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Ubuntu SIcherung

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 18.04 (Bionic Beaver)
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fredvomjupiter

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Anmeldungsdatum:
30. Januar 2009

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Hallo,

nachdem ich jetzt viele Tage damit verbracht habe mein System wieder zum großen Teil so aufzusetzen wie es mir passt, möchte ich jetzt mal eine vernünftige Sicherung durchführen. Meine Daten wie Evolution Backup, VBOX Image, Filezilla Einstellungen etc. habe ich schon exportiert. Was ist eurer Meinung die sinnvollste Meinung das Ubuntu selbst zu sichern? Ich kenne bisher nur die Methode das 1:1 Image mit dem Befehl "DD" zu erstellen. Gibt es andere sinnvolle Alternativen? Vom Windoof kannte ich damals das Acronis, das fand ich immer praktisch. Gibt es so was ähnliches auch für Linux oder ist die Methode über "DD" sinnvoller?

Moderiert von sebix:

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Doc_Symbiosis

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11. Oktober 2006

Beiträge: 4453

Hm, Backup ist kein ganz einfaches Thema, aber ich sichere bei mir einfach per rsync /etc und /home. Damit hat man dann eigentlich alle Einstellungen gesichert, die man braucht, würde ich mal behaupten.

Ist eben ein wenig die Frage, ob Du ein Image haben möchtest, aus dem Du das System sofort wieder aufsetzen können möchtest oder ob es Dir reicht, ein System neu aufzusetzen, wo Du deine Einstellungen wieder importierst.

dingsbums

Anmeldungsdatum:
13. November 2010

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fredvomjupiter

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Anmeldungsdatum:
30. Januar 2009

Beiträge: 330

Danke für die Antworten. fsarchiver ist mir neu, davon hatte ich bis jetzt noch nichts gehört. Zur Frage von DOC, ich würde sogar beides parallel machen, also einmal nur die Einstellungen sichern, die ich in einem neu aufgesetzten System wieder herstellen kann, als auch ein komplettes Image sichern.

Dieter_Ubuntu

Anmeldungsdatum:
4. Juli 2007

Beiträge: 448

Für fsarchiver gibt es das Programm qt-fsarchiver mit GUI.

Grüße aus Südbaden

fredvomjupiter

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30. Januar 2009

Beiträge: 330

Vielen Dank. Ich habe mir den qt-fsarchiver mal installiert und auch meine komplette System Partition damit gesichert. Wie gehe ich jetzt aber vor wenn mein System mal nicht mehr bootet und ich die Sicherung wiederherstellen will? Soll ich den qt-fsarchiver dann über die Live CD booten und von dort das System wiederherstellen (So kenne ich das von Acronis in Zusammenhang mit Windoof) oder soll ich erst eine neues Ubuntu im Standard Installieren, dann den fsarchiver dort installieren und dann die Partition wiederherstellen. Normal sollte so etwas ja immer von einer Live / Boot CD aus gemacht werden und es immer die Frage wie geht dann die Sache mit GRUB / Bootmanager in Zusammenhang mit EVI Installation aus, dass auch wirklich wieder gebootet werden kann.

Dieter_Ubuntu

Anmeldungsdatum:
4. Juli 2007

Beiträge: 448

Guten Abend,

Sichere bitte noch den MBR oder GPT. Wählt qt-fsarchiver selbst aus. Bei UEFI musst Du noch die erste Partition der Festplatte sichern, auf dem Dein System installiert. Normalerweise /dev/sda1.

Wenn das System nicht mehr startet, musst Du mit der Live DVD arbeiten. Dann den MBR zuschreiben. Aber nur den Bootloaderbereich und den verborgenen Bereich. Die Partitionstabelle schreibe ich normalerweise nicht zurück, da ich nicht sicher bin, ob ich an der Partitionierung seit der letzten Sicherung was geändert habe. Anschließend das System und eventuell die Home-Partition

Bei UEFI musst Du die erste Partition /dev/sda1, das System und die Home-Partition wiederherstellen. Den GPT würde ich nur dann wiederherstellen, wenn das Starten des Betriebssystems nicht funktioniert. In dem GPT sind meines Wissens auch die Informationen über die Partitionierung enthalten.

Normalerweise klappt dann das Starten ohne Probleme.

Grüße aus Südbaden

fredvomjupiter

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30. Januar 2009

Beiträge: 330

Danke dir für die schnelle Antwort. Ich will jetzt natürlich nicht probieren die Wiederherstellung zu testen, da alles im Moment gut läuft. Ich hatte nur vor einiger Zeit einen Systemcrash der mich Tage an Arbeit gekostet hat alles wieder herzustellen, deswegen suche ich nach der einfachsten Methode dies zu tun. In Windoof Zeiten hatte ich da immer mit Acronis True Image gute Erfahrungen gemacht, das ist aber bei Linux nicht ganz so einfach. Hinzu kommt noch, dass ich ein Multiboot System mit Ubuntu und Windows installiert habe. Die Systeme liegen auf physikalisch getrennten SSD Platten.

Dieter_Ubuntu

Anmeldungsdatum:
4. Juli 2007

Beiträge: 448

Guten Abend,

dass Du Windows und Ubuntu nebeneinander installiert hast, macht die Sache nicht schwieriger. Allerdings funktioniert die Sicherung von Windows per fsarchiver nicht mehr, da Linux mit einigen Windows-Dateien nicht klar kommt. Windows 7 konnte noch gesichert werden. Von meiner Windows-Partition erstelle ich ein Image mit qt-fsarchiver (Festplatte klonen > Abbild einer Partition erzeugen). Komprimieren ist sinnvoll. Dauert lange. Sichern und Wiederherstellen klappt aber. Es gibt bestimmt bessere Programme um Windows zu sichern.

Das Arbeiten mit einer Live-DVD dauert, mit einem USB-Stick ist es schon besser. Wenn Du noch Platz auf einer Festplatte hast, dann installiere ein zweites Ubuntu-System mit qt-fsarchiver. Dann könntest Du von diesem zweiten System Dein Hauptsystem wieder herstellen.

Mit dem zweiten System kannst Du auch experimentieren. Von Deinem Hauptsystem sicherst Du Dein zweites System und das kannst Du auch wieder zurückschreiben, ohne ein Risiko ein zu gehen.

Ich hatte vor kurzem einen wichtigen Kernelhinweis beim booten nicht groß beachtet. Des Ergebnis war, dass ich bei meinen sämtlichen 9 Betriebssystemen nicht mehr mit sudo arbeiten konnte. qt-fsarchiver arbeite nicht mehr, da es root-Rechte benötigt. So habe ich den sudo-Fehler bemerkt, Mit Hilfe von der Live-DVD mit qt-fsarchiver und den vorhandenen Sicherungen konnte ich in etwa 1 Stunde alle 9 Linux-Systeme wieder herstellen. Windows war nicht betroffen.

Ich sichere nach jeder Aktualisierung mein Betriebssystem und etwa alle 14 Tage die Home-Partition.

Grüße aus Südbaden

fredvomjupiter

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30. Januar 2009

Beiträge: 330

Hallo, die Idee mit dem 2. Betriebssystem ist sehr gut. Auf diese einfache Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Danke Die System SSD hat 500GB, da passt locker noch ein 2. Ubuntu drauf und auch auf den anderen Platten im System ist noch genug Platz vorhanden. Ich hoffe nur, dass die Installation so sauber läuft, dass später das neue System auch direkt im Grub Bootmanager erscheint.

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