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Kätzchen
Anmeldungsdatum: 1. Mai 2011
Beiträge: 7130
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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Nur mal so, da hier schon wieder die Downloadseite erwähnt wird: Die Ubuntu-ISOs werden seit Jahr und Tag auf http://releases.ubuntu.com gehostet, da gibt es weder "Spenden"aufrufe noch Totenköpfe...
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Steffen_FG
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 11. Juni 2008
Beiträge: 1449
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stfischr: ....fange ich nicht an ihn grundlos in Foren zu verleumden.
Verleumden... alter Schwede... gehts eigentlich noch? Da kann ich ja dankbar sein, dass du nicht "umgebracht" geschrieben hast, oder wie? Dazu noch "grundlos"... der Typ hat eine Steilvorlage gebracht. Für mich Grund genug. Und, sorry, aber ich lege für mich fest, was für mich grundlos ist und was nicht. Ist recht interessant, was hier passiert, wenn so heilige Kühe geschlachtet werden. Ja, ich kann Dogmatiker nicht leiden. Stallman ist einer. Und eine heilige Kuh, die ab und an geschlachtet werden muss. Ich werde es wieder tun, bei Gelegenheit.
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diesch
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2009
Beiträge: 5072
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Steffen_FG schrieb: Meiner Meinung nach ist vieles was Stallman tut und sagt, einfach nur überbewertet. Ich kann mich an nix erinnern, das auf sein Betreiben hin zum Fortschritt in freier Software beigetragen hätte - und würde mich hier gern eines besseren belehren lassen.
Von RMS stammt die Idee der freien Software, er ist der Gründer des GNU-Projekts und an vielen GNU-Projekten als Autor beteiligt (z.B. GCC, Emacs, ...). Grob gesagt ist RMS für freie Software, was Torvalds für Linux ist (ja, der Vergleich hinkt etwas). Ich persönliche finde seine Vision von einer Welt, in der alle Software frei ist, sehr erstrebenswert. Seine Art, alle unfreie Software zu verteufeln, halte ich aber nicht für konstruktiv. Meiner Meinung nach sollte jeder Benutzer die Wahl haben, welche Software er benutzen will, und freie Software muss dann durch ihre Qualität oder andere, für den Benutzer direkt wahrnehmbaren Vorteile überzeugen. Man ist eh gerade mal wieder dabei, Ubuntu in die schwarze Peter Ecke zu drücken... Da Stallman ja von Luft und Liebe lebt (also nicht bezahlt wird) ist das auch alles Zufall.
Soweit ich weiß, lebt er von seinen Büchern und Vorträgen. Wie oben schon angedeutet, sieht es für mich so aus, als würde es eine neue Spaltung oder ein Abdriften verschiedener Richtungen in Linux geben. So wie es eben schonmal mit Android geschehen ist. Da hat Stallman auch gewettert, wie evil das alles sei...
Ich sehe keine Spaltung. Auf dem Desktop geht nach gut 10 Jahren die Vorherrschaft von GNOME und KDE ihrem wohl verdienten Ende entgegen, das ist alles. Ich denke aber, dass es in Wahrheit um mehr geht, als um diese blöde Lens. Es geht um Stimmungsmache, darum, diesen Erfolg zu verhindern.
Das sehe ich nicht so. Es geht RMS um seine kompromisslosen Auffassung von Freiheit und Privatsphäre, die er für sich selbst auch so lebt. Ich persönlich teile diese Auffassung so nicht, aber ich respektiere sie, und ich halte es für wichtig, dass es Menschen gibt, die diese Idee mit der Radikalität und auch mit der Polemik von RMS verteidigen.
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Renate55
Anmeldungsdatum: 13. Januar 2009
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Kätzchen schrieb:
Mich würden mal offizielle Zahlen interessieren was/wie viel Canonical wodurch einnimmt!
