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MokListRT / MokListXRT / SbatLevelRT / MokListTrustedRT

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 24.04 (Noble Numbat)
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harosch

Anmeldungsdatum:
30. April 2017

Beiträge: 18

Moin Gemeinde,

da habe ich meinen Bruder endlich überzeugt auf seinem Acer-Laptop von 2018 sich vom W10 zu verabschieden und auf Linux zu wechseln. Stick mit Ubuntu 24.04 LTS erstellt und gestartet.

Bei Frage nach "zusätzlicher Installation' oder 'Alleine' haben wir uns dafür entschieden W10 muß weg also Alleine das Linux.

Gewundert hat es mich das keine weitere Nachfrage nach Partionierung kam aber ok, hatte der Installer ja die ganze Platte zur Verfügung.

1 Stunde später (fand ich schon lang) war Linux auf der Büchse.

Es sollte zur weiteren Fertigstellung runter gefahren werden.

Starten des PC und schwupp tauchen kurz Meldungen auf :

  Could not create MokListRT: Volume Full
  Could not create MokListXRT: Volume Full
  Could not create SbatLevelRT: Volume Full
  Could not create MokListTrustedRT: Volume Full
  Something has gone seriously wrong: import_mok_state() failed: Volume Full 

Danach Bildschirm schwarz. Staunen bei mir; noch nie von gehört. Im Netz gesucht und bin schlauer geworden. Da scheint ja wohl was mit dem BIOS zu sein. Diverse Hilfestellungen bieten an das man da im /efi was überschreiben sollte :

cp grubx64.efi  shimx64.efi

oder andere Tricks, die aber immer voraus setzen das ich ein lauffähiges Linux habe. –> Nur : ich hab ja keins.

Im Bios (Aptio Setup Utility Version 2.17.1249 von 2017) gibt es da nun Secure-Boot-Variablen die man löschen kann, aber was passiert dann? Also mir ist schon klar das dies ja nicht ein Originäres Linux-Problem ist aber bevor ich zu der Option "neuen Laptop kaufen" komme, frage ich doch mal die Linux-Community, ob es anderes Lösungsansätze gibt.

Danke fürs Lesen schonmal

harosch

schwarzheit Team-Icon

Supporter
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Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 5329

Acer Rechner beachtet?

Lidux

Anmeldungsdatum:
18. April 2007

Beiträge: 16802

Hallo harosch,

Vielleicht gibt es auch eine aktuellere Firmware für den EFI dieses Rechner bei ACER, d.h. brauchst du mal wahrscheinlich wieder Windows ....

PS: Danach Dualbootinstallation ....

Gruss Lidux

harosch

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. April 2017

Beiträge: 18

Moin,

–> schwarzheit : Da habe ich wirklich nicht den Link auf ACER beachtet. Hat mich wohl der viele Text darunter abgelenkt. Vielleicht einen dickeren Strich als Trennung von Inhalt und Disclaimer machen ? 😉 . Auch wenn dann in dem Link eine Menge Info waren, die dort beschriebenen relevanten Menüpunkte habe ich in dem Bootmenü nicht gefunden. Verwirrend war ja auch die Tatsache das der Rechner auf den USB-Stick als Startmedium ebenfalls nicht reagiert hat und gleichen schwarzen Schirm mit dem MokList-Gedöns anzeigte.

–> Lidux : Danke für den Tipp. Das hätte wohl nicht mehr funktioniert mit W10, hat die Ubuntu-Installation ja wohl platt gemacht.

Bleibt als Option nur 'neuer Laptop' und das ist auch sinnvoll, die alte Kiste war mir sowieso suspekt.

Danke, schließe ich den Thread und bis zum nächsten Rätsel

harosch

Lidux

Anmeldungsdatum:
18. April 2007

Beiträge: 16802

Hallo harosch,

Solltest du noch ein Windows auf einem anderen Rechner haben haben kannst du dir eine Live Version mit WinToUSB zusammenbasteln und den ACER Rechner wieder flott machen ...

Gruss Lidux

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

harosch schrieb:

Danke, schließe ich den Thread

Wieso setzt Du den Thread auf gelöst, wenn er das nicht ist?! Weshalb gibst Du auf? Zumal es ja nicht mal Dein Rechner ist, Du aber den Besitzer überhaupt erst zum versuchten Wechsel gebracht hast, sprich Du hast ein funktionierendes NB zu einem Türstopper gemacht.

Sieh auf das Typschild auf der Unterseite! Die exakte Modellbezeichnung teilst Du hier mit. "Acer-Laptop von 2018" ist das nicht.

schwarzheit hat Dir genau den richtigen Abschnitt verlinkt. Es geht darum, im UEFI (das NB hat kein BIOS) Secure Boot zu disablen. Das ist bei diesen NBs aber nur möglich, wenn man temporär ein UEFI-Paßwort setzt (das ist sich zu merken, sonst kann man den Rechner auch gleich wegwerfen). Nachdem man Secure Boot disabled hat und erneut ins UEFI gegangen ist, nimmt man das PW wieder 'raus.

Ob es ein neueres UEFI gibt, sehen wir später, ebenso, ob man dazu ein Windows braucht oder es im UEFI-Setup eine Flashfunktion gibt.

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

Hättest Du vor 6 1/2 Jahren auf Deinem Rechner Secure Boot disabled, hättest Du das damalige Problem (erkennbar an signed im Paketnamen) auch nicht gehabt.

harosch

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. April 2017

Beiträge: 18

Ist ja nett das ich hier nochmal was lese zu meinem Thread.

–> von.wert Ich habe ja nicht aufgegeben sondern eine andere Lösung genutzt.

Dein 'Vorwurf' damit Elektroschrott produziert zuhaben finde ich zwar nachvollziehbar aber auch nicht so ganz zutreffend.

Ich habe in den letzten Jahren einige Linuxe auf Windows-Rechnern (HP, Lenovo) installiert. Die Thematik mit UEFI und Secure-Boot ist mir auch vertraut. Den Link von schwarzheit zu "Acer" habe ich ja auch angesehen. Allerdings gingen die Optionen in dem Boot-Menü nicht so auf in dem Menü das ich auf dem NB vorgefunden hatte.

Meinen Bruder habe ich auch nicht überredet den Wechsel zu machen. Latent drohte ja sowieso das Supportende für W10 und ob da auf dem Rechner noch W11 akzeptiert wurde ist auch fraglich. Auch wenn wohl angeblich Microsoft diese 'Verschärfung' der Installation zurück genommen hat.

Die Möglichkeit ob auch überhaupt noch was zu retten wäre mit einem Update des UEFI ist auch fraglich. Der Rechner war ja nicht mehr willens ein wie auch immer geartetes Startmedium zu akzeptieren.

Zu guter Letzt spielten da auch räumliche Entfernung zu meinem Bruder eine Rolle und das ich zeitlich für 3 Wochen nicht da gewesen wäre. Also unter den Umständen da Basteleien mit UEFI, Secure-Boot disablen, nochmal W10 aufspielen (wie auch vorgeschlagen wurde) und von dort dann eine Installation zu versuchen fand ich nicht prickelnd. Es hat mich ja schon gewundert das die fehlgeschlagenen Installation fast 60 Minuten brauchte um fertig zu werden. Auf dem neuen Laptop war alles in gut 20 Minuten arbeitsfähig.

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