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Suche Teilnehmer, Spender und Sponsoren für LPIC-Kurs

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Smurffit

Avatar von Smurffit

Anmeldungsdatum:
10. Juni 2008

Beiträge: 141

Hallo liebe Leute 😀

Im Zuge meiner Technikerausbildung muss ich nächstes Jahr eine Technikerarbeit anfertigen, für die ich gerne das Thema "Onlinekurs zur Vorbereitung auf die LPIC-1 Zertifizierung" wählen würde.

Das Linux Professional Institute (LPI) gilt als weltweit führendes professionelles Zertifizierungsprogramm der Linux-Gemeinschaft. Das LPI entwickelt professionelle >Zertifizierungen für das Betriebssystem GNU/Linux, unabhängig von Software- oder Schulungsanbietern (also weitgehend distributionsunabhängig). Bisher wird ein >Zertifizierungsprogramm, Linux Professional Institute Certification (kurz LPIC), angeboten, das sich an Systemadministratoren richtet; über weitere Zertifizierungsprogramme, >etwa für Anwender oder Entwickler, wird nachgedacht. [...]

Zertifikat LPIC-1 ("Junior Level Linux Professional")

Um dieses Zertifikat zu erhalten, müssen die Prüfungen 101 und 102 bestanden werden. Diese Prüfungen gibt es auf Englisch, Japanisch und Deutsch. Man hat für die Prüfungen >jeweils 90 Minuten Zeit.

Früher konnte man zwischen zwei Varianten der Prüfung 101 wählen, die entweder Fragen zum Paketmanagement mit rpm (Red Hat, SUSE, Mandriva, ...) oder aber mit dpkg (Debian, >Ubuntu, Xandros, ...) enthielten. Seit 2006 ist das aber nicht mehr möglich; es werden beide Bereiche geprüft.

Da ich selber gerade den LPIC-1 abgelegt habe und mich tierisch über die teils mangelhaften (oder teuren) Lehrmaterialien geärgert habe und als positives Gegenstück die Online-Materialien von Cisco verwenden durfte, kam mir die Idee, so einen Vorbereitungskurs für das LPIC-1 anzufertigen. Vom Grundsatz her würde ich den Kurs ab Mitte dieses Jahrs entwickeln und von unseren Berufsschülern testen lassen. Das ganze sollte spätestens im Juli 2011 fertig sein. Aller Voraussicht nach wird das ganze per Moodle realisiert. Der Kurs wird in zwei Semester jeweils für die Prüfung 101 und 102 aufgeteilt sein. Die Semester werden dann in einzelne Kapitel unterteilt und bieten am Ende immer die Möglichkeit, das erworbenes Wissen zu prüfen. Ziel ist es, dass die Teilnehmer in ihrem Tempo arbeiten können und sich mit einem guten Gefühl der Prüfung stellen. Abschließend wird das ganze unter AGPL oder einer vergleichbaren, passenden Lizenz freigegeben.
Das ganze wird dann (hoffentlich 😀 ) mindestens bei uns - einer gewerblichen Schule für Auszubildende, Techniker und BKler eingeführt. Wenn die Resonanz positiv ist, werden vermutlich weitere Schulen folgen.
Leider hat das ganze ein paar kleine (finanzielle) Haken, bei denen mir hier vielleicht jemand helfen kann. 😉

1. Ich würde den Kurs nach der Fertigstellung gerne ins Englische übersetzen lassen um ihn noch mehr Menschen zugänglich machen zu können. Professionelle Übersetzer sind aber teuer, ich schätze die Kosten über den Daumen auf 1500 - 2000€

2. Da ich meine Technikerarbeit mit diesem Projekt in keiner Firma ablege, entgeht mir natürlich die Vergütung, was recht problematisch ist, da meine BAFöG-Schulden über die Monate stark gewachsen sind 😉

3. Ich selber habe die Prüfungen schon abgelegt, kann also nicht immer objektiv beurteilen wie leicht oder schwer die Inhalte zu verstehen sind. Hierzu werden zwar wenn möglich die Berufsschüler eingebunden, ich würde aber gerne auch die Meinungen von anderen hören

Aus den o.g. Gründen mache ich Interessierten folgendes Angebot:

Privatpersonen Wenn du dir vorstellen kannst, das LPIC-1 Zertifikat abzulegen (Kosten der Prüfungsteilnahme etwa 2x120€ - auf Messen und in Schulen oft günstiger) und du die Chance wahrnehmen möchtest, an diesem Projekt teilzunehmen und dir somit Seminar- und/oder Bücherkosten sparen willst biete ich dir folgendes:

