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LINUX - meine kleine heile Welt!

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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snooky

(Themenstarter)
Avatar von snooky

Anmeldungsdatum:
11. Dezember 2007

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Wow, freut mich, dass mein Thread mitterweile so viel Anstoß zum Philosophieren und Diskutieren geboten hat!
Zum aktuell angesprochenen nochmal ein kleiner Gedanke von mir:
Ich denke Linux hat in den letzten Jahren riesen Sprünge in Sachen Benutzerfreundlichkeit gemacht.
Ich hab zwar damals selbst noch kein Linux benutzt, aber ich weiß, dass z.B. Drucker und USB-Sticks nicht
schon immer automatisch erkannt wurden... auch viele andere Dinge sind einfacher geworden, z.B. das Installieren
von Programmen (Paketmanager) usw.
Im Grunde ist Linux (z.B. Ubuntu), wie es jetzt ist, wahrscheinlich sogar einfacher zu bedienen als Windows (nehmen wir mal XP,
mit Vista hab ich noch keine allzugroßen Erfahrungen).
Das Problem liegt meiner Ansicht nach eher daran, dass Windows-Umsteiger erwarten, dass in Linux alles genauso oder ähnlich
funktioniert, wie sie es aus der Windows-Welt gewohnt sind. Das Herausfinden, wie etwas woanders funktioniert ist immer aufwändiger,
als das reine Ausführen seiner Gewohnheiten. Die Tatsache, dass die neue Funktionsweise aber vielleicht sogar einfacher ist, wird
oft von dem Aufwand des "erst Herausfinden-müssen" verzerrt gesehen. Ich verweise hiermit nochmal auf meinen Eingangsgedanken.

Wenn man den ersten großen Lernaufwand überstanden hat, ohne entmutigt zu alten Gewohnheiten zurückzukeheren, wird man tatsächlich für seine Mühen belohnt!

Das einzige Problem, mit dem alle etwas zu kämpfen haben, und das wohl noch länger ein Nachteil gegenüber Windows/MacOS bleiben, wird ist die oftmals
mangelhafte oder fehlende Unterstützung durch Hardwarehersteller. Alle Achtung, dass es trotzdem geschafft wird "in dieser Weise" auf aktuellem Stand zu bleiben!
Jetzt träumen wir mal ein bisschen und stellen uns vor, dass der Hardwaresupport von Herstellerseite genauso gut wäre wie für Windows. Bei gleichem Engagement
der Community! Wie würde dann Redmond im Vergleich abschneiden?? Nur ein Gedankenspiel.
Ich bin trotzdem froh, dass es so ist, wie es jetzt ist. Und ein bisschen Basteln macht ja auch machmal Spaß... 😀

Tom-L

Anmeldungsdatum:
22. Oktober 2005

Beiträge: 1181

Ich bin auch sehr glücklich, dass Linux sich bis zum aktuellen Stand "durchbeißen" konnte. Manche Hardwarehersteller hätten wahrscheinlich gern auch in früheren Zeiten mehr Unterstützung für Linux geboten. Aber der Weltmarktführer hat das anscheinend mit ziemlich rüden Methoden gegenüber den Herstellern ausbremsen können. Einige Beispiele dafür sind ganz gut in der Wikipedia dargestellt Microsoft.

Das muss zum Teil ein ganz schön steiniger Weg für einige Beteiligte gewesen sein wenn man das so liest.

Gruß,
Tom

Peter2007

Avatar von Peter2007

Anmeldungsdatum:
28. Oktober 2007

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Nicht vergessen, Linux ist eine Alternative zu Windows, kein Ersatz. Es will nicht sein wie Windows - und Computer sollte man wie Autos nur benutzen wenn man Grundlegende Dinge beherrscht. Man muss sicher keine Computerschule besucht haben ähnlich der Fahrschule, aber sich hinsezten und erwarten, das man bis in kleinste Details der Grafikbearbeitung einsteigen kann, Filme rippen und MP3s erstellen kann aus seinen Audiokasetten darf man nicht, man muss sich einarbeiten.
Außerdem beherrscht man Office nicht in 5 Minuten aus dem FF.

