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nemene
Anmeldungsdatum: 5. Dezember 2012
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Hallo! Grundlage meines Anliegens ist der Wunsch, eine CD-Sammlung (.wav-Format) verlustbehaftet ins .mp3 oder .aac-Format und verlustfrei ins .flac-Format (zeitsparend, deshalb parallel) gerippt zu kopieren. Hierzu diese Aussage zur Audiodatenkompression.
Eine MP3-Datei mit einer Bitrate von ~128 kBit/s klang 1997 noch sehr bescheiden. Die versprochene CD-ähnliche Qualität wurde damals noch nicht erreicht. Im Jahre 2005, so belegen aktuelle Hörtests[2], bietet der Encoder LAME für dasselbe Format bei ~128 kBit/s für die deutliche Mehrheit der Hörer bereits eine transparente, also von der Originalaufnahme nicht unterscheidbare Qualität. Eine vergleichbare Qualität ist mit dem AAC-Format laut einem Hörtest von August 2007[3] bereits mit 96 kBit/s zu erreichen.
Dies lässt mich das zuerst angedacht zu verwendende .mp3-Format überdenken; bin also auf der Suche nach einem geeigneten Tool, welches einlesend .wav und ausgebend .aac und .flac-Format beherrscht. Da käme XFCA in Frage, siehe Audiodateien umwandeln (Abschnitt „xcfa“) und CD auslesen. Alleine ein kleines Problem betreffs .aac-Format hindert den Erfolg, siehe Abbild mit Fehlermeldung Das externe Programm Extraktion fehlt.
Wo ist das? Nachinstallierbar? (Synaptic-Suche erfolglos.) Eventuell sind die Wiki-Artikel (der Realität) anzupassen. EDIT Dies das Thema nicht eindeutig erhellend aus faac; ein Praktiker ist hier gefragt.
faac ist ein Codec, welcher verlustbehaftet in das AAC-Format konvertiert. AAC ist Teil der MPEG-2 und MPEG-4 Spezifikation und kommt u.a. auf Apple-Geräten zum Einsatz. Im Vergleich zu MP3 sind mittels AAC bei gleicher Datenrate in der Regel bessere Qualitäten des komprimierten Audiomaterials erreichbar.
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Developer92
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2008
Beiträge: 4101
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Wenn ich das richtig interpretiere fehlt bei dir lediglich das Paket „faac“. Ich würde das einfach mal nachinstallieren: sudo apt-get install faac Dann XFCA neu öffnen und sehen ob das klappt.
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nemene
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 5. Dezember 2012
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Scheinbar liegt es daran nicht, faac ist vorhanden, zeige Terminal:
ali@puta:~$ sudo apt-get install faac
[sudo] password for ali:
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
faac ist schon die neueste Version.
0 aktualisiert, 0 neu installiert, 0 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert.
ali@puta:~$ und 3 Abbilder:
(Synaptic) faac
Xcfa (unter Extras → Sichtbare Felder sind Play, Wavepack, Ogg, M4a und Musepack entfernt worden, wegen Übersichtlichkeit)
Einstellungen
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Developer92
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2008
Beiträge: 4101
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nemene schrieb: Scheinbar liegt es daran nicht, faac ist vorhanden, zeige Terminal:
Eher, dass es bereits installiert ist:
ali@puta:~$ sudo apt-get install faac
[sudo] password for ali:
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
faac ist schon die neueste Version.
0 aktualisiert, 0 neu installiert, 0 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert.
ali@puta:~$
Dann kann ich dir leider nicht weiter helfen, tut mir leid.
