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gksudo "rückgängig" machen, bzw. erneute PW-Eingab

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Kitoq

Anmeldungsdatum:
13. November 2004

Beiträge: 50

Ich weiß nicht so recht, ob das wirklich etwas mit Sicherheit zu tun hat, ich schreib es einfach mal hier rein.

Ich habe bei mir einem Ordner die Rechte: 000 gegeben, damit kein normaler Benutzer darauf zugreifen kann. Um dann doch per Passwort drauf zugreifen zu können habe ich mir einen Starter mit folgendem Verweis auf den Desktop gemacht: gksudo "nautilus /home/name/ordner"

Funktioniert auch prima, nur ich hätte es gerne so, dass ich nach dem Schließen des Ordners, oder bei jedem Aufrauf, das Passwort wieder eingeben muss. Ist das möglich, wenn ja wie?

  • Kitoq (my@pain-calls-attention.com)

droebbel Team-Icon

Anmeldungsdatum:
19. Oktober 2004

Beiträge: 5388

Wenn noch irgendeine als Root laufende Instanz von Nautilus aktiv ist, wird die ohne Passwort auf den Ordner zugreifen können. Der erste Schritt wäre also, von diesem Ordner aus nicht in einen anderen zu wechseln, sondern Nautilus zu schließen.
Dann bliebe noch das Problem der Zwischenspeicherung des Sudo-Passworts. Hier könnte man entweder diesen Wert herabsetzen, damit bei jedem Aufruf eines Programms mit gksudo eine Passworteingabe erforderlich ist (es gibt da für /etc/sudoers den Parameter "timestamp_timeout", lies mal die sudoers-manpage - ich weiß jetzt auch nicht genau, wie man das einsetzt), oder man könnte direkt nach dem Aufruf dieses Ordners Sudo "zurücksetzen":

gksudo nautilus --nodesktop <ordner> &sudo -k

(kann das jemand bestätigen oder korrigieren?)
Es ist übrigens nicht empfehlenswert, für sowas den Benutzer Root zu verwenden, Root ist immer ein Sicherheitsrisiko, da er ja sehr viel mehr kann, als nur Ordner anzeigen. Besser wäre es, einen extra Benutzer nur dafür anzulegen, der keine unnötigen Rechte hat, und den Ordner nur für diesen Benutzer lesbar zu machen.
Der gksudo-Aufruf würde sich dann wie folgt ändern:

gksudo -u <derneueuser> nautilus --nodesktop <ordner>


Ob die --nodesktop-Option immer nötig ist, weiß ich nicht.
Noch was: wenn die Daten wirklich sicher sein sollen, helfen Zugriffsrechte überhaupt nicht, weil man sie in jedem Fall lesen könnte, wenn man z.B. von einer Live-CD wie Knoppix startet. Dagegen hilft nur Verschlüsselung.

Kitoq

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
13. November 2004

Beiträge: 50

Danke schonmal, ich werde es testen.

Was die Sicherheit angeht soll hier nur vor Windowsdaus, die gerade erst seit 6 Monaten einen PC betreiben (WinXP) und in meiner WG wohnen, geschützt werden.

Da die immernoch denken Linux sei ein Medikament und Ubuntu eine Nebenwirkung, glaube ich das reicht auch so ☺

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