Linux ist ein guter alternativer Ansatz, dem zu wünschen ist das er sich weiter gut entwickelt. Aber bis er die Masse der User erreicht geht noch viel Zeit ins Land - und ob man den Open Source Gedanken aufgeben sollte, um das zu erreichen muss gut abgewogen werden. Wäre ein Linux das Closed Source ist besser als Windows? Nein.

snooky

(Themenstarter)
Avatar von snooky

Anmeldungsdatum:
11. Dezember 2007

Beiträge: 50

Wäre ein Linux das Closed Source ist besser als Windows? Nein.

Falls du auf den von mir erwähnten Hardwaresupport ansprichst: Also bei Treibern und ähnlichem ist es mir ehrlichgesagt egal, ob "open" oder "closed Source".
Ich denke, dass der Hersteller eines Gerätes wohl meistens den besseren Hardwaresupport liefern kann (könnte).

detructor15

Anmeldungsdatum:
16. Januar 2007

Beiträge: 5733

@mc1366
schonmal was von "mac" und "apple" gehört?
stecker einstecken → anschalten → loslegen

NEIN ich bin garantiert kein Apple Freund und meines erachtens nach ist sogar (jedes) Windows besser als OS X

eisbaer006

Anmeldungsdatum:
7. November 2006

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detructor15 hat geschrieben:

@mc1366
schonmal was von "mac" und "apple" gehört?
stecker einstecken → anschalten → loslegen

NEIN ich bin garantiert kein Apple Freund und meines erachtens nach ist sogar (jedes) Windows besser als OS X

warum das denn?
hatte bisher mit mac nix zu tun, aber mich
würde das schon interessieren...

Peter2007

Avatar von Peter2007

Anmeldungsdatum:
28. Oktober 2007

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Weil Apple seine Hardware und sein OS gut aufeinander abstimmt - es gibt kaum Probleme damit, das bezahlt man dann aber auch in mehrfacher Hinsicht...

schmatzler

Avatar von schmatzler

Anmeldungsdatum:
7. September 2007

Beiträge: 286

Weil Apple seine Hardware und sein OS gut aufeinander abstimmt

Und selbst da haben wir schon Linux für den Ipod 😉 (auch, wenns jetzt eher um MacOS ging)

Jueriy

Anmeldungsdatum:
13. März 2005

Beiträge: 91

Ich bin seit Jahren ein begeisteter Linux-Anwender,
hatte allerdings vor kurzem einige Probleme mit Gutsy auf meinem Toshiba-Notebook (die Probleme haben sich mittlerweile erledigt) und habe für eine kurze Zeit Vista installiert.

Es kommt ja immer darauf an, was man mit seinem Computer machen will oder auf welche Programme man eventuell angewiesen ist, aber ich denke für die meisten Homeuser, ausser Spielefreaks, muss Linux mittlerweile die 1. Wahl sein.
Begründen möchte ich das mit folgenden Vorteilen, die ganz einfach nicht wegzureden sind:

- Man benötigt keine verdammte Sicherheits-Suite, die ständig auf der Festplatte rumrödelt und auch sonst nur das System ausbremst, auf die Nerven geht und auch noch Geld kostet.

- Beinahe alles was man an Software benötigt (Ausnahme bestätigen die Regel) ist gleich mitinstalliert und wird mit upgedatet. Ich denke, dass unter Windows haufenweise Programme installiert werden, die über Jahre kein Update bekommen, ist auch ein richtiges Sicherheitsproblem.

- Linux hat wesentlich weniger Hardwarehunger und ist gefühlt um einiges schneller (gerade wenn man mit Vista vergleicht). Ausserdem kann man es auch problemlos auf älteren Rechnern einrichten.

- Treiber (auch hier gibt es sicherlich Ausnahmen) sind gleich dabei und müssen nicht erst runtergeladen und installiert werden. Und sollte mal ein Gerät gar nicht unter Linux laufen ... verkauft es bei Ebay und kauft Euch ein Linux-kompatibles Gerät.

Na ja, ich mach jetzt Schluss, obwohl es noch viele weitere Vorteile gibt.

Für mich persönlich gibt es nur einen wirklichen Nachteil:

Ich finde das Theme von Vista richtig geil !!!

cLinx Team-Icon

Avatar von cLinx

Anmeldungsdatum:
28. Oktober 2007

Beiträge: 2453

@Jueriy

Ubuntu Vista gibts schon, findest du hier:
http://forum.ubuntuusers.de/topic/83199/

BTT:
Ebenfalls zustimm.

