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Vorgehen beim Umstig von Win10 (Speichermedium, direkt Ubuntu oder dual boot?)

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 25.04 (Plucky Puffin)
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adelaar

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23. November 2024

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devastator23 schrieb:

Ist mir lieber als alles in einer Cloud zu haben und ein technisches Umrüsten bei meinem Zweitrechner lohnt sich einfach nicht. Die Kiste läuft noch und muss auch nicht mehr zu Höchstleistungen animiert werden.

Auch von mir noch etwas "Senf" zum Rezept, zumindest wenn du dich für die Variante ohne Win und nur mit Linux entscheidest.

Erstelle vorab eine gute Datensicherung auf externem Medien. Denn du solltest dann nicht nur die Linux System-Partitionen (abgesehen natürlich von der EFI-Partition, denn die ist und bleibt ja FAT32) auf der SSD mit einem nativen Linux-Dateisystem versehen, sondern auch die 2TB HDD. Aus den beiden NTFS-Dateisystemen auf der 2TB HDD sollte also auch ein natives Linux-Dateisystem wie ext4 werden. Dazu musst du die Daten darauf zuvor natürlich extern sichern, ansonsten sind die weg.

Davon weiterhin in einem Linux-Only-Setup ein NTFS-Dateisystem zu benutzen ist dringend abzuraten. Beinahe täglich trudeln hier Hilfegesuche ein die genau damit in Zusammenhang stehen und vermeidbar wären, würde man kein NTFS nutzen. Das ist zwar jetzt beim Wechsel von Win zu Linux mit einigem Mehraufwand verbunden, auf lange Sicht aber spart es viel an potentiellen Fehlerquellen und womöglich sogar Datenverlusten ein.

devastator23

(Themenstarter)

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21. Juli 2025

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Danke euch allen für die Tipps und den Senf soweit!

von.wert schrieb:

Haswell (hier hat es einen Performance-Sprung von dessen Vorgänger Ivy Bridge gegeben) Quadcore, 16 GiB RAM (das ist doch ein Wort) und eine GFGTX760 sind so schlecht nicht. Aber der alten GF wegen, Stichwort freier Treiber nouveau (der proprietäre Treiber nvidia ist dafür nicht mehr installierbar), solltest Du kein Gnome verwenden, sprich das normale Ubuntu.

Nun, mit Intel-HD und 2 GiB in Kombination mit ächzendem DualCore würde ich auch sofort einen neuen Rechner kaufen. Das war ursprünglich auch mal mein Hauptrechner und wurde dann degradiert, aber läuft an sich noch völlig problemlos.

Ich habe nun auch lubuntu auf den Boot-Stick gespielt, aber im Gegensatz zu ubuntu finde ich mich nicht so recht zurecht. Mir werden - ich vermute - Laufwerke angezeigt, aber wenn ich diese ansteuere, dann kommt eine zweifache Fehlermeldung. Offenbar kein mounting. Ist das ein Fehler oder sitzt das Problem wieder vor dem Rechner?

adelaar schrieb:

Erstelle vorab eine gute Datensicherung auf externem Medien. Denn du solltest dann nicht nur die Linux System-Partitionen (abgesehen natürlich von der EFI-Partition, denn die ist und bleibt ja FAT32) auf der SSD mit einem nativen Linux-Dateisystem versehen, sondern auch die 2TB HDD. Aus den beiden NTFS-Dateisystemen auf der 2TB HDD sollte also auch ein natives Linux-Dateisystem wie ext4 werden. Dazu musst du die Daten darauf zuvor natürlich extern sichern, ansonsten sind die weg.

Davon weiterhin in einem Linux-Only-Setup ein NTFS-Dateisystem zu benutzen ist dringend abzuraten. Beinahe täglich trudeln hier Hilfegesuche ein die genau damit in Zusammenhang stehen und vermeidbar wären, würde man kein NTFS nutzen. Das ist zwar jetzt beim Wechsel von Win zu Linux mit einigem Mehraufwand verbunden, auf lange Sicht aber spart es viel an potentiellen Fehlerquellen und womöglich sogar Datenverlusten ein.

