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Ist es realistisch, Windows-liebendes Familienmitglied X auf Linux+VM umzuziehen?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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GideonRavenor

Anmeldungsdatum:
1. März 2015

Beiträge: 171

Nachdem aus Gründen, die auf der Erde schon lange keiner mehr versteht, der 1 Jahr alte Windows 10 Rechner immer wieder blue-screened, nicht mehr Drucken kann (einfach so, von einer Nacht auf die andere)und mich auch sonst viele Nerven kostet, bin Ich drauf und dran, anzudrohen, künftig nur noch Linux oder gar nichts zu unterstützen.

Problem ist halt, dass man am Ende doch immer in der Verantwortung ist – wer lässt schon seine Familie im Stich? Auch wenn es ungeheuerlich frustrierend ist, wenn man immer rät und selbige Ratschläge immer in den Wind geschlagen werden ("Kauf der ein 300€ gebrauchtes Thinkpad, das kann alles, was Du brauchst und hält 15 Jahre!" – nein, 1200€ high end Laptotp muss her, bluescreen, einsenden, 6 Wochen warten, Ersatz).

Problem ist halt, dass gerade diese eine Person doch auch jede Menge Adobe Software Sachen macht, Bilder von angeschlossenen Kameras braucht usw. Und die Mentalität ist halt auch die, dass man Software A haben will, wenn Person B aus dem Bekanntenkreis die auch verwendet, und dann geht diese Software natürlich auf Linux wieder nicht...

Ich liebäugle mit der Variante, es mal mit Linux und einer VM drauf für alles, was unter Linux nicht geht, zu versuchen, allerdings bin Ich da nicht so optimistisch was die Durchreichung von USB-Geräten angeht. Das muss ja alles zuverlässig arbeiten und vom Laien bedienbar sein.

Hat in der Hinsicht jemand Erfahrungen oder kann wenigstens meinen Frust ein wenig lindern? ☹

DJKUhpisse Team-Icon

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18. Oktober 2016

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Man kann ein gemeinsames Verzeichnis anlegen und dann von der Kamera in dieses kopieren und von dort in der VM drauf zugreifen. Der Benutzer muss sich aber mit einer anderen GUI auseinandersetzen.

homer65

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8. November 2005

Beiträge: 586

Weiss nicht, ob der Gedanke Zielführend ist.
Unter Linux gibt es auch Probleme, die nicht mal so eben gelöst sind.
Und wenn Familienmitglied X keine Lust hat sich mit diesen Problemen zu beschäftigen, gibt es ebenso Schiffbruch.
Einziger Grund wäre aus meiner Sicht, das der Support - also Du - linuxaffin bist.
Probleme gibt es in beiden Welten.

GideonRavenor

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
1. März 2015

Beiträge: 171

Na ja, Ich hatte unter Linux nur einmal so katastrophale und unverständliche Probleme, und das war, als mein RAM defekt war. Bluescreens, Blackscreens – und dann kann man daheim nicht mal mehr ein trauriges Blatt Papier drucken... Ich bin dann so verfahren, dass Ich einen 15 Jahre alten Laptop mit Lubuntu als Druckrechner aufgesetzt habe; funktioniert tadellos, wie er soll, einwandfrei. Gutenberg und fertig.

Klar, unter Linux hat man seine Probleme, v.a. fehlende Treiber und Software, öfters mal nicht gewartete Pakete. Aber so Psychofehler ohne Hilfestellung, wenn man vom Klicken durch Millionen Menüs absieht, verpacke Ich einfach nicht mehr. Ich saß letztes mal bis 1 Uhr Nachts an diesem Computer. So geht das nicht weiter :0

Kätzchen

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1. Mai 2011

Beiträge: 7130

GideonRavenor schrieb:

Problem ist halt, dass gerade diese eine Person doch auch jede Menge Adobe Software Sachen macht

Neben Windows 10 gäbe es auch noch macOS, natürlich auf deren Hardware. Soll gut aufeinander abgestimmt sein, aber wen wundert es, gibt es ja Offiziell nur auf deren Hardware!

