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Kinder

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels Kinder.

kaputtnik

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

Servus ☺

LeoDJ schrieb:

und Zeitbegrenzungsprogremme (mit Links) anfertigen?

Dazu sind einige Links im Artikel genannt.

Gruß
kaputtnik

sitronen-

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Anmeldungsdatum:
17. August 2012

Beiträge: 651

Der Abschnitt zur Desktop-Umgebung erschließt sich mir nicht ganz. Weshalb sollten Unity und Gnome3 eher für Jugendliche konzipiert sein ale etwa LXDE?

Zwar setzen diese DEs stark auf textbasierte Suche; diese muss allerdings nicht genutzt werden, auch KDE bietet diese an. Eine kindgerechte Oberfläche sollte vielmehr auf logische Icons (z.B. Musiknote für Musikspieler) bauen, was desktopunabhängig eine Frage des Iconthemes ist, und dem Kind genügend große Trefferfläche für die Eingabe mit der Maus bieten, also: Knöpfe und Icons groß darstellen. Unter diesem Kriterium sind gerade Unity und vor allem Gnome (mit dem Adwaita-Standard-Thema) Vorteile für Kinder. LXDE, KDE und - mit Abstrichen - XFCE setzen auf recht kleine, verschachtelte Fenstermenüs und vergleichsweise kleine Buttons, die Standard-Startmenüs von LXDE und und XFCE ebenso.

aasche

(Themenstarter)

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30. Januar 2006

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sitronen- schrieb:

Der Abschnitt zur Desktop-Umgebung erschließt sich mir nicht ganz. Weshalb sollten Unity und Gnome3 eher für Jugendliche konzipiert sein ale etwa LXDE?

Ohne jetzt eine ideologische Diskussion fuehren zu wollen, denn letztlich ist und bleibt die Auswahl einer Desktop-Umgebung eine reine Geschmacksfrage, hatte ich bei dieser Formulierung zwei Zielgruppen vor Augen:

  • Kindergaerten und Grundschulen - also Kinder, die entweder gar nicht oder teilweise nicht besonders gut schreiben koennen. Hier ist die integrierte Nutzung eines Suchfelds (Dash) Bloedsinn.

  • Erwachsene mit PC-Background, die die Kinder-Rechner pflegen und erklaeren muessen. Gerade dieser Zielgruppe faellt in der Regel der Umgang mit neuartigen Bedienkonzepten eher schwer, da sich vorhandene Erfahrungswerte nicht 1:1 uebertragen lassen.

sitronen-

Avatar von sitronen-

Anmeldungsdatum:
17. August 2012

Beiträge: 651

aasche schrieb:

sitronen- schrieb:

Der Abschnitt zur Desktop-Umgebung erschließt sich mir nicht ganz. Weshalb sollten Unity und Gnome3 eher für Jugendliche konzipiert sein ale etwa LXDE?

Ohne jetzt eine ideologische Diskussion fuehren zu wollen, denn letztlich ist und bleibt die Auswahl einer Desktop-Umgebung eine reine Geschmacksfrage, hatte ich bei dieser Formulierung zwei Zielgruppen vor Augen:

Will ich ja auch nicht¹, deshalb meine Verwunderung und daher meine Aussage:

Zwar setzen diese DEs stark auf textbasierte Suche

Die vergleichsweise großen Icons und Buttons bleiben gerade für Grundschul- oder gar Vorschulskinderleichter zu treffen. Nicht ohne Grund sind Bücher, Spielzeug, Utensilien und alles andere für diese Altersgruppe recht groß.

Mein Vorschlag, diesen Abschnitt zu formulieren:

Eine gute Frage, die sich so unter Windows oder Mac OS X nicht stellt. Obwohl über dieses Thema endlos diskutiert werden kann und wird und letztendlich eine Geschmacksfrage bleibt, helfen aber zwei zwei Kriterien, um bei der Entscheidung zu helfen:

  • Welche Umgebung ist für die Hardware geeignet? Während dieses Kriterium bei einem Neukauf keine Rolle spielt, muss man das insbesondere bei der Nutzung älterer Computer beachten.