Die HDD zu formatieren...ja, kann ich natürlich machen. Habe die wichtigen Daten eh noch doppelt gesichert und was soll ich zum Beispiel mit einer StarCraft-Installation unter Windows, wenn ich ebenjenes runterschmeiße? Also der "Mehraufwand" ist überschaubar.

ext4 habe ich natürlich noch nie gehört, aber ich vermute, dass die Formatierung unter lubuntu irgendwo möglich ist und gleich mit der Partitionierung sowie Änderung des Dateisystems einhergeht?

P.S.: Ich muss die Kiste bald wieder zurücklassen und werde erst Mitte August dazu kommen, irgendwas zu installieren. Ich hoffe, dass ich bei lubuntu einfach nur zu blöde bin oder es sogar am Dateiformat hängt.

schwarzheit Team-Icon

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Avatar von schwarzheit

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31. Dezember 2007

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devastator23 schrieb:

... werde erst Mitte August dazu kommen, irgendwas zu installieren.

Dann kannst du in der Zwischenzeit unser Wiki studieren.

z.B.

Und da gibts bestimmt noch viel viel mehr zu entdecken.

Informiere dich und mach dir vor der Installation einen Plan. Den kannst du auch mit uns hier durchsprechen.

von.wert

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23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

devastator23 schrieb:

im Gegensatz zu ubuntu finde ich mich nicht so recht zurecht.

Wie meinen?

Laufwerke angezeigt, aber wenn ich diese ansteuere, dann kommt eine zweifache Fehlermeldung.

Was und wo auch immer und welche konkrete Fehlermeldung. Mit super + e (also Windows-Taste und e wie Windows Explorer, Nerdhumor) startest Du unter LXQt den Filemanager PCmanFM. Anzeigen kann man umschalten und auch fest konfigurieren, z.B. Zweifenstermodus, Directory Tree oder Places.

Datenträger mit Partitionen werden unter /media eingebunden.

adelaar

Anmeldungsdatum:
23. November 2024

Beiträge: 656

devastator23 schrieb:

ext4 habe ich natürlich noch nie gehört, aber ich vermute, dass die Formatierung unter lubuntu irgendwo möglich ist und gleich mit der Partitionierung sowie Änderung des Dateisystems einhergeht?

Kannst du vor/während oder auch erst nach der Installation erledigen. GParted ist dafür das graphische Tool der Wahl. Den passenden Link zum Wiki hat dir schwarzheit bereits geliefert.

Kreuzschnabel

Anmeldungsdatum:
12. Dezember 2011

Beiträge: 1768

devastator23 schrieb:

ext4 habe ich natürlich noch nie gehört

Das ist unter Linux ein so normales Dateisystem wie NTFS unter Windows 😀

adelaar schrieb:

devastator23 schrieb:

ich vermute, dass die Formatierung unter lubuntu irgendwo möglich ist und gleich mit der Partitionierung sowie Änderung des Dateisystems einhergeht?

GParted ist dafür das graphische Tool der Wahl.

Ergänzung: Das im Artikel Partitionierung Beschriebene bezieht sich auf ein Systemlaufwerk, also eines, auf dem ein Linux installiert werden soll. Bei einem reinen Datenspeicher kannst du dir das meiste davon schenken.

Empfohlenes Vorgehen in GParted:

  1. Rechts oben das richtige Laufwerk auswählen.

  2. Nochmal checken, dass das richtige Laufwerk ausgewählt wurde.

  3. Wiederhole den vorherigen Schritt.

  4. „Laufwerk → Partitionstabelle erstellen“.

    • Vorgegebener Partitionstyp ist msdos, aber es gibt heute fast keinen Grund mehr, da was anderes als gpt zu nehmen.

  5. Du hast nun einen vollkommen leeren Datenträger (dessen Inhalt hast du ja vorher gesichert).

  6. „Partition → Neu“ (oder Rechtsklick auf den freien Bereich in der grafischen Darstellung oder der Auflistung darunter)

  7. Größe (kompletter Datenträger) und Dateisystemtyp aussuchen.

    • Das Feld „Bezeichnung“ rechts unten ist der Name des Dateisystems, unter dem das später gemountet wird, schreib da was rein.