Das hängt bei mir am Bett: http://groups.google.com/group/comp.os.minix/msg/b813d52cbc5a044b

mc1366

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

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Hi.
The Black Sheep da haste stellenweise recht, teilweise habe ich an meinem windows festgehalten, auch hardwareseitig. Unter win 98SE, HP 690 C drucker, nach umstellung auf suse 7.0 konnte ich meine hardware nur noch eingeschränkt nutzen, linux wurde nur zum surfen benutzt, bis ich isdn erhalten hatte, das bekam ich damit nicht in den griff, war glaube ich so um 1998 oder 99.
Später XP Pro, Office 2000 Premium oder wie das hieß, Mc Affee komplett sicherheit, gesamtkosten im jahre 2002 ca 450 eur, ergebnis war ende 2002 ein virus mit totalverlust aller daten, hatte damals noch einen kleinen versandhandel, sehr unangenehm! (habe ja totale sicherheit, tägliche datensicherung, warum das den?), und zerstörung des bios.
Seid dem nie wieder mit microsoft ins netz gegangen und mich voll auf linux gestürzt, vorher linux nur sporadisch genutzt.

Bis vor 3 tagen eigendlich nicht viel gerafft aber auch wenig probs mit hardware gehabt, mit dem gebotenen auch halbweg zufrieden gewesen.
War immer umständlich videos oder z.b kataloge, mit videoannimationen, java oder ähnlichem zu saugen, brennen und auf xp anzusehen. Dies ist erst mit suse 10.3 passe (ein klick und die codes sind da), dafür läuft dieses linux bei mir nicht zufriedenstellend.

Da ich keine ansprüche an komunikations geräten oder software habe mußte ich auch noch nie irgendwas "basteln" um dies oder das zum laufen zu bringen. Mein handy ist ein S45, accer mp3 player ca 6 jahre alt, digi ist ein aldi (medion) gerät welches auch unter xp nicht anzuschließen geht (muß immer die cf 1 karte rausnehmen und an den kartenleser hängen), kein wlan, chatten noch nie gemacht, pda, gps, xyzb53ai...., alles nix für mich.
Da ich so eine technikbremse bin habe ich auch nur wenig interesse mich intensiv mit dem b-system auseinanderzusetzen. Habe schon öffter mehrere tage damit vollbracht irgend was zu installieren, außer google earth (datei als programm ausführen ankreuzen und per klick installieren) war alles erfolglos!. Hatte immer die bezahlversionen von suse mit den großen büchern. Habe davon auch fleißig die befehle ins terminal eingetippt, außer ls hat glaube ich nie was geklappt, selbst bei cd wurde immer nur gemeldet: verzeichnis nicht gefunden, oder keine berechtigung.....
Der hammer war dann vor 2 jahren, eine java aktualisierung bei meinem kumpel auf seinem suse 9.1. Wir waren 3 personen, darunter eine dip ing. im maschinenbau. Wir haben stundenlang versucht nach anleitung das zeugs zu installieren, das ergebnis war das sie ein fachmann anrufen mußten um das draufzuspielen, was dann 50 eur gekostet hat!.

Am 31.12.2007 von kbuntu enttäuscht, dann ubuntu draufgemacht und begeistert, da hatte ich meinen ersten beitrag schon geschrieben.
Habe das lehrvideo reingezogen und bin gerade dabei mir eine liste mit shell befehlen anzulegen und auch schon erfolge im terminal gehabt, 🤓, ich glaube ich gehe doch mehr in die materie linux rein. Dem forum hier, wiki (habe ich schon etliche std hier gelesen) und dem VT-Team von Galileo-Press möchte ich hiermit meinen dank aussprechen.

Auch wenn ich von linux voll überzeugt bin glaube ich immer noch das windofs von den meisten usern als einfacher zu bedienen angesehn wird und das sich linux nur mit einer vereinfachung, oder vielleicht besser ausgedrückt, mit einer voll grafischen bedienbarkeit richtig verbreiten wird.

Persönlich bin ich schon davon überzeugt das die neuen linuxe besser als windofs sind, wobei es wohl noch viele programme für gehobene ansprüche oder spieler einfach noch nicht gibt. Wenn ich mir die letzten jahre linux betrachte weiß ich das dieser beträchtliche nachteil in 2-3 jahren fast aufgeholt sein wird.
Dies wird solchen leuten zu verdanken sein die sich hier rumtreiben und nix besseres zu tun haben als wochenlang "stumpfsinnig" auf die tasten zu hauen nur um ein xyzb53ai ein feines bildchen zu verpassen das solche technikbremsenden tastenklicker wie meiner einer nur noch 2 finger der rechten hand brauchen und sich mit der linken die chips in die fresse stopfen können.

