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Ubuntu - am Ende? :O

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu
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sitronen-

Avatar von sitronen-

Anmeldungsdatum:
17. August 2012

Beiträge: 651

k1l schrieb:

Generell zeigt dieser Thread mal wieder, was die Kritiker und Neider mit ihrem FUD anstellen.

Kritik=!=FUD, gerade im Fall Canonical.

Zudem gibt es auch immer wieder User, die sich positiv über Unity äussern, auch welche die erst dagegen waren.

Zu zweiter Gruppe gehöre auch ich. Die Oberfläche hat mich einfach überzeugt.

Und dann noch der FUD "Ubuntu wird den Desktop verlassen/vernachlässigen/..." . Ausgehend von der beleidigten KDE und Wayland Gruppe erhielt der Mythos nun wieder neue Nahrung.

Ich sehe in der Kritik aus dem Wayland-Projekt und aus dem KDE-Projekt keinen Neid und erst recht keinen FUD, sondern konkrete, begründete, belegbare Problemsetzungen. An der meisten Kritik trägt Canoncial aufgrund seiner Öffentlichkeitsarbeit und seiner Politik selbst Schuld - FOSS hat eben auch viel mit moralischen Ansichten, Ansprüchen und Handlungen zu tun, und Canonical hat sich in Bezug dazu im letzten Jahr nicht grade mit Ruhm bekleckert.
Weshalb sollten aber nun andere große Projekte wie KDE oder Wayland neidig sein? Im Zweifelsfall haben sie eine weitaus größere Community und Nutzerbasis und (im Falle von Wayland) viele Firmen im Rücken, die größer und finanzstärker sind als Canonical. Ähnliches gilt für Gnome und Redhat, Fedora, Debian und co. Ich habe ehrlich gesagt keine rechte Ahnung, weshalb sich Canonical bezüglich der Zusammenarbeit mit Upstream-Projekten so authistisch verhält und auf Synergien und Erfahrung externer Entwickler verzichtet; ich bin überzeugt, dass das Produkt Ubuntu davon profitieren würde. Solange Ubuntu aber weiterhin so gut nutzbar ist, soll es mir auch egal sein. Andererseits folgt daraus nicht zwangsläufig der Untergang Canonicals, Ubuntus, des Abendlandes oder der ganzen Welt.

Leidet irgendwann tatsächlich die Qualität, zieht sich Canonical aus dem Projekt zurück oder will ich doch wieder mehr Community-Software, kann ich mir immer noch etwas anderes suchen. Die eineinhalb jahre mit Debian waren absolut problemfrei, und der einmonatige Test mit OpenSuSE 12.3 hat gezeigt, dass es Alternativen und Ersatz für meine Zwecke gibt.

P.S.: Solche Threads darf man nicht zu ernst nehmen, dann machen sie sogar Spaß...

realzippy

Anmeldungsdatum:
5. Mai 2009

Beiträge: 3137

glasenisback schrieb:

Darüber können wir eigentlich nur froh sein, weil gerade Benutzer des FGLRX-Treiber bei dieser Xserver-Version immer noch im Regen stehen.

Weil ATI den Arsch wieder mal nicht hoch bekommt stehen die im Regen. Selbst schuld 😈

axt

Anmeldungsdatum:
22. November 2006

Beiträge: 34254

realzippy schrieb:

Weil ATI den Arsch wieder mal nicht hoch bekommt

Hier ist eben Futurama gelaufen, Thema Zeitreisen. Vielleicht kommst Du ja irgendwann 2006-10-25 an, als ATI offiziell aufgehört hat zu existieren. 😛

realzippy

Anmeldungsdatum:
5. Mai 2009

Beiträge: 3137

Haarspalter, da ist der Name Programm. 😉

ChemicalBrother Team-Icon

Ehemaliger

Anmeldungsdatum:
17. Mai 2007

Beiträge: 3136

realzippy schrieb:

glasenisback schrieb:

Darüber können wir eigentlich nur froh sein, weil gerade Benutzer des FGLRX-Treiber bei dieser Xserver-Version immer noch im Regen stehen.

Weil ATI den Arsch wieder mal nicht hoch bekommt stehen die im Regen. Selbst schuld 😈

Zumal die Aussage falsch ist, da AMD Ubuntu-Support anbietet, was bedeutet, dass es xorg-server 1.14 Support geben würde, wenn Ubuntu diesen überhaupt offiziell nutzen würde.

hoerianer

Anmeldungsdatum:
14. August 2012

Beiträge: 3156

root Luk-As schrieb:

ich möchte hiermit eine Diskussion über Ubuntus Zukunft anstoßen.