Mich auch und besonders bei dieser Shopping Lense. Statt einer gesuchten Anwendung Kaufergebnisse 😕 . Selbst ohne Datenschutzbedenken stört dieses Stück Software einfach und das ohne wie bei sonstigen Popups das Blaue vom Himmel zu versprechen und so zum tatsächlichen Kauf zu manipulieren. Sie erzielen bei Canonical nur Einnahmen, wenn gekauft wird.
Es ist auf jeden Fall übertrieben, Ubuntu insgesamt als Spyware zu bezeichnen, nur weil die Shoppinglense 🙄 Spyware ist. So ein Fundi wie Stallman, der seine Meinung nie ändert ist allerdings kaum bestechlich, selbst wenn er mit irgendwas auch sein Geld verdient. Ich meine, daß seine Kritik bei der Zielgruppe, die Ubuntu nutzt kaum etwas bewirkt. Mit Stallmans Ansicht kann man sich keine Distri mehr guten Gewissens installieren. Auch bei Debian ist es etwas umständlicher möglich, proprietäre Software zu installieren. Diese Shopping-Lense-Spyware ist allerdings nur bei Ubuntu und Unity.
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stfischr
Anmeldungsdatum: 1. März 2007
Beiträge: 19197
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Steffen_FG schrieb: Verleumden... alter Schwede... gehts eigentlich noch?
Was ist das denn sonst? Dahingehend kann ich Herrn Stallman und die Leute, die ihn für diese waghalsigen Thesen bezahlen.
Dazu noch "grundlos"... der Typ hat eine Steilvorlage gebracht. Für mich Grund genug. Und, sorry, aber ich lege für mich fest, was für mich grundlos ist und was nicht.
Gut es gibt auch Menschen, die andere umbringen, nur weil sie schief angeschaut wurden, von daher will ich mal das Grundlos zurücknehmen. Ist recht interessant, was hier passiert, wenn so heilige Kühe geschlachtet werden.
Du rennst aber mit wildem Blick und Grinsen und ner Kettensäge über die Weide und schreist laut herum, wie böse die Kuh doch gerade gemuuuuhhht hat. Sieht nicht gerade vertrauenerweckend aus.
Ja, ich kann Dogmatiker nicht leiden. Stallman ist einer.
Das ist doch kein Problem, man kann ja trotzdem sachlich diskutieren statt Unterstellungen und Lügen zu verbreiten. borish schrieb: Wenn man allerdings ein "freies" OS im Sinne der FSF installieren möchte, sieht die Auswahl sehr mager aus http://www.gnu.org/distros/free-distros.html. Noch nicht mal Debian ist dabei, weil die FSF es als unfrei betrachtet http://www.gnu.org/distros/common-distros.
Das stimmt nicht, sie betrachten es nicht als unfrei, sie sind aber dagegen unfreie Software mit im Repro anzubieten. Ob man RMS nun zustimmen möchte oder nicht - mit Ubuntu kann ich Texte schreiben, Mails lesen, im Internet einkaufen, Musik hören. Mit den Erzeugnissen der FSF kann ich nichts davon. Das ist, was für mich an Ende zählt.
Das ist aber eine spezielle Schwäche deinerseits, wenn du das mit den gelisteten Distros nicht hinbekommst. Prinzipiell ist es damit genauso einfach. diesch schrieb: Das sehe ich nicht so. Es geht RMS um seine kompromisslosen Auffassung von Freiheit und Privatsphäre, die er für sich selbst auch so lebt. Ich persönlich teile diese Auffassung so nicht, aber ich respektiere sie, und ich halte es für wichtig, dass es Menschen gibt, die diese Idee mit der Radikalität und auch mit der Polemik von RMS verteidigen.
Besser hätte ich es auch nicht sagen können.
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Lsf_Lf
Anmeldungsdatum: 27. September 2010
Beiträge: 2159
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diesch schrieb: Steffen_FG schrieb: Meiner Meinung nach ist vieles was Stallman tut und sagt, einfach nur überbewertet. Ich kann mich an nix erinnern, das auf sein Betreiben hin zum Fortschritt in freier Software beigetragen hätte - und würde mich hier gern eines besseren belehren lassen.
