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Vorstellung: Daniel Werner

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu
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Demitsu

Anmeldungsdatum:
4. November 2006

Beiträge: 20

Hallo Ubuntu-Übersetzer!

Da ich mittlerweile kreuz und quer über Rosetta mehr als nur ein Paar Suggestions angebracht habe, wird es langsam Zeit, mich vorzustellen.

Mit dem Linux-Desktop in Kontakt kam ich erstmals durch das damalige Mandrake Linux. Der "Ich will das selber machen"-Trieb brachte mich allerdings schnell davon ab und machte mich zum langjährigen, zufriedenen Debian-User.

Ubuntu lockte mich schon seit Breezy. Die offenere und aktivere Entwicklung, integriertere Infrastruktur (vor allem Launchpad) und nicht zuletzt der sechsmonatige Release-Zyklus überzeugten am Ende ganz ☺

Es mag auf einer l10n-Mailingliste seltsam anmuten, aber ich benutze hauptsächlich die en_US-Locale. Berührungen mit der deutschen Übersetzung nicht weniger Distributionen waren bisher eher unbefriedigend: Die Übersetzung einzelner Pakete war entweder inkonsistent, inkomplett, amateurhaft oder gar nicht vorhanden. Die Situation mag sich während meiner langen de_*-Abstinenz gewandelt haben: Ubuntu zumindest bietet ein erfrischend anderes Bild.

Ich möchte mich dem Ubuntu German Translators-Team anschließen,
* weil ich Spaß am Übersetzen habe,
* um eine engere Zusammenarbeit und einheitliche Übersetzung häufiger Begriffe zu ermöglichen, und
* ich unter Perfektionismus leide und es nicht ertragen kann, wenn in einem nahezu komplett lokalisierten System plötzlich ein String aus
der C-Locale auftaucht 😉

Hoffe, mich bald ausgiebig an der Übersetzung eines Paketes beteiligen zu können.

PS: Diese Vorstellung ging vor einer Woche schon per E-Mail raus, ist aber offenbar nie angekommen.

at

Anmeldungsdatum:
4. November 2006

Beiträge: 7

Demitsu hat geschrieben:

Es mag auf einer l10n-Mailingliste seltsam anmuten, aber ich benutze hauptsächlich die en_US-Locale. Berührungen mit der deutschen Übersetzung nicht weniger Distributionen waren bisher eher unbefriedigend: Die Übersetzung einzelner Pakete war entweder inkonsistent, inkomplett, amateurhaft oder gar nicht vorhanden.

Ich kann nicht für andere Distris sprechen, weil das letzte mal, dass ich richtig Linux nutzte, doch schon ein Weilchen her ist. Damals gab es glaube ich sogar nur US Englisch. 😀 Aber was ich bislang in Ubuntu an Deutsch gesehen habe, finde ich schon ziemlich gut. Ich lebe zufällig von einem Job in der Software-Übersetzungs-Branche und kann das glaube ich ganz gut einschätzen, was hier Amateure unbezahlt in ihrer Freizeit leisten. Das ist toll! Sicher sehe ich auch Inkonsistenzen, Unübersetztes, merkwürdig Übersetztes, und auch manche Argumentation in Foren, warum etwas so und nicht anders übersetzt wurde, gefällt mir nicht so. Aber im Großen und Ganzen verdient das schon Respekt.

glatzor

Avatar von glatzor

Anmeldungsdatum:
12. März 2006

Beiträge: 751

Servus Daniel,

Du musst auf der Liste eingeschrieben sein, um E-Mails an sie senden zu können. Andernfalls landen sie in der Moderationswarteschlange - und die ist lang ☺

Bei welchen Programmen hast Du Vorschläge eingereicht? Ansonsten gäbe es noch etwas bei gksu und seinen Bibliotheken zu tun - neben den Ubuntu-Handbüchern. Verwendest Du KDE oder GNOME?

Grüße,

Sebi

gummibaerchen

Anmeldungsdatum:
23. März 2006

Beiträge: 556

Demitsu hat geschrieben:

ich benutze hauptsächlich die en_US-Locale

Hmm, auf Launchpad is das aber als untranslated gekennzeichnet (en_US), oder ist das gerade der Witz dabei, dass man sozusagen immer das Original bzw den Ursprung hat?

Demitsu

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
4. November 2006

Beiträge: 20

at hat geschrieben:

[...] was hier Amateure unbezahlt in ihrer Freizeit leisten. Das ist toll! [...] Aber im Großen und Ganzen verdient das schon Respekt.

Als Amateur kann ich dir hier nur zustimmen. Wie schon im ursprünglichen Post gesagt bin ich begeistert vom Grad der Offenheit, mit dem bei Ubuntu an die Übersetzung heran gegangen wird. Diese scheint, zumindest ins Deutsche, auch durchgängig gelungen zu sein. Besonders bei der Dokumentation wurde hier einiges geleistet – ein weiterer Grund, weshalb ich auch technisch nicht versierten Computer-Benutzern heute guten Gewissens Ubuntu empfehlen kann.

glatzor hat geschrieben:

Du musst auf der Liste eingeschrieben sein, um E-Mails an sie senden zu können.