Wenn dann noch ein linux "simpel" geschaffen würde, so mit 1 gb fürs ganze system, b-system, nochmals deutlich abgespecktes open office, brennprogram, browser, einfacher internetzugang (wo man auch wählen kann das man nur online geht wann man will und nicht auto bei systemstart wie bei mir, 👿 , bis ich rausfinde wie ich das ändern kann), "paint", nicht so viel leistungsfressender annimationen.
Das wäre so eine richtiges fast sorgenfreies übersichtliches "volks" betriebssystem, gerne auch als kaufversion für 30 eur, sollte dann aber 4-5 jahre unterstützt werden.

MFG, Michael

SpeeFak

Anmeldungsdatum:
30. Oktober 2006

Beiträge: 1171

ein endlich mal wirklich guter thread, der auch angenehm zu lesen ist, kein geflame und akzeptanz der meinung anderer * daumenhoch 😉

mein "wartungs linux" ( livecdersatz ) welches ich auf alle rechner installiert habe um ggf. ein systemimage zurückzuspielen ist mit grafischer oberfläche und office tools ( abiword, gnumeric, xpaint ), ganze 800 MB groß 😉

Ich bin eigentlich anders als die meisten hier zu linux gekommen. ich hatte zu hause ein kleines Lan mit nem fileserver und 3 arbeitsrechner ( mutter bruder ich ). da ich damals als schüler kein gld für teuer software hatte und mit aufkommen der windows WGA überprüfung immer mehr gecrackt werden musste drängte sich mir der gedanke linux immer weiter auf zumal ein kollege ( der heute gentoo entwickler ist ) gentoo nutzte. 2002 Hatte ich mich mal breitschalgen lassen mir von ihm gentoo installieren zu lassen ( eine stage 1 installation, er wollte alles rausholen aus meinem rechner ). Das grund system hatte er bei mir installiert, sprich den compiler compiliert und eine text konsole war soweit auch am laufen. Nun war er wieder weg und ich saß da vor einem schwarzen bildschirm mit einer farblich schönen komandozeile ( die ich bei ubuntu iwie vermisse, der gentoot style ist iwie chicker find ich ), und wusste nicht so recht was ich damit machen soll. Mein 2t rechner ( Dorun 700 ) lief noch nebenbei mit meinem damals geliebten Windows eXPerimental, sodass ich noch musik hören konnte und im web surfen. Die weitere installation von programmen und der grafischen oberfläche von gentoo machte der kollege dann per ssh über das internet. Von compilieren und der gleichen hatte ich damals gar keine ahnung, wusste nicht mal das es da gibt. ich wusste auch nicht das gentoo ein quellcode basierende OS ist, bei dem die programme bzw dessen code heruntergeladen wird und dann dieser in für das betriebssystem lesbaren code übersetzt ( compiliert ) wird. Am tag nach der gentoo textkonsolen installation frage ich den kollege dann per icq wann ich denn nun mit maus arbeiten könnte und mir das system angucken könnte - bald hies es dann. da der rechner in meine schlafzimmer stand und nicht der leiseste war musst der nachts ausgestellt werden, und ich fuhr die kiste dann abends mit shutdown -h now herunter - soviel konsolen know how hatte ich dann doch schon nach einem tag surfen im netz 😉 Naja am andern tag als ich icq dann wieder anschmiss kam gleich die nachricht :
er : ARGH - du vollidiot was hast du gemacht ?
ich : öhm - nichts ?!
er : Wie nichts, dein rechner hat nichts gemacht
ich : öhm - klar hat der nix gemacht ich musste pennen und dann macht der nichts weil die kiste nix leise ist
er : der war grad am KDE kompilieren
ich : was hat der kompliziert ?
er : vergiss es
ich : wiso hätte der durchlaufen sollen ?
er : wäre besser gewesen
ich : ( mitlerweile total verwirrd ) Ah ja - wann kann ich mit dem was machen ( bezog sich auf die gui )
er : heute wohl nicht - ich muss KDE neu compilieren
ich : Aha, ja gut ( dachte mir nur gibste ihm mal recht, schließlich investierte er zeit in MEIN rechner )
ich : Wie lange dauert das denn ? sonst stell ich den ins wohnzimmer und las den durchlaufen
er : Machma

