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Welche Version als Übergangslösung bis 18.04

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 18.04 (Bionic Beaver)
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kindgottes92

Anmeldungsdatum:
7. Januar 2017

Beiträge: Zähle...

Guten Tag liebe Community, ich stehe gerade vor folgendem Dilemma: Ich möchte für meinen Vater den PC neu aufsetzen, der hat es dringend nötig und bekommt in dem Zug auch gleich eine SSD spendiert. Unter anderen Umständen würde ich jetzt einfach die paar Wochen bis zum offiziellen Release von 18.04 warten. Das problem ist aber, dass ich eben jetzt gerade bei meinen Eltern bin und sonst 500km Anfahrt habe und es sein kann, dass ich ein halbes Jahr nicht mehr hier bin. Ziel wäre es natürlich, auf dem PC 18.04 zu haben. Das Upgrade anstoßen kann mein Vater auch, zur Not mit Anleitung per Telefon. Die Frage ist aber, welche Überganslösung bis dahin am schlausten ist. 16.04, 17.10 oder 18.04 beta2. Wo sind die geringsten Komplikationen zu erwarten? Wer hat Erfahrung mit der Beta, ist die stabil genug? Danke für schnelle Antworten.

mk1967

Anmeldungsdatum:
24. April 2011

Beiträge: 1432

Ich hab Ubuntu 18.04 vor einigen Wochen mal aus Neugierde auf einem steinalten Dell-Optiplex (noch aus der WinXP-Ära) aufgesetzt und ein bißchen was damit gemacht (das erste Mal, daß ich so was Experimentelles mache 😉 ) - war überrascht, wie reibungslos es lief. Abstürze oder sonstige Pannen gab's bei mir keine (ich hab allerdings auch nur sporadisch damit was gemacht, auf meinen produktiven Kisten läuft 16.04 oder eine debian-verwandte Multimediadistribution). Aus der Forendiskussion über Bionic ließ sich letztens herauslesen, daß das System schon sehr zuverlässig unterwegs ist.

Was mir alternativ einfiele - 16.04 oder 17.10 aufsetzen und eine separate /home-Partition anlegen. Dann ist das Neuaufsetzen von 18.04 auf der Systempartition in ein paar Wochen ratzfatz gemacht.

Edit: Ah, ich hätt's genauer lesen sollen - du bist ja 500 km vom Rechner weg. Ich würde 18.04 riskieren - aber vielleicht erst mal auf die Meinung von Leuten hier im Forum warten, die schon mehr Erfahrung damit haben. 😳

hakel

Anmeldungsdatum:
13. August 2009

Beiträge: 23336

Der verwendete Desktop wäre mir wichtiger in dieser Situation.

18.04 ist eine Beta da kann immer noch was passieren, obwohl ich denke, daß 18.04 ziemlich "langweilig" wird.

Ich würde Xubuntu 17.10.1 64Bit empfehlen. XFCE ist ein schlichter 2D Desktop, ohne Überraschungen.

Upgrade in 3 Monaten:

  1. Abmelden vom Desktop

  2. virtuelle Konsole mit Strg+Alt+F1

  3. Anmelden

  4. sudo do-release-upgrade

vorher natürlich den Desktop auf den neuesten Stand bringen und proprietäre Treiber wie z.B. Nvidia entfernen.

Lidux

Anmeldungsdatum:
18. April 2007

Beiträge: 16801

Hallo kindgottes92,

Einfach 18.04 Daily Build installieren ......

Gruss Lidux

Erdling

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2010

Beiträge: 853

@kindgottes92

Ich würde auch zu 18.04 raten, es sind doch nur noch ein paar Tage bis zum Release. Bei mir läuft 18.04 mit dem Mate-Desktop völlig reibungslos. Wenn Du Deinem Vater tatsächlich 18.04 installieren solltest, sag ihm, er muss in den nächsten Tagen öfter mal,

sudo apt update && sudo apt full-upgrade

ausführen, damit auch die Verbesserungen und Fehlerbehebungen eingespielt werden, die jetzt noch täglich eintrudeln.

kB Team-Icon

Supporter, Wikiteam
Avatar von kB

Anmeldungsdatum:
4. Oktober 2007

Beiträge: 9837

kindgottes92 schrieb:

[…] 16.04, 17.10 oder 18.04 beta2.

  • 16.04 LTS ist die zur Zeit aktuellste stabile Version für Anwender und wird von Canonical (der Hersteller von Ubuntu) explizit für produktive Systeme empfohlen.

  • 17.10 wird (wie alle non-LTS-Versionen) von Canonical nur für Entwickler und andere Computer-affine Leute empfohlen.

  • 18.04 befindet sich zur Zeit in Entwicklung und sollte aus Sicht von Canonical nur von Testern verwendet werden.

