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Novell bringt die Treiber zu Linux (naja eher zu Suse, oder)

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu
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Qasi

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28. Januar 2006

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Bei Heise habe ich einen Online-Artikel gefunden, über ein neues System proprietären Treiber in Suse einzubinden. Ich halte das prinzipiell für sinnvoll, weiss aber auch, dass viele Linux-Anwender den Druck nach Open-Source-Treibern aufrecht erhalten wollen. Was ist Eurer Meinung nach eine Ideal-Lösung für Ubuntu, und was wird in der Entwicklung angestrebt?

Ich finde eine interessante Frage.

Ciao Qasi

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21. Februar 2006

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wenn ich ehrlich sein soll nehm ich jeden treiber den ich bekomm, solang er funktioniert.
am liebsten wäre mir natürlich ein open source des herstellers, aber ich nehm auch einen open source von jemand anders oder überhaut einen proprietären.
funktionieren muss er und ohne schlechtes gewissen installierbar.
und nein ich hab prinzipiell kein schlechtes gewissen wenn ich was proprietäres installier, solang es mir "gratis" zur verwendung gestellt wird, was ich von einem treiber eh verlange.

Doener

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13. April 2006

Beiträge: 1647

Seh ich ähnlich. Mir ist ein proprietärer Treiber lieber als gar keiner. Von daher finde ich die Ubuntu-Policy keine proprietäre Software außer Treiber in die Kerndistribution aufnzunehmen auch sehr gut und pragmatisch. Unter Debian hatte man immer mal wieder Probleme, wenn man auf proprietäre Treiber angewiesen war.

Qasi

(Themenstarter)
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28. Januar 2006

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Doener hat geschrieben:

Seh ich ähnlich. Mir ist ein proprietärer Treiber lieber als gar keiner. Von daher finde ich die Ubuntu-Policy keine proprietäre Software außer Treiber in die Kerndistribution aufnzunehmen auch sehr gut und pragmatisch. Unter Debian hatte man immer mal wieder Probleme, wenn man auf proprietäre Treiber angewiesen war.

Wenn ich den Artikel richtig verstehe geht es Novell ja zusätzlich darum noch einzelne proprietäre Treiber nachinstallieren zu können, ohne gleich ein Kernel-Update zu machen. Ist sowas unter Ubuntu auch geplant?? Kann man irgendwie die "Suse"-Treiber auch für Ubuntu benutzen?

TheK

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7. Mai 2005

Beiträge: 126

so wie ich das verstehe, hat Novell 2 Dinge vor:
1. die Treiber werden _in der jeweils aktuellsten Version_ irgendwo zur Verfügung gestellt, also nicht als eine vorsintflutliche Version, die aktuell war, als die Distri gerade herauskam - was ja durchaus bis zu 3 Jahre her sein kann!
2. man will die Änderungen der Kernel-API wenigstens dokumentieren, sprich eine auslesbare Versionsnummer einführen.

Um das ganze unter Ubuntu zu ermöglichen ist, neben dem übernehmen dieser API-Versionen, vor allem nötig, dass "build-essential" zur Standard-Installation gehört, ebenso die Kernel-Header. Nun kann das Paket vom Hardware-Hersteller einfach den nötigen Teil bei der Installation automatisch kompilieren bzw. (bei tar.gz-Versionen) ein Script hierzu mitliefern. Also ähnlich, wie der nVidia-Installer arbeitet - das ganze funktioniert aber genauso auch bei einem freien Treiber, wo das Script halt make/make install aufruft. Das Paket selbst ist dann ein debian-Paket, dass nichts anderes, als einen Kernel-mit den passenden API-Versionen vorraussetzt - selbiges ist technisch ohne Probleme machbar.

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Anmeldungsdatum:
21. Februar 2006

Beiträge: 5549

ausserdem ist der code von suse ja auch open source, was sollte also die ubuntu-entwickler hindern das ganz oder in teilen zu übernehmen.
ich bin davon überzeugt, dass es eingebaut wird wenn es sinnvoll ist.

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