  • Während der Entwicklung des Kurses permanenten Zugang zu allen Materialien, Foren und Dokumenten

  • Nach der Fertigstellung einen garantierten Zugang zum fertigen Kurs für mindestens 1 Jahr (vermutlich weit darüber hinaus, aber man weiß ja nie 😉)

  • Die Möglichkeit aktiv auf die Inhalte Einfluss zu nehmen (durch Feedback - keine Angst, niemand muss hier mitarbeiten 😀 )

  • Auf Wunsch natürlich Erwähnung in allen Contribs

  • Unterstützung der Verbreitung von Linux, da zukünftig alle unsere Berufsschüler und Techniker die Zertifizierung ablegen können sollen und somit die Ausbildung kompetenter Linuxprofis gefördert wird[/list]


Was ich dafür möchte? Mindestens eine einmalige Spende von 10€ - wem das ganze mehr Wert ist, darf natürlich gerne mehr dazu beitragen.
Firmen Wenn jemand eine Firma kennt, selber eine hat oder eine andere Möglichkeit des Sponsorings sieht, habe ich folgendes Angebot:

  • Alle Punkte die auch für Privatpersonen gelten

  • Unbegrenzt viele Zugänge für die jeweiligen Mitarbeiter

  • Einrichten einer Installation auf einem Firmenserver (nach Fertigstellung aller Materialien)

  • Auffälligere Erwähnung bei den Sponsoren/Unterstützern (vermutlich wird unsere Schule einen Zeitungsartikel bekommen in dem die Unterstützenden Firmen erwähnt werden). Gerne darf auch in Broschüren oder auf der Firmenwebsite mit der Unterstützung geworben werden

  • Absetzbare Spendenquittung vom Förderverein unserer Schule

Firmen kommen bezgl. eines Angebots mit Angabe über die Höhe der Spendenbereitschaft bitte auf mich zu.

Ich würde mich freuen, wenn jemand diese Chance zur eigenen Weiterbildung (und Steigerung des eigenen Marktwertes) nutzen und das Projekt unterstützen würde. Damit können wir einen weiteren Beitrag zur Verbreitung von Linux besonders im professionellen Bereich leisten.

Dieser Thread soll grundsätzlich dazu dienen, die Bereitschaft und Meinung der Leute zu erfahren. Was wäre euch das wert, würdet ihr teilnehmen, wo seht ihr Möglichkeiten zur Verbesserung?

Ich danke fürs lesen und hoffe auf viel positive Anregungen 👍

torsten23

Anmeldungsdatum:
18. November 2008

Beiträge: 147

hm, Anregungen hab ich gerade keine

wollte nur fragen ob es irgendwo im Internet noch einen Testserver gibt...

es gab ja mal diesen kellog-testserver oder lpi-test.de den ich recht gut fand, aber mittlerweile scheint der nicht mehr zu existieren,

aktuelle gute online verfügbare deutsch Schulungsunterlagen sind dir auch nicht bekannt? (am besten dann mit Tests...)

Wie bei lpi-test.de ...

linux-praxis ist dann doch ein wenig alt...

ich hab nämlich daran Interesse die LPI 2 irgendwann abzulegen...

Smurffit

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10. Juni 2008

Beiträge: 141

Hallo Torsten,

die Sache hat sich hier eigentlich erledigt, da kein Feedback bzw. von Seiten des Fedoraforums nur negativ Feedback kam. Empfehlen kann ich dir aber http://www.lpi-academy.de/sim/exam/

MfG

P.S.: Wenn du den 2er ablegen willst hast du doch sicher schon den 1er abgelegt? Wie hast du dich den für den vorbereitet?

BurningTux46

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Anmeldungsdatum:
24. Juli 2010

Beiträge: 79

Hey! Also ich hab auch den LPIC-1 abgelegt, ich habe dafür einen Riesenordner bekommen. Der Ordner beinhaltet jegliche Themenbereiche und Informationen über diese, sodass man eigentlich nur den Ordner lernen muss. Es ist zwar sehr trocken, aber es geht schließlich um Linux und das gleicht wieder ziemlich viel aus 😀. Bei dem LPIC ist es aber recht lächerlich finde ich, dass man das nach 2 Jahren wiederholen muss... : /.

