|
Thomas131
Anmeldungsdatum: 10. August 2010
Beiträge: 248
|
Hallo, Ich bekomme bald die Bauteile für meinemn neuen PC. Ich will dort einmal ein RAID ausprobieren. Jetzt wollte ich fragen: Wie installiert man eigentlich Linux Mint 15 auf einem RAID? Ich habe zwei Festplatten (250 GB/320 GB). Auf die Größere Platte soll Swap kommen. Was mit den restlichen 60 GB passieren soll weis ich noch nicht. m.f.G.:Thomas131 Moderiert von rklm: Falsche Betriebssystemangabe korrigiert. Verschoben, da kein Ubuntu-Thema. Bitte die Themenstickies beachten!
|
|
hoerianer
Anmeldungsdatum: 14. August 2012
Beiträge: 3156
|
Hallo, Thomas131 schrieb: Ich will dort einmal ein RAID ausprobieren. Jetzt wollte ich fragen: Wie installiert man eigentlich Linux Mint 15 auf einem RAID?
Genauso wie Ubuntu 😉 . Mich wundert, dass die Frage nicht im Mint Forum gestellt wird.
Ich habe zwei Festplatten (250 GB/320 GB). Auf die Größere Platte soll Swap kommen. Was mit den restlichen 60 GB passieren soll weis ich noch nicht.
Aber im groben sieht es so aus, man erstellt auf den Platten gleich große Partitionen, die man dann als Raid Verbund erstellt. Einfachstes Szenario Platte 1 eine Partition mit 250 GB, zweite Platte eine Partition 250 GB (bei der 320 GB Platte ist der Rest verschenkt. Danach alles als einen RAID 1 Verbund zusammen schliessen und Linux die komplette Partition nutzen lassen. Geht alles während des Installationsvorgangs mit einer Alternate CD - bei Ubuntu wohlgemerkt. Aber man findet dazu auch alles im wiki. Die Suchfunktion funktioniert wirklich 😉
|
|
Thomas131
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 10. August 2010
Beiträge: 248
|
Hallo,
Danke für die Antwort.
hoerianer schrieb: Hallo,
Genauso wie Ubuntu 😉 .
Klar! Und wie geht es in Ubuntu? Mich wundert, dass die Frage nicht im Mint Forum gestellt wird.
Ich mag ubuntuusers weiterhin. Aber im groben sieht es so aus, man erstellt auf den Platten gleich große Partitionen, die man dann als Raid Verbund erstellt. Einfachstes Szenario Platte 1 eine Partition mit 250 GB, zweite Platte eine Partition 250 GB (bei der 320 GB Platte ist der Rest verschenkt. Danach alles als einen RAID 1 Verbund zusammen schliessen und Linux die komplette Partition nutzen lassen. Geht alles während des Installationsvorgangs mit einer Alternate CD - bei Ubuntu wohlgemerkt.
Die Alternate-Version gibt es nicht mehr. Sonst hätte ich nicht gefragt. Aber man findet dazu auch alles im wiki. Die Suchfunktion funktioniert wirklich 😉
Ich habe eine Version in Englisch gefunden. Das war aber schon alles. m.f.G.:Thomas131
|
|
hoerianer
Anmeldungsdatum: 14. August 2012
Beiträge: 3156
|
Thomas131 schrieb: Danke für die Antwort.
Gerne doch.
Ich mag ubuntuusers weiterhin.
Stimmt, das Mint Forum bzw. der Support dort ist wirklich unterirdisch. Genau darum sollte man so etwas nicht unterstützen 😉
Die Alternate-Version gibt es nicht mehr. Sonst hätte ich nicht gefragt.
Wie wäre dann die Server Edition? Beschrieben ist die Installation ja hier –> Server Installation bei dem Punkt Partitionierung kommt dann das was ich bereits beschrieben habe.
|
|
Thomas131
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 10. August 2010
Beiträge: 248
|
Hallo,
Wieder danke für die Antwort. Die Alternate-Version gibt es nicht mehr. Sonst hätte ich nicht gefragt.
Wie wäre dann die Server Edition? Beschrieben ist die Installation ja hier –> Server Installation bei dem Punkt Partitionierung kommt dann das was ich bereits beschrieben habe.
Es scheint, als gäbe es bei Linux Mint auch keine Server-Edition. m.f.G.:Thomas131
|
|
hoerianer
Anmeldungsdatum: 14. August 2012
Beiträge: 3156
|
Thomas131 schrieb: Wieder danke für die Antwort.
Immer gerne.
Es scheint, als gäbe es bei Linux Mint auch keine Server-Edition.
Tja, wie gesagt, nutze eine ordentliche Distribution, dann klappt es auch 😉 Darf ich fragen warum Du Mint, statt Ubuntu nutzen willst?
|
|
Thomas131
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 10. August 2010
Beiträge: 248
|
Hallo, Darf ich fragen warum Du Mint, statt Ubuntu nutzen willst?