Von RMS stammt die Idee der freien Software, er ist der Gründer des GNU-Projekts und an vielen GNU-Projekten als Autor beteiligt (z.B. GCC, Emacs, ...). Grob gesagt ist RMS für freie Software, was Torvalds für Linux ist (ja, der Vergleich hinkt etwas). Ich persönliche finde seine Vision von einer Welt, in der alle Software frei ist, sehr erstrebenswert. Seine Art, alle unfreie Software zu verteufeln, halte ich aber nicht für konstruktiv. Meiner Meinung nach sollte jeder Benutzer die Wahl haben, welche Software er benutzen will, und freie Software muss dann durch ihre Qualität oder andere, für den Benutzer direkt wahrnehmbaren Vorteile überzeugen.
Das ist auch eine gute Idee und ein hehres ziel, keine Frage. Ich denke mal das jeder Mensch auf der Welt Frieden will. Nur ist die Welt nicht so einfach, nicht alle Entwickler stellen ihre Arbeit samt Ergebnis derselben der Allgemeinheit Kostenlos zur Verfügung. Der eine tut es, der andere möchte für seine Arbeit Geld sehen … von Luft und Liebe kann niemand leben. Kein Mensch kann von MS verlangen/erwarten, das er sein Privatvermögen auf immer und ewig nach Ubuntu wirft. Das sollte auch am Stallman nicht vorbei gegangen sein. Canonical' s (MS) Kohle war und ist es was das kräftig unterstützt und die Community samt der vielen Aktivisten tun ihr' s dazu. Beider Arbeit zusammen hat Ubuntu hervor gebracht und zu dem gemacht was es ist. Mir graut vor dem Gedanken, das Canonical (MS) eines Tages mal sagt, "ihr (Community) denkt ihr könnt es besser, na dann macht mal" (…). Bei openSUSE kann man sich anschauen was passiert wenn die Community meint ein Projekt selbst führen zu können. 😉
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diesch
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2009
Beiträge: 5072
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Lsf Lf schrieb: Das ist auch eine gute Idee und ein hehres ziel, keine Frage. Ich denke mal das jeder Mensch auf der Welt Frieden will. Nur ist die Welt nicht so einfach, nicht alle Entwickler stellen ihre Arbeit samt Ergebnis derselben der Allgemeinheit Kostenlos zur Verfügung. Der eine tut es, der andere möchte für seine Arbeit Geld sehen … von Luft und Liebe kann niemand leben. Kein Mensch kann von MS verlangen/erwarten, das er sein Privatvermögen auf immer und ewig nach Ubuntu wirft. Das sollte auch am Stallman nicht vorbei gegangen sein.
RMS verlangt nicht, dass mit freier Software kein Geld verdient wird - er fordert sogar explizit dazu auf, mit dem Vertrieb von freier Software Geld zu verdienen. Im konkreten Fall kritisiert er bei Ubuntu zwei Dinge:
Dass ungefragt Daten an Canobn ical und andere Firmen übertragen werden Dass Canonical mit einer Firma Geschäfte macht, die auf DRM setzt und Benutzerrechte sehr stark einschränkt
Ich halte seine Kritik prinzipiell für berechtigt, kenne allerdings im Gegensatz zu RMS zwischen schwarz und weiß auch noch ein paar Zwischentöne.
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Newubunti
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2008
Beiträge: 5149
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Steffen_FG schrieb: Ist recht interessant, was hier passiert, wenn so heilige Kühe geschlachtet werden. Ja, ich kann Dogmatiker nicht leiden. Stallman ist einer. Und eine heilige Kuh, die ab und an geschlachtet werden muss. Ich werde es wieder tun, bei Gelegenheit.
