staging.inyokaproject.org

Server LTS findet kein CD/DVD-ROM auf IBM Netfinity 5000 SVR

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu
Antworten |

drhyde

Avatar von drhyde

Anmeldungsdatum:
2. Juni 2008

Beiträge: 170

Grüsse zusammen,

ich habe das Problem das die Ubuntu Server LTS 8.04 kein CD/DVD-ROM Laufwerk findet in meinem IBM Netfinity 5000
Server. Diverse andere Distribution finden dieses und starten die Installation von dem selben. Auch die Ubuntu 8.04
findet das Laufwerk. Statt dessen bricht die Installationsroutine mit der Meldung es könne kein CD Laufwerkfinden und
ob ich einen Treiber von Diskette laden möchte ab.

Da ich ich keine Treiber Diskette habe kann ich mit der Option nicht weiter kommen. Auch der Versuch das Laufwerk
mauell zu mounten hat nix bewirkt. Laufwerk war auch hier nicht mountbar. Gleich hierzu sei zu sagen das ich nicht
so der Linuxfachmann bin. Ergo neuen Kernel auf die CD selber basteln oder sowas fällt hier leider aus.

Meine Möglichkeiten zur Installation sind zudem folgende:
- dauerhafte Internet Verbindung (DSL) über Router
- 2t PC über LAN (mein großer Arbeits PC mit Windows XP und Ubuntu 8.04)

Da ich grad auf der Arbeit bin habe ich leider grade nicht alle genauen Details zu Server zur Hand.

Standartdaten IBM Netfinity 5000 bei IBM hier klicken und/oder hier klicken.
Aber zum DVD-Brenner (Laufwerk) habe ich grade keine Daten, die müsste ich von Zuhause nachträglich posten.

Features
The following table summarizes the features of the
Netfinity 5000 - Type 8659.
Microprocessor
Intel Pentium II microprocessor
with MMXÓ technology
. 512 KB of level-2 cache (min)
Memory
. Standard: 64 MB (min), expandable to 1 GB
. 100 MHz, error correcting code (ECC) registered
synchronous dynamic random access memory
(SDRAM)
. Four dual-inline memory-module (DIMM) sockets
Diskette Drive
. One 3.5-inch, 1.44 MB
Hard Disk Drives
. Up to five hot-swappable internal hard disk drives are
supported
CD-ROM Drive
. Standard: IDE
Keyboard and Auxiliary Device (tower models)
. Keyboard
. Mouse
Expansion Slots
Supports up to five adapters
. One ISA slot
. Two shared PCI/ISA slot
. Three dedicated PCI slots
Expansion Bays
. One 3.5-inch diskette drive bay
. Two 5.25-inch drive bays, open bay supports
half-high SCSI tape drive
. Five 3.5-inch drive bays, hot-swappable
Upgradable Microcode
. BIOS, diagnostics, and Netfinity Advanced System
Management Processor code upgrades (when
available) can update EEPROMs on the system board
Power Supply
. 350W with voltage auto-selection (110, 120, 220,
240 V ac) and power redundancy
– Standard—350W non-redundant, 175W
redundant
14 Netfinity Server HMM
– Optional—Additional 175W power supply
available for 350W redundancy
. Built-in overload and surge protection
. Automatic restart after a momentary loss of power
Integrated Functions
. Two serial ports
. Two universal serial bus (USB) ports
. System management port (C)
. Advanced system management processor on system
board
. One IDE internal connector, supports the system IDE
CD-ROM drive
. One parallel port
. Mouse port
. Keyboard port
. 16-bit UltraSCSI controller
– One external connector (16-bit)
– One internal connector (16-bit)
. Full-duplex 10/100 Mbps Ethernet controller
– 10BASE-T/100BASE-TX port
– Redundant Ethernet capability, through the use
of an optional network interface card (NIC)
. Video controller port, super video graphics array
(SVGA)
. 1 MB video memory
Security Features
. Bolt-down capability
. Door lock (tower model only)
. Power-on and administrator passwords
. Selectable startup sequence

Mein Server hat allerdings 512MB RAM und ne 700er CPU (ja leider nur eine da ja nur noch schwer an VRM und
2t CPU zu kommen ist). Weiterhin werkeln für den Betrieb immo 2 SCSI Platten a 9,1 GB an einem Adaptec 19160,
für den Fileserver Betrieb wird Kapazität nachgerüstet, wenn die Maschine wieder Ihren Dienst tut. Als Grafikkarte
werkelt ne Matrox mit 4 MB im Server, genaue Daten immo nicht zur Hand. Maximale Auflösung ist 1024x768, diese
versuche ich auch zu nutzen, weil mit der Standard alles viel zu groß und unleserlich ist*.