Klar. *) Ich kann mich mit Unity nicht anfreunden. Cinnemon gefällt mir hingegen sehr gut. OK, das geht sicher auch in Ubuntu. *) MDM finde ich auch gut. Deswegen würde ich aber nicht wechseln. *) Die Amazon-Suche mag ich nicht, auch wenn man sie ausschalten kann. *) Ubuntu geht zur Zeit zu sehr den kommerziellen Weg. OK sie müssen auch Geld verdienen.
Alle Kritikpunkte Zusammen (der 1. alleine schon fast) ergeben allerdings schon einen Grund zum Wechsel. Jetzt noch 2 Ideen, wie man das realisieren könnte.: *) Linux normal auf einer normalen Platte installieren und dann mit dd auf ein RAID kopieren. *) Ubuntu Server Edition installieren und die Mint Repos einspielen. m.f.G.:Thomas131
|
|
hoerianer
Anmeldungsdatum: 14. August 2012
Beiträge: 3156
|
Mein Tipp, versuche Dein Glück im Mint Forum. Da ist ja eh alles besser 😉 Alle Deine angesprochenen Punkte können unter *buntu ausgeräumt werden - ausnahmslos! Ich persönlich würde lieber den leichten Weg gehen und eine Version nutzen, die auch funktioniert. Wir sind ja bei Linux, nicht beim Schrott aus Redmond wo alles vorgegeben ist. Installiere die Ubuntu Server Version, bau Dein RAID auf und installiere dann die Oberfläche, die Du willst. Beim Server ist erstmal sowieso keine X Oberfläche dabei, ist ja ein Server 😉 So bist Du ganz frei in Deiner Entscheidung.
|
|
pitt-admin
Anmeldungsdatum: 11. Juli 2010
Beiträge: 1875
|
hallo, wenn ein Raid-System, dann mit entsprechender Hardware z. B. Raid - Controller von 3ware, dieser wird von kernel unterstützt. Da kann ich meine Platten vom Controller einrichten und Gut is. Software-Raid belastet nur das System. Gruß
|
|
pitt-admin
Anmeldungsdatum: 11. Juli 2010
Beiträge: 1875
|
Thomas131 schrieb:
Jetzt noch 2 Ideen, wie man das realisieren könnte.:
*) Linux normal auf einer normalen Platte installieren und dann mit dd auf ein RAID kopieren.
Nein, Raid-System einrichten und dann installieren! *) Ubuntu Server Edition installieren und die Mint Repos einspielen.
Um Himmels Willen!
m.f.G.:Thomas131
Auch so ähnlich
|
|
Apfelfrisch
Anmeldungsdatum: 12. August 2006
Beiträge: 652
|
Software-Raid belastet nur das System.
Es soll ja installationen geben, in denen ein Hardwareraid overkill ist. Unter anderem bei mir - hier läuft mdadm absolut zufriedenstellend.
Um Himmels Willen!
+1
|
|
hoerianer
Anmeldungsdatum: 14. August 2012
Beiträge: 3156
|
Also ich habe bei verschiedenen Kunden Software-Raid's im Einsatz und egal ob File-, Datenbank- oder Mailserver, es gab da noch nie irgendwelche Probleme bezüglich der Geschwindigkeit. Selbst zwei DRBD Systeme nutzen Software raid und es läuft wonderbra. Auf großen Systemen, auf denen z.B. SAP läuft ist es klar, dass man das nciht mehr mit Software Raid löst - aber da liegen ja Welten dazwischen.
|
|
k1l
Anmeldungsdatum: 22. September 2006
Beiträge: 1253
|
Cinnamon ist seit 13.04 in den ubuntu repos. Mit einem Server/minimal install und anschließendem cinnamon+desktop install hättest du fast alles deine Punkte erfüllt: kein Unity und keine abschaltbaren online suchen. ob mdm ohne Mont repo läuft weiß ich gerade nicht, denke aber eher nicht. War dir aber auch nicht so wichtig. wenn du gegen ubuntu und canonical bist solltest du auch so ehrlich sein und nicht deren services nutzen. Mint basiert nicht nur auf sehr großen teilen Arbeit von ubuntu es nutzt auch deren Infrastruktur wie Server samt traffic.
|
|
Thomas131
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 10. August 2010
Beiträge: 248
|
Hallo,
Danke für die vielen Antworten,
pitt-admin schrieb: *) Linux normal auf einer normalen Platte installieren und dann mit dd auf ein RAID kopieren.
Nein, Raid-System einrichten und dann installieren!
Aber wie? Per mdadm und dann mit den grafischen installer? Der findet dann sicher nur sda und sdb und nicht md*. *) Ubuntu Server Edition installieren und die Mint Repos einspielen.
Um Himmels Willen!
Danke für den Hinweis. Noch eine Idee: /dev/sdc* nach /dev/md* verlinken, um es den Installer erkennen zu lassen. m.f.G.:Thomas131
|
|
glasenisback
Anmeldungsdatum: 20. November 2011
Beiträge: 1603
|
Thomas131 schrieb: Aber wie? Per mdadm und dann mit den grafischen installer? Der findet dann sicher nur sda und sdb und nicht md*.
Hast du es schon ausprobiert?
Noch eine Idee: /dev/sdc* nach /dev/md* verlinken, um es den Installer erkennen zu lassen.
Um Himmels willen!
|