsdatum: 29. Juni 2009
Beiträge: 83
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Hallo Forum, ich möchte aus meinem alten PC einen Server bauen mit dem ich dann eine zentrale Datenspeicherung, wie bei einem NAS, und das booten übers Netzwerk, jeder holt sich sein Profil an jeden beliebigen Arbeitsplatz, realisieren möchte.
Nun, der Rechner ist ein MSI K7T266 Pro2 Version 2 mit meinem AMD Athlon 1800.
Entschieden habe ich mich für 10.04 Server Edition. Da dies eine LTS Version ist, könnte die vielleicht das richtige sein. Das Mainboard bietet außerdem einen IDE RAID-Controller onboard. Hiermit möchte ich eine Raid 1 bauen. Geht das überhaupt??
Obwohl ich seit einigen Jahren Linux Nutzer bin, angefangen hat alles SUSE und mittlerweile bin ich schon lange bei Ubuntu, ist es mein erstes größeres Projekt.
Ein NAS zu zentralen Datenspeicherung habe ich seit einiger Zeit laufen, freeNAS, und ich glaube, es macht wenig Sinn einen "Profil-Server" noch zusätzlich an den Start zu bringen. Lieber alles in einem.
Kann mir jemand Tipps geben. Viele Grüße Vinzenz
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agaida
Anmeldungsdatum: 24. Februar 2010
Beiträge: 3348
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Das mit dem Serverbau ist eine löbliche Sache, ob Du Dir aber die Hardware antun möchtest, ist eine andere Frage. Die fällt meiner Meinung nach voll in die Kategorie "Geschenkt ist noch zu teuer". Ich würde mir noch mal die Leistungsaufnahme anschauen und einen spitzen Stift nehmen. Wenn das Ding wirklich 24/7 läuft, kommt da so viel zusammen, dass sich ein Atom oder z.B. ein mini-HP-Server auf die Laufzeit rechnen würden.
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aasche
Anmeldungsdatum: 30. Januar 2006
Beiträge: 14259
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vinzenz schrieb: Das Mainboard bietet außerdem einen IDE RAID-Controller onboard. Hiermit möchte ich eine Raid 1 bauen.
Vergiss den onboard-Controller und installiere ein Software-RAID. Ansonsten muss ich mich der Aussage von agaida anschliessen: die Hardware ist leider nur zum Experimentieren und Ausprobieren tauglich, da der Stromverbrauch im Dauerbetrieb einfach zu gross ist.
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bool
Anmeldungsdatum: 10. Februar 2008
Beiträge: 53
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aasche schrieb: Vergiss den onboard-Controller und installiere ein Software-RAID.
Welchen Vorteil bietet das?
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aasche
Anmeldungsdatum: 30. Januar 2006
Beiträge: 14259
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bool schrieb: aasche schrieb: Vergiss den onboard-Controller und installiere ein Software-RAID.
Welchen Vorteil bietet das?
Fake RAID
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vinzenz
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 29. Juni 2009
Beiträge: 83
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Danke für die schnellen Antworten, @ agaida: das Problem mit dem Stromverbrauch habe ich auch schon gesehen. Die ganze Hardware habe ich schon. Zwei baugleiche Festplatten und so. Bevor ich jetzt neue Hardware anschaffe, bei HP ist ausserdem alles auf SCSI, kann ich das vorhandene eine ganze Zeit laufen lassen.
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bool
Anmeldungsdatum: 10. Februar 2008
Beiträge: 53
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aasche schrieb: Fake RAID
Again what learned ☺ Ich dachte diese Raids auf den Mainboards sind echte Hardware-Raids...
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PhotonX
Anmeldungsdatum: 3. Juni 2007
Beiträge: 4471
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Würde statt eines Atoms den Zacate von AMD empfehlen, z.B. sowas hier: http://www.computerbase.de/preisvergleich/a610927.html Laut http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=862681 nur 17W im Idle für das ganze System (inkl. Gehäuse, RAM und Platte). Und etwas schneller als so ein Atom wird das wohl auch sein. ☺
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Colttt
Anmeldungsdatum: 29. April 2009
Beiträge: 1517
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bool schrieb: aasche schrieb: Fake RAID
Again what learned ☺ Ich dachte diese Raids auf den Mainboards sind echte Hardware-Raids...
dann würde es wohl kaum Mainboards unter 100€ geben, da ein RAID-Controller schon locker 300€ und mehr kostet..