Mir fällt da der alte Spruch ein, wer ein Windows ohne Probleme will soll sich eine Mac kaufen. Gibt natürlich auch Probleme bei macOS aber ist halt ein zertifiziertes Unix und Linux ist ein Unixoide, also quasi Cousins - sollte sich auch bei den Problemlösungsansätzen bemerkbar machen.

Ich wünsche dir jedenfalls das du die Probleme in den Griff bekommst. ☺

RamSpeicher

Anmeldungsdatum:
17. Juli 2009

Beiträge: 2508

Hallo GideonRavenor,

Problem ist halt, dass man am Ende doch immer in der Verantwortung ist – wer lässt schon seine Familie im Stich? Auch wenn es ungeheuerlich frustrierend ist,

Das ist nicht immer Einfach und man kann es nicht jedem Recht machen, aber Hand aufs Herz Du musst auch mal an Dich Denken und Du kannst nicht immer für alles und jeden da sein. Auch wenn es deine Familie ist, wird jetzt vielleicht nicht von jedem Verstanden, aber jeder hat ja eine andere Sicht der Dinge.

wenn man immer rät und selbige Ratschläge immer in den Wind geschlagen werden ("Kauf der ein 300€ gebrauchtes Thinkpad, das kann alles, was Du brauchst und hält 15 Jahre!" – nein, 1200€ high end Laptotp muss her, bluescreen, einsenden, 6 Wochen warten, Ersatz).

Problem ist halt, dass gerade diese eine Person doch auch jede Menge Adobe Software Sachen macht, Bilder von angeschlossenen Kameras braucht usw. Und die Mentalität ist halt auch die, dass man Software A haben will, wenn Person B aus dem Bekanntenkreis die auch verwendet, und dann geht diese Software natürlich auf Linux wieder nicht...

Diese Mentalität kenne ich nur all zu Gut von meinem Vater. Als ich 2009 komplett von Windows weg bin hatte Er noch auf seinem HP Pavillion (ich meinte es war ein AMD Athlon XP 2000+ und 256 MB RAM) bin mir aber nicht mehr ganz Sicher, Natürlich XP Laufen.

Ich hatte immer wieder Versucht Ihn von Ubuntu zu Überzeugen, es hat alles nichts geholfen. Lieber hat er sich weiterhin aufgeregt wie langsam alles auf seinem PC geworden ist 🙄

Als ich dann mein Geld für einen neuen PC zusammengespart hatte (ich wollte Endlich SSD) hatte ich Ihm vorgeschlagen meinen damaligen ersten PC Ihm zu geben, allerdings mit Ubuntu darauf Installiert. Dieser Rechner hatte ich meine wohl einen i3, aber auf jeden Fall 16GB RAM, Ram kann man Nie genug haben 😀

Und zu meiner Überraschung Er war Einverstanden, also hatte ich diesen nochmals Neu mit 12.04 Unity eingerichtet. Aus heutiger Sicht hätte ich besser XFCE Nehmen müssen, aber Gut.

Allerdings hatte ich mich gefragt Warum auf Einmal ❓ Warum plötzlich dieser Sinneswandel ❓ Er hat sich doch sonst wehement gesträubt.

Nunja etwa 1 Jahr später (+/- 2 Monate) hat Er dann den Löffel abgegeben. Allerdings wusste das nur Er bis kurz vor seinem Tod. Ich habe es erst im Krankenhaus kurz davor von dem behandelnden Arzt Erfahren. Bzw. davor, hatte ich bei Ihm zu Hause Diagnoseergebnisse/Unterlagen gefunden welche seinen bevorstehenden Tod bescheinigt haben. Allerdings werde ich diese Ergebnisse hier nicht mitteilen, das ist .... belassen wir es dabei.

Dann wurde mir also klar Warum der Sinneswandel, da Er wusste das er nicht mehr lange zu Leben hat. Und Heute kann ich nur Spekulieren, entweder war es Ihm Egal oder Er wollte mir nur eine Freude bereiten. Ich werde es nicht mehr Erfahren, und Spekulieren hat noch Nie zu etwas geführt. Was ich damit in Bezug auf deine Eltern Sagen will, Niemand wird seine Meinung Ändern.