gesagt getan nach 3 tagen kompilieren war das system dann soweit auch fertig nur funzte entweder die maus oder die tastatur, aber nie beides gleichzeitig und ein paar kleine macken hatte das system auch noch. Naja ich hab dann einfach wieder mein XP installiert weil ich mich damit auskannte und wusste wo was einzustellen und zu installieren ist. Ok der kollege war danach ziehmlich sauer weil siene ganze arbeit umsonst war und er hat auch 2 wochen nicht mehr mit mir geredet ( heute kann ich es nachvollziehen weil ich weis wieviel arbeit in einem gentoo stage 1 system steckt ).
Das war mein erster kontakt mit linux und bis 2005 auch der letzte. in dem besagten jahr ist mir dann meine HD mit der MP3 Sammlung, in der einige monate reine arbeitszeit steckt durch den verlust des MFT aus heiterm himmel hops gegangen, 80% hab ich retten können, zum glück. dann hab ich mir ein raid 5 system zugelegt was auch heute seinene dienst verichtet. Nur durch das administrieren dieses raidarrays merkte ich wie klobig die systemwartung war, per rdp verbinden, das lief recht lahm, und als der kollege der damals gentoo einrichtet dann mal mit seine gentoo NB im lan hing meinte er er könnte mein gesammten datenbestand vernichten. als ich fragte wiso meinte er dann er hätte vollzugriff auf mein raid array durch pw sniffen. das stimmte auch ich sah auf seiner kiste eine RDP sitzung von meinem windows server, der unsicher war weil er keine update mehr fahren konnte wegen dem WGA. das war so der punkt wo ich mir sagte : auweia nix gut. Nun begann ich mich auch außerhalb von spiele technischen dingen informationen zu besorgen, angefangen mit einer ssh verbindung die verschlüsselt ist der shell im allg. und der administration von linux rechnern und servern. Ich versuchte suse, aber kam mit dem yast nicht klar, lud mir die gentto cd nochmal und scheiterte auch an dieser bzw dessen installation und war nicht wirklich glücklich mit meiner situation ( keine ahung von linux, unsicheres winxp als server system, ständiges rumgeklicke unter dem redmonder OS, zig tools die viel zeit kosteten u.a. defrag und virenscanner - bei 400 GB dauert das so seine zeit, vor allem wenn auf nem RAID 5 array läuft ). Eines tages wollte ichs dann wissen und tobte mich in den weiten des irc auf der suche nach einem OS für mich aus. fündig wurde ich dann nachdem mir ubuntu dapper drake ans herz gelegt wurde, damals ( aprill 2006 ) noch die unstable version. Nun gut dachte ich mir da musste nun durch, bedingt durch meine beschäftigung als freizeitmanager, ich fachkreisen auch HARTZ F.E.A.R. genannt, hatte ich zeit genung mich mit etwas komplett neuen auseinanderzusetzen - mit ubuntu dapper drake unstable in einer virtuellen maschine unter windows xp. Nachdem ich dann das system selbst installiern konnte, wusste was swap etc, so alles bedeutet, mich mit synaptic und damals noch gaim ein bischen beschäftigt hatte, traute ich mich an die erste wirklich e installation von linux heran - das war nach 2 wochen in der VM-linux-testing-phase. Nach einer guten stunde und viel adrenalin im blut sowie schweis auf der stirn hatte ich nun endlich meine erste eigene linux installation am laufen als dualboot mit windows XP. Nur bootete ich fast immer windows un arbeite mit linux in der VM weiter, lernte den gnome desktop zu konfigurieren und anzupassen, nur halt nix vom system selber bzw dessen administation weils nicht nötig war - ich hatte mein windows host auf dem alles lief. Dessen bewusst und vor dem hintergrund windows eigentlich den rücken kehren zu wollen aufgrund der kosten und auch mitlerweile aus politischen gründen sowie opensource technischen gründen entschied ich mich dazu windows entgültig die rote karte zu zeigen und installierste dapper 6.06 als produktiv system. die 4 wochen danach waren it-technisch, die härtesten die je erlebt habe. mind 25 mal das system neu installiert, eine zerdepperte tastatur und eine funkmaus, die fliegen und schwimmen lernen sollte ( durchs fenster in den garten teich ) waren das ergebnis. in der 5ten woche hatte ich dann festgestellt das ich doch ne menge gelernt hatte, man konnte /home auf eine extra partition installieren und hatte somit seine gesammten configurationen sicher und nach einem reinstall