  8. „Hinzufügen“ klicken.

  9. Noch ist nichts formatiert. Um Ernst zu machen, klickst du – wenn alles angelegt ist – auf „Alle Operationen ausführen“ (im Bearbeiten-Menü oder der große Haken in der Symbolleiste). Jetzt wird dein Datenträger umgeräumt.

--ks

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

Kreuzschnabel schrieb:

Du hast nun einen vollkommen leeren Datenträger

Gefährliche Fehleinschätzung (falls man den Datenträger weitergeben will). Es wird nur nichts angezeigt, weil die Partitionstabelle durch eine neue überschrieben worden ist. Man könnte mit entsprechenden Tools wie testdisk Partitionen und entsprechende Inhalte wiederherstellen. Solange sie noch nicht überschrieben worden sind, versteht sich.

Kreuzschnabel

Anmeldungsdatum:
12. Dezember 2011

Beiträge: 1768

Eiweiß. Ich bezog mich auf den hier gegebenen Anwendungsfall, einen eigenen Datenträger zum weiterhin eigenen Gebrauch zu formatieren. Also „leer“ im Sinne von „der gesamte Platz steht wieder zur Verfügung“. Ansonsten hätte ich „gelöscht“ geschrieben, nicht „leer“.

--ks

devastator23

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
21. Juli 2025

Beiträge: 6

Zunächst ein weiteres dickes Danke für die ganzen Hinweise!

Jedoch bleibt mein lubuntu-Problem bestehen, ich habe keinerlei Zugriff auf meine Dateien. Weder SSD, noch HDD.

von.wert schrieb:

Was und wo auch immer und welche konkrete Fehlermeldung. Mit super + e (also Windows-Taste und e wie Windows Explorer, Nerdhumor) startest Du unter LXQt den Filemanager PCmanFM. Anzeigen kann man umschalten und auch fest konfigurieren, z.B. Zweifenstermodus, Directory Tree oder Places.

Datenträger mit Partitionen werden unter /media eingebunden.

Also meine Taste zeigt ein Windows-Logo, ob ich sie als "super" titulieren würde, weiß ich nicht. 😉

Aber ernsthaft: Ich komme in den Dateimanager, der ist ja auch gleich per Icon verlinkt gewesen. ABER (ich habe das System in deutscher Sprache gestartet) unter "Rechner" sehe ich zwar diverse Einträge wie meinen Stick, von dem aus ich das Live-System starte. Auch weitere Einträge, darunter mutmaßlich die eingebauten Speichermedien bzw. Partitionen. Und einen Eintrag "File System". Mit Ausnahme dieses File Systems kann ich nichts öffnen. Fehlermeldung "Can't mount file" gefolgt von einer zweiten Meldung "Der Pfad ist nicht eingehängt."

Gehe ich auf das File System, komme ich in einen Ordner, der in der Kopfzeile als "boot" überschrieben ist. Dort ist auch ein Unterordner "Media" Dieser ist auch der einzige Ort, den ich bisher gefunden habe, dessen Bezeichnung passen könnte. Darin befindet sich nur ein Ordner "cdrom", der offenbar Lubuntu-Dateien beinhaltet (und nicht etwa den Ihnalt meines optisches Laufwerks). Die Größe von "media" ist mit 7,7 GiB freien Speichers von 7,8 GiB gesamt angegeben.

Zum Vergleich habe ich in ubuntu binnen fünf Minuten den Rechner mit Live-System gestartet, ins Netzwerk eingebunden und im eingebauten Player lokal gespeicherte Musik von der Festplatte abgespielt bekommen (und hatte im Dateimanager auch sonst keine Auffälligkeiten gesehen). Ich habe nicht gemounted oder so. Und natürlich sind die Speichermedien noch im Windows-Dateiformat.

Ich fürchte, dass ich mich hier alleine festbeiße und hoffe, dass jemand von euch mir hier zum - hoffentlich entscheidenden - Durchbruch verhelfen kann. Wenn nicht, dann muss ich wohl weitere Distributionen testen und lubuntu ad acta legen.

