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Welche Oberfläche?

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Server 8.04 (Hardy Heron)
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wodim

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29. Januar 2009

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wodim

Das Problem bei Windows: Auch, wenn der RAM noch gar nicht voll belegt ist, wird auch immer was ausgelagert. Und das zwingt die Performance natürlich in die Knie. So hat z.B. der Download von Kubuntu und die Installation auf einer virtuellen Maschine unter Windows vielleicht einen halben Tag gedauert. (Das "Wiederherstellen" meines "versauten" Windows / Linux dauert noch an. 😉 ) Also wie erreiche ich, dass Windoofs erst auslagert, wenn der RAM voll belegt ist?

ditsch

Die Speicherverwaltungsstrategie ist unter Linux und Windows komplett verschieden, also gehören solche Fragen in ein Windowsforum (so hart das auch klingt, hier bist du damit komplett falsch).

In zwei Windows - Foren, wo ich die Frage inzwischen angebracht habe, mit Sicherheit auch - bis jetzt keine Antwort. Aber die könnten mir wohl auch nur bestimmte Leute bei Bill.Gates@M$.us geben, und die werden sich ausschweigen. Eher hab' ich mein Win2K so weit, dass es auf einer virtuellen Maschine unter Linux läuft - oder?

Also Stand: Linux und Win2K als Dualboot - System installiert. Hatte nur zum Installieren eine Oberfläche, auf der Linux-Kommandozeilenebene bewege ich mich noch - najaaaaa, sagen wir mal: Etwa so, wie sich Stachelschweine vermehren (also äußerst vorsichtig 🙄 ). Um unter Linux erst mal hier überhaupt weiter kommunizieren zu können, hab' ich nach der Methode "Augen zu und durch" mal Folgendes eingetippt:

wodim

sudo apt-get install firefox

Und man soll's kaum glauben - nach den Ausschriften, die da so kamen, hat er mir echt Firefox (3.0?) 'runtergesaugt und installiert. Nur starten lässt der sich nicht:

wodim

firefox

Linux

Error: no display specified.

Das verstehe sogar ich schon. ☺ Dazu braucht's irgendeine Oberfläche, ist halt kein Windows. Welche kann man denn da nehmen (wie gesagt, eine "marginale" würde reichen, soll ja auch "ressourcenschonend" sein)? Und wie wird die installiert (oder hab' ich vielleicht schon eine mit drin und weiß es nur noch gar nicht)... Wie gesagt, das ist Ubuntu 8.04.2 Server LTS.

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Warum installiert du dir die Server Version wenn du dich noch nicht mit der Shell auskennst? Das ist so als würdest du dich zum Autofahren lernen in einen Formel 1 Wagen setzen.

Dazu braucht's irgendeine Oberfläche, ist halt kein Windows. Welche kann man denn da nehmen (wie gesagt, eine "marginale" würde reichen, soll ja auch "ressourcenschonend" sein)?

Wenn du eine ressourcenschonende Desktopumgebung suchst kannst du Xfce versuchen:

sudo apt-get install xubuntu-desktop

Wenn es das normale Ubuntu mit Gnome sein soll:

sudo apt-get install ubuntu-desktop

Grüße
Thomas

linopolus

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Ich würde KDE4.2 empfehlen. Dafür musst du noch eine Fremdquelle einbinden: http://ikhaya.ubuntuusers.de/2009/01/27/kde-4.2-codename-the-answer-ist-erschienen/#Update:-Installation und dann kannst du mittels sudo apt-get install kubuntu-desktop ein vollwertiges KDE installieren.

primus_pilus Team-Icon

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wodim schrieb:

wie gesagt, eine "marginale" würde reichen, soll ja auch "ressourcenschonend" sein)

linopolus schrieb:

Ich würde KDE4.2 empfehlen.

linopolus

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21. Juli 2008

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Kde verbraucht bei mir weniger als Gnome...