brauchte man nichts mehr einstellen, es gab versch. kernels für versch. cpu typen, versch. desktops ( KDE hatte ich in der zeit auch 2 mal installiert bzw per apt-get zu gnome installiert ), die administration per ssh klappte auch, denn ich hatte meine notfall kiste, den duron 700 inzwischen auch auf dapper umgestellt und viel rumprobiert was ssh anging. Nun war der server dran. Ich hab mein RAID array vorsichtshalber abgeklemmt sprich die controller karte abgezogen, und dapper installiert, ein freundlicher user in dem channel der mich zu ubuntu führte compilierte mir das treiber modul für den raid controller und brachte es ans laufen. Nachdem ich dann der array vom nfts fs auf ext3 umgestellt hatte war ich am ziel - ich hatte ein system was
1. kostenlos war / ist
2. einfach/schnell zu administrieren ist
3. eine verschlüsselte admistrations verbindung standartmäßig dabei hat
4. nicht mehr defragmentiert werden musste
5. eine super anleitung und how2s hat\\ und 6. keine viren,spyware etc. scanner mehr brauchte. alles in allem war ich wirklich ein paar mal kurz davor wirlkich aufzugeben ( vor allem als ich die maus im teich lag und meine tastatur nur moch 5 tasten besaß und der rest im zimmer verteilt lag ) und bei windows zu bleiben, aber der wille etwas zu schaffen und durchzuhalten überwog letztendlich doch, und heute nach knapp 2 jahren bin ich froh dies getan zu haben, ich bin mitlerweile zu hause ausgezogen, habe eine 2te ausbildung zum Fachinformatiker begonnen und mein server habe ich weinachten 2007 von dapper auf feisty geupdatet bzw vollkommen neu aufgesetzt, diesmal ohne gui, den raid treiber selbst kompiliert, über die treiber implemetierung per lsmod modprobe und co einiges gelernt, und merke jetzt die wirklichen vorteile der shell da ich nun ja kein LAN mit 100mbit mehr zu meine server habe. in dem sinne : wer nicht windows geschädigt ist hat heutzutage mit linux ein einfacher zu verstehendes OS vor sich, sicher nicht perfect aber in den kernbereichen wie sicherheit und vor allem dem gedankendank und der community die hinter Linux allg steht sicher die bessere wahl als MS oder APPLE, es gibt projekte wie linux 4 africa etc wüsste nicht das MS oder APPLE sich dort auch engagieren, im gegenteil ich würde denen noch zutrauen institutionen, die nichts haben ( wie schulen in africa ) klagen an den hals zu hängen, wenn es um rechte und copyrights geht, dass sie soweit gehn und die schließung von schulen verlangen, die MS raubkopien verwenden um ein paar mehr rechner von geld anzuschaffen damit mehr menschen zugang zu informationen haben, OLPC project geht einen ähnlichen weg ... Politisch und damit philisophisch gesehn ist das eine andere sache, man sollte gucken von welcher seite man das alles sieht, denn als unternehmer wird man sicherlich microsoft als vorbild sehen, als mensch glaube ich das eher weniger, als überzeugter kapitalist vllt noch, wobei ich den heutigen kapitalimus eher als geißel des lebens ansehe, man muss nur mal gucken zu was dieser geführt hat, ein aktueller blick in die nachrichten führt einem das jeden tag deutlich vor augen. die opensource philisophie ist schon eine ganz andere, ich finde das sieht man ganz gut wenn man sich mal die schlüsselfiguren der it branche anguckt und auch auf menschlicher basis vergleicht; bill gates, linus torvals, steve ballmer, steve jobs, der bärtige der ein zeimlich schlechtes lied singt über die die freiheit " hackers will be free" und dazu taktlos auf dem tisch trommelt (opensource entwickler ) oder allg. die pers. die in div. dokus wie codename linux oder hackers ( die doku nicht der film ) zu wort kommen. puhh soviel wollte ich gar nicht schreiben ... aber vllt hilfts ja einiges neuligen die auch am verzweifeln sind ;) ich kann nur sagen nutzt einfach mal ein halbes jahr intensiv eine Linux distri, am besten debian oder ubuntu, da man für die distris das WIRKLICH SEHR GUTE WIKI nutzen kann, ein dickes danke geht an dieser stelle an alle leute die das wiki erstellt, erweitert und am leben erhalten haben und dies in zukunft tun werden. PS : rechtschreibung kann schlecht sein, da ich todmüde bin und den ganzen text nicht nochmal gegenlesen wollte. PSS : An Compiz fusion kommt kein proprietäres desktoptoo heran ;)