Die Beweggründe Stallmans spielen für mich überhaupt keine Rolle und ebensowenig, ob er Dogmatiker ist oder nicht. Es geht darum, ob das was er sagt richtig ist oder nicht. Denn nur weil jemand tatsächlich oder möglicherweise Dogmatiker ist, bedeutet dies nicht, dass er mit seinen Argumenten stets unrecht hat. Ich konnte Marc Shuttleworth in seiner Argumentation bezüglich der Entwicklung von Ubuntu soweit immer recht gut folgen, aber bezüglich der Shopping-Lense hat er sich bei mir mit seiner diesbezüglichen Argumentation absolut lächerlich gemacht. Oder - das will ich noch gar nicht mal ausschließen - er wollte eine Diskussion darüber provozieren, wie die Anwender auch finanziell bereit sind, etwas an Canonical zurückzuzahlen. Wenn Canonicals Antwort dabei am Ende der Weg der kommerziellen Linsen sein sollte, dann werde ich mich von Ubuntu verabschieden, weil ich das eben auch als das vorinstallieren von Spyware betrachte. Das ungefragte Unterschieben von Software, die irgendwo hin irgend etwas überträgt, ohne dass das für den Nutzer erst mal offensichtlich wird, erfüllt für mich diesen Tatbestand eindeutig. Außerdem war diese Art der Vorinstallation auch mein persönlicher Beweggrund, mich weitestgehend von Windows zu verabschieden, weil es da heute nämlich fast keine kostenlose Software gibt, die nicht irgend etwas mehr oder weniger dreist mit installiert oder bei einem Udpate mit installieren möchte. Auch diese Software lässt sich im Nachhinein immer deinstallieren, was für mich aber absolut nicht das Argument ist, das widerlegen würde, dass es sich dabei um Spyware- oder Spyware-ähnliche Software handelt. In userem Wiki steht im Artikel Sicherheitskonzepte vollmundig:
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Unter der Software, die über die Ubuntu-Quellen installiert werden kann (die jeden Anwendungsbereich abdeckt, aber unter Umständen nicht das eigene Lieblingsprogramm enthält), gibt es keine solchen Spionageprogramme.
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Sollte die Shopping-Lense oder auch ähnliche Linsen zukünftig endgültig in der Form in Ubuntu Einzug erhalten, dass sie ungefragt vorinstalliert sind, dann trifft die zitierte Aussage nicht mehr zu. Ich fände das schon eine ziemlich drastische Grenzüberschreitung. "Drastisch" deswegen, weil gerade die Paketverwaltung innerhalb von Linux-Distributionen einen vertrauenswürdigen Ruf zu verlieren hat. Die Paketverwaltung mit ihrer kontrollierten Software ist IMO eines der Killer-Argumente, die für Linux-Distributionen sprechen. Dieser Ruf wird hier ziemlich leichtfertig auf's Spiel gesetzt. Außerdem sehe ich dann schon ein Welle von solchen Linsen auf den Ubuntu-Nutzer zureiten. Ich finde es daher absolut legitim, wie Stallman, da drastisch darauf hinzuweisen. Die Person Stallman und dessen tatsächliche Beweggründe interessieren mich persönlich dabei nicht. Ich versuche mich in der Regel in Diskussionen mit den einzelnen Argumenten einer Person auseinander zu setzen. Daraus resultiert für mich, dass es völlig irrelevant ist, ob eine Person in der Vergangenheit auch schon falsch mit eigenen Argumenten lag oder nicht oder zuweilen auch "Schwachsinn" verzapft hat oder nicht. Gruß,
Martin
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Lsf_Lf
Anmeldungsdatum: 27. September 2010
Beiträge: 2159
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diesch schrieb:
RMS verlangt nicht, dass mit freier Software kein Geld verdient wird - er fordert sogar explizit dazu auf, mit dem Vertrieb von freier Software Geld zu verdienen. Im konkreten Fall kritisiert er bei Ubuntu zwei Dinge:
Dass ungefragt Daten an Canobn ical und andere Firmen übertragen werden Dass Canonical mit einer Firma Geschäfte macht, die auf DRM setzt und Benutzerrechte sehr stark einschränkt
Ich halte seine Kritik prinzipiell für berechtigt, kenne allerdings im Gegensatz zu RMS zwischen schwarz und weiß auch noch ein paar Zwischentöne.
