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Geissbock
Anmeldungsdatum: 4. Juni 2007
Beiträge: 485
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Ich beschäftige mich schon etwas länger mit Linux als Hobby. Womit kann ich am besten lernen wie das ganze System funktioniert. Ich möchte schon ein bischen mehr verstehen und nicht nur vorgefertigte Komandos ins Terminal kopieren. Ich habe kein Informatik (aber Maschinenbau)studiert und deswegen nur Leihenwissen. Gibt es vielleicht ein gutes Buch oder ein Tutorial in dem der Umgang und Aufbau von Linux allgemein erklärt wird? Neben Linux auf dem PC habe ich auch einen Linux Sat Receiver und bin da auch ziemlich häufig am rumbasteln. Nur um das alles richtig zu verstehen fehlt mir anscheinend ein Informatik Studium.
Da ich zum Teil viele Fragen habe, die für die meißten zu einfach sind oder wo die Antwort anscheinend selbst zu erkennen ist.
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targa64de
Anmeldungsdatum: 16. Dezember 2005
Beiträge: 485
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heubi
Anmeldungsdatum: 13. Januar 2007
Beiträge: 1649
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Hi, Das Debian GNU/Linux Anwenderhandbuch könnte für dich auch interessant sein. Gruß heubi
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4-Finger-Wu
Anmeldungsdatum: 28. November 2008
Beiträge: 197
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papasmoky
Anmeldungsdatum: 31. März 2008
Beiträge: 64
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hi, Wenn du Befehle lernen möchtest empfehle ich dir diese Seite: http://linux.die.net/man/
und hier das gleiche auf Deutsch: http://www.linux-ag.de/linux/LHB/node22.html gruß papa
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Bef
Anmeldungsdatum: 8. Juli 2006
Beiträge: 306
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Learning by doing ist vermutlich am effektifsten. Ubuntu ist dazu aber nicht die ideale Distribution.
Installier dir ein Gentoo oder LFS (Linux from scratch) und benutze es eine Weile.
Ich übe selber momentan ein bisschen mit Gentoo. Es ist nicht ganz einfach, macht aber mit der richtigen Einstellung wirklich Spass! ☺
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Roidal
Anmeldungsdatum: 19. März 2007
Beiträge: 356
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Am besten wäre es vielleicht mal zu erwähnen das diese "Befehle" keine Befehel in dem Sinne sind sondern ganz "normale" Programme die sich in vordefinierten Pfaden befinden. Die vordefinierten Pfade findest du mit "echo $PATH" raus, und alle Programme die sich darin befinden kannst du als Befehl aufrufen. Zu den meisten findest du eine Beschreibung mit "man programmname" oder indem du im Internet suchst.
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mktwist
Anmeldungsdatum: 25. Juli 2005
Beiträge: 877
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Ich habe mir verschiedene Linuxbücher (u.a. Linux von Kofler) zugelegt und neben Ubuntu auch verschiedene Distributionen (Mandriva, Fedora, Debian, und einige andere) ausgetestet. Ruhig solche Distris auswählen, die mehr die Konsolenarbeit erfordern! Auf alle FÄLLE einfach machen, die Fehler erklären dir Linux 👍 Viel Spaß Martin
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V_for_Vortex
Anmeldungsdatum: 1. Februar 2007
Beiträge: 12095
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Roidal schrieb: Am besten wäre es vielleicht mal zu erwähnen das diese "Befehle" keine Befehel in dem Sinne sind sondern ganz "normale" Programme die sich in vordefinierten Pfaden befinden. Die vordefinierten Pfade findest du mit "echo $PATH" raus, und alle Programme die sich darin befinden kannst du als Befehl aufrufen.