Erdling

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2010

Beiträge: 853

hallo kB,

was ist denn jetzt dein Rat für den TE? Das er aus drei verschiedenen Versionen wählen kann, hat er bestimmt schon vorher gewusst, dann hätte er nicht fragen brauchen 😉 . Zu beachten ist nun, dass er vermutlich mehrere Monate keinen physischen Zugriff auf den Rechner haben wird, er könnte nur aus der Ferne ein Upgrade anstoßen lassen, und wir wissen, dass es durchaus zu Problemen kommen kann, wir wissen nicht ob auch Fremdquellen wie skype benutzt werden.

Meiner Meinung ist 18.04 das kleinste Übel, ich halte das Risiko, das hier bis zum Release etwas schief geht für kleiner, als von 17.10.1 oder gar 16.04 upzugraden.

kB Team-Icon

Supporter, Wikiteam
Avatar von kB

Anmeldungsdatum:
4. Oktober 2007

Beiträge: 9837

Erdling schrieb:

hallo kB,

was ist denn jetzt dein Rat für den TE?

Er kann und möge die von mir genannten objektiven Fakten bei seiner eigenen Entscheidungsfindung berücksichtigen. (Ich dachte, dies wäre selbstverständlich.)

Erdling

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2010

Beiträge: 853

kB schrieb:

Erdling schrieb:

hallo kB,

was ist denn jetzt dein Rat für den TE?

Er kann und möge die von mir genannten objektiven Fakten bei seiner eigenen Entscheidungsfindung berücksichtigen. (Ich dachte, dies wäre selbstverständlich.)

Offensichtlich nicht. Egal. Den "blanken Fakten" nach bleibt nur 16.04.

Linuxkumpel

Anmeldungsdatum:
15. Juli 2011

Beiträge: 1605

Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich ohne wenn und aber die letzte aktuelle Version empfehlen. Da dürfte die Aktualisierung auf 18.04 die wenigsten Probleme hervorrufen.

Ubuntu 16.04 wird bis April 2021 unterstützt. Jedoch, diese Abwägung kann Dir niemand abnehmen, allerdings Dir mehr Zeit verschaffen und die ersten Fehler in 18.04 wären höchstwahrscheinlich auch ausgebügelt.

Lidux

Anmeldungsdatum:
18. April 2007

Beiträge: 16801

Hallo kindgottes92,

Da muss ich mal Linuxkumpel beipflichten, auch im Bezug auf die Nutzung der Desktopoberfläche.

Gruss Lidux

Dr_Schmoker

Avatar von Dr_Schmoker

Anmeldungsdatum:
19. Juni 2008

Beiträge: 3440

Bei der Oberfläche mit dem wenigsten grafischen Schnickschnack stellt ein Upgrade von 17.10 auf 18.04 ein sehr geringes Risiko dar. Da ist Lubuntu mein Kandidat. Habe jetzt bereits 18.04 im Betrieb, läuft Problemlos und das Upgrade von 17.10 war schnell und einfach.

Bei Ubuntu sieht es anders aus. Zwischen 16.04 und 18.04 gibt es deutliche Unterschiede. Da würde ich neu installieren, statt upzugraden.

Laut einem Thread hier im Forum macht Xubuntu 18.04 noch Probleme. Das Whiskermenü arbeitet fehlerhaft.

Kubuntu entzieht sich meiner Kenntnis, vermute aber auch Schwierigkeiten beim Upgrade von 16.04 auf 18.04

Dogeater

Anmeldungsdatum:
16. Juni 2015

Beiträge: 3381

Wenn ein externes Backuplaufwerk vorhanden ist, würde ich 17.10 und die 18.04 installieren. Nacheinander.

  • Erstmal 17.10 installieren.

  • von der SSD ein komplettes Backup auf die externe Platte ziehen, das Backup sollte dein Vater mit einem one-Liner im Terminal wiederherstellen können im Falle des ungünstigsten Falles, da du nicht an den Rechner kommst.

  • SSD löschen.

  • 18.04 installieren.

Kätzchen

Avatar von Kätzchen

Anmeldungsdatum:
1. Mai 2011

Beiträge: 7130

Jetzt darf ich auch mal?

Ich würde 18.04 2x installieren und bei beiden das selbe /home einbinden. Wichtig ist nur das es die selbe Version (zb. 2x Ubuntu-Mate 18.04) ist! Spinnt eine rum kommt die andere zum Einsatz.

Würde ich immer so machen wenn ich nicht so oft vorbeikommen kann!

Dr_Schmoker

Avatar von Dr_Schmoker

Anmeldungsdatum:
19. Juni 2008

Beiträge: 3440

Was vielleicht auch noch wichtig ist bei 18.04 im Moment.

  • Als Server den Hauptserver in der Quellen einstellen

  • sudo apt update && sudo apt full-upgrade im Terminal eintragen. Den Befehl kann der Vater jederzeit mit der Pfeiltaste hoch wieder im Terminal aktivieren.

  • Mit Problemen wie fehlende Sprachunterstützung rechnen

  • noch keine ppas einbinden

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