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Partitionsbackup/restore per Grub2-Menü (Clonezilla-Live)

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 10.10 (Maverick Meerkat)
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Thorsten_Reinbold Team-Icon

Anmeldungsdatum:
10. Juli 2006

Beiträge: 4784

Angeregt durch einen Artikel auf WebUpd8 kam mir folgender Gedanke:

im Artikel wird ja beschrieben, wie man über Unetbootin mit Grub2 lokale .iso Dateien starten kann. Wäre doch eigentlich eine feine Sache, über diesen Weg Clonezilla-Live zum sichern und wiederherstellen der Ubuntuinstallation nutzen zu können.

Ich habe das jetzt noch nicht getestet, aber so stelle ich mir das vor:

man schaufelt sich einen ausreichend großen Bereich der Festplatte frei, die die Backups aufnehmen kann, installiert sich (wie im Artikel beschrieben) per Unetbootin einen Grub-Eintrag für Clonezilla-Live und sichert damit die bestehende Ubuntupartition im freien Festplattenbereich.

Übersehe ich da gerade etwas, oder wäre das möglich?

Klar, man KANN auch einfach ein USB-Stick nehmen, aber so wäre es ja etwas komfortabler...

Ideen und/oder Meinungen erwünscht!

uname

Anmeldungsdatum:
28. März 2007

Beiträge: 6030

Natürlich wird das funktionieren. Letztes Jahr gab dazu einen recht netten Bericht im "freien Magazin", welcher jedoch auch eher auf USB-Sticks abziehlt

http://www.freiesmagazin.de/ftp/2010/freiesMagazin-2010-10.pdf

Ich persönlich nutze jedoch auch eher USB-Sticks. Mittlerweile bin ich jedoch soweit, dass ich nicht mehr ISO-Linux-Images anhäufe, sondern gleich die drei Versionen von http://www.grml.org nehme.

Hier der Eintrag in /boot/grub/grub.cfg

menuentry "Grml 2010.12" {
  loopback loop /boot/iso/grml_2010.12.iso
  set gfxpayload=1024x768
  linux (loop)/boot/grml/linux26 findiso=/boot/iso/grml_2010.12.iso apm=power-off lang=de ssh=toor vga=791 boot=live ignore_bootid nomce noeject noprompt --
  initrd (loop)/boot/grml/initrd.gz
}

Für Backup reicht das auch (Scripte/dd), wobei ich eigentlich anders sichere, nämlich so:

http://wiki.ubuntuusers.de/Skripte/Backup_mit_rsync

Passenger

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Anmeldungsdatum:
19. April 2010

Beiträge: 526

Übersehe ich da gerade etwas, oder wäre das möglich?

Da ich generell jede Woche ein Image mit CloneZilla mache gefällt mir diese Idee sehr gut. Mußte das also sofort testen. Die Sache hat nur einen Haken.

Ich habe 2 Partitionen, nenne sie einfachhalber A und B. Will nun ein "saveparts" von A nach B machen. Das CloneZilla Image lege ich nun auf meiner Partition A ab, meinetwegen im /home Ordner. Sage unetbootin wo das Image ist. Klappt auch. Klappt auch nach dem Neustart. Klicke ich im Grub Menu auf "unetbootin" legt CloneZilla sofort und pfeilschnell los. Geht bis "ich möchte mein Image auf B haben", dann ist Feierabend.

Mein Verdacht: Um ein Image zu machen, brauche ich zwei unmounted Medien. Indem ich aber das CloneZilla Image einbinde, mountet meine A Partition und das Programm sagt mir das auch. Zudem fehlt auch in der Auswahl die Möglichkeit von A ein Image zu machen, heißt, der Eintrag wenn ich CZ über CD boote fehlt hier.

Oder übersehe ich da jetzt was ? 🙄

Rein theoretisch müßte ich mir eine 3. Partition einrichten, auf der ich meinetwegen nur *.iso Images ablege damit ich auf A und B Daten schaufeln kann wie ich will ohne einen Stick oder eine CD zu nutzen.

uname

Anmeldungsdatum:
28. März 2007

Beiträge: 6030

Könnte sein. Leider kenne ich Clonezilla nicht, aber wenn man es wie http://www.grml.org "TORAM" booten kann, sollte man auch die Anfangspartition A im laufenden Betrieb wieder aushängen können. Anschließend sollte dann eine Image-Kopie möglich sein.

Ach ja. Eigentlich sollte es reichen das ISO auf die Partition A zu kopieren und nur im GRUB2 ein wenig zu modifizieren, Grund für Unetbootin zur Einrichtung sehe ich nicht wirklich.

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