  • Wie muss eine altersgerechte Oberfläche aussehen? Hierbei gilt, dass gerade für kleinere Kinde im Grund- oder Vorschulalter große, sinngebende Icons und große Bedienknöpfe leichter zu bedienen sind. Dies ist bei den Oberflächen Unity und Gnome gegeben und kann unter KDE teilweise eingestellt werden. Zudem sollten die Programmeinträge nicht in verschachtelten, komplexen Menüs versteckt sein, was gegebenenfalls durch alternative Starter, etwa den GLX-Dock oder Docky, ausgeglichen werden kann. Dieser Punkt sollte auch bei der Auswahl der Programme berücksichtigt werden. Mit größerer Erfahrung und wachsender Kompetenz wird sich das Kind zusätzliche Funktionen von Desktopoberfläche und Programmen schnell selbst erschließen.

¹ Ich nutze nicht einmal eine der beiden von mir empfohlenen DEs.

burli

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27. April 2007

Beiträge: 9066

Obwohl über dieses Thema endlos diskutiert werden kann, sind Unity und GNOME 3 eher für Jugendliche und Erwachsene konzipiert. Als Beispiele seien die Bedienung über Tastenkürzel oder die Suche nach Programmen über das Eintippen des Programmnamens genannt.

Ich muss hier auch nochmal nachhaken. Ich finde den generellen Ausschluss von Gnome 3 und Unity fehl am Platz. Im Gegenteil, mein neunjähriges Mädel hier hat keine Probleme mit Unity. Es ist ihr egal, ob die Taskleiste unten, oben oder links ist und es ist ihr egal, ob das ein Quadrat nur mit Bildchen oder ein langes Rechteck mit Text ist. Es ist ihr auch egal, ob das Unity Panel immer sichtbar ist oder nicht. Sie kann sogar Programme aus dem Dash starten.

Und last but not least: Unity lässt sich komplett mit der Maus bedienen

aasche

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2006

Beiträge: 14259

burli schrieb:

Ich muss hier auch nochmal nachhaken. Ich finde den generellen Ausschluss von Gnome 3 und Unity fehl am Platz. Im Gegenteil, mein neunjähriges Mädel hier hat keine Probleme mit Unity. Es ist ihr egal, ob die Taskleiste unten, oben oder links ist und es ist ihr egal, ob das ein Quadrat nur mit Bildchen oder ein langes Rechteck mit Text ist.

Und wen fragen andere Kinder, wenn sie nicht weiterkommen? Ihre Eltern, die evtl. gerade mal Windows bedienen koennen? Obwohl der Artikel "Kinder" heisst, sind als Zielgruppe eher Eltern und andere Erziehungsberechtigte gedacht. Und die darauf hinzuweisen, worauf man sich bei Unity oder GNOME 3 einlassen muss, halte ich persoenlich fuer voellig legitim.

burli

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Anmeldungsdatum:
27. April 2007

Beiträge: 9066

Trotzdem finde ich die Formulierung bzw den grundsätzlichen Ausschluss von Unity und Gnome 3 falsch. Man könnte es zumindest so formulieren, dass die beiden DE aufgrund ihres abweichenden Bedienkonzeptes für Windows Umsteiger eine gewisse Einarbeitung erfordern oder so ähnlich

Benno-007

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28. August 2007

Beiträge: 29240

Unity hat als Zielgruppe gerade auch Anfänger - nur mal so.

noisefloor Team-Icon

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6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

die Frage ist ja eher, was die gewöhnt bis. Wenn Kinder "nur" Unity (oder Gnome 3) kennen, dann ist das Bedienkonzepzt halt "normal" und das Kind kann damit umgehen.

Die Menüs von K|X|Lubuntu sind sicherlich dem von Windows näher - aber genau diese Referenzierung steht im Moment nicht am Artikel (ob ausversehen nicht oder gewollt nicht kann ich nicht beurteilen).

Was aber IMHO definitiv fehlt ist ein Hinweis, dass alle im Artikel gegebenen Hinweise für alle *buntus gelten.

