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Multiboot / Multi-ISO USB-Stick

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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booza

Anmeldungsdatum:
11. Februar 2007

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Moin,
ich habe mal vor längerer Zeit eine Multiboot Live DVD gemacht , einmal Ubuntu 32 bit und einmal 64 bit auf der DVD und anscheint sind es bei euch die gleichen Probleme ! 😉
Also wenn ihr z.b. einmal Ubuntu und einmal Xubuntu auf den Stick haben wollt , könnt ihr mal folgendes ausprobieren :

Für jedes OS einen Ordner erstellen (auf den Stick) z.B. UB ← Ubuntu und XU ← XUbuntu
Dann wie im Wiki Live-USB beschrieben den inhalt der CD passend in den jeweiligen Odner kopieren !
Jetzt kommt "nur" noch die Anpassung der syslinux.cfg :

DEFAULT /ub/casper/vmlinuz
GFXBOOT bootlogo
GFXBOOT-BACKGROUND 0xB6875A
APPEND  file=preseed/ubuntu.seed boot=casper initrd=/ub/casper/initrd.gz quiet splash --

LABEL live-ubuntu
  menu label ^Start or install Ubuntu
  kernel /ub/casper/vmlinuz
  append  file=preseed/ubuntu.seed boot=casper initrd=/ub/casper/initrd.gz quiet splash --

LABEL live-xubuntu
  menu label ^Start or install xubuntu
  kernel /xu/casper/vmlinuz
  append  file=preseed/ubuntu.seed boot=casper initrd=/xu/casper/initrd.gz quiet splash --

LABEL xforcevesa
  menu label Start Ubuntu in safe ^graphics mode
  kernel /ub/casper/vmlinuz
  append  file=preseed/ubuntu.seed boot=casper xforcevesa initrd=/ub/casper/initrd.gz quiet splash --


LABEL check
  menu label ^Check CD for defects
  kernel /ub/casper/vmlinuz
  append  boot=casper integrity-check initrd=/ub/casper/initrd.gz quiet splash --
LABEL memtest
  menu label ^Memory test
  kernel /ub/install/mt86plus
  append -
LABEL hd
  menu label ^Boot from first hard disk
  localboot 0x80
  append -


DISPLAY isolinux.txt
TIMEOUT 300
PROMPT 1
F1 f1.txt
F2 f2.txt
F3 f3.txt
F4 f4.txt
F5 f5.txt
F6 f6.txt
F7 f7.txt
F8 f8.txt
F9 f9.txt
F0 f10.txt

Eigentlich wird für jedes OS ein Ordner erstellt und in isolinux.cfg drauf verwiesen !

Leider habe ich momentan kein großen USB Stick aber ich hoffe es passt so !

Gruß Booza

Neustaedter

Anmeldungsdatum:
29. Dezember 2007

Beiträge: 9

booza schrieb:

Moin,
ich habe mal vor längerer Zeit eine Multiboot Live DVD gemacht , einmal Ubuntu 32 bit und einmal 64 bit auf der DVD und anscheint sind es bei euch die gleichen Probleme ! 😉
Also wenn ihr z.b. einmal Ubuntu und einmal Xubuntu auf den Stick haben wollt , könnt ihr mal folgendes ausprobieren :

Für jedes OS einen Ordner erstellen (auf den Stick) z.B. UB ← Ubuntu und XU ← XUbuntu
Dann wie im Wiki Live-USB beschrieben den inhalt der CD passend in den jeweiligen Odner kopieren !
Jetzt kommt "nur" noch die Anpassung der syslinux.cfg :

DEFAULT /ub/casper/vmlinuz
GFXBOOT bootlogo
GFXBOOT-BACKGROUND 0xB6875A
APPEND  file=preseed/ubuntu.seed boot=casper initrd=/ub/casper/initrd.gz quiet splash --

LABEL live-ubuntu
  menu label ^Start or install Ubuntu
  kernel /ub/casper/vmlinuz
  append  file=preseed/ubuntu.seed boot=casper initrd=/ub/casper/initrd.gz quiet splash --

LABEL live-xubuntu
  menu label ^Start or install xubuntu
  kernel /xu/casper/vmlinuz
  append  file=preseed/ubuntu.seed boot=casper initrd=/xu/casper/initrd.gz quiet splash --

LABEL xforcevesa
  menu label Start Ubuntu in safe ^graphics mode
  kernel /ub/casper/vmlinuz
  append  file=preseed/ubuntu.seed boot=casper xforcevesa initrd=/ub/casper/initrd.gz quiet splash --


LABEL check
  menu label ^Check CD for defects
  kernel /ub/casper/vmlinuz
  append  boot=casper integrity-check initrd=/ub/casper/initrd.gz quiet splash --
LABEL memtest
  menu label ^Memory test
  kernel /ub/install/mt86plus
  append -
LABEL hd
  menu label ^Boot from first hard disk
  localboot 0x80
  append -


DISPLAY isolinux.txt
TIMEOUT 300
PROMPT 1
F1 f1.txt
F2 f2.txt
F3 f3.txt
F4 f4.txt
F5 f5.txt
F6 f6.txt
F7 f7.txt
F8 f8.txt
F9 f9.txt
F0 f10.txt

Eigentlich wird für jedes OS ein Ordner erstellt und in isolinux.cfg drauf verwiesen !

