so, ich bin einen Schritt weiter. Es muss am Netzwerktreiber liegen.
Das sind die relevanten Einträge aus dmesg:
[ 6.096401] forcedeth: Reverse Engineered nForce ethernet driver. Version 0.61.
[ 6.096734] forcedeth 0000:00:14.0: PCI INT A -> Link[APCH] -> GSI 23 (level, low) -> IRQ 23
[ 6.096738] forcedeth 0000:00:14.0: setting latency timer to 64
[ 6.096778] nv_probe: set workaround bit for reversed mac addr
[ 6.617026] forcedeth 0000:00:14.0: ifname eth0, PHY OUI 0x5043 @ 1, addr 00:18:f3:a4:93:cc
[ 6.617030] forcedeth 0000:00:14.0: highdma pwrctl timirq gbit lnktim desc-v3
[ 15.337720] eth0: no link during initialization.
[ 15.338148] ADDRCONF(NETDEV_UP): eth0: link is not ready
Ich habe dann eine USB-LAN-Karte eingestöpselt und konnte danach das Netzwork problemlos starten. Ich habe alle updates installiert (u.a. neuer Kernel) und neu gebootet. Leider immer noch das gleiche mit dem forcedeth.
Das Problem erinnert mich an meine Erfahrung mit einem selbst kompilierten 2.6.29-Kernel unter Hardy. Dort stellte sich heraus, dass in letzter Minute noch ein Patch reingekommen war, der das Netzwerk -offenbar bevorzugt bei forcedeth- lahmlegt (mit dem letzten 2.6.29-rc war noch alles o.k.).
Das ganze ist hier in der Kernel ML diskutiert worden:
http://www.gossamer-threads.com/lists/linux/kernel/1050994
http://www.gossamer-threads.com/lists/linux/kernel/1051201
Ich habe dann den Patch aus http://www.gossamer-threads.com/lists/linux/kernel/1051810?do=post_view_threaded#1051810 verwandt, und seitdem läuft das Netzwerk mit 2.6.29 ohne Probleme. Diese Änderung ist auch die wesentliche, die schnell zu 2.6.29.1 führte.
Also habe ich jetzt mal meinen 2.6.29 unter Jaunty probiert - und siehe da: mit dem läuft auch forcedeth.
Böse Ahnung: Ist der das Problem verursachende Patch aus 2.6.29 eventuell noch in den 2.6.28-Jaunty-Kernel backportiert worden? Das wäre ja fatal!
Da die Betaversion von Jaunty noch funktionierte, müsste diese Änderung zwischen beta und RC eingeflossen sein.