Gruß, noisefloor

burli

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Anmeldungsdatum:
27. April 2007

Beiträge: 9066

Das Kind war bisher nur Windows "gewöhnt". Verwendet aber sowohl Unity als auch Xfce nach kurzem Abschauen. Kann bei beiden Systemen Programme starten, die nicht unmittelbar am Desktop liegen.

Bei Xfce zugegebenermaßen etwas besser als bei Unity, aber es geht. Deshalb finde ich den Hinweis mindestens mal falsch formuliert, wenn nicht sogar fehl am Platz. Sofern es keinen technischen Grund gibt, zB weil timekpr nicht damit funktioniert, hat der Hinweis IMHO da nix verloren, der Datenschutzhinweis am aller wenigsten.

sitronen-

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Anmeldungsdatum:
17. August 2012

Beiträge: 651

IMHO gibt es für die jugendliche und erwachsene Neueinsteiger in die Linuxwelt die Übersichtsartikel zu den verschiedenen DEs. Im Artikel sollte eher Rat gegeben werden, worauf bei der Auswahl der Oberfläche für Kinder und eben nicht für die Eltern zu achten ist. Meine Kriterien - die sich mit denen von Burli zumindest teilweise überschneiden - habe ich ja weiter oben schon zur Diskussion gestellt, ohne dass diese auf weiteres Interesse gestoßen sind - für mich bleibt nur noch festzuhalten, dass der Artikel bei solchen Vorüberlegungen sein Ziel wahrscheinlich zu oft verfehlen wird.

burli

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Anmeldungsdatum:
27. April 2007

Beiträge: 9066

Mal ehrlich, gerade Unity ist doch easy für Kinder. Den Launcher schön groß machen, immer sichtbar lassen und die Programme, die das Kind verwendet, in den Launcher packen. Mehr muss es doch erstmal nicht wissen

aasche

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2006

Beiträge: 14259

burli schrieb:

Mal ehrlich, gerade Unity ist doch easy für Kinder.

Ja, für Kinder... Mein Vorschlag: anstatt hier penetrant den eigenen Lieblings-Desktop zu promoten, besucht doch mal Kindergaerten, Schulen und andere soziale Einrichtungen und helft dem in der Regel nicht EDV-affinen Personal bei der Auswahl und Einrichtung eines kindgerechten Ubuntu-PCs. Dann stellt man sehr schnell fest, dass man auch die Vorkenntnisse der Personen vor Ort (die sich spaeter selbststaendig um die Kinder-PCs kuemmern sollen) beruecksichtigen muss, wenn die Beratung nicht zur Festanstellung werden soll...

aasche schrieb:

Obwohl der Artikel "Kinder" heisst, sind als Zielgruppe eher Eltern und andere Erziehungsberechtigte gedacht.

Dem ist derzeit nichts mehr hinzuzufuegen (Stand: 2014).

sitronen-

Avatar von sitronen-

Anmeldungsdatum:
17. August 2012

Beiträge: 651

aasche schrieb:

burli schrieb:

Mal ehrlich, gerade Unity ist doch easy für Kinder.

Ja, für Kinder... Mein Vorschlag: anstatt hier penetrant den eigenen Lieblings-Desktop zu promoten,

AFAIR ist Unity nicht der Lieblingsdesktop von Burli, und mit dem von mir beispielhaft genannten Gnome habe ich auch seit Jahren nichts mehr am Hut, zu Benno-007s Präferenzen kann ich grade nichts sagen. Aber danke für die Deskreditierung meiner Meinung und Überlegungen. ☹ Ich verstehe nicht ganz, weshalb hier auf einmal derart agressiv ("penetrant" "den eigenen" "promoten")reagiert wird. Zwei Postings in 13 Monaten zu etwas, von dem ich zufällig Ahnung habe und eine Empfehlung, die meinen eigenen Vorlieben nicht entspricht, und eine Empfehlung, wie das, wes meinen Empfehlungen nicht entspricht, mit einfachen Mitteln umgestaltet werden kann, sodass es meinen Empfehlungen, nicht aber meinen eigenen Ansprüchen entspricht - wie kann ich nur?

besucht doch mal Kindergaerten, Schulen und andere soziale Einrichtungen und helft dem in der Regel nicht EDV-affinen Personal bei der Auswahl und Einrichtung eines kindgerechten Ubuntu-PCs.