Wie Du schon schreibst, ist die Welt nicht nur schwarz weiß. Ich halte diesen ganzen Patente Kram für eine Pest, man siehe sich nur diese unsäglich Schlacht zwischen Apple und Samsung an. Was da allein an Kohle für Anwälte verballert wird, wäre in einer Entwicklungsabteilung besser und effektiver aufgehoben. Nur wird das keiner abschaffen, nur weil ich und andere das gern so wollen. Ebenso ist es mit Ubuntu/Canonical' s Linse als Stein des Anstoßes für Stallman' s Aufruf zum Boykott. Der aus meiner Sicht völlig überzogen ist. Zum einen weil aus der Community genug druck kommt gegen dieses Art und Weiße des Einbaus dieses Ärgernisses, was immerhin zu einen schnellen Schwenk kurz vor dem Release von 12.10 führte und für künftiges weiteres Vorgehen diesbezüglich sorgen wird. Zum anderen ein Aufruf zum Boykott auch einen gewissen schaden anrichten kann der nicht nur Ubuntu/Canonical tritt, sondern auch die Community indirekt zu unrecht trifft. Nun sind die Ubuntu User es die anderen das erklären müssen, das es mit deaktivieren bzw deinstallieren dieser Linse in 12.10 getan ist wenn man diese Linse nicht nutzen mag. Ältere Ubuntu Versionen samt der aktuellsten LTS ebenso nicht betroffen, wie andere Desktops auf Ubuntu Basis. In einer gut sichtbaren Fußnote hätte er das auch so hervor heben können. Egal ob man Ubuntu mag oder nicht, Canonical hat auch gutes getan. Leider liest man das nicht so oft, meist mehr was für Bösewichte die doch so sind. Gäbe es Ubuntu nicht, wären Linux Systeme lange nicht so weit (vor allem auch bei Einsteigern) verbreitet.
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Keto
Anmeldungsdatum: 2. Oktober 2010
Beiträge: 231
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Ich denke schon, dass die Kritik Stallmans in ihren Grundfesten berechtigt ist, ich sehe jedoch nicht, wo die Shopping Linse Spyware ist. Wenn die Leute zu blind sind auf den Knopf "rechtlicher Hinweis" zu drücken dann tut mir das Leid, dann sind sie selbet Schuld. Wer auch nie die Privatsphäreeinstellungen durchsucht dem kaufe ich auch nicht ab sich um die Privatsphäre großartig zu kümmern.
Wenn ich Googles Suche öffne werden mich auch keine AGBs dargeboten oder ich darüber aufgeklärt welche Cookies gesetzt werden und welche Aufgabe sie haben. Genauere Einstellungen, welche Linse was darf und was sie macht wären wünschenswert, aber anscheinend wird daran bereits gearbeitet.
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Yanneck
Anmeldungsdatum: 25. September 2009
Beiträge: 1216
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Kätzchen schrieb: glasenisback schrieb: Das man (eh nur ganz kurz) einen klitzekleinen Totenkopf zu sehen bekommt wenn man beim offiziellen Download nicht spendet?
Welchen Totenkopf?
http://www.ubuntu.com/download/desktop/questions?distro=desktop&bits=32&release=latest Not now, take me to the download › http://www.ubuntu.com/sites/www.ubuntu.com/files/active/02_ubuntu/U1_/skull.png
Da ergeben sich ganz neue Motive.
- Bilder
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Andreas...
Anmeldungsdatum: 10. Januar 2011
Beiträge: Zähle...