und wo sich ein bestimmtes Programm (oder irgendeine Datei) befindet, sagt Dir
whereis name # für "name" den betreffenden Namen einsetzen, z.B. whereis ls edit: Falls Du mit der von Windows abweichenden Schreibweise von Verzeichnispfaden noch nicht vertraut bist, siehe hier: Datenträger
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Antiqua
Anmeldungsdatum: 30. Dezember 2008
Beiträge: 4538
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ich hab Linux "gelernt", indem ich mir vor Jahren, nachdem ich von SuSE 8.x nur noch genervt war, Slackware instaliert habe (was ich nebenbei gesagt immer noch benutze, wenns mal extrem stabil und schnörkellos sein soll). Viel Zeit und Ausdauer ist da natürlich angesagt und etwas Linux-Grundwissen ist definitv notwendig (was ist lilo, was grub, die Namensgebung von Gerätedateien, was ist vi und warum ist emacs viel besser *duck*). gentoo wäre, wie oben genannt auch eine Möglichkeit, hat aber den Nachteil, das eben *alles* compiliert wird und das kann ewig dauern. Die genannten Bücher sind auch sicher ein guter Anfang. Das hab ich noch in den Bokkmarks: http://www.linux.org/docs/online_books.html http://www.oreilly.de/online-books/
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peter02
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2008
Beiträge: 115
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Man lernt mit Linux umzugehen durch Try&Error und nicht durch Bücher.
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Geissbock
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 4. Juni 2007
Beiträge: 485
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Danke für die vielen Antworten. Ich werde mir jetzt erst mal ein Linux Buch zulegen. Das kann ich gut wärend der Bahnfahrt lesen.
Man lernt mit Linux umzugehen durch Try&Error und nicht durch Bücher.
Naja aber dafür muss ich ja erstmal die ganzen Programnamen und einige Grundbefehle kennen. Linux benutze ich ja täglich, aber wenn es einmal eingerichtet ist läuft es ja eigentlich ohne große Änderungen zu machen. Bis jetzt habe ich immer aus der Wiki die vorgefertigten Codeschnipsel kopiert aber nie kapiert was ich da eigentlich genau gemacht habe. Um das zu ändern und selber Probleme bei z.B Harwareproblemen zu lösen kann es ja nicht schaden wenn ich ein bischen mehr kann als nur copy&paste.
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Antiqua
Anmeldungsdatum: 30. Dezember 2008
Beiträge: 4538
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peter02 schrieb: Man lernt mit Linux umzugehen durch Try&Error und nicht durch Bücher.
... und instaliert dann alle paar Tage neu, weil man sich das System zerschossen hat als man mit rootrechten mit einem unbekannten Befehl rumgespielt hat; oder Zumindest so kaputt gemacht hat, daß man es selber nicht mehr hinbekommt. Linux lernt man mit RTFM und nicht mit dem alten "Try & Error und dann neu instalieren", das man sich mit Windows angewöhnt hat. 😈
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V_for_Vortex
Anmeldungsdatum: 1. Februar 2007
Beiträge: 12095
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Naja, mittels GUI kann man nicht wirklich viel irreparabel kaputtmachen (zudem z.B. Gparted nicht automatisch mit installiert wird), und im Terminal kann man nichts machen, wenn man keine Befehle kennt. 😉
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Antiqua
Anmeldungsdatum: 30. Dezember 2008
Beiträge: 4538
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V for Vortex schrieb: Naja, mittels GUI kann man nicht wirklich viel irreparabel kaputtmachen (zudem z.B. Gparted nicht automatisch mit installiert wird), und im Terminal kann man nichts machen, wenn man keine Befehle kennt. 😉
ich hab den TS so verstanden, daß er eben den Unterbau lernen will, nicht nur GUI-geklicke. Und ich hab schon Leute gesehen, die sich in einem Terminal mal gleich prophylaktisch mit
noob@killamachine:~$ sudo su -
in den God-Mode versetzt haben, weil dieses dauernde sudo so nervt 😉 und dann mal rm -rf /sbin (nicht ausprobieren, wenn man nicht weiß was man tut!!!) ausprobiert haben, weil sie das mal irgendwo in einer Forums-Sig gesehen haben. Im übrigen ist auch jeder Dateimanager, der mit root-rechten gestarte wurde ziemlich gut geeignet, sich das System durcheinander zu bringen (schon mal /boot in /startordner umbenannt und neugebootet? 🤣 oder mal schnell dem Benutzer einen neuen Namen gegeben durch Umbenennen von /home/deinusername in /home/neuerusername 😎 hab ich echt schon mal gesehen... )
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