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Partitionierung

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels Partitionierung.

kaputtnik

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

brainbug schrieb:

Ich als Forenjungfer mit meinen ~175 Beiträgen löse hier eine wunderbare Diskussion aus zwischen Leuten die so beitragsalt sind wie Gandalf der Graue 😀

So muss das doch auch sein ☺ Die alten Hasen sind manchmal etwas eingerostetfahren und brauchen frische Denkweisen.

Ausserdem: Siehe Sig 😉

Friedensstiftenden Gruß vom Niederrhein 😉

Wo kein Streit, da keine Friedenstiftung nötig ☺

Habe die Änderung jetzt so eingetragen.

verdooft

Anmeldungsdatum:
15. September 2012

Beiträge: 4450

Die Größe des Root-Verzeichnisses / hängt vom installierten System ab. Wird ein grafisches System mit X und Desktop-Umgebung (GNOME, KDE, LXDE oder Xfce) genutzt und werden zusätzlich einige Programme mit hohem Speicherplatzverbrauch wie Libreoffice, Entwicklungsumgebungen zur Programmierung oder Spiele installiert, sollte man für die Root-Partition ca. 10 GB und aufwärts einplanen.

Sind 10 GB noch zeitgemäß?

Selbst in der Ubuntudokumentation heißts schon:

Size: minimum is 8 GB. It is recommended to make it at least 15 GB. Warning: your system will be blocked if the root partition is full.

https://help.ubuntu.com/community/DiskSpace

Mir sind schon mehrere mit voller root-Partition aufgefallen.

Bei kleinen SSDs und älteren Rechnern mit kleinen Platten verstehe ich die Sparsamkeit ja, aber wenn 320 GB bis 4 TB Festplatten im Einsatz sind?

Immerhin kann sich auch während der Ubuntunutzung neuer Bedarf ergeben: Cuda, Texlive, QT-Entwicklungsumgebung, umfangreiche Dokumentationen, Spiele sowieso, zusätzlicher Desktop mit den dazugehörigen Standardanwendungen, doch mal was kompilieren, das viele dev-Pakete braucht.

Sicher, die 10 GB reichen für Standardnutzung.

Gerade bekam eine(r), die (der) von 13.10 auf 14.04 updaten möchte, die Meldung: "Die Aktualisierung benötigt insgesamt 2.988 M freien Speicherplatz auf Laufwerk »/«.", heißt für mich im Klartext, auf / sollten immer mindestens 3 GB (besser 5 GB für zukünftige Upgrades) frei sein, auch wenn der Platz wahrscheinlich nur temporär für die Pakete benötigt wird.

Als relativer Linuxneuling kann ich das natürlich auch komplett falsch sehen, bleiben die 10 GB und aufwärts stehen, kann ich damit leben.

😬

noisefloor Team-Icon

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

habe mal ein "mindestens" eingeschoben und einen Halbsatz angehängt.

Festplattenkapazität ist schon länger ja normalerweise wirklich kein Problem mehr... Aber der Artikel muss ja auch ältere Rechner (mit ggf. kleineren Platten) im Auge behalten.

Gruß, noisefloor

verdooft

Anmeldungsdatum:
15. September 2012

Beiträge: 4450

Hi,

ok. Hab' bisschen nachgedacht. Windowsumsteiger, die bisher eine 40 GB Partition hatten, welche vielleicht zu 20 GB belegt war, werden eher eine größere / Partition anlegen, wenn die lesen, dass dort Programme und Spiele landen.

Distributionswechsler haben Erfahrungswerte und kennen ihren Bedarf, der große Rest gibt sich erstmal mit den Standardprogrammen nach der Installation zufrieden und installiert nach einer Zeit noch 10 dazu.

Krümelomat

Avatar von Krümelomat

Anmeldungsdatum:
18. Oktober 2010

Beiträge: 1175

was den Abschnitt home betrifft: Es ist widersinnig eine extra Partition für home anzulegen, weil man dann seinen Speicherplatz sehr unflexibel einrichtet, dann ist home voll aber root noch fast leer usw. Ich packe alles auf eine ext4 Partition und lösche bei einer Neuinstallation alles bis auf home und installiere neu, voilla

Frieder108

Avatar von Frieder108

Anmeldungsdatum:
7. März 2010

Beiträge: 9684

Krümelomat schrieb:

Es ist widersinnig eine extra Partition für home anzulegen, … und lösche bei einer Neuinstallation alles bis auf home und installiere neu,

das versteh ich nicht - wie ist das gemeint?

noisefloor Team-Icon

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

was den Abschnitt home betrifft: Es ist widersinnig eine extra Partition für home anzulegen, weil man dann seinen Speicherplatz sehr unflexibel einrichtet, dann ist home voll aber root noch fast leer usw.

  1. Wenn du mit dem Wiki nicht konform gehst - ok. Wenn nur weil _du_ im dem Wiki nicht konform gehst das pauschal als "widersinnig" zu bezeichnen ist falsch - davon ausgehend, dass du dich nicht für den Mittelpunkt des Universums hälst.