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Das einzige was R.Stallman sagt ist das ubuntu nicht länger als freie Software bezeichnet werden kann,denn das würde der Freien Software Bewegung mehr schaden als nützen. ganzer Artikel https://www.fsf.org/blogs/rms/ubuntu-spyware-what-to-do Ubuntu Spyware: What to Do?
"If a sufficient part of our community's opinion leaders view this issue in personal terms only, if they switch the surveillance off for themselves and continue to promote Ubuntu, Canonical might get away with it. That would be a great loss to the free software community. We who present free software as a defense against malware do not say it is a perfect defense. No perfect defense is known. We don't say the community will deter malware without fail. Thus, strictly speaking, the Ubuntu spyware example doesn't mean we have to eat our words. But there's more at stake here than whether some of us have to eat some words. What's at stake is whether our community can effectively use the argument based on proprietary spyware. If we can only say, "free software won't spy on you, unless it's Ubuntu," that's much less powerful than saying, "free software won't spy on you." While you're at it, you can also tell them that Ubuntu contains nonfree programs and suggests other nonfree programs. (See http://www.gnu.org/distros/common-distros.html.) That will counteract the other form of negative influence that Ubuntu exerts in the free software community: legitimizing nonfree software."
recht hat er.
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ubuntill
Anmeldungsdatum: 15. Januar 2010
Beiträge: 124
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Achtung Senf! (nich persönlich nehmen, is schon spät und die Wickel senken das Hysteriefieber nich) Huijuijui, hier wird aber abgegangen, Mensch, Mensch, Mensch, Mädels jetzt bleibt doch mal bitte bei der Sache. Die ganze Diskussion bewegt sich mEn hier zwischen "Ubuntu hat viel getan, läuft gut, bietet Funktionalität, DAUs wirds wohl nich jucken, ist doch opt-out und Skype&Co läuft aber nich ootb unter GNU/XYOS" und "Alter, Amazon bei JEDER Dashsuche! PerDefault! Diesen Hammer nicht mal anständig ankündigen! Und kein opt-in!" Parteiergreif *wegduck*:
Also, nach allen mir bekannten Regeln des Anstandes (auch für Millardäre und DAUs), eventuell noch der schönen guten alten Tradition, aber wenigstens zumindest der Logik nach, schliesse ich mich den total hysterischen Panikmachern, Boykottaufrufern und sonstigen Übertreibern voller Überzeugung an und verkünde hiermit lauthals: Habt ihr sie noch alle? Was in Drei Engels Namen haben diese völlig haltlosen Argumente, dass es mit Spybuntu schon gehen wird/muss, mit dem zu tun was da abgezogen wurde? Wenn ein OS gratis, gut benutzbar, mein Liebling, die einzige Alternative für DAU-Bekannte und -Verwandte ist oder man selber nicht darauf verzichten möchte/kann, ist das ein völlig von dem Ereigniss abgetrennter Sachverhalt. Dass nämlich Mister Spendabel versucht auf die äusserst Unfeine einen äusserst fragwürdigen GlobalMulti durch meinen Volumentarif in mein Wohnzimmer einzuschleusen. Ich hätte für mein geliebtes Ubuntu wirklich alles und jeden Werbedesktophintergrund und Supersonderangebote ohne Ende im Live-Ticker akzeptiert, von meinem lokalen Biobauernhof oder meinetwegen auch von nem Orthopädiestrumpf-Großhandel oder Dildo- . . . Äh, Caseking, aber nich so Freundchen! Auch wenn man darauf wetten konnte, dass sowas versucht wird, hätte das gefälligst anständig erbettelt oder wenigstens nen freier videotauglicher