Ich versuche im hier und jetzt. Die Zukunft kann man nicht sehen, die wird kommen und pasieren, daran ändere ich nichts. Also kann ich mir jetzt schon blöde gedanken machen über Dinge, die evtl. gar anders kommen, wie ich es mir vorgestellt habe. Dann waren alle meine schlechten gedanken für die Katz.

Ich und viele andere haben das Gefühl, dass Ubuntu seit einiger Zeit sein ganz eigenes Ding macht.

Mal abgesehen davon, dass sich gemäß einer Redewendung der esel immer zuletzt nennt, wer sind die Anderen?

Abgesehen davon, seit wann versäbständigt sich Ubuntu? Sicherlich meinst Du die Organisation, die hinter Ubuntu steht?

Einführung von kostenpflichtigen Diensten

Die man nicht zwingend nutzen muss.

Einführung von kostenpflichtigen Applikationen im Software-Center (!) (ich glaube, es war 10.10)

Die man auch nciht nutzen muss.

Einführung der Unity-Oberfläche, die viele Nutzer abgeschreckt und / oder verärgert hat (mich auch; warum lernt man nicht daraus und bietet Unity alternativ an??!)

Was heisst abgeschreckt? Ich glaube die wenigstens davon haben sie überhaupt ausprobiert.

Ich gebe zu, das ich anfänglich von Unity hin und her gerissen war. Ich hatte es ausprobiert und wurde damit nciht wirklich warm. Also habe ich etwa ein halbes Jahr diverse Distributionen ausprobiert. Angefangen mit Fedora, dann LMDE, schliesslich Mint. Dann wieder Ubuntu mit der UNITY Alternative GNOME . Doch leider gab es da Probleme beim Anlegen von Druckern. Im wiki steht dazu man solle halt auf UNITY wechseln, den Drucker anlegen und wieder zu GNOME zurück. das war mir dann doch zu blöde.

Mittlerweile habe ich UNITY im Einsatz und es mir genau so eingerichtet wie ich es benötige. Im Vergleich zu den früheren GNOME Umgebungen muss ich eben teilweise noch suchen wie ich was einstelle, aber es geht und was viel wichtiger ist, es funktioniert.

OK, so weit für meine Lieblingsdistrubution,die ich so sehr liebe, meine einzige bisher, an die ich viele Erinnerungen habe, meine erste Linux- Erfahrung, für mich die einzige Linuxdistribution, noch gerade so, auch wenn mit Schmerz, erträglich. (bisher)

Sorry wenn ich jetzt lachen muss, aber der Vorteil von Linux ist doch gerade der, dass wenn mir eine Distri nicht passt, versuche ich es mit einer anderen 😉
Würde ich so denken, würde ich *oh Schreck* noch immer bei SuSE hängen.

Ubuntu 12.10: Einführung von Werbung (!!!)

Na und? Bezahle doch für die Software, dann bekommst Du keine Werbung.
Ich finde die Leute grauslig, die immer alles umsonst in den Ar*** geblasen bekommen wollen und dann noch maulen warum dieses und jenes so ist.

Was denkst Du wie sich Canonical finanziert bzw. wovon die Mitarbeiter dort bezahlt werden? Schon mal darüber Gedanken gemacht während Du diese feine Distribution nutzt?

Ubuntu wird immer kommerzieller.

Sehe ich nciht so. Wo bitte soll das sein?

Ich würde lieber Ubuntu KAUFEN, als Werbung, Unity und Kostenpflichtiges im Software-Center zu ertragen

Okay ich nutze das Softwarecenter nicht. Mir gefällt Synaptic eben besser. Ich brauchs nciht so bunt.

(Natürlich ist die Möglichkeit, kostenpflichtige Produkte zu erwerben gut, aber die Art und Weise der Umsetzung gefällt mir nicht!) .

Dann beachte sie eben nciht.

Ich weiß nicht, was ich machen soll, wenn 12.04 LTS abläuft,

Am besten aus Frust Windows nutzen - oder besser den angefressenen Apfel.

bin relativ verzweifelt, ich will mich doch nicht von Ubuntu trennen, das soooo viele Vorteile gegenüber anderer Distributionen hat (Software-Center, ...)

Entwickle doch einfach die 12.04 am Ende der Supportzeit weiter - bzw. Du musst ja "nur" supporten und gar nicht entwickeln.

Ich fürchte, dass viele andere Nutzer umsteigen werden. Linux Mint hat Ubuntu als bisher größte Distribution überholt!! Wird Ubuntu bald herabfallen?!

Du weisst schon, dass Mint von Ubuntu abstammt. Was denkst Du würde passieren, wenn niemand mehr Ubuntu nutzen würde? 😉

Wie geht es mit Ubuntu weiter?!

