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Linux 3.0 Kernel installieren

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx)
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agaida

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Anmeldungsdatum:
24. Februar 2010

Beiträge: 3348

Ubuntu Neuling 1981

Was macht ihr euch den Sorgen Frischlinge in Sachen Ubuntu bekommen das eh noch nicht gebacken und die Fortgeschritten sind hoffentlich schlau genug das nicht mitzumachen außer die wollen das von sich aus auf eigenengefahr machen.

Ubunux sieht das genau richtig. Dein Argument hat auch was. Leider reicht das oft beschränkte Wissen eines Anfängers nur für den Halbsatz: "Du hast es kaputtgemacht," - mit dem Rest: " also sieh zu, dass Du es auch selbst wieder reparierst!" sind die Meisten ein wenig überfordert. In Ubuntu bleibt das an den Supportern hängen.

Mach ein Sid kaputt und frag im debian-forum nach Hilfe. Oute Dich spaßeshalber als n00b und schreib dazu, dass Du eigentlich keinen Plan hast, was schiefgelaufen ist. Falls keiner Dir innerhalb der nächsten 20 Minuten hilft bumpe ein paar mal. Berichte hier über die gemachten Erfahrungen. 😈

Das Arch-Forum ist da wesentlich menschlicher. Wenn Du dort aus einer funktionierenden Arch-Installation eine Frage stellst, wird Dir rührend im Rahmen der Möglichkeiten geholfen. Poste aus Ubuntu, dass Du arch nicht ans Laufen bekommst, gib Dich ahnungslos, dass es ein Wiki gibt und dass Du nicht mal ansatzweise Deine Hausaufgaben gemacht hast. Die Antworten möchte ich nicht unbedingt lesen wollen, der Grundtenor dürfte aber klar sein.

Und jetzt das Gegenbeispiel: Versuch irgend etwas eigentlich absurdes, nur weil Du Spass dran hast. Schreib rein, dass es Dir eigentlich egal ist, ob Dein System dabei draufgeht, da es nur zu diesem Zweck aufgesetzt wurde. Du findest garantiert jemanden, der die Idee auch toll findet. Wenn nicht im deutschen, dann im englischen Forum. Bei Gentoo sieht das ähnlich aus, nur sind die Jungens meist ein wenig konservativer.

So wollte ich das verstanden wissen mit der Wahl der richtige Distribution und/oder Auslegung dieser für einen bestimmten Zweck. Im Endeffekt ist das alles Linux. Für bestimmte Spiele ist aber manchmal eine andere Variante passender.

Und noch einer zum Nachdenken. Nachdem gestern dann die final in aptosid aufgeschlagen ist, sind wir zwanzig Stunden später beim 3. Build. Und das, obwohl die Entwickler das ausgiebig getestet hatten. Samt einem Sack voll Fixes, die in debian so noch nicht fertig sind.

Totschka

Anmeldungsdatum:
25. April 2011

Beiträge: 191

Na ja, wir sollten hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Arch ist nicht Ubuntu, schon der Anwenderkreis ist völlig verschieden hinsichtlich der Voraussetzungen, die die Cracks mitbringen. Anhand des Inhalts der Forenbeiträge kann man das sehr leicht erkennen.

Meiner Meinung nach ist die Mehrzahl der Argumente gegen die Installation neuer Kernel - mit Verlaub gesagt - völlig an den Haaren herbeigezogen. Was geht denn bitte kaputt, wenn ein neuer Kernel nicht läuft und man den alten wieder bootet? Einerseits wird versucht, die so genannten "Noobs" endlich an den Gebrauch der Konsole zu gewöhnen, andererseits wird unterstellt, dass eben diese "Noobs" wissentlich Kernel herunterladen, installieren und sich so ihr System angeblich zerschießen. Solche "Argumente" kann ich nicht ansatzweise nachvollziehen. Als Anfänger hatte ich damals ganz andere Probleme, als die aktuellsten Kernel zu installieren. Die Themen in diesem Forum sprechen eine deutliche Sprache, nämlich dass es hier ganz ähnlich ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mein stable-System ganz ordentlich mit dem aktuellen Mainline-Kernel läuft (KANOTIX 64bit). Das Easypeasy aufm Netbook läuft seit Kernel 2.6.37 ohne Zicken und Freezes. Wie hätte ich das denn bitte herausfinden sollen, ebenso wie die Tatsache, dass die Samsung-Treiber ab 2.6.39 auf meinem N130 nicht funktionieren?

