|
Summer-Breeze
Anmeldungsdatum: 13. Dezember 2023
Beiträge: 13
|
Hallo zusammen Ich bin vor 3 Monaten von Win auf Kubuntu umgestiegen
Anfangs mit Intel Onboard-grafik. Anschließend habe ich die AMD W6600 Grafikkarte aus dem alten Rechner eingebaut & alles lief auch erstmal soweit. Dann habe ich bemerkt, das nur die "normalen" Treiber installiert waren.
Also den neuesten Treiber mit Parameter Workstation installiert. Am Ende der Installation warf er 4 Meldungen bzgl dkms Fehler raus. Unter anderem auch, das er kein Protokoll anlegen könne, da schon zu viele vorhanden seien? Die Ausgabe habe ich mir zwar noch in eine Datei gesichert, ich komme da aber nicht mehr so wirklich dran, bzw habe ich keinen Schimmer, wie ich die Datei aus dem Dokumentenverzeichnis auf einen USB-Stick bekommen könnte. Der Rechner ist mit automatischer Anmeldung konfiguriert, so das er direkt auf den Desktop durchstarten sollte, was er wohl auch noch immer macht?
Ich habe aber keine Grafikausgabe mehr. Nur den Mauscursor sehe ich noch. Auch das entfernen der Grafikkarte hat nichts gebracht. Nach einigem Suchen weiß ich mittlerweile nun immerhin, wie ich eine Konsole gestartet bekomme. Da verließen sie mich aber auch schon wieder. ☹ Kann mir bitte jemand einen Rat geben, wie ich die Grafik wieder gestartet bekomme?
Ich will da jetzt durch rumwurschteln auch nicht noch mehr kaputt machen Bearbeitet von Thomas_Do: Titel auf Nutzerwunsch korrigiert.
|
|
Summer-Breeze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 13. Dezember 2023
Beiträge: 13
|
Hallo nochmal Ich glaube, das mit der Grafik wieder herstellen ist zu kompliziert. Mittlerweile hab ich es ja wenigsten mal geschafft in der Konsole die einzelnen Ordner im Home Verzeichnis aufzurufen. Ihr seht also, ich bin nicht so wirklich Fit, was die Konsole angeht. 😉 Ich habe aber noch eine weitere Festplatte (SSD) am Rechner, die wie ein USB-Stick ausgetauscht werden kann. (Ich habe ein Gehäuse im 3,5" Format, mit dem ich SSD´s wie Disketten benutzen kann) Meine Frage wäre jetzt, wie (mit welchem Befehl & Optionen) kann ich von der Konsole aus, alle Ordner (mit Inhalt und Unterordner) im Home-Verzeichnis, möglichst auf einen Rutsch auf die SSD kopieren, so das sie dann auf der SSD auch in einem Ordner landen? Dann mach ich den Rechner Platt und spiel das System nochmal neu auf. Das erscheint deutlich weniger stressig und schneller. EDIT:
Nachdem ich endlich in den Grub Bootloader gekommen bin (Ich musste bei mir ESC anstatt Shift drücken) habe ich versucht die Paketverwaltung dkms reparieren zu lassen.
Ergebnis:
Ich komme nun noch nichtmal mehr in die Konsole
Klasse
Alle Daten jetzt im Nirvana? BITTE!!!!!! Kann mir irgendjemand HELFEN!!!!!!!! Danke
|
|
trollsportverein
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2010
Beiträge: 5232
|
Wäre für dich vielleicht der einfachste Ansatz, von einem Live-System aus zu agieren. Dort kannst Du dann eine grafische Desktop-Umgebung haben. Ob Du dann lieber deine eignen Dateien auf Backup-Massenspeicher kopieren willst, um dann frisch zu installieren, oder ob Du vom Live-System per chroot ins havarierte System hinenhüpfen willst, um den Störenfried amdgpu-pro Treiber aus dem System zu entfernen, bleibt Dir überlassen. Wiki Wegweiser:
Ubuntu Releases:
Die Suche nach einem bestimmten Paket per Terminal macht man so:
dpkg -l | grep PAKETNAME
Entfernen vom Paket im Terminal:
sudo apt-get purge PAKETNAME
|
|
Summer-Breeze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 13. Dezember 2023
Beiträge: 13
|
Danke für deine Antwort EDIT: Ich habs nun doch noch geschafft das zu kopieren. Ich wusste nicht, das die Platte 2 x eingehängt war.