Lassen wir uns doch einfach mal überraschen. Wir ändern daran wie schon gesagt eh nichts.

Was sagt ihr dazu? Sind meine Sorgen, Ubuntu könnte an Bedeutung verlieren, völlig unberechtigt, oder seht ihr es ähnlich?

Bedeutung in Bezug auf was?

drtri

Anmeldungsdatum:
9. Dezember 2012

Beiträge: 619

Shuttleworth ist nicht Ballmer:

Hier werden 4 funktionsfähige Alternativen zur Standard-Ubuntu-Oberfläche geboten und eben nicht mit einer Fixierung auf Mobilgeräte der Desktop-Anwender vergrault.

Die Portierung auf neue Geräteklassen sichert den Bestand des Gesamtsystems - wenn es anwenderfreundlich gemacht ist. Bei Canonical bin ich da sehr zuversichtlich.

Ali_As

Avatar von Ali_As

Anmeldungsdatum:
22. Mai 2012

Beiträge: 4741

@ root Luk-As

Canonical beschäftigt ca. 500 Leute. Was glaubst du eigentlich, von was die bezahlt werden? Kleiner Tipp: Übersetze mal deinen Beitrag, schicke ihn an die Personalvertretung und dann schau die nächsten Tage mal in die dortige Lokalpresse, ob sich vielleicht einer tot gelacht hat.

Vielleicht sperren sie aber auch nur deine IP-Adresse für die nächsten Updates. Verdient hättest du es für den Unsinn, den du da von dir gibst.

root_Luk-As

(Themenstarter)
Avatar von root_Luk-As

Anmeldungsdatum:
14. März 2010

Beiträge: Zähle...

Danke für eure Ansichten,

Ich weiß, dass Mint auf Ubuntu basiert, aber darum geht es nicht: es geht darum, dass Mint mit einer neuen Oberfläche und einigen Modifikationen, die sich Cannonical ruhig mal anschauen sollte, erfoglreicher ist als Ubuntu selbst ...

Das Software-Center ist, auch wenn explizit von mir benannt, nicht der größte Vorteil von Ubuntu, ich habe mich missverständlich ausgedrückt ... Ein weiterer großer Vorteil Ubuntus ist immer noch die riesige Nutzergemeinschaft, die die Entwicklung vorantreibt und Anlaufstellen wie ubuntuusers.de; Für alle Probleme finden sich Lösungen im Internet ..l. 😉

Ubuntu WAR einmal die beliebteste Distribution: Distrowatch Zitat aus [1]

" Seit 2005 ist der Anteil von Ubuntu um 47,2 Prozent gesunken und Mint ist um 105% gewachsen."

Daran könnte Unity schuld sein [2]...

Ich würde mir von Ubuntu wünschen, dass sie nicht so viel experimentieren und Neues erfinden, sondern lieber Bestehendes im Detail verbessern, so wie zB OpenSuSe...

2017 werde ich weitersehen, hoffentlich wird es wieder Ubuntu sein!

mfg, Lukas

[1] http://derstandard.at/1319183681985/Unbeliebt-Ubuntu-verliert-rasant-an-Popularitaet [2] http://royal.pingdom.com/2011/11/23/ubuntu-linux-losing-popularity-fast-new-unity-interface-to-blame/

realzippy

Anmeldungsdatum:
5. Mai 2009

Beiträge: 3137

root Luk-As schrieb:

Ich weiß, dass Mint auf Ubuntu basiert, aber darum geht es nicht: es geht darum, dass Mint mit einer neuen Oberfläche und einigen Modifikationen, die sich Cannonical ruhig mal anschauen sollte, erfoglreicher ist als Ubuntu selbst ...

Durch Wiederholung wirds auch nicht wahrer.

Frieder108

Avatar von Frieder108

Anmeldungsdatum:
7. März 2010

Beiträge: 9684

root Luk-As schrieb:

Ubuntu WAR einmal die beliebteste Distribution: Distrowatch

und immer wieder das gleiche Spiel - und damit auch der immer gleiche Hinweis

  • Distrowatch zählt nur die Klicks, mehr nicht

  • bei Mint werden alle Versionen unter einem Link zusammengefasst

  • zähl mal zu der Zahl hinter Ubuntu noch Xubuntu, Kubuntu, Lubuntu, Edubuntu, Mythbuntu und Ubuntu-Studio dazu und schau, wo du dann rauskommst.

  • das neue Ubuntu-Gnome ist noch gar nicht gelistet

Deine beiden Links sind übrigens 1½ Jahre alt, betreffen somit 11.04 → in 5 Tagen kommt 13.04, das ist fast ne kleine Ewigkeit, Unity hat mittlerweile das Laufen gelernt.

