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Qbuntschuh
Anmeldungsdatum: 14. Dezember 2005
Beiträge: 1303
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Hi, ich bin grad auf der Suche nach einer optimalen Methode, Datensicherungen vorzunehmen. Nachdem ich mir schon ein paar Befehle gesucht hab, um Image-Backups von meiner root- und Home-Partition zu machen und um ein *.tar.gz-Archiv aus meiner Datenpartition zu machen, hab ich jetzt rsync entdeckt. Das wär sicher prima, um inkrementelle Backups meiner Home-Partition und meiner Datenpartition zu machen zu machen. Nur ein paar Kleinigkeiten sind mir dazu unklar: - Was für eine Kompressionsmethode benutzt denn rsync, wenn ich die entspr. Option im Befehl verwende? - Brauche ich die Option -e, wenn ich auf meinem Rechner nur von einem Verzeichnis in ein anderes (einmal interne Platte, einmal externe Platte) sichere? - Kann rsync, wenn ich dieses mache, jeweils am selbsterstellten Archiv weitermachen, also die neuen Änderungen jeweils dem komprimierten Archiv hinzufügen? - Kann ich rsync auch mit sudo verwenden, um die root-Partition zu sichern? Inwiefern ist das überhaupt sinnvoll? Wenn das System abstürzt, nützen mir ja archivierte Dateien nicht viel, da brauch ich ein Image, das ich zurückspielen kann. Danke! Gruß, Qbuntschuh P.S.: Gibt es eigentlich so was wie eine "best practice" Methode für Backups auf privaten Rechnern oder eine Kombination verschiedener Methoden, die man als ideal ansehen könnte?
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cornelinux
Anmeldungsdatum: 4. Mai 2007
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Hi, wenn Du wirklich an inkrementellen backups interessiert bist und schon rsync gesehen hast, dann solltest Du Dir "dirvish" ansehen. Das basiert im Hintergrund auf rsync. Bei Dirvish kannst Du recht einfach konfigurieren, welche Verzeichnisse Du backuppen möchtest und wieviele Tage die zurückliegen sollen. Zusätzlich arbeitet es mit Hardlinks zwischen den Einzelnen Tagen. D.h. Du hast von jedem Tag ein Vollbackup, auf das Du ganz simpel ohne Auspacken udgl. zugreifen kannst, auch wenn Du nur die Änderungen gespeichert hast. ich weiß - ist ein wenig unverständlich aber trotzdem gut ☺ Schönen Gruß Cornelius
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Qbuntschuh
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 14. Dezember 2005
Beiträge: 1303
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Hallo cornelinux, find ich gar nicht unverständlich, ist mir schon klar, das. Klingt auch recht sinnvoll. Ich hab inzwischen auf debianforum.de einen ellenlangen Artikel zum Thema Backup entdeckt, den werd ich mir mal zu Gemüte führen. Erst mal muß ich jetzt ausprobieren, ob das mit rsync geht, eh ich weitermache - aber dafür muß ich erst die Partitionen auf meiner externen Platte etwas verschieben, damit genug Platz auf der ext3-Partition ist - und da ich nur USB1.0 hab, arbeitet er daran seit 10h und viel mehr wird wohl heut auch nicht mehr drin sein 😉 Was will man, bei einer €240-Kiste muß irgendwo ein Pferdefuß sein, und ich hab halt nur USB1.0, aber das ist ja im Normalfall kein Problem, nur bei so größeren Operationen... Gruß, Qbuntschuh
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cornelinux
Anmeldungsdatum: 4. Mai 2007
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Autch. Du hast ein Notebook mit USB 1/1.1? Keinen anderen Rechner mehr? Um bspw. das Zeug über netzwerk zu verschiffen? Ist evtl noch was firewire an dem Notebook? Schönen Gruß Cornelius
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Fraenk
Anmeldungsdatum: 24. August 2006
Beiträge: 615
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Was wäre mit partimage, bietet allerdings keine inkrementelle backups an.\\
Ich sichere damit 1x wöchentlich meine Partitionen.
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Qbuntschuh
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 14. Dezember 2005
Beiträge: 1303
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Hi Cornelinux, das mit USB 1.1 ist mein Desktop. Das war auch eine recht billige Maschine und das ist eben einer der Haken. Schneller ging's nicht. Firewire hab ich, glaub ich, einen Anschluss, hab ich aber kein Kabel dazu. Naja, hat ja doch hingehauen, auch wenn's etwas länger gedauert hat. @Fraenk partimage kenn ich. Hab ich schon verwendet, um Images zu machen - aber wie Du sagst, damit gehen keine inkrementellen Backups und ich möchte ja auch die Möglichkeit haben, einzelne Dateien oder Verzeichnisse bei Bedarf zurückzuspielen. Ich werd mir jetzt mal die Script-Vorschläge auf debianforum anschauen, ob ich da einen verwenden kann. Gruß, Qbuntschuh
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Qbuntschuh
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 14. Dezember 2005
Beiträge: 1303
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Die Scripts auf debianforum sind mir etwas zu sehr aufgeplustert, mit Sicherungen, augenscheinlich für die Sicherung im Netzwerk gedacht. Mach ich ja nicht, hab ja nur eine externe Platte. Ich bau mir selbst eins und poste es hier, wenn's fertig und mit Herz und Nieren gegessen - äh, geprüft ist. Gruß, Qbuntschuh @Fraenk Eine Lösung ohne inkrementelle Backups will ich nicht machen, weil ein komplettes Backup - Image erst recht - auf meinem Rechner Stunden dauert, das müsste ich immer nachts machen - aber da ich in dem Zimmer schlafe, wo der PC steht, ist das nicht optimal. Gut, er ist jetzt schon ziemlich leise, die externe Platte surrt eigtl. lauter als der PC selbst - aber trotzdem.
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user_unknown
Anmeldungsdatum: 10. August 2005
Beiträge: 17630
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Qbuntschuh hat geschrieben:
@Fraenk Eine Lösung ohne inkrementelle Backups will ich nicht machen, weil ein komplettes Backup - Image erst recht - auf meinem Rechner Stunden dauert, das müsste ich immer nachts machen - aber da ich in dem Zimmer schlafe, wo der PC steht, ist das nicht optimal. Gut, er ist jetzt schon ziemlich leise, die externe Platte surrt eigtl. lauter als der PC selbst - aber trotzdem.
Deswegen gibt es nicht DAS optimale Backup. Optimal in welcher Hinsicht? Backupgröße? Dauer? Einfach durchzuführen? Einfach an geänderte Anforderungen anzupassen? Einfach zurückzuspielen? Welche Risiken sollen abgedeckt werden (Fehlbedienung, Brand, Diebstahl, Defekt)? Welche Daten sind wertvoll?
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Qbuntschuh
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 14. Dezember 2005
Beiträge: 1303
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Hallo user_unknown, das hatte ich mir eigentlich schon so gedacht. Eine optimale Backupmethode gibt es wohl ebensowenig wie die optimale Methode, eine Fahrradkette zu schmieren 😉 Gruß, Qbuntschuh
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benben
Anmeldungsdatum: 16. April 2006
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Wie wär's denn damit: sbackup Benutze ich selber auch. Damit mache ich Backups auf eine EXT2 formatierte Partition einer USB-Festplatte.
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