Leider habe ich momentan kein großen USB Stick aber ich hoffe es passt so !

Gruß Booza

klingt zwar gut, aber auf USB funktioniert das so nicht. Wie bereits vorher von Sephy beschrieben bleibt das ganze beim Boot hängen. Bis jetzt habe ich das nur zum Laufen bekommen, wenn das ganze in root entpackt wird. Hat das mit Unterordner vielleicht jemand inzwischen zum laufen bekommen? Mit BT3, GParted und SAM2007 funktioniert das...

Wayne78

Anmeldungsdatum:
18. Oktober 2007

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Hi Community,

ich würde mich hier gerne anschliessen. Ich habe jetzt einiges gegoogelt, aber ich finde bisher keine ausreichende Anleitung einen USB Stick mit diversen Live-Distros zu bestücken. Die Idee Syslinux zu nutzen ist die eine, die andere Idee wäre grub. Nutze ich Syslinux, habe ich das Problem, dass sich nicht alle Distros so einfach (zumindest für mich als fortgeschrittener Laie) in die syslinux.conf eintragen lassen. Alternativ wollte ich grub nutzen, indem damit einfach der jew. bootloader der Live Version geladen werden sollte. Dementsprechend hatte ich die verschiedenen isos in der menu.lst als weitere Betriebssysteme eingetragen, damit ein verkettetes booten stattfindet. Klappte aber nicht. ☹ Hier hatte ich das Problem, dass grub von USB geladen hat, aber er nicht das iso booten wollte. Ich sag' Euch kurz was ich gerne hätte. Ich möchte mir gerne so ein Ultimativ-Hilfsmittel bauen: 8 GB USB Stick: Folgende live Distros sollen darauf: -Ubuntu 8.10 -backtrack3 -Trinity -Phantomix -ophcrack Vista -ophcrack XP -Yoper -Clonezilla

Nur Ubuntu ist kein Thema. Das ginge ja sogar mit den Ubuntu onboard-Mitteln. Aber mehrere klappt nicht. Und scheinbar bin ich nicht der Einzige, der hier Hilfe sucht.

Wäre extrem schön, wenn sich jemand dieses Problems annehmen könnte...

fnumatic

Anmeldungsdatum:
20. Februar 2007

Beiträge: 379

Man kann das booten von USB in einer Testumgebung unter Virtualbox testen. Dazu muss ein Verweis auf das USB Device angelegt werden.

1
2
3
VBoxManage internalcommands createrawvmdk -filename $file -rawdisk /dev/sdb -relative
sudo chmod 666 /dev/sdb*
sudo chown $user $file

Die virtuelle disk unter VirtualBox registrieren und einer VM zuweisen.

Wayne78

Anmeldungsdatum:
18. Oktober 2007

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Ja, das ist eine gute Idee. Das erspart einem das lästige neubooten... 👍

Solo0815

Avatar von Solo0815

Anmeldungsdatum:
7. Juni 2006

Beiträge: 402

Gibts schon was neues? Hat es jemand schon zum Laufen gebracht? Bei mir bootet nur das erste System, das ich mit Unetbootin installiert hab, korrekt.

Schön wäre, wenn das alles mit Unetbootin ginge, ohne "Handarbeit" *träum* 😉 Damit könnte man prima des USB-Stick aktuell halten, ohne immer eine neue CD zu brennen.

dauerbaustelle

Avatar von dauerbaustelle

Anmeldungsdatum:
2. Juli 2007

Beiträge: 1936

Ja, wie ginge denn das von der theoretischen Seite? Hat da jemand Ahnung?

Xenon1234

Anmeldungsdatum:
5. Januar 2009

Beiträge: Zähle...

Einen Multiboot-Usb-Stick zu erstellen ist ganz einfach. Man muss nur einen Bootmanager(in meinem Fall Grub4Dos) in den MBR des Sticks installieren. Man braucht für Grub auch noch die menu.lst. Dort gibt man einfach an, wo sich der kernel des Live-Systems befindet und übergibt ihm dann noch die gewünschten Parameter. Wichtig bei Grub/Grub4Dos, dass man noch die Initrid angibt. fertig.

