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Welches Format für Homeserver?

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 14.04 (Trusty Tahr)
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completeNoob

Anmeldungsdatum:
26. Februar 2015

Beiträge: 29

Hallo Ubuntus,

ich arbeite zwar schon etwas länger mit Linux, doch eigentlich bin ich noch ein ziemlicher Anfänger. Um dies zu ändern und fit in Ubuntu und auch Ubuntu-Server zu werden, werde ich mir einen Homeserver aufbauen und ihn sukzessive mit fortschreitenden Wissen und Erfahrung zum vollwertigen Server upgraden. Hardware ist über die Jahre einiges zusammengekommen und muss deswegen nicht neu besorgt werden, auch wenn es wahrscheinlich effizientere Lösungen gibt, was aber z.Z. im Hintergrund steht. Es wird ein AM2+ System mit nem Athlon X2, 4400+ wahrscheinlich, 6GB DDR2 RAM, und 4-5 HDDs.

Und hier steh ich auch schon vor dem 1. Problem^^ 1. HDD ist für Ubuntu 2. und 3. HDD je 500GB Platten die als RAID1 laufen sollen, und auf die alle anderen Geräte im Netzwerk Zugriff haben sollen, (auch Schreibrechte) 4. HDD soll als Backup dienen.

FRAGE 1: Meine wahrscheinlich recht simple Frage: Welches Dateiformat sollten HDD 1, 2 und 3 haben, damit alle Geräte (W7pro, W8, Android, evtl. Macs) und natürlich Ubuntu selber sie benutzen können? Sind die EXT-Formate dafür geeignet oder muss es NTFS sein?

Und FRAGE 2: Ich hatte nur noch eine SATA2-Platte, im RAID-Verbund sind also eine SATA2 und eine SATA3, da auf dem Board aber sowieso nur ein SATA2-Contoller sitzt, ist das doch egal, oder?

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Anmeldungsdatum:
22. August 2008

Beiträge: 55572

completeNoob schrieb:

FRAGE 1: Meine wahrscheinlich recht simple Frage: Welches Dateiformat sollten HDD 1, 2 und 3 haben, damit alle Geräte (W7pro, W8, Android, evtl. Macs) und natürlich Ubuntu selber sie benutzen können?

Da es ein Server werden soll und dieser die Daten an die anderen Geräte ausliefert ist nicht relevant, ob die anderen Systeme das Dateisystem unterstützen.

Und FRAGE 2: Ich hatte nur noch eine SATA2-Platte, im RAID-Verbund sind also eine SATA2 und eine SATA3, da auf dem Board aber sowieso nur ein SATA2-Contoller sitzt, ist das doch egal, oder?

Das ist abwärtskompatibel.

Beachte bitte zukünftig Richtig fragen. Eine Frage - ein Thread.

completeNoob

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
26. Februar 2015

Beiträge: 29

Thx fürs Verschieben, war sogar schon in diesem Thread, aber war mir nicht sicher, ob er passt, sry

tomtomtom schrieb:

Da es ein Server werden soll und dieser die Daten an die anderen Geräte ausliefert ist nicht relevant, ob die anderen Systeme das Dateisystem unterstützen.

Ähem *hust* kleiner Logikfehler am Keyboard-FSB...^^

Aus Interesse, was wäre, wenn ich ein NAS einrichten würde? Bzw. einen Linux-PC im Netzwerk einbinde, der viel Speicherplatz hat und von verschieden Geräten "benutzt" werden kann, da NAS ja meistens auch wie Fileserver arbeiten afaik? Müsste ich dann Rücksicht auf das Dateisystemformat nehmen, damit alle Geräte auf diesen Speicher lesen/schreiben könnten?

xanacas

Anmeldungsdatum:
19. Dezember 2012

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ich arbeite zwar schon etwas länger mit Linux, doch eigentlich bin ich noch ein ziemlicher Anfänger.

Das sollte kein Problem sein, jeder hat mal so angefangen ☺

Um dies zu ändern und fit in Ubuntu und auch Ubuntu-Server zu werden, werde ich mir einen Homeserver aufbauen und ihn sukzessive mit fortschreitenden Wissen und Erfahrung zum vollwertigen Server upgraden. Hardware ist über die Jahre einiges zusammengekommen und muss deswegen nicht neu besorgt werden, auch wenn es wahrscheinlich effizientere Lösungen gibt, was aber z.Z. im Hintergrund steht. Es wird ein AM2+ System mit nem Athlon X2, 4400+ wahrscheinlich, 6GB DDR2 RAM, und 4-5 HDDs.

Wie definierst du denn einen "vollwertigen" Server?

FRAGE 1: Meine wahrscheinlich recht simple Frage: Welches Dateiformat sollten HDD 1, 2 und 3 haben, damit alle Geräte (W7pro, W8, Android, evtl. Macs) und natürlich Ubuntu selber sie benutzen können? Sind die EXT-Formate dafür geeignet oder muss es NTFS sein?

Das Dateisystem ist vollkommen irrelevant, was du brauchst ist ein Fileserver Dienst. In dem Falle Samba. Wenn du so willst schreibt Samba dann deine Daten auf das Dateisystem und regelt den Zugriff darauf. Ich würde ext3/4 empfehlen, damit habe ich bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht.

Und FRAGE 2: Ich hatte nur noch eine SATA2-Platte, im RAID-Verbund sind also eine SATA2 und eine SATA3, da auf dem Board aber sowieso nur ein SATA2-Contoller sitzt, ist das doch egal, oder?

SATA ist abwärtskompatibel, zudem du mit einer HDD das Leistungsspektrum von SATA2/3 eh nicht voll ausreizen kannst, dafür bräuchtest du eine SSD.

Und zu deiner NAS Frage: Klar kannst du auch ein NAS aufsetzten, aber je nachdem wie du einen "vollwertigen Server" definierst, könnte diese Vorstellung von einem NAS abweichen.

Mit freundlichen Grüßen

xanacas

hakel

Anmeldungsdatum:
13. August 2009

Beiträge: 23336

NAS, Server oder normaler PC, die Grenzen sind fließend.

Es kommt einfach darauf an, wie du deine Hardware einsetzt und welche Dienste laufen. Wenn du einen alten PC ausmusterst, den Desktop runterschmeißt und darauf Samba laufen läßt, kann man das als Server bezeichnen.

Ein Mitarbeiter von IBM würde sicher laut lachen.

http://wiki.ubuntuusers.de/Serverdienste

Hier noch ein paar Anregungen.

completeNoob

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
26. Februar 2015

Beiträge: 29

Vielen Dank euch für die schnelle Hilfe, bin auch schon ein deutliches Stück weiter, und auf ganz "neue" Probleme gestossen^^ werd hier aber mal schließen und nen neuen Fred öffnen...

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