staging.inyokaproject.org

Standard-Filemanager in ubuntu 16.10 ist SCHRECKLICH langsam

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 16.10 (Yakkety Yak)
Antworten |

Benno-007

Anmeldungsdatum:
28. August 2007

Beiträge: 29240

Ich konnte mit NTFS durch bloßes Kopieren meinen einen von zwei Kernen a 2,7 Ghz problemlos auf 100% CPU-Last treiben. Nicht vermuten, sondern mit top messen, zudem, wenn man schon solche Kaliber fährt. Mit Taste 1 alle CPU-Kerne auflisten! Mehr als 100% geht halt nicht → Performanceeinbruch.

scuba

Avatar von scuba

Anmeldungsdatum:
7. März 2007

Beiträge: 966

Hai ViennaTom,

ein 'anderer' Dateimanager für einen schnellen Test könnte Bsp. mc sein. Der ist schnell installiert, da ist kein "Ballast" der irgendwas ausbremst und könnte vielleicht zeigen ob ein wechsel zu einem alternativen Dateimanager sinnvoll ist.

LG und Blubb

ViennaTom

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
28. Dezember 2014

Beiträge: Zähle...

Was kann top in meinem Fall, das "Aktivitätsmonitor" nicht kann? Midnight Commander werde ich mir ansehen - sieht mir "Textmodus"-like aus. Denke zwar nicht, daß auf meinem System die graphische Fensterdarstellung den file manager ausbremst (evtl. die Vorschaubildchen?), aber das werden wir ja sehen.

Ich denke meine Lösung wird so aussehen, daß ich mit der Kombination [Schnellerer file manager & Besseres file system & Schnellere Festplatte & Niedrigerer Füllgrad] in jedem Fall einen Vorteil sehen werde, auch wenn nur 2 oder 3 der 4 Massnahmen greifen. Midnight Commander werde ich bald ausprobieren - die anderen Dinge hängen an der Backup Plus Fast Portable, welche ich offenbar aus den USA importieren muss, da sie bei uns fast doppelt so teuer ist...

Benno-007

Anmeldungsdatum:
28. August 2007

Beiträge: 29240

top ist das Standardtool im Terminal, welches wahllosen Tools im Desktop vorzuziehen wäre, insbesondere beim Austausch in Textforen - gemeinsame Sprache wie Englisch, Bilder ungeeignet, Monitore verbraten oft selber 40% eines Kerns und mehr.

Bei top kann man prima alle Kerne auflisten und auch auf ntfs-3g (mount o.ä.) achten. Aber ansonsten kannst du für dich nehmen, was du willst - aber du prüfst es ja eh nicht bzw. verzichtest sowieso auf NTFS. Ansonsten halt überhaupt mal ein Werkzeug in die Hand nehmen anstatt sich in Tooldiskussionen zu werfen.

neo-linux

Avatar von neo-linux

Anmeldungsdatum:
24. Oktober 2006

Beiträge: Zähle...

Was man noch bedenken sollte wenn man eine externe HDD in ein anderes Format als NTFS oder FAT32 formatieren will, dass man die Festplatte nicht z:b. für den Anschluss an TV oder ähnliches gebrauchen kann. Die können nämlich in der Regel nichts anderes lesen. Also wenn man sie auch als Film und Musikarchiv benutzt um sie über einen normalen Player am TV oder Bluray anzuschließen. dann nur im Standard Format. Beim Raspberry Pi ist das vermutlich anders, denn der läuft ja über Linux.

ViennaTom

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
28. Dezember 2014

Beiträge: 45

Das is mir schon klar, daß man meist nur FAT32 oder FAT32 und NTFS für solche Geräte nehmen kann, ist mir aber egal, dafür habe ich Sticks, auf welche mal kurz die Fotos rüberkopiert werden, wenn ich sie am TV zeigen will, etc... HAbe soeben mc installiert und ausprobiert. Da ich heute keine Dateioperationen wie Verschieben etc. zu machen habe, und nicht unnötig testfolder verschieben will, kann ich nur über die Geschwindigkeit beim "Ordner Reinladen" berichten - diese ist WESENTLICH besser als bei Nautilus. Maus kann ich auch verwenden - denke der mc is ein nettes Tool, mit dem ich mich vl. anfreunden werde. Werde weiter berichten...