Geht natürlich nur bei PC´s, die von USB booten können. 😬

Das Problem bei einem System mit mehreren Ubuntu-Varianten ist sehr schwierig, da alle den gleichen Ordner(Casper) verwenden. einfach umbenennen klappt da nicht. Als Kernel-Parameter den neuen Ordner angeben klappt auch nicht. Ich hab´s aber schon mit Debian und Knoppix versucht und da ging es einwandfrei. konnte als Debian Gnome, Debian KDE, Debian XFCE und Debian Mini auf einem Stick ohne partitionieren machen.

Chris

Bosselfreund

Anmeldungsdatum:
7. Januar 2009

Beiträge: Zähle...

Hallo Das Computermagazin COM! hat in der neuesten Ausgabe einen Bericht über ein kostenloses (!) Tool namens "com! Boot-Stick-Builder" veröffentlicht. Hiermit lassen sich auf einem USB-Stick 10 verschiedene Systeme (Ubuntu, Puppy-Linux, Muppy-Linux, Datenschredder, Antivirus, usw.) installieren.

Hat soweit alles geklappt. Allerdings erhalte ich beim Starten ebenfalls die Fehlermeldung: "Could not found kernel image".

Hat eventuell schon jemand Erfahrung mit diesem Tool gemacht ???

dauerbaustelle

Avatar von dauerbaustelle

Anmeldungsdatum:
2. Juli 2007

Beiträge: 1936

@Bosselfreund: Höchstwahrscheinlich nicht, weil das hier kein Windowsforum ist.

ingo2

Avatar von ingo2

Anmeldungsdatum:
15. Juni 2007

Beiträge: 2145

Bin ebenfalls auf der Suche nach einer solchen USB-Multiboot Lösung.

Habe da einen ganz anderen Ansatz mal probiert: hatte mir vor einiger Zeit einen Stick mit "Super_Grub" erstellt: der kann dann alle auf dem PC installierten Systeme booten. http://www.supergrubdisk.org Da dachte ich, kannst ja auch ein Ubuntu in einer 2tem Partition drauf installieren - warum sollte Super_Grub das nicht auch booten können?

Und siehe daa - tut er auch!!!

Jetzt wäre es nur schön, wenn man Ubuntu auf der 2ten Partition gleich im ersten GRUB-Menu auswählen könnte, aber da fehlt mir im Moment eine Anleitung, wie man die menu.lst von Super_Grub ergänzen muß (hat da seine eigene Syntax).

Was ich auch noch nicht probieren konnte, ist das Booten auf einen anderen PC, wo der USB-Stick dann nicht mehr /dev/sdc, sondern was anderes ist. Natürlich soll da auch noch 'SystemRescueCD' drauf;-)

Viele Grüße, Ingo

ingo2

Avatar von ingo2

Anmeldungsdatum:
15. Juni 2007

Beiträge: 2145

Jup, so geht es:

eine primäre Partition für den ganzen Stick angelegt (sind bei mir 4GB), mit ext2 formatiert.

Super_Grub auf dem USB-Stick installiert - erstellt nur das Verzeichnis /boot

den ganzen! Inhalt der Live-CD (Hardy Desktop) auf den Stick kopiert (Achtung: incl. '.disk)

/boot/grub/menu.lst (von Super_Grub) ergänzt (am Ende angehangen:

### Eigene Erweiterungen
title Ubuntu-Hardy
usbshift
root	$(grub_device)
kernel  $(grub_device)/casper/vmlinuz boot=casper ramdisk_size=1048576 root=/dev/ram rw --
initrd	$(grub_device)/casper/initrd.gz
boot

Bootet einwandfrei aus dem Super_Grub-Menu (leider ist das System Englisch und braucht für De einen Reboot 😉, schlimm ist aber 600x800 Bildschirm).

Jetzt kommen weitere Systeme (besonders SysRescueCD) dazu!

Ingo

ingo2

Avatar von ingo2

Anmeldungsdatum:
15. Juni 2007

Beiträge: 2145

So, sysresccd ist auch noch drauf:

einfach den CD(iso)-Inhalt auch auf den Stick kopieren. Es gibt dabei keine Konflikte mit dem Super_grub und Hardy-Live.

Die menu.lst von Super_Grub weiter ergänzen:

title SystemRescueCd 32bit
root	$(grub_device)
kernel	$(grub_device)/isolinux/rescuecd
initrd	$(grub_device)/isolinux/initram.igz

title SystemRescueCd 64bit
root	$(grub_device)
kernel	$(grub_device)/isolinux/rescue64
initrd	$(grub_device)/isolinux/initram.igz

Und fertig!

