Erstens: Dank an dieses Forum, ich habe hier alles gefunden, was ich brauchte mein Acer Aspire one mit einem ordentlichen Xubuntu zu bestücken. Und vor dem Verlust meines Abiwords wurde ich nun auch errettet.
Zweitens: Xubuntu (hardy) gefällt mir ausserordentlich, ABER (ohne Aber kein Post): der Aspire hat "nur" 512 MB RAM und eine grottenlangsamen Flash-Speicher. Soweit so schlecht. Das Booten dauert so ein bissi länger und bis Thunar einen Ordner eingelesen hat habe ich mir einen Earl Gray nachgeschenkt.... Apropos booten: beim Booten fällt mir immer auf, das Xubuntu eine Pause einlegt: kein zugriff mehr auf die SSD, Ladeanzeige bleibt stehen, ca 10-15 Sek Pause. Auch während des Betriebs kommt es schonmal vor, das (zB nach längerem Schreiben in AbiWord) der Zugriff auf das Applications-menü sich um einige (lange) Sekunden verzögert.
Nun beschäftigte ich die SuFu mit den Stichworten 'Xubuntu' + 'schneller' und bin auf einige (mehr oder weniger) ältere Themen gestossen, aus denen ich folgendes Credo herausgelesen habe: Xubuntu ist (nicht mehr?) ein wirklich schlankes System für schwache Rechner, dafür eignen sich Zenwalks (auch hübsch) oder fluxbuntu besser. Ich sauge gerade beides um es mal live zu betachten (wobei das immer eine mittelschwere Aktion ist, da der aspire nicht ordentlich von einer externen CD starten will...)
Ich habe mein Xubuntu von vorneherein auf einer ext2-Partition erstellt um journaling zu verhindern, in der fstab habe ich die SSD auf noatime gesetzt. Was mich davon (http://wiki.ubuntuusers.de/Tuning) noch betrifft wollte ich auch noch umsetzen.
Was ich von Euch jetzt will? Antworten! 😀
Woher könnte die Bootpause kommen?
Hilft das DMA-Tuning bei mir?
Kann ich mit 512 MB die logs in den RAM schreiben ohne das der überläuft (geahnte Antwort:ja)?
welchen Dateimanager kann ich statt Thunar verwenden (klein, schnell, Detailansicht: mehr brauch ich nicht)?
Gibt es den ultimativen SSD-Booster der die Lese-Schreibgeschwindigkeit verdreifacht (geahnte Antwort: nein, aber gibt es noch irgendwelche Tricks die SSD zu entlasten)?
Und noch eine Frevlerfrage: Bin ich mit Zenwalks oder fluxbuntu tatsächlich besser beraten oder scheitern die an der langsamen SSD genau so (geahnte Antwort: glaubst du die können zaubern, stupid?)?
Ist fluxbuntu ebenso komfortabel wie die offiziellen -buntus (Paketmanager, Synaptic-Paketverwaltung)?
Kann ich mein Xubuntu verschlanken, indem ich fluxbox nachinstalliere und als standard nehme, bzw. xfce dann rausschmeisse - und geht das überhaupt?
Stelle ich zuviele Fragen?
Ich bin nach Windows und Macintosh neu bei Linux (schnupperkurse mit ubuntu und Knoppix ausgeschlossen, t.w lief Ubuntu als Zweitsystem auf meinem Mac), es ist also auch in gewisser Weise eine Feelilngsache....
Give me good vibrations! Thanks. 😀