Mit Freundlichen Grüßen

Smurffit

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10. Juni 2008

Beiträge: 141

Also der LPIC ist 5 Jahre gültig http://lpi.org/eng/certification/policies Das ist schon relativ lange. Bei Cisco z.B. sind es nur 3 Jahre.

BurningTux46

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24. Juli 2010

Beiträge: 79

Achso, 5 Jahren sogar, na gut 😛. Aber ich denke das ist noch immer zu wenig, weil ich gerade mein Abitur mache und wenn ich da fertig bin mein Studium machen werde und es danach schon nicht mehr gültig ist, gerade da wo es gebraucht wird^^. Aber evtl. wird das ja dann trotzdem noch anerkannt? (k.a 😮)

Smurffit

(Themenstarter)
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10. Juni 2008

Beiträge: 141

1. Überlege mal, wo Linux vor 5 Jahren war (das erste Ubuntu erschien vor 5,5 Jahren 😉) 2. Wenn du es einmal bestanden hast, wird es so schwer nicht sein es zu erneuern 3. Zeigt es bei einer Bewerbung, dass es schon einmal konntest, Eigeninitiative zeigst und es wenn nötig noch einmal machen könntest.

BurningTux46

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24. Juli 2010

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Ja, aber das was mich stört ist, man wird regelrecht gezwungen Geld auszugeben, und das nicht wenig^^.

Smurffit

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10. Juni 2008

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2x 80€ über einen Zeitraum von 5 Jahren finde ich fair wenn man damit sein täglich Brot verdient.

BurningTux46

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Anmeldungsdatum:
24. Juli 2010

Beiträge: 79

Nagut hast gewonnen 😀. Aber ich werde höchstwahrscheinlich nicht mein Geld verdienen mit Linux will das Zertifikat einfach als Zusatz in der Bewerbung haben =). Sonst hast du schon recht^^

Smurffit

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Anmeldungsdatum:
10. Juni 2008

Beiträge: 141

Da stellt sich mir dann die Frage, warum du ein Zertifikat beilegst, das für den Arbeitgeber offensichtlich keinen Wert hat, weil er dich ja sonst dafür bezahlen würde 😉 Ich habe meine Zertifikate z.B. nur in den Bereichen gemacht in denen ich auch arbeiten möchte, alles andere ist doch wenig sinnvoll, oder?

torsten23

Anmeldungsdatum:
18. November 2008

Beiträge: 147

Hallo,

1) ich habe damals mir eigentlich nur die Seite www.linux-praxis.de so ein wenig durchgearbeitet... diese Seite fand/finde ich sehr gut... nur mittlerweile ist sie doch etwas veraltert.

für die LPI2 finde ich das Buch von Anke Böring sehr gut

lpi-acadamy hat ja nur Fragen für die LPI1 ... ich wäre auf der Suche nach so ner Community wie bei lpi-test.de

2) denke nicht, dass man für so ein Zertifikat unbedingt in der Branche arbeiten müsste, sondern es als Bestätigung für Hintergrundwissen verwenden könnte, vielleicht wenn man als "IT-Consultant" einen CCENT oder CCNA oder einfach nur LPI-Prüfungen hat,...

3) ich finde die Variante von LPI noch besser als von Cisco, dass der Status auf inaktiv gesetzt wird... bei Cisco hat man das einfach nach 3 Jahren nicht mehr oder?

4) den Preis finde ich auch nicht so teuer... was ich bei der LPI-Prüfung eher stört, dass man beide Prüfungen innerhalb eines Jahres ablegen muss um das Zertifikat zu bekommen...

BurningTux46

Avatar von BurningTux46

Anmeldungsdatum:
24. Juli 2010

Beiträge: 79

Für den Arbeitgeber hat es sehr wohl einen Wert, es sagt quasi das ich mich damit auskenne, aber ich denke nicht das ich als Linux-Adminstrator irgendwo arbeiten werde. Es ist halt ein Luxus für die Bewerbung und eine gute Übung ist es auch 😉. Linux 4 life!

Smurffit

(Themenstarter)
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Anmeldungsdatum:
10. Juni 2008

Beiträge: 141

Nicht jeder der Linux zertifiziert ist, wird Admin. Es gibt auch Jobs in der Entwicklung, im Service etc. Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass ein Zertifikat "related" sein sollte. Was würde dir ein Linux-Zertifikat in einer monotonen MS-Umgebung bringen? Und warum sollte man dich aufgrund dieser Qualifikation (für die du ja einen Gegenwert in Form einer angemessenen Entlohnung verlangst) einstellen bzw. besser bezahlen?

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