Ich gebe zu, dass ich mich in meinem ersten Post einer ziemlich harschen Ausdrucksweise bedient habe. Dafür möchte ich auch um Entschuldigung bitten. Doch das ändert nichts an meiner Einstellung zu diesem Thema. In meinem Blog hatte ich mal einen Artikel verfasst, in dem ich über die Installation neuer Mainline-Kernel schrieb. Jetzt ist das Blog dummerweise im Planeten gelistet. Was machen wir nun? Beitrag löschen? Eine Warnung dazu verfassen à la "Don't try this at home!"? Es könnte doch sein, dass ein Anfänger bei seinen Recherchen in den dunklen Tiefen des Netzes auf solche subversiven Artikel stößt und -huch! - sich sein System zerschießt...

Schönen Sonntag noch.

☺

P.S.: aptosid, arch, Gentoo... mir scheint, dass das alles nicht so die Distributionen sind, die man Einsteigern uneingeschränkt empfehlen kann.

Frieder108

Avatar von Frieder108

Anmeldungsdatum:
7. März 2010

Beiträge: 9684

@ Totschka, du magst soweit schon recht haben - was soll schon groß passieren, ausser dass das System nicht mehr funktioniert kann ja nix passieren und das ist ja nicht weiter schlimm. Ne Neuinstallation geht auch recht schnell.

Spaß beiseite, was mich am Eröffnungspost stört, ist das Fehlen jeglicher Warnung, sowie Lösungsansätze wie der Hinweis, bei Problemen mit dem "alten" Kernel zu booten - das ist "handwerklich" einfach nicht sauber umgesetzt.

Und dann das Ganze noch für Lucid zu Empfehlen, welches ja mittlerweile richtig ausgereift daher kommt, das halte ich schon für gewagt.

Es fehlt auch der Hinweis, dass der Mainline, so installiert wie vom TE beschrieben, keinerlei Updates bekommt und nicht Aktualisiert wird (berichtigt mich, wenn ich hier falsch liege).

Einen neuen Kernel zu Installieren kann natürlich helfen, Hardwareprobleme zu lösen, aber das sollte man dann gezielt zu nem entsprechenden Problem empfehlen und nicht einfach so pauschal.

Das ist wei gesagt mein Sicht der Dinge.

Schade, dass sich DerSchakal nicht mehr zu dem Thema meldet und vielleicht auch mal erläutert, was er mit dem Hinweis eigentlich aussagen möchte. Ich denke mal, der Mehrzahl der User hier ist die Existenz des 3er-Kernels bekannt und wie man Ihn installiert ist ja auch kein Geheimniss

Grüßle

Frieder

Totschka

Anmeldungsdatum:
25. April 2011

Beiträge: 191

Frieder108 schrieb:

@ Totschka, du magst soweit schon recht haben - was soll schon groß passieren, ausser dass das System nicht mehr funktioniert kann ja nix passieren und das ist ja nicht weiter schlimm. Ne Neuinstallation geht auch recht schnell.

Spaß beiseite, was mich am Eröffnungspost stört, ist das Fehlen jeglicher Warnung, sowie Lösungsansätze wie der Hinweis, bei Problemen mit dem "alten" Kernel zu booten - das ist "handwerklich" einfach nicht sauber umgesetzt.

Ähm, wenn man sich das Menü von Grub2 mal anschaut, dann sieht man nach der Installation des neuen Kernels den bisherigen Kernel in der Auswahl. Der bleibt nämlich auch bei Installation eines neuen Kernels erhalten. Wenn ich also feststelle, dass der neue Kernel doch nicht zufriedenstellend läuft, dann starte ich den Rechner neu, wähle im Grub2-Menü den bisherigen "alten" Kernel, und mein System startet wie gewohnt.