Ich hatte zuerst den Pfad Media/Benutzerordner versucht Eben habe ich dann den Pfad home/Benutzerordnerentdeckt . Damit ging es dann Danke Ich hab ein Live System am laufen. Wie kann ich Dolphin (den Dateiexplorer) überreden, das er auf das Benutzerverzeichnis des Rechners mit root Rechten zugreifen kann, um das zu lesen?
Am Terminal soll das ja alles kein Problem darstellen. Nur kann ich Terminal nicht.
Ich habe keinen schimmer, was ich mit cp (und mit welchen Optionen) schreiben müsste. Bei dem Befehl im Wiki steht zwar ein Beispiel, das funktioniert bei mir aber nicht. Der kopiert einfach nichts
Ich hab den Pfad aus dem Dolphin da rein kopiert. Nichts
Wenn in Dolphin in den Eigenschaften des Benutzerordners suche, ist alles ausgegraut
Aus einem Terminal den Dolphin mit sudo starten geht auch nicht. Will er nicht wg Sicherheit ☹
Ich hab die Nase jetzt schon so gestrichen voll
|
|
hakel2022
Anmeldungsdatum: 21. Februar 2022
Beiträge: 3254
|
Ich würde eine Neuinstallation mit 23.10 machen. Den Treiber von der Webseite des Herstellers sollte man grundsätzlich nicht verwenden. Empfehlung hier im Forum ... Datenrettung kann man von einem Live Medium machen. home sollte sich auf einer eigenen Partition befinden. Dann kann man einfach immer wieder neu installieren. Auch eine Empfehlung hier aus dem Forum ...
Automatische Anmeldung
... würde ich auch nicht machen. Dann landet man ja immer in der Problemzone. Du könntest mal mit nomodeset starten. Dann läuft nur ein grafisches Notsystem. P.S. Warum nutzt du nicht die Intel für deine Rettungsaktionen? 😎
|
|
Summer-Breeze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 13. Dezember 2023
Beiträge: 13
|
hakel2022 schrieb:
Ich würde eine Neuinstallation mit 23.10 machen.
23.10? Das ist dann aber nur eine Kurzzeit Version?
Ich glaube nicht, das ich alle Nase lang, den Rechner neu aufsetzen will. Deswegen hab ich ja eigentlich extra die LTS Version genommen. Welche speziellen Vorteile hätte diese Version?
Den Treiber von der Webseite des Herstellers sollte man grundsätzlich nicht verwenden. Empfehlung hier im Forum ...
Bekomme ich denn aus offenen Quellen auch einen Workstation Treiber? Auf Windows habe ich die AMD-Pro Treiber immer als sehr zuverlässig & Flott empfunden.
Ich werde das wohl noch mal ausprobieren. Vielleicht lags ja daran, das zuvor der normale amdgpu lief und er sich daran verschluckte?
Datenrettung kann man von einem Live Medium machen.
Wie? Das ging bei mir nicht, weil Dolphin keine Leserechte in dem Benutzerordner hatte und ich dem auch keine Rechte zuweisen konnte??? Ich fand das auch etwas komisch. War aber so. Ich hab das dann nach mehreren Versuchen doch noch im Terminal des Live-Systems hinbekommen.
home sollte sich auf einer eigenen Partition befinden. Dann kann man einfach immer wieder neu installieren. Auch eine Empfehlung hier aus dem Forum ...
Und wie sag ich ihm dann, wo er sein home Verzeichnis suchen soll? Dann würde ich das jetzt direkt mal auf die große SSD legen Aber ständig neu installieren ist meine Sache nicht. Bisher liefen meine Rechner stets mehrere Jahre durch. Meist hab ich nur wg Neukauf neu installiert
|
|
Summer-Breeze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 13. Dezember 2023
Beiträge: 13
|
Ich habe das System gestern wieder ans laufen bekommen.
Durch Deinstallation des missglückten Treibers + Nachfolgend die Entfernung des dpkg Eintrags mit purch Option. (Sorry, ich habe oben mehrmals dkms geschrieben. kA, wie ich darauf kam) Vielleicht kann irgendein Admin die Überschrift ändern? Nun habe ich nochmals die Installation angestoßen, mit gleichen Ergebnis Weil ich ja jetzt schon etwas Erfahrung habe, war die Deinstallation kein Problem mehr ☺ Die Protokolle hänge ich mal hier an.