  2. Wenn eine Partition voll ist, dann hat man sich entweder vorher nicht genug Gedanken gemacht oder man hat unvorhergesehen viele Daten. Kann passieren. Egal, wie man partioniert.

  3. Wenn die Root-Partition ziemlich leer und die Home-Partition voll, kann man immer noch die Root-Partion verkleinern und Home vergrößeren. Geht z.B. mit gparted.

  4. Das Wiki beschreibt bzgl. der Partitionierung die gängige "best practice". Das steht an div. anderen Stellen im Netz ebenso. Es liegt dann an dir, dem zu folgen oder eigene Wege zu gehen. Wobei ich das manuelle Löschen von System-Verzeichnissen auf einer Partition vor einer Neuinstallation schon als eher "exotischen" Weg bezeichnen würde, weil händisch aufwendig. Kannst du natürlich weiter gerne machen, ist aber kein Weg, den wir jetzt so in der Form im Wiki propagieren werden.

Gruß, noisefloor

kB Team-Icon

Supporter, Wikiteam
Avatar von kB

Anmeldungsdatum:
4. Oktober 2007

Beiträge: 9837

Das Paket ureadahead gibt es für die zur Zeit noch unterstützten Ubuntu-Versionen nur noch bei 18.04 und nicht mehr ab 20.04. Im Dezember 2021 ein 18.04-System einzurichten und dafür zu partitionieren ist aber irre. Kann der aus 9.10-Zeiten stammende Hinweis entfernt werden?

noisefloor Team-Icon

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

kannst du gerne entfernen. Im Artikel ist auch ein Bezug auf Apache 2.2. Den kannst du auch gerne direkt raus kicken oder auf Apache 2.4 aktualisieren.

Gruß, noisefloor

kB Team-Icon

Supporter, Wikiteam
Avatar von kB

Anmeldungsdatum:
4. Oktober 2007

Beiträge: 9837

- erledigt

DJCrashdummy

Anmeldungsdatum:
1. Juni 2017

Beiträge: 75

da ich momentan kein aktuelles Ubuntu nutze, kann ich es nicht verifizieren... aber AFAIK sind die infos unter Partitionierung (Abschnitt „boot“) veraltet:

  • mit zb. Arch kann (zumindest auf EFI-systemen - keine ahnung wie es auf alten systemen ohne ESP aussieht) die boot-partition verschlüsselt sein. so viel ich weiß gibt es "nur" die einschränkungen, dass LUKS2 (noch) nicht unterstützt wird und ein US-Tastaturlayout bei der passworteingabe angenommen wird.

  • Btrfs kann mehr oder weniger problemlos verwendet werden. GRUB kann nur nicht daten auf Btrfs schreiben (was in der standardanwedung unerheblich ist - nur wenn jemand zb. GRUB_SAVEDEFAULT nutzen möchte, wird das schlagend), aber das gilt auch für LVM, RAIDs etc.

frostschutz

Avatar von frostschutz

Anmeldungsdatum:
18. November 2010

Beiträge: 7795

Verschlüsseltes /boot ist möglich (mit Grub2 cryptomount bzw. GRUB_ENABLE_CRYPTODISK=y). LUKS2 wird unterstützt, argon2 jedoch nicht, d.h. man braucht einen pbkdf2 Key.

Aber das ist auch sehr weit weg von einer Standard Ubuntu Installation. Bekommt man nur mit Handarbeit hin und man muss diverse Nachteile in Kauf nehmen. Wenn man das ins Wiki bringen will, müsste man im Prinzip eine eigene Seite dazu schreiben.

Nur für Kernel+Initramfs (keine persönlichen Daten enthalten) lohnt sich der ganze Aufwand schlichtweg nicht. Wers trotzdem machen will, kann genausogut der Anleitung aus anderen Wikis folgen, das ist weitgehend nicht distributionsspezifisch.

DJCrashdummy

Anmeldungsdatum:
1. Juni 2017

Beiträge: 75

frostschutz schrieb:

Nur für Kernel+Initramfs (keine persönlichen Daten enthalten) lohnt sich der ganze Aufwand schlichtweg nicht.

das sehe ich persönlich auch so... mir geht es auch nicht darum eine anleitung für diverse sonderfälle zu bieten, aber so wie es momentan da steht, ist es schlichtweg falsch:

Bei vollständig verschlüsselten Systemen benötigt man eine unverschlüsselte /boot-Partition, damit der Bootloader den Kernel finden kann. Dies gilt auch, wenn für die Root-Partition ein Dateisystem wie z.B. XFS oder Btrfs genutzt werden soll, welches nicht von GRUB 2 unterstützt wird.

und IMHO sollten allgemeine aussagen schon korrekt sein. ...noch dazu wenn man bedenkt, dass das Wiki von ubuntuusers.de auch von vielen genutzt wird, die nicht so gut in (technischem) englisch sind - auch wenn sie nicht unbedingt (nur) Ubuntu verwenden.

mein vorschlag wäre etwas in die richtung "in der standardvariante/-installation von Ubuntu wird ABC verwendet, auch wenn XYZ möglich wäre, wovon aber wegen nachteilen 123 abstand genommen wird."

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