Neuinstallation ist da nicht nötig.

Der neue Kernel kann dann entweder im Terminal oder aber auch in der Paketverwaltung deinstalliert werden. Ein abschließendes

sudo update-grub

räumt dann noch Grub2 auf. Wo ist das Problem?

Frieder108

Avatar von Frieder108

Anmeldungsdatum:
7. März 2010

Beiträge: 9684

Kein Problem 😊 - hab nur meine Meinung kundgetan.

Alles frei nach dem Motto :"Versuch macht kluch"

Grüßle

Frieder

Totschka

Anmeldungsdatum:
25. April 2011

Beiträge: 191

Frieder108 schrieb:

Kein Problem 😊 - hab nur meine Meinung kundgetan.

Alles frei nach dem Motto :"Versuch macht kluch"

Grüßle

Frieder

Da bin ich absolut Deiner Meinung!

Besten Gruß zurück!

agaida

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Anmeldungsdatum:
24. Februar 2010

Beiträge: 3348

@Totschka: Setzt einen Einsteiger ohne Plan an Arch oder Gentoo - Du kannst damit 2 Sachen erreichen: Einen zufriedenen Windows-User. Oder einen Linux-User, der innerhalb kürzester Zeit den Einsteiger-Status abgelegt hat. Man kann das Ganze auch boshaft ausdrücken. Arch ist sehr anwenderfreundlich: Da ist aber auch garnichts, was grade am Anfang kaputt gehen kann. Du wirst keinerlei Probleme mit X haben. Wlan-Probleme gibt es einfach nicht, Du hast keine Probleme mit Sound, es werden garantiert keine Probleme mit Browsern und Mail-Apps auftreten, von Problemen mit anderen Anwendungen ganz zu schweigen.

(Und ja, es war verdammt hart, nach einem halben Jahr Ubuntu da einzusteigen)

Totschka

Anmeldungsdatum:
25. April 2011

Beiträge: 191

Darum geht es doch hier gar nicht, das ist doch nur Ablenkung vom Thema.

Es geht darum, dass hier generell Installationen neuer Kernel als Teufelswerk abgetan werden.

Von "Schwerwiegender Eingriff ins System..." konnte man hier lesen, was im Kontext nichts anderes bedeutet als "Finger weg! Tut das ja nicht! Das ist gefährlich!"

Vielleicht betrachtet man solche Aussagen einmal unter dem Blickwinkel dieses Wiki-Artikels: Mainline-Kernel Dort ist deutlich, dass zumindest im Wiki die Kategorie "Erfahrene Anwender" existiert... 😛

P.S.: Ich beiße mir auch gerade die Zähne an arch aus...

agaida

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Anmeldungsdatum:
24. Februar 2010

Beiträge: 3348

Den Artikel hab ich mal vor einem Jahr gelesen, ist sehr informativ. Vor allem der beschriebene Einsatzbereich. Testzwecke, Vergleich mit dem Verhalten des Ubuntukernels, Aufspüren von Regressionen ...

Generell ist das kein Thema: Was mir aufgestoßen ist, war vor allem die Vergewaltigung einer LTS. An sich sollte grade ein Kernel das unwichstigste Teil eines Systems sein. Die Einschränkungen kommen nur durch die teilweise durchgeführten Änderungen der Nummerierung, die notwendigen Änderungen von dumpfen Scripten etc. Wenn sich das Ding als reiner 2.6.40 präsentiert hätte, dann hätte ich garantiert nichts dazu geschrieben sondern mir gesagt - lass die mal machen.