ViennaTom

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
28. Dezember 2014

Beiträge: 45

Lade grade einen grossen Ordner in Nautilus, der braucht wirklich minutenlang fast 100% CPU according to top, An 2ter Stelle, bei ca. 5% CPU liegt "mount.ntfs". Werde das jetzt noch mit mc vergleichen, aber ich denke, Nautilus ist zum Vergessen...

Seebär

Avatar von Seebär

Anmeldungsdatum:
2. Mai 2009

Beiträge: 827

ViennaTom schrieb:

...aber ich denke, Nautilus ist zum Vergessen...

Nautilus wurde über die Jahre so kastriert, dass man damit nicht arbeiten kann: kein Dualpane mode mehr u.v.a.m. Was auch immer der Unfug soll. Zusätzlich -wie du gemerkt hast- ist er nicht die Rakete. Auch und gerade bei remote-Zugriffen und großen Dateimengen -das haste noch nicht mal- spackt "er" schon mal. Ich selbst nutze Mate und den dortigen Fork Caja. Besser, aber auch nicht Formel-1. Neben mc -der speed kommt nicht von weniger grafischem Firlefanz sondern von besserem Dateihandling- ist Double Commander eine Alternative. Kannste dann auch gleich nen Wikiartikel dazu schreiben

ViennaTom

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
28. Dezember 2014

Beiträge: 45

Sieht so aus, als daß man in diesem Forum als Nicht-Linux-Profi sehr gute hilfreiche Tips bekommt 😉

Benno-007

Anmeldungsdatum:
28. August 2007

Beiträge: 29240

Das wird, wie gesagt, am NTFS liegen, wiederhole den Nautilus-Test doch mal mit z.B. ext4. Ansonsten mal PCManFM wie in Lubuntu testen, startet und reagiert zumindest extrem flink auf der Oberfläche. Da kann man auch mal CPU messen.

Developer92 Team-Icon

Avatar von Developer92

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2008

Beiträge: 4101

Benno-007 schrieb:

Das wird, wie gesagt, am NTFS liegen, wiederhole den Nautilus-Test doch mal mit z.B. ext4.

Nein, das liegt schon ziemlich sicher an Nautilus. Ich bin begeisterter Gnome-User, aber auch hier hängt Nautilus gerne mal bei größeren Dateimengen, trotz SSD und guten Dateisystemen (btrfs, ext4).

Seebär

Avatar von Seebär

Anmeldungsdatum:
2. Mai 2009

Beiträge: 827

Benno-007 schrieb:

Das wird, wie gesagt, am NTFS liegen

Man muss nicht immer recht haben wollen. Wie ich schon und nun auch Developer92 schrieb: großen Dateimengen ist das Thema. Just heute einen Folder mit > 30K Files geöffnet: loopt ewig, nicht nutzbar. DoubleCommander: braucht nicht mal 2 Sekunden. Wir reden immer von ext4 o.ä. Nix NTFS.

Benno-007

Anmeldungsdatum:
28. August 2007

Beiträge: 29240

ViennaTom schrieb:

Lade grade einen grossen Ordner in Nautilus, der braucht wirklich minutenlang fast 100% CPU according to top, An 2ter Stelle, bei ca. 5% CPU liegt "mount.ntfs". Werde das jetzt noch mit mc vergleichen, aber ich denke, Nautilus ist zum Vergessen...

Dann sollte der Themenersteller das benutzte Dateisystem mal erklären, denn hier steht ntfs. Und das ZIEHT.

Developer92 Team-Icon

Avatar von Developer92

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2008

Beiträge: 4101

Benno-007 schrieb:

Dann sollte der Themenersteller das benutzte Dateisystem mal erklären, denn hier steht ntfs.

Das wissen wir doch schon längst, deshalb arbeiten wir ja an einer entsprechenden Lösung. Siehe vorherige Beiträge.

Benno-007

Anmeldungsdatum:
28. August 2007

Beiträge: 29240

Offenbar nicht:

Seebär schrieb:

Wir reden immer von ext4 o.ä. Nix NTFS.

Also vielleicht selber mal lesen. Wozu hab ich es extra zitiert, worauf ich mich beziehe?