[OT]

ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass Mint 15 noch ne XFCE und KDE Version bringt - die kommen ja in der Regel erst ca. 3 Monate nach Erscheinen der entsprechenden *bunt-Versionen, hätten somit also gerade noch schlappe 6 Monate Support.

[/OT]

hoerianer

Anmeldungsdatum:
14. August 2012

Beiträge: 3156

root Luk-As schrieb:

Ich weiß, dass Mint auf Ubuntu basiert, aber darum geht es nicht: es geht darum, dass Mint mit einer neuen Oberfläche und einigen Modifikationen, die sich Cannonical ruhig mal anschauen sollte, erfoglreicher ist als Ubuntu selbst ...

Na dann wechsel doch zu Mint und alle sind zufrieden!

Ein weiterer großer Vorteil Ubuntus ist immer noch die riesige Nutzergemeinschaft, die die Entwicklung vorantreibt und Anlaufstellen wie ubuntuusers.de; Für alle Probleme finden sich Lösungen im Internet ..l. 😉

Gibt es für andere Distributionen ebenso. Man muss sich halt nur auch selbst beteiligen 😉

Ubuntu WAR einmal die beliebteste Distribution: Distrowatch

Zu Distrowatch nur mal folgendes Zitat:

Das Bewertungssystem von Distrowatch ist aber auch anfällig für Betrügereien, und einige Hersteller wurden beschuldigt, dies zumindest versucht zu haben.

Nach zu lesen auf Distrowatch.

Wer solchen zahlen wie auf Distrowatch vertraut, glaubt auch an die beiträge in der BILD Zeitung.
Mehr muss dazu also wohl nicht gesagt werden.

Daran könnte Unity schuld sein [2]...

Könnte heisst ist nicht sicher. Aber warum erstellst Du nicht einfach mal eine repräsentative Umfrage zu dem Thema?

Ich würde mir von Ubuntu wünschen, dass sie nicht so viel experimentieren und Neues erfinden, sondern lieber Bestehendes im Detail verbessern, so wie zB OpenSuSe...

Nenne doch mal bitte Beispiele, wo openSuSe besser ist.

2017 werde ich weitersehen, hoffentlich wird es wieder Ubuntu sein!

Du musst Probleme haben.......

root_Luk-As

(Themenstarter)
Avatar von root_Luk-As

Anmeldungsdatum:
14. März 2010

Beiträge: 373

realzippy schrieb:

root Luk-As schrieb:

Ich weiß, dass Mint auf Ubuntu basiert, aber darum geht es nicht: es geht darum, dass Mint mit einer neuen Oberfläche und einigen Modifikationen, die sich Cannonical ruhig mal anschauen sollte, erfoglreicher ist als Ubuntu selbst ...

Durch Wiederholung wirds auch nicht wahrer.

Was ist denn wahr? Bin ich einfach fehlinformiert? Dann klärt mich auf, und alles ist in Ordnung ...

Nenne doch mal bitte Beispiele, wo openSuSe besser ist.

Kenne keins ...

Du musst Probleme haben.......

^^

mfg, Lukas

glasenisback

Avatar von glasenisback

Anmeldungsdatum:
20. November 2011

Beiträge: 1603

root Luk-As schrieb:

Was ist denn wahr? Bin ich einfach fehlinformiert? Dann klärt mich auf, und alles ist in Ordnung ...

Hat er doch. Distrowatch ist keine verlässliche Quelle für mögliche Benutzerzahlen.

Zudem wird Cinnamon immer überflüssiger, da es mit dem neuen Classic-Mode von GNOME3 eine nahezu identische Benutzeroberfläche gibt, die wenigstens auch im Kern (GNOME-Shell und Mutter) weiterentwickelt wird und bei der nicht nur am Javascript-Code herum"gefrickelt" wird. Cinnamon ist beim Unterbau nämlich immer noch auf dem Stand von GNOME 3.2 und alle Verbesserungen die während dieser Version in GNOME eingeflossen sind (Genauer gesagt der GNOME-Shell und dem Fenstermanager Mutter), sind nicht in Cinnamon (Dem GNOME-Shell-Fork) und Muffin (Dem Fork von Mutter) gelandet.

hoerianer

Anmeldungsdatum:
14. August 2012

Beiträge: 3156

root Luk-As schrieb:

Nenne doch mal bitte Beispiele, wo openSuSe besser ist.

Kenne keins ...

Du hast doch geschrieben, ich zitiere:

Ich würde mir von Ubuntu wünschen, dass sie nicht so viel experimentieren und Neues erfinden, sondern lieber Bestehendes im Detail verbessern, so wie zB OpenSuSe...

Also, bitte Beispiele!