'tach zusammen,
ich glaube es ist mir tatsächlich gelungen, mit wenigen Handgriffen hier ein derartiges Chaos angerichtet zu haben, daß wohl ein "Wiederherstellen des Auslieferungszustandes" notwendig ist... und bisher haben mich nur sportlicher Ehrgeiz und eine recht hohe Frustrationsschwelle davon abgehalten, einfach ein recovery durchzuführen.
Ausgangssituation:
Samsung Laptop mit 120GB Sata Festplatte. Samsung liefert den Rechner mit 3 Partitionen aus, zwei unter Vista sichtbare und eine "unsichtbare" Recovery-Partition. Gparted liefert nun folgende Informationen:
/dev/sda1 ntfs /media/recovery bootflag /dev/sda2 ntfs /media/disk-1 (hier liegt das "richtige" Vista) /dev/sda3 ext3 /target (hier war/soll wieder hin Ubuntu)
Bei der ersten Installation war Ubuntu so freundlich, Grub zu installieren und sich in der Reihenfolge des boot-Menüs an die erste Stelle zu schreiben (was ich nun gar nicht mehr so freundlich oder sinnvoll finde 😉 ). Aus technischen Gründen, die an dieser Stelle keine Rolle spielen dürften, war ich "gezwungen" (ich habe eben nicht immer Sportsgeist), Ubuntu zu entfernen (um es später wieder neu aufzusetzen). Also mit Gparted Ubuntu gelöscht und die Vista-DVD eingelegt...
Tscha, leider gehört Samsung zu den Herstellern, die die eigene Systemwiederherstellung besser finden, als die von Vista vorgesehene Reparaturkonsole und die DVD bot als einzige Option die komplette Neuinstallation an, fixmbr konnte also nicht ausgeführt werden und dies hat nun wiederum zur Folge, daß der Startvorgang mit "Grub Error 17" abbricht.
Mit "Supergrub" habe ich dann den MBR neu geschrieben. Allerdings scheitert SG an Samsungs merkwürdiger Partionierung und der Rechner startet nur noch in der Reparaturumgebung von Samsung auf sda1. Und in dieser Reparaturumgebung tricksen sich die Programmierer von Samsung nun selber aus, denn ihre eigene Software kommt mit der Partionierung nicht klar und schreibt den neuen MBR ebenfalls nur so, daß der Rechner immer in der Reparaturumgebung startet.
Ich bin dann auf die Idee gekommen, einfach Ubuntu wieder zu installieren (hatte ich ja eh vor), Grub würde alle installierten Systeme erkennen, ich hätte wieder ein boot-Menü und ich könnte Vista wieder starten. Falsch gedacht, die Installation bricht mit dem "schweren Fehler" ab, daß Grub nicht geschrieben werden kann...
Einer meiner nächsten Versuche wäre nun, sda1 mit dem Recovery-Krempel zu löschen (braucht eh kein Schwein) und Supergrub noch einmal zu starten, eigentlich sollte SG nun das "richtige" Vista auf sda2 finden und den MBR entsprechend neu schreiben oder mache ich an dieser Stelle einen Denkfehler?
Ich könnte auch versuchen, mit Gparted die bootflag auf sda2 zu setzen.
Da auf dem Rechner nix wirklich wichtiges ist und ich mit dem Rechner auch kein Geld verdienen muß, ist dies also kein unglaublich dringender "Hilferuf" sondern eher die Frage, ob jemand noch eine Idee hat (bzw. einen Hinweis darauf, an welcher Stelle ich einen Denkfehler mache). Es widerstrebt mir, den plumpen Weg der Neuinstallation zu gehen, "Machensema 'nen recovery!" habe ich oft genug selbst zu geplagten notebook-Besitzern gesagt, das muß doch eleganter gehen... sportlicher Ehrgeiz halt 😉
Gruß
Micha