Als Pädagoge bin mit den Anforderungen, die die Kinder an die Gestaltung von Medien stellen, recht gut vertraut. Zu den Vor- und Nachteilen der Desktop-Umgebungen aus dieser Perspektive habe ich mich schon begründet geäußert, Burli und Benno äußerten ähnliches. Zu wiederholen, weshalb grade XFCE, LXDE/LXQT und KDE (im Werkszustand) mit kleinen Schaltflächen und verschachtelten, abstrakt kategorisierten Menüs für Kinder weniger geeignet sind, bzw. wie deren Manko gemildert werden kann, wäre müßig. Und dennoch tue ich es grade wieder, damn! 😕

Dann stellt man sehr schnell fest, dass man auch die Vorkenntnisse der Personen vor Ort (die sich spaeter selbststaendig um die Kinder-PCs kuemmern sollen) beruecksichtigen muss, wenn die Beratung nicht zur Festanstellung werden soll...

Ich ging davon aus, dass der Artikel für Kinder gedacht sei und nur in sofern für deren Eltern, Erzieher, Betreuer und Lehrer, als dass diese das System administieren und einrichten und die Nutzung steuern müssen. Kindern sollte der selbstständige Zugang zum PC ermöglicht werden, insb. unter Berücksichtigung ihrer kognitiven und motorischen Vorausetzungen, das ist der Hintergedanke meiner Vorschläge wie auch dessen von Burli. Die zuständigen Personen erwarten sicher von einem solchen Artikel Hinweise darüber, welche Oberfläche Kindern Vorteile bietet. Mein Fehler? Vielleicht, ist jetzt aber egal. Dass sich der Sinn eines weiteren Artikels, der sich an Neueinsteiger bezüglich der Auswahl der Desktopumgebung richtet (und dies verständlicherweise nicht so ausführlich wie die entsprechenden Einführungsartikel), nicht erschließt, habe ich ebenfalls bereits klargestellt und soll hier auch nicht mehr Thema sein.

aasche schrieb:

Obwohl der Artikel "Kinder" heisst, sind als Zielgruppe eher Eltern und andere Erziehungsberechtigte gedacht.

Dem ist derzeit nichts mehr hinzuzufuegen (Stand: 2014).

Das hat auch niemand in Abrede gestellt - aber ein solcher Artikel darf auch gerne Tipps dazu geben, wie die Desktop-Auswahl so gestaltet werden kann, dass die Kinder davon profitieren.

My last 2 cents, alles zur Erklärung - abgesehen von der Unmutäußerung über den Ton alles eine letzte Darstellung der Überlegungen; keine Rechtfertigung und erst recht kein Angriff. Unter solche Umständen bin ich hier raus. Wir drehen uns ab jetzt nur noch im Kreis, da kann der Umgangston nur noch rauer werden. Ich bin allerdings froh, noch einmal festgestellt zu haben, dass ich mit meiner Einschätzung zum Verbesserungspotential des Artikels nicht alleine dastehe.

aasche

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2006

Beiträge: 14259

sitronen- schrieb:

Aber danke für die Deskreditierung meiner Meinung und Überlegungen. ☹

sorry fuer die deutlichen Worte - ich wollte definitiv niemanden diskreditieren, sondern den Praxisbezug des Artikels (in der wievielten Wiederholung?) verteidigen. Sehr schade, dass sich die eigentliche Zielgruppe des Artikels ausschweigt - jedenfalls konnte ich bisher nicht erkennen, dass hier Personen ohne Ubuntu-Hintergrund mitreden.

Aber da meine persoenliche Meinung nicht Gesetz ist: wer den Artikel ueberarbeiten moechte, laesst sich eine Baustelle einrichten und kann loslegen. So funktioniert es prinzipiell (und nicht nur hier) im Wiki.