Ich hatte mich zu jenem Zeitpunkt bereits angemeldet. Seltsam, dass es trotzdem nicht funktioniert... Der Umstieg auf das Forum kommt also ganz gelegen 😉

glatzor hat geschrieben:

Bei welchen Programmen hast Du Vorschläge eingereicht? Ansonsten gäbe es noch etwas bei gksu und seinen Bibliotheken zu tun - neben den Ubuntu-Handbüchern. Verwendest Du KDE oder GNOME?

Meine bisherigen Suggestions findest du unter https://launchpad.net/people/demitsu/+translations. Interessanterweise gehört dazu unter anderem die Übersetzung von gksu – schön zu hören, dass tatsächlich jemand Wert darauf legt. ☺ Ich setze mich bei nächster Gelegenheit an libgksu etc.

Die auf UbuntuGermanTranslators/WerMachtWas gelistete Dokumentation ist für edgy offenbar fertig. Wenn ich hier doch noch etwas beitragen (z.B. durchsehen) oder bereits mit der Arbeit an feisty beginnen kann, gerne. Oder redest du evtl. von anderen Handbüchern?

Auf meiner Workstation am Arbeitsplatz läuft seit wenigen Monaten die Standard-Kombination GNOME+Metacity (kürzliche Beryl-Experimente nicht mitgezählt). Privat verwende ich ein doch recht perverses Gebastel aus WMI, osdsh und ratmenu – auch hier allerdings viele GTK/GNOME-Applikationen, wenig bis gar kein Qt. Wird noch Hilfe bei der Zusammenarbeit mit GNOME-Upstream gesucht?

Anbei vielleicht noch eine kleine Warnung: Ich tendiere öfters in Richtung Perfektionismus. Solange sich durch meine fanatischen "Ein Komma hier, ein Synonym dort"-Änderungen noch niemand auf den Schlips getreten fühlt, kann sich das allerdings nur positiv auf die deutsche l10n auswirken 😉

Kuhrscher

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3. November 2006

Beiträge: 278

Von enormer Bedeutung ist in der Tat, dass alle diese zu Recht perfektionistischen Änderungen auch an Upstream (also die offiziellen Übersetzer von Gnome, KDE, Mozilla usw.) gemeldet werden, damit die Übersetzung auch in den Projekten und damit für alle Anwender korrigiert werden können.

Das mit Abstand größte Manko am Design von Rosetta ist, dass Übersetzungen ausschließlich innerhalb (K)Ubuntu geändert werden und die offiziellen Übersetzer nie etwas davon erfahren. Daraus folgt, dass hier möglicherweise verbesserte oder vervollständigte Übersetzer nie die Nutzer anderer Distributionen erreichen. Dies hat in der Vergangenheit wiederholt zu massiven Unstimmigkeiten mit den Upstream-Übersetzerteams (zumindest von KDE) geführt.

Wir sollten uns unbedingt eine grundsätzliche Vorgehensweise für diese Problematik überlegen.

Marcus Team-Icon

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16. Oktober 2004

Beiträge: 1874

Kuhrscher hat geschrieben:

Wir sollten uns unbedingt eine grundsätzliche Vorgehensweise für diese Problematik überlegen.

Ich bin zwar nicht involviert in die Übersetzungen, aber ich stimme Dir zu 100% zu. Die Jungs hinter Rosetta sollten sich schleunigst überlegen, wie die Übersetzungen auch den Upstream-Übersetzerteams zugute kommen.

Schöne Grüße,
Marcus.

glatzor

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12. März 2006

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Ich schaue mir morgen Deine Übersetzungsvorschläge von gksu an.

glatzor

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Anmeldungsdatum:
12. März 2006

Beiträge: 751

Ich verstehe natürlich auch Dein besonders Interesse Jannick, aber ich denke eine Upstream-Debatte sollte in einem eigenen Thread geführt werden.

Kuhrscher

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Anmeldungsdatum:
3. November 2006

Beiträge: 278

Demitsu hat geschrieben:

Wird noch Hilfe bei der Zusammenarbeit mit GNOME-Upstream gesucht?

glatzor hat geschrieben:

Ich verstehe natürlich auch Dein besonders Interesse Jannick, aber ich denke eine Upstream-Debatte sollte in einem eigenen Thread geführt werden.

Ich bin auf die Problematik hier noch einmal eingegangen, weil Sie indirekt angesprochen wurde. Auch wenn wir in diesem Fall nicht sooo direkt tangiert sind 😉

Aber Du hast natürlich recht, dass das Thema zu wichtig ist, um hier nur am Rande - dazu noch in einem Thread zu einem anderen Thema - behandelt zu werden.

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