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Nutzt Ubuntu für den eigenen Profit nur noch openSouce aus und geht in Richtung Microsoft & Apple?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu
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giygas

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23. Mai 2009

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Yanneck schrieb:

Wieso verwendest du nicht einfach eine reine Community-Distribution ohne Firma im Rücken, wenn dich diese Entwicklungen stören? Es gibt genug davon, die Ubuntu in nichts nachstehen, außer vielleicht, dass auf deren Websites veraltete Wörter wie Linux verwendet werden. ☺

Oder noch viel schlimmer, GNU/Linux. (Dieser Begriff sollte öfter verwendet werden, um GNU/Linux vor Android abzugrenzen). Aber ja, wenn einem die Linse stört sollte einfach wechseln. Habe ich ja auch gemacht. Es gibt ja mehr als genug Alternativen.

Noah

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3. Januar 2010

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Tids schrieb:

(gleiches auch für Upstart)

Upstart ist fehleranfällig:

Alle Abhängigkeiten müssen separat konfiguriert werden.

Übersieh eine Abhängigkeit, und du kriegst Probleme.

Und die kriegst auch nicht du, sondern der Nutzer irgendwo in Japan, der eine SSD mit einem etwas unüblichen Laufzeitverhalten hat. Oder der in Brasilien, der keine Maus angeschlossen hat.

Upstart-Jobs sauber konfiguriert zu halten ist eine Daueraufgabe.

Eine Distribution, deren Liste an unterstützten Paketen bekannt ist und die genug Manpower hat, kann das (gerade noch, mit Mühe).

Ein Administrator, der ein paar zusätzliche Module integrieren muss, oder der sein System etwas ungewöhnlich konfiguriert (Benutzerdatenbank in Mysql mit mod_auth_mysql → Apache hängt auf einmal an Mysql, ist so nicht eingetragen und lässt sich nach dem Upstart-Konzept mit statischen Abhängigkeiten auch gar nicht vorgesehen).

Zudem haben wir da 10(!) verschiedene Jobzustände, die sich allesamt irgendwie als nötig erwiesen haben, aber das bedeutet eben auch, dass jeder Job in jedem Zustand auf potenziell 10 Zuständen eines anderen Jobs reagieren muss.

Wieder haben wir den Fall, dass eine Distro mit Spezialisten das sicherlich leisten kann.

Ein Administrator, der mal einen Sonderfall konfigurieren muss, wird das nicht hinkriegen und in der Matrix von 100x100 verschiedenen Zustandskombinationen zwischen gerade mal zwei Jobs den einen Sonderfall übersehen, der eine Sonderbehandlung bräuchte, den er aber beim Testen nicht gesehen hat.

Upstart kann auch nicht mit partiellen Abhängigkeiten umgehen.

D.h. wenn ein komplexes Softwarepaket hochfährt, und, sagen wir, administrative Teile sind betriebsfähig, bevor sich Endanwender draufkönnen, dann wäre es doch sinnvoll, die typischerweise ebenfalls administrativen Startskripte sofort loslaufen zu lassen.

Mit Upstart muss man das in mehrere Jobs aufteilen und die allesamt untereinander konfigurieren.

Das wird schwierig, wenn das Softwarepaket seine eigene Verwaltung für den Start der einzelnen Bestandteile hat, das muss man nämlich im wesentlichen in Upstart neu hochziehen.

Eine Passage aus

http://www.heise.de/open/news/foren/S-Re-Ich-sehe-das-Problem-nicht/forum-261037/msg-23848780/read/

ContractSlayer

(Themenstarter)

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17. Juni 2012

Beiträge: 166

Yanneck schrieb:

Wieso verwendest du nicht einfach eine reine Community-Distribution ohne Firma im Rücken, wenn dich diese Entwicklungen stören? Es gibt genug davon, die Ubuntu in nichts nachstehen, außer vielleicht, dass auf deren Websites veraltete Wörter wie Linux verwendet werden. ☺

Welchen Alternativen zu Ubuntu gibt es denn noch die auf Debian/Ubuntu setzen und für Anfänger geeignet sowie weit verbreitet sind? Mir würde spontan nur Linux Mint oder halt Kubuntu einfallen.

giygas

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23. Mai 2009

Beiträge: 99

ContractSlayer schrieb:

Yanneck schrieb:

Wieso verwendest du nicht einfach eine reine Community-Distribution ohne Firma im Rücken, wenn dich diese Entwicklungen stören? Es gibt genug davon, die Ubuntu in nichts nachstehen, außer vielleicht, dass auf deren Websites veraltete Wörter wie Linux verwendet werden. ☺

Welchen Alternativen zu Ubuntu gibt es denn noch die auf Debian/Ubuntu setzen und für Anfänger geeignet sowie weit verbreitet sind? Mir würde spontan nur Linux Mint oder halt Kubuntu einfallen.

