Als Stereoanlage dürfen ein paar ca. 35-jährige Oldtimer bei mir wohnen, alles Yamaha-Geräte. Beim Vorverstärker handelt es sich um das Modell "C 60".
https://www.hifi-wiki.de/index.php/Yamaha_C-60
http://www.audioscope.net/yamaha-c60-preamp-p-1965.html
Nun würde mich interessieren, ob sich derlei (uralte) Geräte noch für den Anschluss an einen zeitgenössischen Rechner eignen.
An den C 60 habe ich einen Adapter von 3,5 Klinke auf Cinch angeschlossen und mit der (grünen) Buchse der Soundkarte (Realtek ALC 1220 Codec) verbunden. Über "AUX" scheinen Rechner und C 60 verbunden zu sein, Ton wird übertragen. Leider bleibt Musik trotz höchster Lautstärkeeinstellungen an Rechner und C 60 sehr leise.
Dazu muss vielleicht noch angemerkt werden: Es sind auch etwa sieben Meter Kabel dazwischen.
Hat jemand eine Idee, wie ich die Lautstärke erhöhen könnte?
Hat jemand Erfahrungen mit WLAN-Audio-Adaptern?
Danke und Gruß
Marind
Musik über alte Stereoanlage
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Supporter
Anmeldungsdatum: Beiträge: 6389 |
Das sollte erstmal passen
Unsymmetrische Verbindungen wie diese (im Gegensatz zu symmetrischen über bspw. XLR) sind für solche Längen nicht zu empfehlen. Trotzdem weiß ich nicht, ob das wirklich dein Problem ist.
Gruß BillMaier Edit: Ich hab das oben durchgestrichen, weil das Quatsch ist. Da geht es um die Verbindung Verstärker → passive Lautsprecher. Vergiss das. |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 10978 |
Ein Kabel mit 7 Metern länge sollten eigentlich keine großen Probleme machen, solange es keinen Defekt hat. Wie geht es denn hinter dem Vorverstärker weiter? Was passiert, wenn du am eigentlichen Verstärker/Endstufe die Lautstärker aufdrehst? |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 83 |
Hallo, habe einen Sansui-Verstärker, Baujahr 1985. Cinch an AUX und 3,5-Klinke an Kopfhörerausgang Notebook - funktioniert, aber eingeschränkt durch die jeweilige Kabellänge. Deshalb ergänzt/geändert auf 3,5-Klinke an Bluetooth-Receiver/Transmitter (im online-Handel für 20 bis 30 Euro) - funktioniert (jetzt auch mit dem Smartphone). Gruß n.a.s |
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Hallo, ein Vorverstärker hebt die Eingangssignal soweit an, das damit einer separate Endstufe anzusteuern ist. Hauptsächlich für Phono- und eventuell Mikroeingang benötigt. An den Buchsen Pre-Out ist noch eine Endstufe anzuschließen. |
Supporter, Wikiteam
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Das von Dir beschriebene Verfahren funktioniert bei mir hervorragend, allerdings mit Geräten anderer Hersteller. Ich vermute, Dein Problem liegt auf der elektrischen oder mechanischen Seite, z.B.:
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(Themenstarter)
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vielen Dank für Eure Gedanken, seahawk1986, BillMaier, n.a.s, Dr_Schmoker und kB! |
(Themenstarter)
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Alles auf Null! |
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Hi, ziehe mal den 3,5 mm Stereo Klinkenstecker am PC ab und berühre die Pole. Es müsste zu mindestens ein Brummen in den Boxen zu hören sein. Ok, hat sich erledigt, Problem ist gelöst |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 1392 |
Ergänzend und für Mit-Leser 😉 : Bei mir hängt ein noch deutlich älteres SABA-Schätzchen über eine asymmetrische Leitung von Stereoklinke auf Stereo DIN an einer RME Digi 96/8 PAD-Karte und einem Multiboot-Rechner mit Debian und LibraZiK Studio. 👍 Am Alter der HiFi-Geräte hängt's mit dem Anschließen also keineswegs. Nur an Stereo-DIN-Steckern herumzulöten, ist absolut vergnügungssteuerfrei 😉 . Michael |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 6234 |
Nochmal was zu den Kabeln: Bei großen Kabellängen ist wichtig, dass die Adern nicht zu dünn sind und dass der innere Abstand zur Abschirmung nicht zu gering ist. Elektrisch gesehen ist ein Kabel ein Kondensator der zum Verstärkereingang parallel geschaltet ist und somit einen Tiefpass bildet, der die Höhenwiedergabe beeinträchtigt. Die Auswirkung kann durch gute Kabel, kleinere Länge und niedrigem Eingangswiderstand des Verstärkers verringert werden. Daher findet man bei vielen Geräten heute keine hochohmigen DIN-Eingänge mehr. Ich habe hier auch eine kleine Yamaha RX-E100 Anlage, bei der ich auch locker auf 3 Meter komme (trotz Löcher in der Schrankrückwand). |
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Hallo, ich habe auch lange Zeit Verstärker mit Din-Eingängen 5-polig benutzt. Und ja, das Löten an den Steckern ist sehr anspruchsvoll. Außerdem stimmt die Impedanz von Chinch-Anschlüssen mit Din-Anschlüssen nicht überein. Es gibt (hörbare) Verluste. Verstärker ab den 1990 Jahren kann man oft gebraucht als Schnäppchen ergattern. Die haben dann alle Chinch-Anschlüsse. Ich selbst habe einen Denon Receiver für 50€ erworben. Empfehlen kann man vielleicht noch Marantz. Das sind alles Geräte, die man noch reparieren kann, im Sinne der Nachhaltigkeit. |
(Themenstarter)
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Danke noch 'mal für Eure ergänzenden Hinweise, Dr_Schmoker, mk1967 und Dakuan! |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 6234 |
Benutzer so alter Geräte sollten auch wissen, dass die Kondensatoren in der Stromversorgung mit der Zeit an Kapazität verlieren. Aber es gibt genug Werkstätten, die sich auf solche Geräte spezialisiert haben. Mit etwas Geschick kann man das auch selber machen. Ich hatte mal mit jemanden gesprochen der berufsmäßig Industrieelektronik repariert. Der hat bei älteren Geräten nach der eigentlichen Reparatur immer auch die Elkos in der Stromversorgung ausgetauscht um Reklamationen vorzubeugen. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 6036 |
Gute Kupferkabel sind Teuer, ich hab mir ein 10 Meter Toslink-Digitalkabel gekauft und mit diesem Gerät (https://www.amazon.de/FX-Optical-Coaxial-Digital-Amplifier/dp/B06XCQ8CCM/) verbunden und dann nur ein 1 Meter Kabel bis zum Verstärker. |