Du musst doch Unity nicht nutzen, du kannst doch einfach auf "Classic Desktop" beim Anmelden umschalten, von daher verstehe ich die Kritik nicht ganz 😉.
Was bei Ubuntu schief läuft: Blogeintrag auf OMG Ubuntu!
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Ich finde auch, daß Ubuntu da einen falschen Weg einschlägt - seit Feisty bin ich dabei und mein Hardy läuft immer noch brav. Von Lucid dagegen bin ich wirklich enttäuscht (habe es hier seit der 10.04.1 laufen): Vorweg: es gibt einige wenige positive Dinge wie ECC-Unterstützung für meinen Athlon K8 OOTB, der schnelle Bootvorgang dank upstart ... Aber genau da kommt schon die erste große Schattenseite: mit dem Booten das haben sie ja noch hin bekommen, aber der Shutdown 😈 😈 und das nach über 1/2 Jahr! Ich poste mal nur einen Link und einen 688541 dazu. Da wird dem System das Dateisystem mit Gewalt umountet, ohne Rücksicht, ob ggf. noch irgendwelche Dienste (incl. solche die upstart gestartet hat) Daten wegschreiben müssen. Ich zitiere daraus:
Darauf bin ich echt wütend 😈 und habe deshalb meinen Trailer/Signatur auch drauf angepaßt. Und wer es selbst nachprüfen möchte, ganz einfach: apt-get install --reinstall libc6 und dann Reboot - schon ist's passiert. Da haben die ungeheuere Energien in das lächerliche Plymouth, welches noch nicht mal richtig funktioniert, investiert, upstart auf schnelles Booten getrimmt und fürs Stoppen nutzen sie nach wie vor die Runlevel und beenden noch nicht mal die selbst gestarteten Jobs sauber und in der korrekten Reihenfolge. Das kommt mir vor wie Jemand, der einen superschnellen Rennwagen baut, aber vergißt das der auch entsprechende Bremsen haben muß, damit man ihn ohne Schaden wieder anhalten kann. Also wenn das der Weg von Ubuntu ist: eye-catching und marketing, dann war Lucid wirklich mein letztes Ubuntu. Solche dicken Hunde hat sich Debian während der gesamten Squeeze-Entwicklung nicht geleistet - und bei Ubuntu bezeichnet man sowas als LTS. Und das Schlimmste: solche unreifen und halbfertigen Sachen "verkaufen" sie noch an Debian als den letzten Schrei. Viele Grüße, Ingo |
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Man kann auch noch die TEXT-KONSOLE nutzen ... aber dafür benötige ich nun wirklich kein Ubuntu ... das konnte schon Yggdrasil, welches ich mir in den 90ern auf einer LiveCD besorgte 😛 Die Frage ist nicht ob man Unity, oder Plymouth und den ganzen anderen Scheiß in den aktuellen Ubuntu Versionen, nicht nutzen will oder muß ... die Frage ist WIESO sollte ich Ubuntu verwenden wenn da soviel UNBRAUCHBARES dabei ist ? OfG, MEX PS: Yggdrasil gabs von 1992-1995, und wenn Ubuntu seine ÜBERHEBLICHKEIT gegenüber NICHT-POWERUSERN nicht bald ablegt dann wird es das bald auch nicht mehr geben ... |
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(Themenstarter)
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Unity stehe ich auch eher kritisch gegenüber, vor allem daß es nun zur Standardoberfläche auch für die Desktopversion wird. Ich persönlich sehe da schlicht keinen Sinn drin und bevorzuge das klassische Gnome. Ich hoffe daß Unity auf dem Desktop floppt und man sich wieder auf weniger Experimente besinnt. @ MEX.at: fein daß wir mal einer Meinung sind. 😀 |
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Ubuntu ist defintiv nicht auf dem falschen Weg oder weißt du wieviel Bugs es noch in Windws 7 gibt? Gibt es eine öffentliche Bugliste oder Changelog von Microsoft? Unity ist jung und Ubuntu will eine eigenständige Distri werden darum auch der Umstieg auf Plymouth und von Gnome auf Unity. Das wird aber sicher erst in der nächsten Entwickler Version standardisiert. Am besten wär wenn man dennoch die Möglichkeit bei er Installation hat, zwischen Gnome und Unity zu wählen, wie bei Mandriva oder SUSE. |
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In dem Blog gab es noch ein ganz anderes Thema: Ubuntu versucht ja ganz offensichtlich, sein Design und Image an Apple zu orientieren. Wenn das Design wirklich gut ist und die Usability auch, ist dagegen im Grunde nichts einzuwenden. Wer will, kann das ja selbst ändern - Gott sei Dank, denn nicht alle haben den gleichen Geschmack. Woran es aber absolut bei Ubuntu fehlt, sind diese vielen kleinen Dinge, die bei Apple nicht nur perfekt aussehen, sondern eben auch perfekt funktionieren - und zwar so, wie der User es intuitiv erwartet. Und für mich ist Zuverlässigkeit und Funktionalität immer noch wichtiger als Design. Wenn alle 3 Eigenschaften zusammentreffen, dann ist es ein wirklich großartiges System! Und das erhält man nicht, indem man wild irgendwelche Softwarepakete und eye-catcher mit Scripten zusammenpappt, sondern in sorgfältiger und mühsamer Kleinarbeit - die überläßt Ubuntu oder bürdet sie allein dem User auf. Einem etwas erfahrenerem Linux-User macht das nichts aus, dafür erwartet der dann aber ein ordentlich konfiguriertes und dokumentiertes System. Im Moment ist Ubuntu weder Fisch noch Fleisch. In diesem Sinne, Ingo |