Danach geht es hoffentlich ziemlich geradeaus:

  1. ) Lubuntu auf SSD installieren, dabei formatieren und Dateisystem anpassen.

  2. ) HDD formatrieren und Dateisystem anpassen.

  3. ) Daten von externer Festplatte wieder aufspielen (noch eine kleine Frage: die ist natürlich auch in einem Windows-Dateiformat - das stört hoffentlich nicht?)

  4. ) Software aussuchen und installieren.

Erneut vielen Dank euch allen, ich bleibe trotz dieses Rückschlags zuversichtlich, mit eurer Hilfe "von Win10 loszukommen".

Nachtrag: Wahrscheinlich irrelevant, aber im Gegensatz zu ubuntu dreht lubuntu bei anschließendem Windows-Start meine Systemuhr um 2h zurück.

Bearbeitet von schwarzheit:

Bitte verwende in Zukunft Listen, um die Übersicht im Forum zu verbessern! Und benutze bitte den Vorschaubutton. Danke.

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31. Dezember 2007

Beiträge: 5329

devastator23 schrieb:

Und natürlich sind die Speichermedien noch im Windows-Dateiformat.

Und genau das ist das Problem warum du nicht drauf zugreifen kannst. Du musst Fastboot im UEFI und Windows deaktivieren. Und Windows richtig "herunterfahren" nicht "neu starten" wählen.

Fastboot hinterlässt nicht nutzbare Hardware.

Kätzchen

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Anmeldungsdatum:
1. Mai 2011

Beiträge: 7131

schwarzheit schrieb:

Du musst Fastboot im UEFI und Windows deaktivieren.

Siehe hier: → Dualboot (Abschnitt „Windows-Schnellstart“)

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

Also bei aller Liebe, Dir fehlen sämtliche Grundlagen und, nein, nicht nur Ubuntu betreffend.

Fange ich mit dem letzaufgeführtem "Problem" an, Systemzeit - ein Wiki-Link, wie Du überhaupt erstmal ins Wiki sehen solltest, als erstes über dessen Startseite. Es wird Dir hier in einem Thread keiner alles neu schreiben oder copypasten. Denn genau für solche Fragen wird das Wiki geschrieben. Denn Fakt ist eines: Du mußt lernen. Es ist ein völlig neues System für Dich. Deshalb, nicht weil es Linux, genauer eine Linux-Distribution, ist (wer bspw. von macOS auf Windows umsteigt, stolpert genauso durch die Botanik).

Mit einem Lubuntu-Live habe ich überhaupt keine Probleme, wenn ich das mal im IT-Service auf irgendeinem Rechner boote, um bspw. auf eine unverschlüsselte NTFS-Partition zuzugreifen oder den ganzen Mist zu löschen. Was immer Du da machst.

Ich habe gar nichts davon, wenn Du Lubuntu installierst, ich rate Dir nur in Deinem eigenem Interesse dazu. Im Endeffekt ist mir das Brille. Ich fahre seit Ewigkeiten kein Ubuntu-Zeug mehr. Installiere eben Ubuntu mit Gnome über Subiquity (da warte ich schon auf dessen CSM/UEFI-MBR/GPT-Probleme) und fahre permanent mit angezogener Handbremse, wenn Dich das glücklich macht!

Grundlagen der Partitionierung fehlen Dir ebenso, z.B. formatierst Du kein HDD, sondern dessen Partitionen. Aber Dir ist doch schon GParted als grafisches Werkzeug genannt worden. In Lubuntu kommt das nicht ootb mit, weil Gtk, sondern KDE Partition Manager, da Qt. GParted ist anzuraten und kann auch im Live-System nachinstalliert werden. So viel Gtk-Abhängigkeiten zieht das nun auch nicht mit.

Btw., nur, weil Du Begriffe nicht kennst, brauchst Du nicht witzeln wollen → Superkey.

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

schwarzheit schrieb:

genau das ist das Problem warum du nicht drauf zugreifen kannst.

Von der Logik her...nicht wirklich. Selbstverständlich ist Fastboot zu disablen. Es kann aber nicht die Ursache dafür sein, daß NTFS- oder FAT32-Partitions unter Lubuntu nicht angezeigt oder eher durch den User nicht gefunden werden. Dann wär's unter Ubuntu genauso.