Na gut bei Kubuntu ist KDE nicht besonders gut integriert ich hab hier Arch Linux da ist alles nen bissl schneller/ressschonender aber auch bei Kubuntu denke ich geht das noch.

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Naja, er spricht von einer ressourcenschonenden Oberfläche, da ist Xfce wohl besser geeignet.

linopolus

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Na wenn schon dann gleich Fluxbox. Oder besser: LXDE!

freebirth_one

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wie wärs mit twm? Habe damit sogar Opera und XMMS parallel zum laufen bekommen 😲 und soweit ich weiß gibts dafür auch eine Erweiterung für Virtuelle Desktops.


Okay, das Dink ist total veraltet, potthässlich und total benutzerunfreundlich, aber es spart ressourcen... 😀

wodim

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quintus

Warum installiert du dir die Server Version wenn du dich noch nicht mit der Shell auskennst? Das ist so als würdest du dich zum Autofahren lernen in einen Formel 1 Wagen setzen.

Najaaaa - nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Aber bleiben wir doch mal bei den Autos: Da muss ich doch immer wieder an einen gewissen Michael Schumacher denken - wie sagte der mal sinngemäß (mit einem leichten Augenzwinkern, nehme ich an): Die größte Leistung war für ihn immer, das Gefährt überhaupt erst mal in's Rollen zu bringen. Echt brutal, wie diese Kupplung zupackt und ein paar 100PS auf die Straße bringt...

Also "fahren gelernt" habe ich schon, denke ich. Und wenn ein Linux - Server ein Formel 1 - Auto sein soll - najaaa, dann ist mein ganz lokaler Server hier halt ein Simulator, sagen wir mal so. Den ich auch jederzeit plattmachen kann, wenn was extrem schiefgelaufen ist. Hab' meinetwegen als su mich selber ausgesperrt oder so - das soll ganz gut möglich sein, hab' ich gehört. 😉

Mein "Auftritt" vor "großem Publikum" findet dann auf einem Server beim Hoster statt - und da möchte alles klappen, der möchte also vorher "geprobt" sein. Und zum Administrieren gibt's da super Oberflächen (die "beliebteste" ist wohl Plesk, liege ich da richtig)? Und im Extremfall kann man auch mal fix den ganzen Server plätten und neu aufsetzen...

Also was die Ressourcen betrifft: 1,5GB RAM sind jetzt drin. Damit möchte Linux doch ohne /swap hinkommen (können wir davon ausgehen, dass es die "vernünftig" verwaltet - nicht wie Windows grundsätzlich etwa halbe / halbe auslagert - das ist die größte Performance - Bremse).

Ach ja - hier mein böses Provisorium nochmal (so etwa soll's aussehen - nur gaaaanz anders funktionieren): http://www.melina.xwsnet.de

wodim

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29. Januar 2009

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linopolus

Na wenn schon dann gleich Fluxbox.

Ok, habe jetzt Kubuntu installiert (die CD lag hier noch so 'rum 😉 ) - und Fluxbox. Das funktioniert nur noch nicht richtig:

Beim Booten kommt grundsätzlich KDE. Dann kann ich beim Login als "Session Type" auch Fluxbox auswählen, die kommt dann auch. Aber von den Menüpunkten funktioniert erst ein einziger: "Exit". Und da bin ich wieder beim Login - Bildschirm von KDE.

Wo muss ich da was ändern?

(Weiß nicht, ob das damit zusammenhängt: Im GRUB - Menü wird mein vorher installiertes Win2K zweimal angezeigt, das ist für mich aber erst mal nur ein Schönheitsfehler.)

Holger63

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wodim schrieb:

Beim Booten kommt grundsätzlich KDE. Dann kann ich beim Login als "Session Type" auch Fluxbox auswählen, die kommt dann auch.

Das ist der Anmeldemanager, der durch Kubuntu installiert wurde. Den kannst du durch einen beliebigen anderen ersetzen: Displaymanager

Aber von den Menüpunkten funktioniert erst ein einziger: "Exit".