P.S.: habe auch versucht, sysrcd in ein Unterverzeichnis zu kopieren (Pfade in menu.lst natürlich angepaßt), da findet er aber seine Daten nicht - trotz des von mir ergänzten 'root' Eintrags in menu.lst.

Ich werde es jetzt so machen, da die Live-CD von Hardy wegen 600x800 so garnicht gefällt:

Super_Grub und SysRescueCD auf die erste Partition, eine echte Hardy-Installation auf eine 2te Partition und sogar für eine 100MB swap ist dann noch Platz.

Ingo

ingo2

Avatar von ingo2

Anmeldungsdatum:
15. Juni 2007

Beiträge: 2145

So, jetzt ist auch noch Hardy drauf installiert:

a) eine zweite (primäre) Partition >=3GB auf dem Stick einrichten, mit ext3 formatiert.

b) eine dritte (primäre) Partition (bei mir 300MB) auf dem Stick einrichten, als swap formatiert.

Hardy ganz normal auf sdx2 (s. a)) installieren. Ich habe es von der alternate-CD gemacht. Grub NICHT! in den MBR, sondern höchstens in die /-Partition sdx2 installieren lassen. (wird eigentlich garnicht benötigt).

Wichtig: im root-Verzeichnis der Ubuntu-Installation eine leere Datei namens usb-linux anlegen. (nach der sucht dann SuperGrub, um die Partition mit findf zu finden!

touch /usb-linux

Auf der Super_Grub-Partition sdx1 die /boot/grub/menu.lst ergänzen:

###	Eigene Erweiterungen

title	SystemRescueCd 32bit
root	$(grub_device)
kernel	$(grub_device)/isolinux/rescuecd	setkmap=10      # man spricht Deutsch
initrd	$(grub_device)/isolinux/initram.igz

title	SystemRescueCd 64bit
root    $(grub_device)
kernel	$(grub_device)/isolinux/rescue64	setkmap=10      # man spricht Deutsch
initrd	$(grub_device)/isolinux/initram.igz

title   Ubuntu-Hardy (USB)
findf   /usb-linux                                              # SuperGrub sucht nach dieser Datei
root    $(out_device)
kernel  $(out_device)/boot/vmlinuz-2.6.24-23-generic root=UUID=7aeb8400-6733-457a-b959-9f95f6493787 ro
initrd  $(out_device)/boot/initrd.img-2.6.24-23-generic

Habe hier auch noch mal der Vollständigkeit halber die Einträge für SysRescueCD in sdx1 mit aufgeführt.

Klappt alles 100% - was will man mehr:

a) SuperGrub

b) SysRecueCD, 32- und 64-bit Kernel

c) ein vollständiges Ubuntu-Hardy

Viel Spaß damit, Ingo

ingo2

Avatar von ingo2

Anmeldungsdatum:
15. Juni 2007

Beiträge: 2145

So, habe jetzt mal Lenny-Live auf dem Stick probiert (http://live.debian.net/cdimage/lenny-builds/) - SUPER!

von dem Live-Image braucht man eigentlich nur den Ordner /live auf den Stick kopieren, wenn SuperGrub das starten soll. (natürlich ist auch die Textdatei /parameters.txt nützlich, da stehen die ganzen möglichen Boot-Optionen drin).

Ich habe den ganzen Inhalt einfach auf die erste primäre Partition des Sticks kopiert (zusätzlich zu /boot von SuperGrub und den SysRescue-Dateien) und noch die menu.lst von SuperGrub ergänzt:

title	Lenny (live, immutable)
root    $(grub_device)
kernel  $(grub_device)/live/vmlinuz2 boot=live union=aufs keyb=de locale=de_DE.UTF8 noprompt
initrd  $(grub_device)/live/initrd2.img

title   Lenny (persistent on live-rw)
root    $(grub_device)
kernel  $(grub_device)/live/vmlinuz2 boot=live union=aufs keyb=de locale=de_DE.UTF8 noprompt persistent
initrd  $(grub_device)/live/initrd2.img

Damit startet Lenny gleich komplett in Deutsch und (fast das wichtgste) mit einer korrekten X-Server-Auflösung von 1280x1024. Zum persistenten Speichern nutze ich eine 2te Partition auf dem Stich, die braucht nur das Label live-rw und schon klappts. Außerden gibt's eine wirklich gute Dokumentation dazu:

http://live.debian.net/manual/txt/live-manual.txt

Also verglichen hiermit muß Ubuntu noch etliches zulegen, damit es ein gutes Live-System gibt. Man kann ja bei Lenny praktisch alles konfigurieren.

Viel Spass, Ingo