Von daher auch wenn es deine Familie ist, Lass Ihnen Ihre Meinung, Punkt. Tue das was Dir Gut tut, und Tue das was für dich Richtig ist. Denn deine Bemühungen, deinen Eltern Linux bei zu Bringen, wird wahrscheinlich zu einem Führen, Frust und Unmut, Von daher lass es Bleiben.

Und unabhängig von der Beziehung zu deinen Eltern Sorge dafür das in deinem Leben folgende 3 Dinge einen Platz Finden. Zufriedenheit, Glück und Liebe, denn keines von diesen 3 Dingen habe ich bis Heute gefunden.

Und auch wenn ich hier im Forum von Leuten Lese die Mint, Manjaro, Arch oder auch Fedora Nutzen, ja solange Sie damit Glücklich sind dann sollen Sie es auch Nutzen, da Sehe ich kein Problem. Ich war bis vor kurzem da mehr oder weniger anders drauf, in Bezug auf Mint bis mir jemand die Augen geöffnet hat. Ich Nutze ja auch seit 10 Jahren Ubuntu, und bin zufrieden. Und wenn deine Eltern von Windows überzeugt sind, dann werden Sie sich auch nicht von etwas anderem Überzeugen lassen.

Und was Dich betrifft, das kann man aus der Ferne immer Bescheiden beurteilen, denn Wir Kennen weder deine Hardware,- und Finanzsituation. Aber Du musst für dich selber deinen persönlichen Sweetspot bzgl. der Wahl deines OS Finden. Denn eines Sage ich mir immer und immer wieder, Niemand kann Dir deine Entscheidung abnehmen, die Wahl wirst am Ende Du selber Treffen müssen, und zwar immer und zu jeder Zeit.

Genauso wie ich die Wahl getroffen habe, in diesem Text auch ein paar sehr persönliche Infos zu Veröffentlichen, es war meine Entscheidung die Wahl habe ich getroffen.

Am Ende habe ich Dir nochmal 3 Videos herausgesucht, die ich selber sehr gut gemacht Finde, 2 auf Englisch

und eines auf Deutsch

Umstieg auf ein Linux System Wirklich so einfach?

mach Dir schon mal Kaffe, und Lehn dich zurück. Dennoch eine Sache,

Hat in der Hinsicht jemand Erfahrungen oder kann wenigstens meinen Frust ein wenig lindern? ☹

Dazu Fällt mir folgendes Ein, SCHEIß DRAUF denn Frust ist es nicht Wert das dieser einen Platz in deinem Leben einnimmt, von daher ▶ Shake it Off ◀

BillMaier Team-Icon

Supporter

Anmeldungsdatum:
4. Dezember 2008

Beiträge: 6497

Hallo, GideonRavenor

Ich liebäugle mit der Variante, es mal mit Linux und einer VM drauf für alles, was unter Linux nicht geht, zu versuchen, allerdings bin Ich da nicht so optimistisch was die Durchreichung von USB-Geräten angeht. Das muss ja alles zuverlässig arbeiten und vom Laien bedienbar sein.

Die Durchreichung funktioniert zuverlässig, wenn sie zuverlässig bedient wird.

Ich habe meine Familie komplett auf Ubuntu MATE umgestellt. Funktioniert top. Zwischendurch war das tatsächlich auch ne VM - die Erfahrungen waren nicht so gut, weil das wieder Wissen erfordert. (Welcher Laie kann sich denn unter einem "virtuellen System / Rechner" was vorstellen?).

Problem ist halt, dass man am Ende doch immer in der Verantwortung ist – wer lässt schon seine Familie im Stich?

Ich weiß ja nicht was die anderen so machen und können. Wenn sich das einigermaßen die Waage hält klappt das ja. Wenn nicht - und du das nicht mehr willst, dann ist bei sowas

wenn man immer rät und selbige Ratschläge immer in den Wind geschlagen werden ("Kauf der ein 300€ gebrauchtes Thinkpad, das kann alles, was Du brauchst und hält 15 Jahre!" – nein, 1200€ high end Laptotp muss her, bluescreen, einsenden, 6 Wochen warten, Ersatz).

halt Schluss. Du supportest nur noch xyz, fertig. Wer es anders haben will, soll sich jemand anderen suchen oder selbst machen.