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@ Ingo: Interessant. Aber ich habe von dem Bug noch nix bemerkt. Scheint also, wie bei Debian, nicht jeden zu treffen. Dafür aber ist Plymouth manchmal zerstückelt durchsichtig, letztens meine /etc/default/grub beim Kernelupdate ersetzt worden (war ich das?) und die Passworteingabe (Vollverschlüsselung mit LVM/LUKS) mit Plymouth ebenso halb zerhackt und ohne Plymouth kommt bei jeder Zeicheneingabe eine neue Zeile, der Bildschirm flackert dabei...hab noch nicht recherchiert, ist das normal? 😊 Ich habe mich schon etwas in das 10.04er Theme verguckt, denn das Auge isst mit - obwohl mir Optik eher ziemlich unwichtig ist. Aber Ubuntu sollte wirklich nicht NUR Marketing machen. Mit Upstart tust du aber Ubuntu wohl unrecht, denn als ich letztens hier las und nachschaute, ist es wohl so, dass Runlevel mit Upstart verheiratet wurden. Upstart (Parallelisierung der Startprozesse) wurde für jeden Runlevel eingeführt...bzw. darin angelegt...siehe auch /etc/rc5.d/, alle Scripte mit S20 starten (S) zur gleichen Zeit (Zeitpunkt "20. Position"). @ MEX: Du könntest dir noch überlegen, ab 10.10 von Ubuntu nach Gubuntu zu wechseln, was es dann sicherlich offiziell oder inoffziell geben müsste. 😉 |
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Das haben wohl die meisten User nicht. Egal, ob Lucid, Maverick, amd64, i386. Mach mal im x-term ein ganz harmloses sudo apt-get install --reinstall libc6 und reboote → Dann such die verwaisten Inodes mit cat /var/log/messages | grep orphan
IMHO ist upstart rein Ereignis-basiert und soll ja gerade die Init-Scripte in /etc/init.d/<runlevel> ablösen. Debian nutzt die ganze Upstart-Geschichte zumindest in Squeeze nur als Wrapper für die alten SysV-Init-Scripte. Ubuntu aber will ja genau ohne die auskommen- - und da hakt es. Es klappt zwar schon ganz prima mit dem Starten von Prozessen, aber zum sauberen Beenden hat wohl die Zeit nicht gereicht ☹ In diesem 688541 wird eifrig an einem Würgeround gebastelt. Viele Grüße, Ingo |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 921 |
was bringt es bei libc6 ein reinstall durchzuführen? |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 29240 |
Ich habe noch 100e Tabs offen, kurzer Halbsatz dazu würde mich auch interessieren, wann dieser Bug zuschlägt. cat /var/log/messages | grep orphan Interessant, letztens hab ich jemandem diese Meldungen rausgefischt und gemeint, er soll das Tool mal kicken oder ordentlich konfigurieren, da das wild Inodes löscht... ... ... |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 2145 |
Es zeigt das Problem, welches auftritt, wenn das Paket libc6 einen Update erfährt (bei allen Lucid und Maverick war's vor 1 Woche). Ansonsten sollte es weder etwas bringen, noch etwas ausmachen - also nur die vorhandene Version nochmal neu installieren. Das tut es auch - nur der shutdown wird von Upstart gesteuert. Eigentlich sind wir hier Off Topic, bitte hier weiter zu diesem Thema sonst gibt's Schelte von den Mods 😉 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 921 |
Was schief läuft? Nach Aussagen von Shuttleworth wird es keine kostenpflichtige Ubuntu Enterprise Version geben. und nun das:
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 208 |
Ich habe eher Lubuntu im Auge, mal sehen ob das mit dem LXDE Desktop in einer "offiziellen" Ubuntu Distribution für "leistungsschwache" PC klappt ... bei der 10.04 LTS hat es ja leider noch nicht richtig funktioniert 😢 MfG, MEX |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 6030 |
Um zum Thema zurückzukommen. Mir gefallen diese ganzen *buntus nicht. Im Prinzip ist ein Lubuntu doch auch nur ein Ubuntu mit einer etwas anderen Paketauswahl. Etwas übertrieben gesprochen ist es ein Minimal-Ubuntu (textbasiert) mit einem Metapaket für den ganzen LXDE-Rest. Generell gehört dieser Wahnsinn abgeschafft. Zum Thema leistungsschwache Rechner, schau dir vielleicht mal http://www.slitaz.org an. Ok weder Ubuntu noch Debian, trotzdem ganz nett und vor allem schnell. |
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