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lucky23
Anmeldungsdatum: 12. Dezember 2007
Beiträge: 5
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Hi, hab mir anfang des Jahres auch einen kleinen Server zusammengebaut. Hab mich wirklich lange mit den unterschiedlichen Plattformen beschäftigt. Also von AMD Geode über VIA zu Intel Atom usw... Hab mich dann letztendlich für den Atom entschieden. Hab mir nen D510 Dualcore mit 1,6 ghz gekauft, da er eine gute Leistung bei niedrigen Stromverbrauch liefert. Bereue den Kauf bis jetzt nicht, allerdings würde ich mich jetzt wohl für einen AMD Zacate entscheiden. Leider gabs den vor 3 monaten noch nicht. Benutze den Server eigentlich für die gleichen Zwecke wie du auch vor hast.
Hab Ubuntu 10.04 LTS installiert, läuft alles problemlos.
Mit Samba hab ich nen kleinen Domänencontroller hochgezogen, wegen der zentralen Datenhaltung und den Roaming Profiles.
Drucker wird ebenfalls über Samba im Netzwerk freigegeben.
Scanner über Sane im Netzwerk erreichbar.
Lampp Webserver läuft ebenfalls drauf.
Über JDownloader und Bittorrent werden die Downloads getätigt.
Außerdem ist noch BOINC darauf installiert. Merkt man nix davon das die CPU ständig ausgelastet ist. Auch vom Stromverbrauch machts fast keinen Unterschied. 25 Watt braucht das System Idle und max. 30 Watt unter Vollast. ( D510MO + 1 GB RAM + 640 GB 2,5 Zoll Platte ) Fernwartung mach ich über NX. Bin immernoch verblüfft wie schnell das ding bootet.
20 Sekunden nach dem Einschalten ist die Gnome Session vollständig aufgebaut.
Ohne X-Server und Gnome Gedöns, isser nach 10-15 Sekunden fertig.
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Capet
Anmeldungsdatum: 27. März 2009
Beiträge: 429
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vinzenz schrieb: Danke für die schnellen Antworten, @ agaida: ...bei HP ist ausserdem alles auf SCSI...
Agaida meinte sicher den HP ProLiant MicroServer: zu HP. Der läuft mit SATA-Platten. Gruß,
Capet
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vinzenz
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 29. Juni 2009
Beiträge: 83
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@ lucky23 Dein System hört sich richtig gut an. Sowas möchte ich auch bauen. Ich werde nur vorerst bei meiner Hardware bleiben. Wenn dann alles so klappt wie ich mir das vorstelle, kann ich ja immer noch die Hardware ersetzten. Klar kann der Stromverbrauch niedriger sein, im Moment braucht das System 70 Watt. Es laufen zur Zeit nur zwei gleich Festpaltten, die ich gerne abschalten lassen würde wenn sie nicht gebraucht werden. Booten läuft über eine CompactFlash Karte. Kein Monitor, keine Tastatur. Zugriff per SSH.
Ich habe jetzt mal einen 10.04 Server aufgesetzt. Da ich aber von der Konfiguration so gut wie keine Ahnung habe, brauche ich jetzt mal Eure Hilfe.
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Solo0815
Anmeldungsdatum: 7. Juni 2006
Beiträge: 402
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installier dir "Webmin", damit hab ich bis jetzt gute Erfahrungen gemacht. Bei mir läuft 10.04 auf dem Stick, den Server hab ich im Keller stehen. Er läuft nur, wenn ich ihn brauche (WakeOnLAN)
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vinzenz
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 29. Juni 2009
Beiträge: 83
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Habe gerade die CF Karte zerschossen - kann von dieser nicht mehr booten. Von einer Festplatte am selben Port funktioniert es. Zum Glück ist da noch Garantie drauf. Reicht eigentlich eine 4 GB Karte?
Also die ganze Installation von vorne.
Welche Softwarebestandteile brauche wirklich für mein Projekt? Während der Installation muss man ja die Pakete auswählen.
Einen Mailserver ja wohl weniger. SQL dürfte da schon eher angebracht sein. SSH auf jeden Fall. Kann ich mit SQL auch mein Boot-Verfahren realisieren?
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vinzenz
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 29. Juni 2009
Beiträge: 83
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So, alles wieder gut. System neu aufgesetzt. Ein größeres Problem mit dem SSH Zugang ist aufgetreten. Hat ein bisschen gedauert, aber auch gelöst.
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