Mit dem Hinweis auf das Booten des alten Kernels hast Du zwar auch recht. Mit einer Einschränkung. Ist das ein reines Ubuntusystem, dann bekommst Du die grub-Auswahl nie zu sehen. Die Anwendung der linken Shift-Taste war anfangs auch nicht unbedingt ein Gemeingut. Das sind aber alles so Kleinigkeiten, die sich für ambitionierte Neueinsteiger mal ganz schnell zu echten Showstoppern ausweiten können.

DerSchakal

(Themenstarter)
Avatar von DerSchakal

Anmeldungsdatum:
3. August 2010

Beiträge: 163

In diesem Kernel ist ja auch der 200 Zeilen Patch enthalten

Schon in 2.6.38.

Nur gut das Lucid den 2.6.32er zweig hat.....

Wenigstens einer der das ganze so sieht wie ich, danke Totschka. Und wer lesen kann sollte klar im Vorteil sein, die Rede war von antesten im 1. Post! Nach dem Install machst ja ja eh nen update-grub sowie in meinem Fall noch update-burg, sollte der Kernel Probleme verursachen kannst du ja mit dem Standard oder sonstigen die du auf dem System hast wieder starten und den "Testkernel mal zum angucken" wieder löschen. Desweiteren brauch ich zum testen keine Updates, hätte ja trotzdem zusätzlich Gesetz dem Fall wie ich auch erwähnte das ich den 2.6.38 Backport Kernel installiert habe und zusätzlich noch Updates für ihn bekommt hab ich ja nicht erwähnt da ich es auch nicht vor hatte. Sowohl in EN/US/DE Foren berichten einige das mit dem aktuellerem "Backport" Lucid flotter, zacker und agiler läuft.

Ich wusste echt das es gleich ein gebashe geben wird und wollte mir mal ein Bild davon machen, aber so etwas arrogantes und überhebliches wie du agaida zu Tage gelegt hast haut mich echt vom Hocker, meine Stimmung schwankt von amüsant zu defacen und Plonken wir mal seinen Blog hin und her, jedoch ist mir das zu banal mich in irgend einer Art noch weiter mit dir auseinander zu setzen, dafür ist mir meine Lebenszeit zu kostbar. Und lenken mir mal nicht vom Thema ab..........

Ich bin in vielen Foren und anderen Netzwerken unterwegs, aber so etwas erlebt man nicht alle Tage.

Frieder108

Avatar von Frieder108

Anmeldungsdatum:
7. März 2010

Beiträge: 9684

ruhig Blut - peace

eigentlich ist doch das meiste gesagt - die Bedenken sind geäußert worden - somit sind doch alle Seiten zu Wort gekommen

@ DerSchakal Mein Punkt, dass das "handwerklich" etwas unbedarft war, der bleibt (ist nicht böse gemeint), schön dass du dich gemeldet hast.

Wie schon erwähnt, unter Lucid würd ich nen anderen Kernel als den Standard nur dann versuchen, wenn es HW-mäßig nötig sein sollte - aber einfach so > muß nicht sein.

Greetz

Frieder

Kerberos

Anmeldungsdatum:
18. Juni 2007

Beiträge: 330

Ich hab den 3.0.0 im betonharten Squeeze am laufen und bisher keinerlei Probleme festgestellt. Der Kernel ist selbstkompiliert und auf Grundlage der Orginalconfig vom Squeeze-Kernel erstellt. Bootloader ist uboot. (Ich brauchte da einen Wlan Treiber, der im 3er per default mitgeliefert wird.) Viele Pakete hab ich damit aber nicht getestet, ist nur ein headless Mailserver. Nunja, funktioniert. ☺ Das ist auch schon alles was ich berichten kann.

Totschka

Anmeldungsdatum:
25. April 2011

Beiträge: 191

Auf dem Netbook läuft der 3.0.0 bisher ganz ordentlich. Keinerlei Probleme, auch nicht nach dem Aufwachen. Das einzige Manko, was mir bisher auffiel, dass samsung-backlight und offenbar auch anderes aus der Samsung-Tools-Ecke deinstalliert wurde und nun nicht mehr alle Fn-Tasten zur Verfügung stehen. Die wichtigsten sind verfügbar, und das zählt.

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