Hast du für Fluxbox ein Menü eingerichtet? Das muss manuell geschehen.

Gruß, Holger

wodim

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29. Januar 2009

Beiträge: 235

Aber von den Menüpunkten funktioniert erst ein einziger: "Exit".

Hast du für Fluxbox ein Menü eingerichtet? Das muss manuell geschehen.

Nö, noch gar nix. Nur "sudo apt-get install fluxbox" (ok, wohl noch verschiedene Schreibweisen Groß/Klein für "fluxbox" probiert 😉 ) und ihn dann machen lassen.

Holger63 schrieb:

wodim schrieb:

Beim Booten kommt grundsätzlich KDE. Dann kann ich beim Login als "Session Type" auch Fluxbox auswählen, die kommt dann auch.

Das ist der Anmeldemanager, der durch Kubuntu installiert wurde. Den kannst du durch einen beliebigen anderen ersetzen

Hm - lässt der sich nicht so modifizieren, dass beim Booten nicht erst KDE kommt und mir dann verschiedene "Session Types" anbietet (KDE / Fluxbox / ganz ohne Oberfläche), sondern vorher? (Wobei die gewählte Option der letzten Session gespeichert sein sollte, das macht er jetzt auch nicht.)

Graubart

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14. August 2006

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Hi Aber von den Menüpunkten funktioniert erst ein einziger: "Exit".

Wenn mich die Erinnerung nicht trügt, müsste das menü kommen wenn duch rechts ins Desktop klickst, ein Panel brauchst Du nicht unbedingt. Du musst auch nicht gleich einen ganzen x -Ubuntu-Desktop mit Brennprogramm und Office drafknallen, schau mal im Wiki minimale Installation.

Kde als kleine Oberfläche ist wohl ein Witz. Ich hab auf einem 1,5Ghz Laptop die Auswahl zwischen LXDE, XFCE und kde4.2 Schnelligkeit in dieser Reihenfolge, wobei Kde deutlich abfällt. Bis da der Desktop aufbaut, hat unter LXDE Firefox schon die erste Google-Suche hinter sich.

mfg

Graubart

linopolus

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21. Juli 2008

Beiträge: 986

Graubart schrieb:

Hi Aber von den Menüpunkten funktioniert erst ein einziger: "Exit".

Wenn mich die Erinnerung nicht trügt, müsste das menü kommen wenn duch rechts ins Desktop klickst, ein Panel brauchst Du nicht unbedingt. Du musst auch nicht gleich einen ganzen x -Ubuntu-Desktop mit Brennprogramm und Office drafknallen, schau mal im Wiki minimale Installation.

Kde als kleine Oberfläche ist wohl ein Witz. Ich hab auf einem 1,5Ghz Laptop die Auswahl zwischen LXDE, XFCE und kde4.2 Schnelligkeit in dieser Reihenfolge, wobei Kde deutlich abfällt. Bis da der Desktop aufbaut, hat unter LXDE Firefox schon die erste Google-Suche hinter sich.

mfg

Graubart

Ich hab nicht schnell gesagt sondern wenig ressfressend. Sobald der Desktop gestartet ist, merke ich keinen Unterschied mehr bei 2.4GHz, 1GB Ram, GeForce 6200.

wodim

(Themenstarter)

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29. Januar 2009

Beiträge: 235

Graubart

Kde als kleine Oberfläche ist wohl ein Witz.

Klar, deshalb hab' ich ja jetzt Fluxbox. Und irgendwann muss es auch ganz ohne gehen. 😉

Also nochmal: Wie muss ich den Anmeldemanager manipulieren, dass beim Booten nicht erst KDE kommt und mir dann verschiedene "Session Types" anbietet (KDE / Fluxbox / ganz ohne Oberfläche), sondern vorher? (Wobei die gewählte Option der letzten Session gespeichert sein sollte, das macht er jetzt auch nicht.)

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