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Playstation3 mit Linux

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu
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psych hat geschrieben:

Mooooment mal...

Seh ich das richtig? Wenn Sony sich jetzt nen Linux Kernel schnappt und den für die PS3 anpasst.... sind sie dann nicht verpflichtet den Source Code zu veröffentlichen???

Wen Sony Linux verwendet und es anpasst müssen sie es auch den Käufern der PS3 auf Wunsch zur Verfügung stellten. Die Frage ist viel mehr wie sie es mit den Treibern machen und wie es da rechtlich aussieht. Wen sie die Treiber direkt in den Kernel bauen müßten diese an sich unter GPL stehen, wen sie jedoch eine API schreiben imho nicht.

Grüße
Sascha

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lakerz hat geschrieben:

Mag sein, aber wer sagt denn das die Spiele unter dem PS3 Linux laufen? Soweit ich das verstanden habe ist das nur ein Zusatz für die Version mit Festplatte, aber das PS3 Betriebsystem ist wohl ein ganz anderes, mit welchem auch die Spiele laufen...nur eben kann man zusätzlich noch Linux von der Festplatte starten.

Jup so habe ich es auch verstanden. Linux ist auf der Festplatte, die Spiele an sich werden jedoch größtenteils wohl keine Festplatte benötigen (in einigen Spielegenres mag diese jedoch von großen Nutzen sein). Ich nehme an das Sony einen Flashspeicher in die Konsole einbaut auf dem ein RealtimeOS wie z. B. QNX steckt. Klar könnte es natürlich auch sein das sie dort ein RealtimeLinux einsetzen aber das glaube ich nicht von wegen Kopierschutz & Co.

Grüße
Sascha

Elektranox

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Sascha hat geschrieben:

psych hat geschrieben:

Mooooment mal...

Seh ich das richtig? Wenn Sony sich jetzt nen Linux Kernel schnappt und den für die PS3 anpasst.... sind sie dann nicht verpflichtet den Source Code zu veröffentlichen???

Wen Sony Linux verwendet und es anpasst müssen sie es auch den Käufern der PS3 auf Wunsch zur Verfügung stellten. Die Frage ist viel mehr wie sie es mit den Treibern machen und wie es da rechtlich aussieht. Wen sie die Treiber direkt in den Kernel bauen müßten diese an sich unter GPL stehen, wen sie jedoch eine API schreiben imho nicht.

Grüße
Sascha

Wir leben im Jahre 2006 - es gibt Module 😉

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Module dürften rechtlich als vom Kernel abgeleitete Konstrukte gelten die somit ebenfalls unter die Bestimmungen der GPL fallen. Was denkst Du warum so viele gerne eine dauerhaft oder doch zumindest über längere Zeit stabile API sehen würden über die Closed Source Treiber eingebunden werden können. Leider hat diese Idee bei den Kernelentwicklern starken Gegenwind und die verschiedenen Hardwareentwickler haben auch nicht den Mum so etwas zu verwirklichen und zu pflegen.

Grüße
Sascha

Elektranox

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ich hab mal Google angeworfen: http://www.pro-linux.de/edit/print/mar2006.html

→ Grauzone, selbst Mr. Linus selbst sagt es \^^

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Jup es mag eine Grauzone sein aber gerade diese Grauzone wird für Hardwarehersteller imho zu heiß sein wenn es dahingehend zu einer rechtlichen Auseinandersetzung kommt. Die GPL sagt ja das alle Abgeleiteten Werke (Programme oder Programmkomponenten) die auf einen unter GPL lizensierten Werk (Programm) basieren ebenfalls unter der GPL stehen müssen. Sprich sie sehe im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung keine Chance das ein Kernelmodul, welches ja speziell für jede Kernelversion erstellt werden muß und dadurch von dem Kernel abgeleitet und auch abhängig ist, nicht unter die Regelungen der GPL fällt. Gut ich bin kein Jurist habe mich aber inzwischen einigermaßen mit der Thematik beschäftigt.

Grüße
Sascha

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