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nemene
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 5. Dezember 2012
Beiträge: 389
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Danke schön! Der Terminal-Durchlauf sollte nur mit letzten, eventuell bestehenden Unklarheiten aufräumen. Bereits vor Jahren hat XFCA Fragen aufgeworfen, bezüglich .aac-Format und andere mehr, ob diese aber hier oder anderswo zur Diskussion gestellt worden sind, möchte ich aktuell nicht weiter recherchieren. Vorteilhafter ist, diese Problematik erst mal bis (voraussichtlich) 17.ten April (14.04 LTS) zurückzustellen und darauf zu hoffen, dass sich diese in Rauch auflöst. Installiere gerade die neue Beta2-Version, so ist möglich, auch vorher schon weitere Aussagen machen zu können!? Nun möchte ich aber auch noch meinem Ärger und der Verwunderung Ausdruck geben, das einerseits dieses ganze Angebot an Be-/Verarbeitungssoftware von Audiodateien (Sound Converter, SoundJuicer, soundKonverter, XFCA u.a.m. m.E. mangelhaft und unzulänglich ist, dann auch, dass die Thematik scheinbar auf so wenig Interesse stößt. So hätte ich mir doch mal eine (andere) Aufnahme analog meiner bezüglich der -aac-Problems gewünscht (und erwartet).
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rklm
Projektleitung
Anmeldungsdatum: 16. Oktober 2011
Beiträge: 13242
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nemene schrieb:
Nun möchte ich aber auch noch meinem Ärger und der Verwunderung Ausdruck geben, das einerseits dieses ganze Angebot an Be-/Verarbeitungssoftware von Audiodateien (Sound Converter, SoundJuicer, soundKonverter, XFCA u.a.m. m.E. mangelhaft und unzulänglich ist, dann auch, dass die Thematik scheinbar auf so wenig Interesse stößt.
Schau doch mal bei Ubuntu Studio - vielleicht sieht es da besser aus.
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Developer92
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2008
Beiträge: 4101
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nemene schrieb: Nun möchte ich aber auch noch meinem Ärger und der Verwunderung Ausdruck geben, das einerseits dieses ganze Angebot an Be-/Verarbeitungssoftware von Audiodateien (Sound Converter, SoundJuicer, soundKonverter, XFCA u.a.m. m.E. mangelhaft und unzulänglich ist, dann auch, dass die Thematik scheinbar auf so wenig Interesse stößt.
Das ist nicht unbedingt der Fall. Ich selbst habe meine ganze Musiksammlung sowohl im mp3 als auch im flac-Format vorliegen, allerdings verwende ich für die Konvertierung keine GUI-Programme sondern ffmpeg. Die Konvertierung erfolgt dabei zum Beispiel so: ffmpeg -i eingabedatei -qscale 0 ausgabe.mp3 Btw, ich seh gerade ich habe deinen vorherigen Post missverstanden, du hattest ja bereits geschrieben, dass faac installiert ist. Mein Fehler.
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nemene
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 5. Dezember 2012
Beiträge: 389
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rklm schrieb: Schau doch mal bei Ubuntu Studio - vielleicht sieht es da besser aus.
Da hast Du etwas falsch verstanden, macht aber nichts, der Tip koennte spaeter noch brauchbar sein. Die von mir bemaengelte Be-/Verarbeitungssoftware von Audiodateien bezieht sich vorrangig bzw. momentan einzig nur auf jene, mit der Audiodateien zu konvertieren sind.
Grundlage meines Anliegens ist der Wunsch, eine CD-Sammlung ... gerippt zu kopieren.
Das ist selbstredend Unsinn (berichtige ich somit), soll lauten konvertiert zu kopieren (da die Original-CD's anderweitig Verwendung finden sollen), da bekanntlich rippen kopieren bedeutet.) Nun zu ffmpeg. Einmal arbeite ich ungern ohne graphische Oberflaeche (es gibt deren, habe das bereits gesehen), so oder anders, augenscheinlich waere eine Hinwendung aber mit weiterem Einarbeitungsaufwand verbunden (nicht dass ich diesen im Hinblick auf optimale Resultate scheuen wuerde bzw. zu einem spaeteren Zeitpunkt werde). Eine Frage Developer92: Warum hast Du anstatt nach MP3 nicht ins AAC-Format konvertiert? Soweit ich die Angelegenheit blicke (aus diversen Skripten), sind zwar mit beiden hoechste Standards (was unser Hoervermoegen angeht) moeglich, dieselben mit letzterem aber platzsparender anzulegen. OT Schreibe Euch direkt von der vordersten Front (14.04 Daily Build), es zuckelt noch etwas und benimmt sich manchmal ungewohnt, aber soweit ist's schon unverkennbar Ubuntu, aber eben klicki-bunti, was ich gar nicht mag. So ist (heute noch) auf der Menueleiste unter dem Software-Center direkt Amazon angesiedelt (was ich persoenlich als boesartige Verirrung betrachte) - man hat da ja aber noch Zeit zur Bereinigung. 😛 Xubuntu gibt's wohl erst zum finalen Showdown, was ich abwarten moechte, um zu sehen, wie sich dann XFCA gibt.