Fehler amdgpu-pro Install Protokoll amdgpu-pro DKMSBuildLog Das dpkg Crash File ist noch vom ersten mal, da er das nicht überschreiben will und ich es auch nicht löschen kann. Why??? Das einzige was mir so einfällt, ist das AMD schreibt, es müsse zwingend Secure Boot aktiviert sein. Das ist im Bios auch aktiv. Steht auf: Other OS ( Also nicht Windows) und manuell (keine Ahnung wieso) Auch der verlangte MOK PRIVATE KEY, befindet sich am gewünschten Ort: /var/lib/shim-signed/mok/MOK.priv Irgendwo dort muss der Fehler sein. Ich habe aber leider keine Ahnung, was ich da machen kann. Vielleicht hat irgendjemand von euch eine Idee oder einen Vorschlag? P.S. Ich habe mich an die folgende AMD Anleitung gehalten: https://amdgpu-install.readthedocs.io/en/latest/install-installing.html
|
|
towo2099
Anmeldungsdatum: 3. Dezember 2015
Beiträge: 426
|
Das Ding baut nicht gegen Kernel 6.5.x Und warum, meinst du, benötigst du diesen Treiber? Mal abgesehen davon, "OS Other" bedeutet in der Regel Secureboot deactiviert.
|
|
Summer-Breeze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 13. Dezember 2023
Beiträge: 13
|
towo2099 schrieb: Das Ding baut nicht gegen Kernel 6.5.x
Äh, ich habe doch jeweils die letzte Version installiert. Keine Ahnung, was für ein Kernel da drin ist. Wie kann ich das nachschauen? Ich weiß jetzt auch, wie ich das nachschauen kann ☺ cat /proc/version_signature Antwort: Ubuntu 6.5.0-15.15~22.04.1-generic 6.5.3 Warum baut AMD im Dezember einen Treiber, der scheinbar nicht mit meinem Kernel kompatibel ist??? Gibt es da denn so große Unterschiede? Kann ich irgendwie verhindern, das sich der Kernel andauernd auf den neuesten heißen Scheiß aktualisiert? Weil- mein System ändert sich jetzt ja erstmal nicht mehr. Das soll die nächsten Jahre bleiben wie es ist. EDIT: Das Skript habe ich herunter geladen: https://www.amd.com/en/support/kb/release-notes/rn-pro-lin-23-q4 Und ich habe doch Ubuntu 2204.3
Und warum, meinst du, benötigst du diesen Treiber?
Weil ich eine AMD W6600 Grafikkarte habe, ich Wert auf die volle Farbenpracht lege & gelegentlich Videos bearbeite. Der normale AMD-Treiber war meines Wissens nach stets in der Farbausgabe beschränkt
Mal abgesehen davon, "OS Other" bedeutet in der Regel Secureboot deactiviert.
Tatsächlich?
Also muss der auf "Windows" stehen? Weil, andere Möglichkeiten habe ich nicht
|
|
trollsportverein
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2010
Beiträge: 5232
|
Ich sehe im Log den Versuch auf die pfn Funktion zuzugreifen. Das erinnert mich an den Patch:
Nun war das dort der Kernel 6.7.3 und ein anderer proprietärer Treiber. Vernagelt wurde es aber durch rcu_read_unlock. Falls der Patch auch auf den Ubuntu Kernel durch Canonical zurückportiert wurde, dann bräuchte es entweder einen gepachteten Kernel, der dem Treiber den Zugriff erlaubt, oder es braucht einen Treiber der von AMD so angepasst wurde, dass der proprietäre Treiber rcu_read_unlock umgehen kann. In Debian wurde Inkompatibiltiät zwischen proprietärem AMD Treiber und Linux Kernel 6.5 auch schon festgestellt:
Ob die Arbeitstheorie stimmt ließe sich mit dem Liquorix Kernel überprüfen. Der Liquorix Kernel ist zur Zeit bei Version 6.7.4-1 und läuft mit den proprietärem nvidia-driver. Wer eine AMD Grafikkarte hat könnte das mal ausprobieren, ob es mit AMD Grafikkarte und proprietärem AMD Treiber funktioniert
|
|
towo2099
Anmeldungsdatum: 3. Dezember 2015
Beiträge: 426
|
Laut buildlog liegts vermutlich eher an falscher Benutzung von get_user_pages (das hatte Nvidia auch schon). Ist aber an sich auch egal, fakt ist, der Treiber unterstützt den benutzen Kernel 6.5 (6.5.0-15-generic) nicht.