Skypeersatz dazukompiliert werden müssen. Von den weniger Erschreckten, was ich jetzt nicht explizit mit Hirntot bzw. Prosiebenabgestumpft gleichsetzen will, hätte ich noch vor einem tröstenden "*DrückDich*" allerallerwenigstens echte Argumente erwartet wie: Na aber so ein bischen Spyware ist doch gut, das hält die Leute auf Trab, schweißt die Community zusammen, bringt Publicity, lockt Schrottfacegeschädigte an, mein Papa lernt so endlich "sudo apt-get uninstall", meine selbstgemachte Distri hat dafür jetzt 0,0000001/2 mehr Downloads im Jahr . . . whatever . . . aber nee, nur Abwiegelei und Hysteriezuweisungen und Tux muss es am Ende ausbaden. Stellt euch doch nur mal vor bei den gebührenfinanzierten Öffentlich-Rechtlichen gäbe es Werbung, oder bei jedem spannenden Filmmoment würde RonaldMcDonald erstmal nen übersteuerten Jingle bringen oder Apple wäre mit eurem Smartphonadressbuch verknüpft? Jeder vernünftige Mensch würde sofort begreifen, dass das doch nur in die Hölle auf Erden führen kann! Ich sage nur "Wehret den Anfängen", damit sich die tumbe Masse garnicht erst an solche Gottlosigkeiten gewöhnt! Und nein, ich fange jetzt nicht an mich total darüber aufzuregen was Werbung eigentlich ist (die schlimmste Pest seit BigBrotheriswatchingYou) und wer den Sch**ss eigentlich im Endeffekt bezahlt und ja, ich werde Ubuntu solange boykottieren bis sich Mark-Advertising-Shuttleworth per Werbespot dafür entschuldigt hat diese linke Nummer tatsächlich noch vor dem Weltuntergang abgezogen zu haben. Sö, und ich geh jetzt zum Prinzen und wenn er das Kind nich beim Namen nennen kann . . . dann kriegt er ein Amazontattoo dahin wos wehtut. . . PS: Ach du meine Güte, ich war gerade mal eben hier http://www.gnu.org/distros/free-distros.html . . . hat IRGENDJEMAND schon JEMALS von einem von den Teilen auch nur gehört??? Dieses eine Logo, das erinnert eher an *zensored* mit *zensored* o_O Oh, dem Herrn sei dank haben wir noch genügend proprietär denkende Menschen. Allein der Anblick der ersten 100 Forks auf Distrowatch stimmt mein Herz so warm und glücklich, diese Liebe, Verständigung und Weitsicht die zwischen den Menschen, äh, entschuldigt "Entwicklern" herrschen muss, dass die die Zeit haben alle halbe Jahre aus jedem verdammten "Projekt" einen eigenen Morks zu bilden, ganz großes Kino . . . und wenn der letzte Computer auf Erden ohne UEFI in der postsolaren Wasserwüste nach seinem User schreit wird er erkennen, dass er doch NUR einen filesharingfähigen Browser wollte, Rythmbox es endlich schaffen soll ohne Script einen einzelnen Track zu loopen, Arch nicht schwimmen kann und Peppermint nicht essbar ist . . . naja, wenigstens ist dann über alle "Abhängigkeiten" hinweg in jeder "großen" Distri eine Kaufhofapp deinstallierbar, weil sich das am Markt ja so bewährt hat . . . kotz Nachti allerseits und schlaft lecker
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Andreas...
Anmeldungsdatum: 10. Januar 2011
Beiträge: 29
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ubuntill schrieb: Und nein, ich fange jetzt nicht an mich total darüber aufzuregen was Werbung eigentlich ist (die schlimmste Pest seit BigBrotheriswatchingYou) und wer den Sch**ss eigentlich im Endeffekt bezahlt und ja, ich werde Ubuntu solange boykottieren bis sich Mark-Advertising-Shuttleworth per Werbespot dafür entschuldigt hat diese linke Nummer tatsächlich noch vor dem Weltuntergang abgezogen zu haben.
...wenn du Ubuntu boykottierst, was nutzt du statt dessen? Würde mich interessieren. Gruß Andreas
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