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rklm
Projektleitung
Anmeldungsdatum: 16. Oktober 2011
Beiträge: 13242
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nemene schrieb: rklm schrieb: Schau doch mal bei Ubuntu Studio - vielleicht sieht es da besser aus.
Da hast Du etwas falsch verstanden, macht aber nichts, der Tip koennte spaeter noch brauchbar sein. Die von mir bemaengelte Be-/Verarbeitungssoftware von Audiodateien bezieht sich vorrangig bzw. momentan einzig nur auf jene, mit der Audiodateien zu konvertieren sind.
Nein, das hatte ich schon genau so verstanden. Da sich die Distribution ja die Unterstützung der Arbeit mit Medien auf die Fahne geschrieben hat, kann man erwarten, dass dann auch solche Software dabei ist und so gepflegt wird, dass sie funktioniert.
Nun zu ffmpeg. Einmal arbeite ich ungern ohne graphische Oberflaeche (es gibt deren, habe das bereits gesehen), so oder anders, augenscheinlich waere eine Hinwendung aber mit weiterem Einarbeitungsaufwand verbunden (nicht dass ich diesen im Hinblick auf optimale Resultate scheuen wuerde bzw. zu einem spaeteren Zeitpunkt werde).
Wenn Du einen größeren Berg von Dateien konvertieren willst, ist das meistens mit einem Kommandozeilenprogramm einfacher. Typischerweise wir man so etwas mit find kombinieren.
OT Schreibe Euch direkt von der vordersten Front (14.04 Daily Build), es zuckelt noch etwas und benimmt sich manchmal ungewohnt, aber soweit ist's schon unverkennbar Ubuntu, aber eben klicki-bunti, was ich gar nicht mag. So ist (heute noch) auf der Menueleiste unter dem Software-Center direkt Amazon angesiedelt (was ich persoenlich als boesartige Verirrung betrachte) - man hat da ja aber noch Zeit zur Bereinigung. 😛
Tja, was lässt Du auch Xubuntu im Stich? 😛 Ich bleibe lieber dabei und warte noch ein wenig. ☺ Ciao robert
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Developer92
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2008
Beiträge: 4101
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nemene schrieb: Eine Frage Developer92: Warum hast Du anstatt nach MP3 nicht ins AAC-Format konvertiert? Soweit ich die Angelegenheit blicke (aus diversen Skripten), sind zwar mit beiden hoechste Standards (was unser Hoervermoegen angeht) moeglich, dieselben mit letzterem aber platzsparender anzulegen.
Weil jedes 08/15 Abspielgerät das mp3-Format kann, deswegen. Ich würde auch lieber ogg oder ähnliches verwenden (eben einen freien Standard), aber solange die Hersteller nicht mitspielen wird das wohl nichts. Wobei sich das über die Zeit bessert, da meine Geräte langsam aber sicher alle mit freier Software laufen die dann so ziemlich jedes Format abspielen kann ☺
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stfischr
Anmeldungsdatum: 1. März 2007
Beiträge: 19197
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Hi. Hinzu kommt auch, dass lame deutlich bessere Qualität liefert als faac zumindest bei niedrigen Bitraten. nemene schrieb: OT Schreibe Euch direkt von der vordersten Front (14.04 Daily Build)
Ahh, dann hast du ja auch Opus 1.1 in den Paketquellen. Das solltest du dir anschauen, wenn du wirklich nach dem besten Audiokompressionsalgorithmus suchst.
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