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Programme starten

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels Programme_starten.

aasche

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2006

Beiträge: 14259

Justin Time schrieb:

Danke für eure Mithilfe! Der Artikel ist nun zurück im Wiki.

Danke fuer Deine Ueberarbeitung ☺

picnerd

Avatar von picnerd

Anmeldungsdatum:
17. März 2016

Beiträge: 872

Ich hätte einen weiteren Zusatz vorzuschlagen für das Prog. im Terminal starten.

Man kann z.B. auch ein Grafisches Programm in einem Unterprozess starten mit &:

[Programmname] &

wird aber noch Terminiert wenn Strg+D gedrückt wird oder das Termnal über x geschlossen wird.

Entkoppelt in einen eigenen Prozess wird das Programm mit

[Programmname] & disown

In beiden Fällen wird trotzdem die stderr-Ausgabe angezeigt.

mfg picnerd

linux_joy

Anmeldungsdatum:
6. Februar 2008

Beiträge: 636

Hallo zusammen,

bzgl. Programme starten (Abschnitt „Speicherorte-fuer-Programme“): Wie steht es eigentlich um das Verzeichnis ~/.local/bin? Müsste das nicht auch mit rein? Oder ist das etwa nur für pip-Programme?

noisefloor Team-Icon

Ehemaliger
Avatar von noisefloor

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 28316

Hallo,

Müsste das nicht auch mit rein?

Ja, denke schon.

Oder ist das etwa nur für pip-Programme?

Nein, denke nicht. Die XDG Basesir Spec 🇬🇧 beschreibt ~/.local explizit als Speicherort für lokale / nutzerspezifische Daten, aber ~/.local/bin wird da nicht explizit erwähnt.

Die systemd File Hierachy 🇬🇧 spezifiziert das Verzeichnis hingegen explizit und sagt auch, dass darin enthaltene ausführbare Programme im Suchpfad des Nutzers auftauchen.

Ich denke, dass ~/bin eher ein Relikt aus den Linux / Unix Urzeiten ist, wenn man sich tatsächlich ein Prog händisch kompiliert hat und keine Root-Rechte hatte.

Gruß, noisefloor

linux_joy

Anmeldungsdatum:
6. Februar 2008

Beiträge: 636

Hallo zusammen,

ergänzend / bzgl. zu noisefloor's vorstehendem Post:

  • interessant ist in diesem Zusammenhang auch dieser Thread 🇬🇧. Dort werden u.a. auch die selben Links aufgeführt wie im vorstehenden Post – und natürlich noch ergänzende Infos dazugeliefert.

  • Seit systemd eingesetzt wird – also in Ubuntu standardmäßig ab Version 15.04 – ist ~/.local/bin, bestimmt durch die systemd File Hierachy 🇬🇧, offiziell das Verzeichnis für ausführbare Programme, welche im Suchpfad des Nutzers auftauchen sollen. Dies wird durch einen standardmäßigen Eintrag in der Datei $HOME/.profile (bzw. /etc/skel/.profile) gewährleistet.

    • Vulgo: $HOME/.local/bin ist das neue $HOME/bin!

    • Das Verzeichnis $HOME/.local/bin muss prinzipiell (genauso wie $HOME/bin) von Hand angelegt werden – es kann aber sein, dass, falls ausführbare Programme über eine andere Paketverwaltung als APT installiert werden – etwa via pip – im Zuge dessen $HOME/.local/bin automatisch mitangelegt wird, falls nötig.

  • das Verzeichnis $HOME/bin wird in keiner der im vorstehenden Post aufgeführten Spezifukationen erwähnt, es scheint also in der Tat "eher ein Relikt aus den Linux / Unix Urzeiten" zu sein, "wenn man sich tatsächlich ein Prog händisch kompiliert hat und keine Root-Rechte hatte".

  • in der Datei $HOME/.profile ist $HOME/.local/bin bereits standardmäßig aufgeführt; es steht dort ganz unten und wird deswegen – falls es existiert – beim Aufruf von echo $PATH auch ganz vorn bzw. links, also mit der höchsten Priorität, ausgegeben, auch noch vor $HOME/bin, falls dieses denn ebenfalls existiert)

    • dies bedeutet konkret, dass, falls bei zwei gleichnamigen ausführbaren Programmen jeweils eins in $HOME/.local/bin sowie eins in $HOME/bin läge, das in $HOME/.local/bin ausgeführt würde

  • 9134443/


Ich wäre dazu bereit, das vorstehend Aufgeführte in den Artikel einzutragen (und dort ergänzend auch noch die xdg-utils sowie ggf. auch noch das Alternativen-System zu erwähnen – letztere notfalls bei den "Links"). Deswegen bitte ich hiermit auch darum, den Artikel in die Baustelle zu verschieben.

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