Debian selber ist auch nicht so schwer zu bedienen. Und bei CrunchBang#! lernt man alles relativ schnell. http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major

Grimjiar

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24. Mai 2012

Beiträge: 294

ContractSlayer schrieb:

Welchen Alternativen zu Ubuntu gibt es denn noch die auf Debian/Ubuntu setzen und für Anfänger geeignet sowie weit verbreitet sind? Mir würde spontan nur Linux Mint oder halt Kubuntu einfallen.

Wieso muss es denn auf Debian/Ubuntu basieren? Ich meine solange die Software, die man einsetzen möchte, in der entsprechenden Version vorhanden ist/läuft, ist es doch im Prinzip völlig egal, welche Distribution man nun einsetzt. Für Anfänger geeignet sind auch OpenSuse, ROSA Linux, Korora. Die haben zwar alle rpm Pakte, aber einem Anfänger dürfte das relativ egal sein.

ContractSlayer

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
17. Juni 2012

Beiträge: 166

Grimjiar schrieb:

ContractSlayer schrieb:

Welchen Alternativen zu Ubuntu gibt es denn noch die auf Debian/Ubuntu setzen und für Anfänger geeignet sowie weit verbreitet sind? Mir würde spontan nur Linux Mint oder halt Kubuntu einfallen.

Wieso muss es denn auf Debian/Ubuntu basieren? Ich meine solange die Software, die man einsetzen möchte, in der entsprechenden Version vorhanden ist/läuft, ist es doch im Prinzip völlig egal, welche Distribution man nun einsetzt. Für Anfänger geeignet sind auch OpenSuse, ROSA Linux, Korora. Die haben zwar alle rpm Pakte, aber einem Anfänger dürfte das relativ egal sein.

Deb.Pakete lassen sich einfach und auch ohne das Software Center oder Konsolen Befehle direkt vom Desktop installieren. Zumal doch Debian mit ihren Deb. Paketen unter den LinuxDistros mit am verbreitesten ist oder? Mit rpm Pakete habe ich bisher noch keine Erfahrung gesammelt, lassen die sich auch einfach per Mausklick wie die deb.Pakete installieren?

giygas

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Anmeldungsdatum:
23. Mai 2009

Beiträge: 99

ContractSlayer schrieb:

Grimjiar schrieb:

ContractSlayer schrieb:

Welchen Alternativen zu Ubuntu gibt es denn noch die auf Debian/Ubuntu setzen und für Anfänger geeignet sowie weit verbreitet sind? Mir würde spontan nur Linux Mint oder halt Kubuntu einfallen.

Wieso muss es denn auf Debian/Ubuntu basieren? Ich meine solange die Software, die man einsetzen möchte, in der entsprechenden Version vorhanden ist/läuft, ist es doch im Prinzip völlig egal, welche Distribution man nun einsetzt. Für Anfänger geeignet sind auch OpenSuse, ROSA Linux, Korora. Die haben zwar alle rpm Pakte, aber einem Anfänger dürfte das relativ egal sein.

Deb.Pakete lassen sich einfach und auch ohne das Software Center oder Konsolen Befehle direkt vom Desktop installieren. Zumal doch Debian mit ihren Deb. Paketen unter den LinuxDistros mit am verbreitesten ist oder? Mit rpm Pakete habe ich bisher noch keine Erfahrung gesammelt, lassen die sich auch einfach per Mausklick wie die deb.Pakete installieren?

Generell solltest du sowieso die Paketverwaltung benutzen.

Grimjiar

Anmeldungsdatum:
24. Mai 2012

Beiträge: 294

ContractSlayer schrieb:

Mit rpm Pakete habe ich bisher noch keine Erfahrung gesammelt, lassen die sich auch einfach per Mausklick wie die deb.Pakete installieren?

Ja, das geht auch mit .rpm Paketen.

Ullinux

Anmeldungsdatum:
29. Mai 2006

Beiträge: Zähle...