mc1366

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 12

Hi.
SpeeFak
Von deinem beitrag habe ich ca 10% verstanden (tastatur zerstört, fliegende pc teile, bei mir ein ganzer pc-riesen loch in der wand-2 blaue zehen....)
Dein durchhaltewille, klasse!, bei mir ist dieser wille nicht da, habe einfach kein interesse an dem ganzen computerzeugs, schalte lieber an und lege los anstatt mir die finger im terminal wundzukloppen.
Habe nach 21 versuchen das wiki mit moin desktop nach anleitung (wiki und der lehrfilm wo es da doch so einfach geht) zu installieren aufgegeben, versuche es wohl in ein paar wochen nochmal.
So geht es mit den meisten dingen die ich mit der konsole machen will, beim manuellen eingeben bekomme ich nur fehlermeldungen, wenn ich die befehle aus einem text z.b. in wiki kopiere und dann im terminal einfüge geht es komischerweise oftmals!
Oftmals habe ich 2 leerzeichen zwischen den wörtern oder mal ein punkt vergessen usw, aber alle fehler sind dadurch nicht zu erklären.

Hatte aber gerade vorhin einen riesenerfolg und habe amarok auf deutsch umgestellt.
Hatte im forum als ich diverse programme unter kbuntu eindeutschen wollte gelesen das da wohl das sprachpaket fehlt wenn programme in englisch sind, also suche- sprachpaket-ergebniss = kde-i18n-de. Das ganze in einem text gespeichert in dem ich alles was mir wichtig erscheint aufschreibe, habe dann das große ding da oben auf meinem hals zum qualmen gebracht (obwohl ich nichtraucher bin) und folgendes eingegeben sudo apt-get install kde-i18n-de, und siehe da es funktioniert.
Jawohl das habe Ich ganz alleine (fast jedenfalls) geschafft 8) , bin ich nicht gut! 😀

Ich glaube wenn das die erfahrenen linux tipper lesen wird mancher mit einem schmunzeln an seine ersten erfolge erinnert werden.

Versuche nun noch x-plane (flugsimulator) zu installieren und das wicki schaffe ich auch noch, auch wenn es lange dauert.

Ich glaube wenn das die erfahrenen linux tipper lesen wird mancher mit einem schmunzeln an seine ersten erfolge erinnert werden.

MFG von dem der nie ein programierer wird aber auch mit kleinen erfolgen zufrieden ist

SpeeFak

Anmeldungsdatum:
30. Oktober 2006

Beiträge: 1171

"Ich glaube wenn das die erfahrenen linux tipper lesen wird mancher mit einem schmunzeln an seine ersten erfolge erinnert werden. "
→ öhm ja 😉

"Von deinem beitrag habe ich ca 10% verstanden (tastatur zerstört, fliegende pc teile, bei mir ein ganzer pc-riesen loch in der wand-2 blaue zehen....) "
→ grammatik rechtschreibtechnisch gemeint ? sicher nicht perfekt mein text das stimmt aber so schlimme fehler find ich da jetzt nicht drin, hätte voher vllt. noch ein kaffe trinken sollen ☺

Das tolle an shell ist halt, dass sie desktop unabhängig ist per ssh-remote-login superfix ist, und auf den meisten distries nicht wesentlich anders ist 😉

user_unknown

Avatar von user_unknown

Anmeldungsdatum:
10. August 2005

Beiträge: 17630

Großgeschriebene Hauptwörter erleichtern das Lesen.
Wir vergeben zwar keine Noten, aber wer schreibt einen Text, in der Hoffnung, er wird nicht gelesen.

Gerade solche Bleiwüsten über mehr als 2 Zeilen strukturiert das Auge mit Substantiven, die groß geschrieben werden, leichter.
Ich bin nicht der einzige, der aussteigt, wenn man im Satz die Orientierung verliert.

Siehe auch Forenregeln:
Verwaltung/Moderatoren-Team/Forenregeln#head-34655782b882f338437d44dbc80a8c4eae319bb5