|
|
Summer-Breeze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 13. Dezember 2023
Beiträge: 13
|
trollsportverein schrieb: Ich sehe im Log den Versuch auf die pfn Funktion zuzugreifen. Das erinnert mich an den Patch:
Nun war das dort der Kernel 6.7.3 und ein anderer proprietärer Treiber. Vernagelt wurde es aber durch rcu_read_unlock. Falls der Patch auch auf den Ubuntu Kernel durch Canonical zurückportiert wurde, dann bräuchte es entweder einen gepachteten Kernel, der dem Treiber den Zugriff erlaubt, oder es braucht einen Treiber der von AMD so angepasst wurde, dass der proprietäre Treiber rcu_read_unlock umgehen kann. In Debian wurde Inkompatibiltiät zwischen proprietärem AMD Treiber und Linux Kernel 6.5 auch schon festgestellt:
Ob die Arbeitstheorie stimmt ließe sich mit dem Liquorix Kernel überprüfen. Der Liquorix Kernel ist zur Zeit bei Version 6.7.4-1 und läuft mit den proprietärem nvidia-driver. Wer eine AMD Grafikkarte hat könnte das mal ausprobieren, ob es mit AMD Grafikkarte und proprietärem AMD Treiber funktioniert
Vielen Dank, für deine -für mich- sehr hilfreiche Antwort Ich habe mal kurz auf Github nachgelesen. Das Problem ist wohl tatsächlich, das AMD den Kernel 6.5x noch nicht unterstützt. Das Problem soll irgendwann demnächst behoben werden. Wann,schreibt der dort aber leider nicht. Jetzt habe ich mal eine Verständnisfrage: Schraubt sich die Kernelversion mit jedem automatischen Update immer weiter hoch, oder ist das die Version, die ich im November installiert habe & bleibt die dort, bis ich irgendwann auf eine andere Ubuntu-Version wechsel? Wenn sich die Version immer selbstständig erhöhen würde, hätte ich das Problem ja demnächst möglicherweise wieder?
Wenn dem so wäre -also selbsttätiges Kernelupdate- kann man das verhindern?
|
|
trollsportverein
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2010
Beiträge: 5232
|
Neue Kernelversionen gibt es immer wieder mal. Bei Canonical längst nicht so häufig und schnell wie mit dem Liquorix Kernel. Wenn man auf einer Version verharren will,, dann geht das über die Paketverwaltung mit Apt-Pinning:
|
|
towo2099
Anmeldungsdatum: 3. Dezember 2015
Beiträge: 426
|
Nuja, wenn man keine neue Kernel bekommen will, brauchts kein Pinning, da deinstalliert man einfach das Kernel-Metapaket und schon ist Schluss mit Updates.
|
|
Summer-Breeze
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 13. Dezember 2023
Beiträge: 13
|
towo2099 schrieb: Nuja, wenn man keine neue Kernel bekommen will, brauchts kein Pinning, da deinstalliert man einfach das Kernel-Metapaket und schon ist Schluss mit Updates.
Oha. 😳 Da muss ich mich erstmal einlesen, ob ich mir das überhaupt zutraue. "Einfach" irgendwas deinstallieren und dann möglicherweise nicht mehr in den Rechner kommen, will ich ja auch nicht. Ich muss auch erstmal verstehen, was der da überhaupt wie macht. Ich hatte ursprünglich angenommen, wenn ich eine LTS Version habe, dann bleibt die bis auf Fehlerkorrekturen auf dem Stand der Veröffentlichung. Also 2022 in meinem Fall. Dem Anschein nach gibt es ja aktuell aber auch keine Version mehr vor 22.4.3. Ich habe ja extra die LTS version gewählt, um eben nicht ständig mit dem neuesten heißen Scheiß zugemüllt zu werden. Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich unschön, das die Versionen förmlich Vorwärts gepeitscht werden (Hab mal bei Wikipedia reingeschaut) und AMD da nun seit ½ Jahr Inkompatibel zurück liegt. Also alle, die das LTS Paket nach Juni 23 installiert haben, schauen in die Röhre, was den AMD Treiber betrifft, da der Kernel ab da Version 6.4 erreichte Wenn die Kernel Macher meinen die Versionen Vorwärts jagen zu müssen um neue Sachen zu unterstützen, dann müssen sie aber auch an die Kompatibilität denken. Wenn ich die Einträge bei Wikipedia richtig deute, ist meine 6.5 jetzt auch schon wieder "out of Service" und mir wird in den nächsten Tagen Version 6.6 untergejubelt, wenn ich das nicht irgendwie gestoppt kriege? Ich muss mal schauen, ob ich mir das überhaupt zutraue. Danke für die Info
|