* Hierzu später eventuell noch Fragen

Also ich wäre hier für Lösungen sehr dankbar. Ich weiss ja nicht ob man das Server Ubuntu LTS 8.04 Images
modifizieren kann, sollte, zB. Kernel und Treibermodule und ob er sich dann installieren liesse, oder ob es
einfach ratsam wäre gleich eine andere Distribution zu nehmen.

Zum Zweck des Testes habe ich gestern noch die Debian 4.0 per Netz (Internet) Installation auf den Server
installiert, das gin reibungslos. Auch diverse andere Distributionen lassen sich sorglos von dem Laufwerk aus
starten (LiveCD's) und auch installieren. Es gibt aber auch ein paar die die gleichen Zicken machen wie die
Ubuntu Server LTS.

Naja einen Windows Server wollte ich auf keinen Fall installieren. Zweck des Servers, Dienste die er bieten
soll sind Webserver (Apache2), Fileserver (Samba, da der Server in einem Windows Arbeitsgruppen Netzwerk
betrieben wird), MySQL Server, DSN Server, Mail Server (Variante steht noch nicht fest), Druckserver.
Alles Dienste die auch mit sonstigen Distribution natürlich möglich wären, aber da ich ja die Ubuntu 8.04
auch auf meinem Arbeitsrechner verwende wollte ich auf dem Server auch Ubuntu nehmen.

MfG drhyde (Sascha)

uname

Anmeldungsdatum:
28. März 2007

Beiträge: 6030

Zum Zweck des Testes habe ich gestern noch die Debian 4.0 per Netz (Internet) Installation auf den Server installiert, das gin reibungslos.

Dann nutze doch einfach Debian. Wo besteht der Unterschied zwischen Hardy LTS und Debian Etch aus deiner Serversicht?

Alternativ kannst du mal versuchen von Disketten zu installieren:

http://www.imhorst.net/ubuntu-netinstall-mit-6-disketten/

Nobuddy

Avatar von Nobuddy

Anmeldungsdatum:
2. September 2005

Beiträge: 6990

Hallo drhyde,
überprüfe Deine BIOS Einstellungen, bei Boot-Device sollte das CD/DVD-ROM an erster Stelle stehen.

Grüße Nobuddy

drhyde

(Themenstarter)
Avatar von drhyde

Anmeldungsdatum:
2. Juni 2008

Beiträge: 170

Grüsse,

@uname
Ja die Variante mit den Disketten werde ich mal testen, vielen Dank. Ne mir ging es nicht um den Unterschied, dachte nur wäre einfacher nur eine Distribution zu nutzen, statt mehrere, wobei Debian und Ubuntu ja sehr identisch sein dürften, in sofern hast Du recht, wenn das mit den Disketten auch nicht klappt, ist das eine gute Option. Hrhr, auf die Disketten Variante bin ich einfach nicht gekommen.

@Nobuddy
Ähm das booten ansich funktioniert ja von CD wenn Du oben mal richtig gelesen hast *g*, das ist nicht mein Problem, sondern ehern das die Installation ansich selber nicht auf das Laufwerk zugreifen kann. Die installation wird ja von dem gebooteten Datenträger im Laufwerk gestartet, nur nachdem geht dann nix mehr. Das heisst das Bios wickelt den Startvorgang vom Laufwerk korrekt ab und übergibt dann an den Linux-Kernel der auf der Server CD ist. Und das System bekommt es dann nicht hin das Laufwerk zufinden, bzw. darauf zu zugreifen.

MfG drhyde

Antworten |