Davon abgesehen werden NTFS-Partitions auch mit aktiviertem Fastboot eingebunden, allerdings nur lesbar. Mglw. faßt Lubuntu die erstmal nicht an, was aber nicht heißt, daß es nicht geht.

Kreuzschnabel

Anmeldungsdatum:
12. Dezember 2011

Beiträge: 1768

devastator23 schrieb:

Gehe ich auf das File System, komme ich in einen Ordner, der in der Kopfzeile als "boot" überschrieben ist. Dort ist auch ein Unterordner "Media"

Dann steht da mit Sicherheit nicht „boot“ oben drüber, sondern „root“. Root ist die Systembaumwurzel, der Ursprung Aller Dinge.

Dieser ist auch der einzige Ort, den ich bisher gefunden habe, dessen Bezeichnung passen könnte. Darin befindet sich nur ein Ordner "cdrom", der offenbar Lubuntu-Dateien beinhaltet (und nicht etwa den Ihnalt meines optisches Laufwerks). Die Größe von "media" ist mit 7,7 GiB freien Speichers von 7,8 GiB gesamt angegeben.

Dein Erstaunen über cdrom geht schon in die richtige Richtung. Der Ordner „cdrom“ ist ein Mountpunkt, dafür vorgesehen, ein CD-Laufwerk zu mounten. Dein Livesystem betrachtet sich vermutlich (probier ich jetzt nicht aus) als „von CD laufend“ und mountet deshalb sein eigenes Medium da hin. Du siehst also den Inhalt des Mediums, auf dem sich dein Livesystem befindet. In einer richtigen Installation würdest du da den Inhalt einer CD-ROM sehen, nachdem du sie gemountet/eingebunden/eingehängt hast (drei Bezeichnungen für denselben Vorgang).

Zum Vergleich habe ich in ubuntu binnen fünf Minuten den Rechner mit Live-System gestartet, ins Netzwerk eingebunden und im eingebauten Player lokal gespeicherte Musik von der Festplatte abgespielt bekommen (und hatte im Dateimanager auch sonst keine Auffälligkeiten gesehen). Ich habe nicht gemounted oder so.

Dann hat das System automatisch gemountet. Ungemountet kann ein Linux kein Dateisystem lesen, nicht mal sein eigenes, auch das wird beim Hochfahren gemountet.

Daten von externer Festplatte wieder aufspielen (noch eine kleine Frage: die ist natürlich auch in einem Windows-Dateiformat - das stört hoffentlich nicht?)

Stört nicht, sie werden ja nur vom Medium gelesen und auf ein Linux-Dateisystem kopiert. Es gibt übrigens kein „Windows-Dateiformat“ (im Sinne des Formats einer einzelnen Datei). Es gibt nur Dateisystemformate (das Format des gesamten Dateisystems), die unter Windows brauchbar bzw. üblich sind.

Nachtrag: Wahrscheinlich irrelevant, aber im Gegensatz zu ubuntu dreht lubuntu bei anschließendem Windows-Start meine Systemuhr um 2h zurück.

Linuxsysteme haben die Hardware-Uhr gern auf UTC laufen, also Greenwich-Zeit ohne Sommerzeit, und rechnen das anhand der von dir eingestellten Zeitzone in ihre Systemzeit um. UTC ist jetzt zwei Stunden zurück. Windows dagegen stellt die Hardware-Uhr auf lokale Zeit. Das kannst du in der Registry ändern (so dass auch Windows die Hardwareuhr als UTC liest), aber das lohnt nicht mehr, da du Windows ja ohnehin abschaffen willst.

--ks

tomtomtom Team-Icon

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22. August 2008

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Kreuzschnabel schrieb:

Dann steht da mit Sicherheit nicht „boot“ oben drüber, sondern „root“. Root ist die Systembaumwurzel, der Ursprung Aller Dinge.

Also der FHS ist weiterhin der Meinung, das wäre / und /root wäre das Homeverzeichnis des Nutzers root.