ContractSlayer schrieb:

Canonical, dass bisher meistens negativ bewertet wurde. Es wird behauptet, dass Ubuntu u.a. mit "Mir" und "Unity" einen eigenen Weg als alle anderen Linux Distributionen gehen will und damit das openSource Prinzip vernachlässigt.

Einige Berichte behaupten sogar, dass Canonical mit Ubuntu für openSource ein größerer Feind sei als Microsoft oder Apple.

Schreibt canonical überhaupt schwarze Zahlen? 😮

chakkman

Anmeldungsdatum:
1. August 2007

Beiträge: 574

Ullinux schrieb:

Schreibt canonical überhaupt schwarze Zahlen? 😮

Soweit ich weiß, seit Anbeginn nur rote. Aber nicht nur deshalb ist ein Vergleich mit Microsoft oder Apple grober Unfug.

drtri

Anmeldungsdatum:
9. Dezember 2012

Beiträge: 619

chakkman schrieb:

Ullinux schrieb:

Schreibt canonical überhaupt schwarze Zahlen? 😮

Soweit ich weiß, seit Anbeginn nur rote. Aber nicht nur deshalb ist ein Vergleich mit Microsoft oder Apple grober Unfug.

Shuttleworth zitiert:

"Der strategische Fokus für Ubuntu liege jedoch auf der Entwicklung eines einheitlichen Betriebssystems für Smartphones, Tablets und Desktops, das als Grundlage für Content und Dienste anderer Anbieter dienen soll."

Das ist nicht M$ oder Apple, sondern 1:1 Google.

Benno-007

Anmeldungsdatum:
28. August 2007

Beiträge: 29240

Soso, was bietet Google denn da an? Android für Desktop ist ja wohl eher ein Witz und Chromebooks als Cloudsystem-Krücke kann ja auch nicht gemeint sein...

Steffen_FG

Anmeldungsdatum:
11. Juni 2008

Beiträge: 1449

und Grundlage für Dienste anderer Anbieter...

in erster Linie ists bei Google die Grundlage für eigene Dienste. Andere Anbieter kommen in der zweiten Reihe.

Also ist es auch nicht Google. Nicht Microsoft, nicht Apple... irgendwie dann doch Ubuntu als Marke... blöd? Nö, cool!

chakkman

Anmeldungsdatum:
1. August 2007

Beiträge: 574

Ohnehin verstehe ich solche Diskussionen nicht so wirklich. Wenn ich nicht möchte, dass meine Software kommerziell genutzt wird, dann benutze ich eine Lizenz, die dieses untersagt. Man kann nicht argumentieren, dass Firmen Open Source für den eigenen Profit nutzt, wenn dies durch die Lizenz nicht ausdrücklich unterbunden wurde. Im Gegenteil, oftmals ist sowas sogar explizit gewünscht.

Acid303

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Anmeldungsdatum:
23. Oktober 2012

Beiträge: 132

ContractSlayer schrieb:

Es wurde darüber sicherlich hier schon diskutiert, ich selber finde bisher Ubuntu super, bin aber durch die ganzen negativen Schlagzeilen und Kommentaren über Ubuntu verunsichert und deshalb vor kurzen erst mal zu Kubuntu gewechselt da mir die Freiheit des OpenSource Prinzip sehr viel bedeutet.

Der Beitrag des Themenstarter ist zwar schon fast ein Jahr alt, aber auf diesen Absatz hin möchte ich noch was los werden. Wenn ich auf Connonical und somit auf Ubuntu angepisst wäre, dann würde ich mir aber auch keine von Ubuntu abhängigen Distros installieren. Was nützt mir eine andere Oberfläche, wenn ich im Hintergrund noch immer Ubuntu verwende?

Ich selbst arbeite keine 2 Jahre mit Ubuntu (akutell Lubuntu) und überhaupt mit Linux. Aber soviel habe ich schon mitbekommen, dass Cannonical mit sehr viel Investitionen sehr viel für die Linux Gemeinde gemacht hat. Sie haben ein OS geschaffen, dass von der Masse dank guter Hardwareerkennung (auch wenn die großteils dank Linux selbst so ist) und einfacher Installation und Handhabung verwendet werden kann. Auf diesen Grundgerüst bauen noch einige andere beliebte Distros auf, die aber ohne Ubuntu und ohne Cannocial so nicht da wären.

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