Hat in der Hinsicht jemand Erfahrungen oder kann wenigstens meinen Frust ein wenig lindern? ☹

Ich weiß nicht ob das gelungen ist...

Akedia

Anmeldungsdatum:
3. Januar 2018

Beiträge: 93

Ich bin seit jeher in beiden Welten unterwegs und habe die Erfahrung gemacht, dass ein "Zwangsumzug" letztlich nur dazu führt, dass alle Probleme (auch die zwischen den Ohren) mit Kommentaren wie "... unter Windows ging das aber ... war das aber besser ... war das einfacher ..." kommentiert werden.

Aus meinen Windows- Erfahrungen kann ich sagen, dass Bluescreens unter Win10 normalerweise entweder Hardwaredefekte oder veraltete Treiber als Ursache haben. Da Du auch schon von Hardwaredefekt und Einschicken geschrieben hast, solltest Du die Hardware erstmal intensiv prüfen, sonst ist später unter Linux der Screen nicht blue, sondern black ... 😲 . Als nächstes dann intensiv Windows- Updates, damit Treiber und alles andere aktuell sind. Vielleicht lässt sich damit was retten und ein Zwangswechsel hinauszögern.

Und dann immer wieder zeigen, wie toll doch die verschiedenen Sachen unter Linux funktionieren, bis dann irgendwann der Wunsch zum Wechsel da ist.

glasenisback

Avatar von glasenisback

Anmeldungsdatum:
20. November 2011

Beiträge: 1603

GideonRavenor schrieb:

Problem ist halt, dass gerade diese eine Person doch auch jede Menge Adobe Software Sachen macht, Bilder von angeschlossenen Kameras braucht usw.

Wenn das Familienmitglied viel Geld für die Adobe-Lizenzen ausgegeben hat, gibt es keine Alternative zu Windows. Dann würde ich aber empfehlen mal ein anderes Notebook auszuprobieren. Ich tippe aber auch auf ein Treiberproblem.

Benutzt das Familienmitglied dagegen eine illegale Version, dann lass es am langen Arm verhungern. Dann soll es sich selbst um die Lauffähigkeit des Notebooks kümmern. Er/Sie hat es ja auch geschafft einen Crack der Software zu installieren.

frostschutz

Avatar von frostschutz

Anmeldungsdatum:
18. November 2010

Beiträge: 7795

Nein, ist nicht realistisch, wenn die Person nicht kooperiert, oder Ansprüche hat, die nur von Windows erfüllt werden können.

Ursachenforschung betreiben (Memtest, oder BIOS-Update - die Intel-CPU-Bugs haben da ein Chaos verursacht, Windows-Foren nach Problemen mit dem gleichen Gerät abklappern, ... Viren? Antiviren?). Oder eben in den sauren Apfel beißen und eine andere Maschine kaufen (Ende mit Schrecken statt Schrecken ohne Ende) und gut ist es.

Wer Ansprüche hat, muss sich eh selbst kümmern. Ubuntu funktioniert bei meinen Eltern und Onkel gut, aber auch nur, weil die praktisch nix am Hut haben mit Computer und (gelernt haben) auch keine Software vom Grabbeltisch bei Aldi kaufen.

Wenn sich da einer ne Photoshop-Lizenz anlachen würde, müsste halt auch wieder Windows drauf, was solls.

VM funktioniert gut und USB-Geräte durchreichen auch, nutze ich selbst, aber daraus eine 1-Klick-Lösung zu stricken ist dann doch wieder... die VM braucht ja auch Updates, und Pipapoh, und eine VM kann auch nen virtuellen Bluescreen haben, sehr witzig und so. Und das mit Drag&Drop/Copy&Paste über VM-Grenze hinweg ist dann auch wieder so eine Sache...

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